Montag, 20. Mai 2019

weiße Weigelie als Hummel-Frühstück



Während der creme-blaue Beinwell nun fast abgeerntet ist, 
hat eine Hummel früh morgens die ersten geöffneten Blüten 
der weißen Weigelie für sich entdeckt 

Tief eintauchen und dann schnell weiter, bevor eine Konkurrentin 
die anderen Blüten an dem kleinen Strauch für sich beansprucht.

Noch lässt sich die Weigelie Zeit, 

und manche Blütenbüschel sind noch fest verschlossen.

Es gibt also für so manche Tage Blühpotenzial.

Aber leider hat sie als Kübelpflanze zeitweilig arg 
unter den heißen Sommern gelitten. Und nach 
all' den Jahren in Topfkultur könnte sie im Beet 
sicherlich schon wesentlich größer sein. 

Doch im Moment bin ich einfach nur glücklich, dass 
sie lebt, grünt und blüht. Und bald bekommt sie dann 
mal wieder einen größeren Topf. Denn ein oder gar 
zwei Jahre muss sie noch als Kübelpflanze ausharren, 
bevor ich es mit ihr im Beet versuchen kann. 

Ihre herrliche Vorgängerin ist mir vor etwa 10 Jahren 
leider plötzlich eingegangen. An dem Standort gab es trotz 
diverser Schnittmaßnahmen irgendwann zu wenig Licht, 
Luft und Regenwasser. Und mit dieser Weigelie möchte ich 
es nun an einem günstigeren Standort versuchen. Doch den 
müssen wir erst vom Hopfen befreien 

Fotos: S.Schneider


8 Kommentare:

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Wunderschön, die helle Version!
Ich habe ja eher die rosarote. Manchmal komme ich immer noch ins Schleudern, was die Verwechslung betrifft ...dabei sehen sie doch wirklich unterschiedlich aus ...

https://mein-waldgarten.blogspot.com/2011/05/dreierlei-bluten-weigelie-kolkwitzie.html

Ich habe 2 im jetzigen Garten, eine blüht noch nicht, die andere schon länger. Sicher weil das eine Exemplar schattiger an der Terrasse steht.

In Polen sah ich ein ganz gewaltiges Exemplar, das allerdings noch ganz winzige Knospen trug. Es wird später auch rot blühen.

Da habt Ihr ja noch einiges an Arbeit vor Euch!

Liebe Grüße
Sara

Svanvithe hat gesagt…

Liebe Silke,

es für mich auch immer wieder eine Freude, wenn die Hummeln & Co. neue Blüten entdecken und sie gleich für sich zu nutzen wissen. Was für ein entzückender Anblick es ist: Die Pummeligen (was liebevoll gemeint ist) mühen sich ab, an die Süße zu gelangen, und wie erfolgreich sie dabei sind.

Allerbeste Grüße

Anke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Auf Abbildungen mag das schwieriger sein, da der Größenvergleich fehlt. Da aber bei meiner Mutter der Nachbar an der Ostgrenze schon seit ewigen Zeiten eine Kolkwitzie hat und bei meiner Mutter eine rötliche Weigelie steht, habe ich keine Probleme damit. Nur im letzten Jahr hat ihr alter Strauch auch unter der Trockenheit und/oder der Sonne gelitten - er war schon mal höher. Aber ich glaube, er blüht etwas später.

Ja, vor habe ich viel, mal abwarten, was bis zum Winter davon in die Tat umgesetzt werden kann. Da liegen leider reichlich Steine im Weg :-(

SchneiderHein hat gesagt…

@ Anke
Inzwischen sind die eifrigen pelzigen Sammlerinnen bei uns zum Glück wieder häufiger zu Besuch. In den letzten Jahren waren sie arg dezimiert. Und vielleicht haben wir es sogar Friederike zu verdanken, dass sie unseren nun etwas sonnigeren Garten häufiger besuchen. Aber ich werde sie wahrscheinlich doch nie auseinander halten können. Da läuft meine Festplatte wohl vorher über, wenn ich neben der weiß-blauen Pflanzenvielfalt auch noch Insektennamen kennenlernen soll … ;-)

Heidi hat gesagt…

Liebe Silke,
diese weiß-rosa Weigelie ist ein ganz wunderschönes Gewächs. Sie gefällt mir in dieser Farbstellung außerordentlich gut! Ich glaube, ich halte jetzt auch einmal Ausschau nach einem solchen Prachtexemplar! Zumal dieser Strauch für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge bereits im jungen Stadium sehr interessant ist. Als Vogelnistgehölz sollen sie besonders von Amseln und Dompfaffen aufgesucht werden...alles Aspekte, die eine solche Anschaffung sehr erstrebenswert machen...Ich muss nur schauen, wo ich sie hinsetze...Mein Garten ist einfach immer wieder zu klein...
Alles Liebe
Heidi

SchneiderHein hat gesagt…

@ Heidi
Vor einigen Jahren sah ich sogar mal eine grünlich-weiße Variante. Die hätte mich auch noch gereizt. Aber da mir meine Weiße trotz diverser Schutzmaßnahmen am sich verändernden Standort nach Jahren eingegangen war, und diese damals schon im Kübel stand, habe ich es lieber gelassen. Denn zu der Zeit fing auch der Strauch bei meiner Mutter im sonnigen Rosenbeet an zu kümmern. Inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob er wirklich pflegeleicht ist. Hoch wurde die eigentlich reinweiße Variante bei mir jedenfalls nie - ca 1m. Vermutlich bekam der neue Strauch durch die feuchte Witterung Anfang des Monats bei mir im Halbschatten einen rosa Hauch …
Bei meiner Mutter erreichte sie in ihren besten Jahren etwa 1,8m Höhe und blieb dabei aber recht licht. Als Vogelnistgehölz möchte ich sie daher nicht empfehlen.
Allerdings weiß ich aus früheren Bloggerjahren, dass es im Mainzaubergarten - https://mainzauber.de - mal eine Weigelie gab, die sich nicht so zimperlich anstellte. Oder verwechsle ich das jetzt mit der Scheinquitte ... ;-(
Auf jeden Fall braucht sie Entfaltungsraum und einen eher sonnigen denn halbschattigen Platz. Aber bei meiner Mutter brauchte es viele Jahre bis aus ihr in den 90ern ein stattlicher Strauch wurde.

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Das kenne ich ja auch, mit dem Vorhaben ... nur spielen die Umstände und Menschen nicht immer so mit ... ;-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Und dann gibt es bei uns nicht nur die Firma, sondern auch noch ein anderes Start-Up, an dem Wolfgang seit 1 1/2 Jahren beteiligt ist. Außerdem nimmt er seit Herbst 1x im Monat an Wochenend-Seminaren teil. Da bleibt halt vieles mal wieder auf der Strecke. Denn für viele Projekte brauche ich zumindest eine helfende Hand ...