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Donnerstag, 6. November 2025

Im Herbstgarten ...

 am 31. Oktober 2025
Krümeline ist noch unentschlossen.

Doch der Garten lockt ...

Nur der Weg zum Steg ist immer noch ziemlich versperrt. Allerdings wird der Garten allmählich wieder lichter.

Krümeline möchte so gerne Fische fangen, oder zumindest mal wieder die Pfote ins Wasser tauchen. Doch dafür ist der Wasserstand im Teich noch immer zu niedrig.

Aber Krümeline findet auch schnell andere Beschäftigungen im Garten.

Die Blutbuche im Nachbargarten hat schon viel Laub verloren.

Und am Teich wird es immer gelber.

Krümeline taucht am Hochbecken auf.

Und der Hartriegel hinter der Mauer am Hochbecken leuchtet noch in den schönsten Farben.

Das rostige Hasenmädchen darf bei dem Wetter noch etwas länger aufbleiben.

Während Flo überlegt, ob sie jetzt in den Garten geht.

Denn auf Krümeline hat sie weniger Lust ...

Der 'gemeine Lenzrosenlocher' hat wieder zugeschlagen.

Und Flo hat Krümeline hinten auf dem Hochbeckenrand hinter dem Gestrüpp wohl nicht entdeckt.

Der weiße Seidelbast hat inzwischen fast alle seine Blätter verloren, zeigt aber schon deutlich neue Blattknospen.

Der Korkspindelstrauch trägt auch nur noch wenige rote Blätter. Doch so kommen die roten Früchte bald besser zur Geltung.

Krümeline will doch nur spielen, aber Flo ist ziemlich genervt. Und wenn Flo losrennt, kommt Krümel hinterher, bis eine Flo faucht und notfalls auch aufschreit ...

Die Efeublüten in der toten Korkenzieherweide haben jetzt zwar weniger Besuch, aber es finden sich immer noch einige Insekten ein.

Wenn dann noch dazu die Sonne scheint, ist es plötzlich ein letzter goldener Oktobertag.

Fotos und Videos: S.Schneider


Mit einiger Verspätung schicke ich diese Herbstbilder mit Flo und Krümeline im Garten zum Maunztag ...

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Im SammleR*s

Nachdem wir am 2. April 2025 zur Eröffnung des SammleR*s im Museum August Kestner waren, ist einige Zeit vergangen. Und so ist das Hasenvergnügen inzwischen bei herbstlichem Wetter eigentlich etwas deplatziert. Aber es hat auch sehr lange gedauert, bis es endlich mit einem ganz besonderen Treffen vor der Vitrine mit unserer erzgebirgischen Figuren-Sammlung klappte: Wir hatten uns dort mit unserer Lieblingsexpertin für Teddybären verabredet. Doch in ihrer ehemaligen Bärenhöhle waren Plüschgesellen für sie eher ihr Beruf. Dagegen sind alte Holzfiguren für Zirkus, Rummelplatz, Marktbuden sowie Landschaften für sie ein ganz anderer privater Sammler-Bereich, der ebenfalls im Erzgebirge seinen Ursprung hat.

Daher hatten wir uns hier um 15 Uhr vor der Vitrine verabredet.

Und da das SammleR*s auch ein Raum zum 'Snacken und Plaudern' sein soll, hatten wir für dieses Treffen Kaffee und Kuchen mitgebracht.

Denn es gab sehr viel zu erzählen, und auch zu schauen:

Schön die Märchenfiguren wieder zu sehen.

Und sich über die verschiedenen Rehe zu freuen.

Doch diese Baum-Varianten fehlen so langsam in meiner Herbstdeko als Hintergrund.

Und dieser alte gebastelte Bucheckerhase von meiner Mutter - der hier eigentlich gar nicht hingehört - wird seit einigen Tagen nun schmerzlich vermisst. Denn er soll bald an solchen selbstgemachten Tannen bei uns in der Deko stehen ...

Es gab einiges zum Zeigen: 2 Sammlerinnen unter sich.

Und viele der neuen bunten Paste-Ups im Raum zu bestaunen.

Da es so unterhaltsam war, haben wir gar nicht bemerkt, dass es plötzlich kurz vor 18 Uhr war.

Also ganz schnell alles zusammengepackt. Da es so schön und sehr unterhaltsam war, machen wir das bald mal wieder ...

Fotos: SchneiderHein


Montag, 13. Oktober 2025

Nochmals am kleinen Teich ...

Am Donnerstag entdeckte ich dieses herbstliche Video von Cäsar, wo er am frühen Dienstagnachmittag, dem 7. Oktober nach seiner getragenen Gartenrunde 'Heilwasser' aus seinem Teich trank:


Video: W.Hein


Nach dem Video nahm Wolfgang noch einen Futternapf mit in den Garten und füllte Teichwasser zum Trinken für die Küche ab. Denn es scheint leider so zu sein, dass Cäsar frisches Leitungswasser nicht mag. Und Trinken ist doch gerade jetzt - wenn er nicht mehr fressen mag -  so wichtig ...

Diesen traugrigen Post vom Lebensende schicke ich trotzdem zum Maunztag, denn auch das gehört leider zum Leben mit Katzen dazu.


Nachtrag Freitag 10. Oktober 2025:

Nach dem heutigen Klinik-Termin am Vormittag ist er wieder Zuhause, aber ihm ist leider nicht mehr zu helfen. Jetzt ist es eine Frage der Zeit, wann er aufgibt. Wir wünschen ihm, dass er es am Wochenende im Kreis seiner beiden wichtigsten Bezugspersonen schafft ...


Nachtrag Montag 13. Oktober 2025:

In den letzten beiden Tagen kam Cäsar häufiger zu uns, um vielleicht noch etwas zum Fressen zu finden, das ihm noch schmecken könnte. Aber es war leider sehr wenig. Außerdem stand ihm wohl häufiger der Sinn nach Ruhe, so dass wir ihn im Treppenhaus duldeten, und ihm sogar ein graues Plüschkissen unserer Mädels auf den Fußboden an die Gartentür legten.

Heute um 18: 30 Uhr hatte er seinen letzten Tierarzt-Termin. Und da sich zwischen Cäsar und Wolfgang in den 12 Jahren und 8 Monaten eine ganz besondere Beziehung entwickelt hatte, hatte er ihn vorhin zum Tierarzt mit begleitet.

Der schwarze eigenwillige Nachbarskater fehlt uns schon jetzt ...


Mittwoch, 8. Oktober 2025

Gartenblick ...

Mit dem schwarzen Nachbarskater Cäsar geht es nun wahrscheinlich doch schneller dem Ende zu, als wir es vor einigen Tagen noch erwartet hatten ...

Wir hatten ihn seit Montagmittag für 1 1/2 Tage in Kurzzeitpflege, und die entwickelte sich leider gar nicht gut. Gestern, am frühen Nachmittag hatte Wolfgang das schwarze Leichtgewicht bei uns im Garten noch auf dem Arm, da er zuvor so unentschlossen vor unser Efeu-Wiese stand. Mehr zu den beiden Tagen ist im Begleittext zu dem Video auf YouTube zu lesen - ich mag dazu im Moment nicht mehr schreiben:


Video: S.Schneider


Zu dem Zeitpunkt war er noch ein ziemlich aufgewecktes und interessiertes Katerchen, denn kurz darauf erschien Krümeline auf unserem Garagendach. Ich ließ unsere Kleine bald darauf lieber über den Balkon ins Haus. Und Wolfgang machte mit Cäsar auf dem Arm dann noch einen längeren Gartenspaziergang.

Heute, bei feucht-grauem Wetter, liegt er nun lieber auf einem Teppich in seinem Wohnzimmer, wo er döst und viel schläft. Fressen mag er inzwischen wohl gar nicht mehr ...


Wir wünschen dem Kater bald wieder einen goldenen Oktober, der mit Sonne und Wärme vielleicht nochmals ein paar Lebensgeister weckt. Unserem austherapierten Herrn Katze hatte das im Oktober jedenfalls nochmals gut getan, bevor er am 10. November 2010 starb.

Ganz anders haben die Katzenkinder vom ehemaligen Blog 'DosiNews' den Oktober 2010 erlebt. Ich hatte es damals wegen dem sterbenden Herrn Katze und unserer diabetischen Allegra wohl verpasst. Doch jetzt kann mich über das turbulente Katzenkinderleben und deren teils gestressten Bezugspersonen am Maunztag erfreuen ...



Sonntag, 5. Oktober 2025

Das sieht doch schon besser aus ...

 Cäsar kam gestern gegen 13:30 Uhr zum Fressen vorbei:


Video: W.Hein


Und nach Mitternacht war er dann nochmals da, obwohl wir unserem Nachbarn gestern eine kleine Auswahl unserer Futtersorten für Cäsar rübergegeben haben. Doch Fremdspeisen mag das schwarze Katertier wohl immer noch sehr gern ...

Freitag, 3. Oktober 2025

Cäsar ist wieder da!

 Am Donnerstag, dem 25. September 2025 kurz vor 11 Uhr klingelt es plötzlich wieder so vertraut an der Gartentür:

Cäsar hat unsere Sensor-Klingel in Gang gesetzt und wartet nun geduldig, dass man ihm öffnet.

Da er nun lieber Schleckfutter wegen seiner wehen Zähnchen bekommt, geleitet ihn Wolfgang durchs Haus, während ich sein Futter mehr zerdrücke und als Topping noch etwas Schleckpaste draufkommt. Geschnuppert wird, ...

... aber Appetit hat Cäsar leider nicht.

Also trottet er schon bald wieder nach Hause. Aber wenigstens hat er seinen Kontrollgang bei uns gemacht ...


Um 12:30 Uhr wieder ein Klingeln an der Gartentür:

Diesmal macht Cäsar einen besseren Eindruck, und er maunzt sogar:


Noch glücklicher macht mich jedoch, dass er sogar die kleinen Hähnchenstücke kaut:


Und es bleibt fast nichts mehr übrig.

Ob es noch Nachschlag gibt?

Ob ich die kleinen Reste auch noch fresse?

So gut wie nix mehr drin.





Dann sollte ich jetzt wohl mal nach Hause gehen ...

Oder besser doch noch warten.

Ob da doch noch was kommt?

Erwartungsvoll steht Cäsar schon mal auf.


Für die Multivitamin-Schleckpaste hat sich das Warten gelohnt!

Fotos und Videos: SchneiderHein


Danach ging Cäsar gesättigt und zufrieden nach Hause. Und hoffentlich blieb das Futter auch im Katerbauch. Denn bisweilen erbricht er sein Futter. Darum sind viele kleine Snacks jetzt auch so wichtig.

Gestern kam Cäsar erst nach Einbruch der Dämmerung zu uns. Und hatte zumindest auf unser angebotenes Futter keinen Appetit.

Und heute wartet nochmals Hähnchen auf ihn, oder wir könnten auch Futter mit Thunfisch für ihn aufmachen. Das hat er bisweilen gern bei uns gefressen. Nur, da es heute feucht, grau und kälter ist, bleibt er vielleicht lieber auch ein Stubenhocker ...


Nachtrag Samstag 27. September 2025 - 16 Uhr:

Jetzt war Cäsar mit etwas Verspätung heute schon 2x da und freute sich über gekochtes Hühnchen und Thunfisch in Gelee. Aber er hat uns inzwischen ziemlich um die Pfote gewickelt, denn einen Teil frißt er vor der Gartentür, dann will er durchs Haus und zum Hauseingang wieder raus. Dort verspeist er dann den zweiten Teil seines Schälchens.


Nachtrag Dienstag 30. September 2025:

Nachdem Cäsar gestern nochmals beim Tierarzt war, da die Laborwerte endlich vorlagen, bekommt er nun ein Antibiotikum. Mehr wissen wir zur Zeit aber noch nicht. Doch das Erfreuliche ist, dass er heute früh um 1 Uhr wieder vor der Gartentür um Futter bat, und ihm gegen 13:30 Uhr etwas von unseren Thunfisch schmeckte. So schön, dass ihm der Sinn wieder etwas mehr nach Futter und Abwechslung steht ...


Video: W.Hein


Nachtrag Mittwoch 1.Oktober 2025

Gestern war er bereits um 11:30 Uhr da, brachte etwas Appetit mit, und kam gegen 16 Uhr nochmals vorbei. Aber beim 2. Mal interessierte ihn nur kurz die übers Futter gestreute Bierhefe. Ansonsten war es sehr wenig, was er bei uns fraß. Vielleicht waren es gerade mal 10 bis 15g. Kein Vergleich zu früher. Und abends erzählte uns unser Nachbar am Telefon, dass er inzwischen auch nur noch wenige Gramm Feuchtfutter in das Katertier bekommt. Von Mittwoch letzter Woche bis zum Montag, als er wieder dem Tierarzt vorgestellt wurde, hatte er bereits 400g abgenommen. Und heute sahen wir noch deutlicher als zuvor, dass ihm am Hinterteil schon ziemlich viel Masse fehlt ...


Nachtrag Donnerstag 2. Oktober 2025

Wir bekamen Cäsar nicht zu sehen, und machten uns dementsprechend den ganzen Tag über Sorgen. Glücklicherweise rief unser Nachbar abends an, dass Cäsar nochmals beim Tierarzt war, und danach den ganzen Tag etwas mehr als üblich gefressen hatte. Schön, wenn ihm Zuhause die neue Futterauswahl schmeckt! 


Nachtrag Freitag 3. Oktober 2025

Ein Tag, den Cäsar lieber Zuhause verbrachte ...

Sonntag, 24. November 2019

Es muss nicht immer Christrose sein ...



Helleborus x ericsmithii 'HGC Snow Dance' 
Ist das jetzt eigentlich auch schon Werbung? 

Gestern machten wir in Braunschweig einen kleinen Abstecher 
in den Baumarkt, um torffreie Erde für die getopften Lenzrosen 
und Aurikeln im Garten meiner Mutter zu besorgen. Denn nicht 
nur bei uns im Wildwuchsgarten benötigen die Lenzrosen und 
Aurikeln in Töpfen jetzt ganz dringend etwas mehr Fußpflege.

Und da sich die riesige Fläche mit Erd-Varianten in Säcken 
in Sichtweite der Hellebori-Verkaufstische befand, lag ein 
kleiner Abstecher natürlich nah. Die Christrosen in kleinen 
und größeren Töpfen waren natürlich zahlreich vertreten. 

Aber auch Helleborus 'Winterbells' nahm einen Teil der 
Fläche ein. Allerdings sah man den Blättern schon wieder 
etwas die schwarzen Flecken an. Zum Verschenken wäre 
so ein Topf wirklich nicht geeignet. Zumal ich mich an 
H. Winterbells mit den zahlreichen kleinen Glöckchen 
inzwischen schon 3x versucht habe. Aber leider hatte es 
nur einer der Töpfe geschafft. Den hatte ich nämlich 
zur Erholung bereits vor 2 Jahren in den Garten zu 
meiner Mutter ausgelagert. Und zur Zeit sieht er auch 
dort nicht mehr so vielversprechend aus.

Da gefiel uns dieser Topf mit zahlreichen Knospen 
im Untergrund, den gesunden Blättern und den ersten 
creme-rosa angehauchten Blüten wesentlich besser. 
Und die Beschenkte hat ab dem nächsten Wochenende 
dann hoffentlich auch lange Freude daran 

Foto: S.Schneider


Freitag, 22. November 2019

herbstliche Aurikel-Leiter


Nein, der Winter ist im Moment wirklich nicht in Sicht:

Die Aurikel 'Merlin Stripe' denkt gar nicht daran 
jetzt in Winterruhe zu gehen. Aber ihre Blätter 
gefallen mir nicht. Ich hätte wohl schon früher 
den Untersetzer entfernen sollen, damit sie nicht 
so feuchte Füße bekommt. Außerdem sieht man 
den Pflänzchen auf der Aurikel-Leiter an, dass sie 
dringend mehr Erde benötigen. Und umtopfen 
täte ihnen sicherlich auch bald mal wieder gut. 
Vielleicht sollte ich das noch vor dem Winter 
in Angriff nehmen 

Und dieses gefüllte dunkelbraune Blühwunder mit 
dezenter gelber Mitte ist laut dem Schild im Topf

Doch, der Platz am Haus scheint den Aurikeln zu gefallen. 
Und da auf der Leiter jetzt noch 3 Plätze zu vergeben sind, 
werde ich mir nun bald ein Kind von 'Gaya' holen, und 
mitnehmen 


Fotos: S.Schneider


Nachtrag Montag, 25.November 2019:
Und da ich mal wieder nicht mit dem Sortieren der Fotos 
der drei grauen Katzenmädchen, dem herbstlichen Garten 
und unserer Übergangs-Deko hinterherkomme, verlinke ich 
diesen Post erst heute zur aktuellen 'Herbstglück Linkparty
auf dem Blog 'Ein Fachwerkhaus im Grünen' ...


Donnerstag, 21. November 2019

Ein trauriger Tag ...


Bereits um 8 Uhr trieb nicht nur das ekelig feucht-kalte Wetter 
sondern auch der Lärm der Kettensäge im südlichen Nachbargarten 
Flo und Krümel zurück ins Haus.

Krümel hatte es sich im Küchenfenster zum Hof gemütlich gemacht 
und schaute zu, wie immer mehr unhandliche Zweige den Anhänger 
eines professionellen Gärtners füllten.

Ich hatte also richtig vermutet. Heute ging es dem alten, 
immer mehr absterbenden Apfelbaum an der Südgrenze 
an den Kragen. Als ich durch die Lücke zwischen dem 
Nachbarschuppen und unserem Ilex nachschaute, da stand 
nur noch der mächtige Stamm vom herrlichen Apfelbaum, 
der wohl in den 30er Jahren gepflanzt wurde ...

Was für ein Unterschied in den Garteneinstellungen: 
Ich freue mich über das fallende gelbe Laub und den malerisch 
zerfressenen Salomonssiegel im Efeugrund unseres Wäldchens. 
Und nur ein paar Meter weiter südlich wird kein einziges 
gefallenes Blatt oder absterbender Stengel im Garten geduldet.

Ich gebe zu, aus dieser niedrigen Perspektive fällt 
das fehlende Geäst des Apfelbaumes gar nicht auf.

Und vom hinteren Teil der Betonfläche betrachtet, 
fehlt der Apfelbaum auch nicht so sehr. Nur erwarten 
unsere Nachbarn schon seit Jahren von uns, dass wir 
sowohl den blauen Wachholder - ganz links im Bild,
 als auch die Hasel, die für uns den Blick zum Giebel 
des Nachbarhaus mildert, erheblich einkürzen ...

Wahrscheinlich schwebt ihnen vor, dass wir den Wachholder 
mindestens auf die Höhe des Säulentaxus kappen, hinter dem 
sich im Moment noch die Reste des Apfelbaumes befinden.

Doch da mir der Wachholder im Laufe der Zeit zu unhandlich 
und unten zu kahl geworden ist, werden wir demnächst dem 
Wunsch unserer Nachbarn folgen: Etwa 2,5m aus der Spitze 
werden wir in den nächsten Wochen entfernen, und dann 
zunächst einmal für die Garten-Weihnachtsdeko verwenden. 
Den Holunder - gleich rechts daneben, werde ich nun aber 
doch noch im nächsten Jahr weiter wachsen lassen. Sonst 
fehlt uns im Sommer ein Schattenspender. Und da zwischen 
dem Säulentaxus und dem Haselstrauch mit Rosa brunonii 
noch ein Cornus kousa steht, werden wir die Hasel zumindest 
im Grenzbereich spätestens im Januar mal wieder einkürzen. 
Auch wenn dann wahrscheinlich bereits die Haselkätzchen 
blühen. Doch vielleicht kommen die geschnittenen Zweige 
als Vorfrühlings-Deko auf den Südhof, bevor sie irgendwann 
später einmal durchgeshreddert werden. Die Kombination 
der mächtigen alten Hasel mit der wuchsfreudigen wilden 
Ramblerrose braucht ab und an nun mal einen kräftigeren 
Rückschnitt, damit sie nicht all zu sehr den Luftraum 
des südlichen Nachbargartens entern 


Fotos: S.Schneider


Und auch wenn das mal wieder ein sehr trauriger Post ist, 
der einen alten Baum verabschiedet, so schicke ich ihn trotzdem