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Freitag, 16. Mai 2025

Es wird wieder gelb

 Eigentlich ist Gelb eine Fehlfarbe in unserem damals überwiegend in weiß-blau geplanten Wildwuchsgarten. Doch, da wir diese gelben Sumpfschwertlilien 1995 mit dem Garten übernommen haben, haben sie noch immer als Erinnerungspflanzen einen festen Platz im Teich.


Video: W.Hein


Montag, 18. Mai 2020

Eine einsame Iris ...


Mal wieder so ein schönes Beispiel von Plan und Wirklichkeit:

Nachdem wir im Spätsommer 2000 unsere Teichlandschaft 
gebaut hatten und im Frühjahr 2001 die beiden Hochbecken 
bepflanzten, zogen dort viele verschiedene blaue Iris in das 
vordere Hochbecken ein. Inzwischen blüht ausnahmsweise 
endlich mal wieder eine von ihnen.

Um im Teich wollten wir eine gelbe Sumpfschwertlilie 
in der linken Teichecke als kleinen Farbtupfer dulden.
Doch die Sumpfschwertlilien haben im Laufe der Jahre 
den Teich erobert und bereichern nun mit ihrer gelben 
Fehlfarbe im Mai den gesamten Bereich vor der Teich-
mauer und die komplette Überschwemmungszone ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 12. April 2020

leuchtender Löwenzahn



Und er ist zur Zeit viel zu schön, um ihn einfach 
nur aufzuessen …

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 9. April 2020

Jetzt wird es gelb!


Auf dem heißen Südhof ist die erste Löwenzahnblüte 
schon durch. Und in der zur Zeit sonst nur grünen Wiese 
wird es zwischen den langen Schneeglöckchen-Blättern 
jetzt endlich wieder erfrischend gelb: 

Und da das Sonnengelb im Halbschatten so schön leuchtet,
werde ich hier nun wieder die gelben Buschwindröschen 
ansiedeln. Die kamen vor einigen Jahren versehentlich mal 
aus dem Garten meiner Mutter mit. Und es dauerte lange, 
bis auch das letzte Rhizom in den Kübel vom Winterjasmin 
umgesiedelt war. Sie sind wirklich ein unverwüstliches und 
sehr vermehrungsfreudiges Frühlingskraut. Also perfekt 

Foto: W.Hein


Mittwoch, 8. April 2020

Grenzgänger



Unter der Scheinakazie und Richtung Osten haben inzwischen 
die Fehlfarben ihren Platz: Hier dürfen sich unter einer roten 
Scheinquitte im frühen Frühjahr auch die gelben Winterlinge 
tummeln. Auch das rosa-violette Lungenkraut hat zusammen 
mit dem rosa-weißen hohlen Lerchensporn dort ausreichend 
Entfaltungssraum. Und besonders schön ist es, dass sie sogar 
durch den Zaun gegen Osten auswandern dürfen, um sich dort 
mit ausgesamten Vergißmeinnicht, Löwenzahn und weißen 
Buschwindröschen zu vermischen 

Foto: S.Schneider


Nachtrag Karfreitag, 10. April 2020:
Zu früh gefreut - heute stand beim Gartenspaziergang 
ein großer schwarzer Maurerkübel im Grenzbereich. 
Er war schon zur Hälfte mit gejätetem Kraut gefüllt, 
und nackte zerwühlte Erde schaute mich an. Morgen 
geht es dann wohl auch dem leuchtenden Löwenzahn 
an den Kragen.


Sonntag, 22. März 2020

sehr ungewöhnlich ...



Der Winterjasmin ist in diesem Jahr viel zu spät dran
doch dafür blühen die gelben Buschwindröschen nun 
plötzlich recht früh und sehr üppig.

Jedenfalls als ich den alten großen Waschzuber Ende der 90er 
mal spontan mit einigen bewurzelten Winterjasmin-Ablegern 
vom nördlichen Nachbarzaun bepflanzte, kamen auch sogleich 

In einigen Jahren verwunderte mich dann der Winterjasmin 
mit seiner sehr frühen Blüte - teils schon Ende November. 
Doch dafür verfror er auch häufiger mal komplett im Januar. 
In den letzten Jahren hatte er anscheinend aus seinen Fehlern 
gelernt und legte meist erst etwas später im Frühjahr los. 
Dafür waren nach und nach fast alle Winterlinge im Kübel 
verschwunden. Einerseits wahrscheinlich durch die gefräßigen 
Nacktschnecken, und andererseits litten sie anscheinend in 
den letzten Sommern zu sehr unter der Hitze und Trockenheit 
vor der mittags besonnten Teichmauer.

Aber nach dem Düngen und einigen Wassergaben im Januar -
 und vor allem durch den ungewöhnlich feuchten Februar - 
ist diese gelbe Pflanzgemeinschaft nun doch noch da. Nur 
erscheinen die Blüten jetzt zu ganz anderen Zeiten 
als früher einmal geplant 

Foto: S.Schneider


Nur ein paar Tage früher


Im letzten Jahr verlockte mich die Sumpfdotterblume 

Und heute lachte mich am frühen Nachmittag das erste 
weit geöffnete gelbe Blütenköpfchen im Feuchtgebiet an.

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 23. Mai 2019

leuchtendes Gelb



Noch ist der Weg zwischen den beiden Hochbecken am Teich 
für Finja passierbar, aber schon bald sieht das hier sicherlich 
wieder wilder aus …

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 22. Mai 2019

verwilderte Grasbar



Liegt es am stinkenden Storchschnabel, dass unsere 3-teilige 
Grasbar gleich neben der Gartentür nicht mehr besucht wird?
Oder fehlt unseren 3 grauen Katzenmädchen hier jetzt einfach 
mal wieder eine attraktive Gras-Auswahl? Das gestreifte weiß-
grüne berliner Gras - aus Katerkings Garten, scheint im Moment 
jedenfalls nicht mehr zu locken. Und inzwischen haben sich hier 
im bemoosten Untergrund Wald-Erdberen, ein Rosensteckling 
und diverse andere Pflänzchen eingeschlichen. Selbst die so 
extrem ausbreitungswütige Quecke ist hier ganz plötzlich 
mal verschwunden. Aber nicht nur der Garten, sondern auch 
die alte Grasbar ist immer wieder einem natürlichen Wandel 
unterzogen. Und im Moment bevorzugen unsere Mädchen 
ohnehin wohl lieber alle Varianten von wuchsfreudigem 
'Gras' im Garten - so wie diverse Seggen und Schilf.

Foto: S.Schneider


Mal etwas pinkiges Rot



Jedes Jahr fällt es mir schwer den alten Rhododendron 
hinter der Tischgruppe vor dem Wäldchen so zu zeigen, 
dass sein pinkiges Rot nicht zu knallig daher kommt. 

Doch in diesem Jahr musste ich befürchten, dass mir 
seine extreme Blütenfarbe nun gar keine Probleme 
mehr machen würde. Denn im zeitigen Frühjahr hatte 
ich sehr viel abgestorbenes Geäst von ihm entfernen, 
und seine verbliebenen Triebe sahen so geschwächt aus,
dass es für ihn schon bald darauf eine Ladung Dünger 
und mehrmals reichlich Wasser gab. Inzwischen hat er 
sich glücklicherweise wieder erholt, und sogar noch 
7 Blüten hervorgebracht. So gefällt mir seine Farbe 
in den Variationen von Grün ausnehmend gut. Und 
ich hoffe, dass er diesen Sommer besser übersteht. 
Denn inzwischen wohnt er wohl schon 50 Jahre 
hier im Garten 

Foto: S.Schneider


Nachtrag Donnerstag, 23. Mai 2019:
Und da dieses immergrüne Ziergehölz im Laufe der 50 Jahre 
gute und auch schon so einige schlechtere Zeiten irgendwie 
immer wieder überstanden hat, schicke ich ihn heute 


Dienstag, 21. Mai 2019

Ganz plötzlich über Nacht ...


Schon gestern zeichnete es sich ab, dass es in 
unserem Teich bald wieder gelb blühen würde.
Und genauso, wie damals ganz früh morgens 
zeigten sich heute - bereits am frühen Morgen, 

Und während die Dünenrose - als erste Rose 
in diesem Gartenjahr, nun allmählich verblüht, 
bringen jetzt die Schwertlilien etwas mehr Licht 
in die noch ziemlich grüne Teichlandschaft ...

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 3. April 2019

Cäsar geht schon mal vor ...


Kurz nach 12:00 Uhr - Cäsar erschien schon zum 3. Mal im Garten. 
Wahrscheinlich stimmte heute sein Futterservice mal wieder nicht
Denn 2 Würstchen-Snacks hatte der Kater bereits auf dem Hof 
bzw. vor dem Hauseingang gefangen, und anscheinend hatte er 
trotzdem noch immer Hunger.

Als ich ihm nun nochmals die Garagentür zum Südhof öffnete, 
um ihn aus dem Garten zu geleiten, ging er schon mal vor. 
Und mitten auf der Hoffläche platzierte er sich gleich darauf 
ganz erwartungsvoll.

Normalerweise bekommt er inzwischen nur noch kleine Snacks 
und kein Feuchtfutter mehr von uns. Aber ein so hungriger 
schwarzer Kater kann ziemlich aufdringlich werden. Und da 
Flo und Krümel bei seinem Erscheinen nun ständig ins Haus 
flüchten, um dort auf einen katerfreien Garten hoffen, holte 
ich ihm ein Schälchen Feuchtfutter der Mädchen aus dem Haus.
Cäsar hatte wirklich noch Hunger, denn sein Schälchen wurde 
blitzblank ausgeschleckt 

Und während der Kater sein Mittagsmahl einnahm, sah ich mich 
mal wieder etwas genauer auf unserem wilden Hof um:

Ich mag dieses winzige kleine frühe weiße 'Unkraut', das sich 
überall in den Fugen des hässlichen Betonpflasters breit macht 
und später fast unscheinbar vertrocknet. Vor allem, wenn es 
schon bald im gelben Fingerkraut untergeht 

Wo kommst du denn her? Ich hatte vor Jahren zwar einen 
weißlich-violetten mehrjährigen Silberling hinter dem Haus 
im Wildwuchsgarten. Aber diesen violetten gibt es nur bei 
meiner Mutter im Garten. Vielleicht ist dieser Sämling 
mit irgendeinem Topf eingewandert.

Trotz überwiegend weiß-blau-gelbem Frühjahrs-Farbkonzept 
darf er hier aber bleiben, denn zwischen Akelei, Gras, Laub 
und den blühunwilligen Narzissen mach er eine gute Figur.

Und hier - an einer noch etwas kahlen Stelle, sind ein paar 
Containerpflanzen eingezogen … 

Nach Friederikes Garten-Besuch hatte ich meine Kübelpflanzen 
leider arg vernachlässigt. Und der trockene Sommer hatte auch 
dazu beigetragen, dass einige Pflanzen aufgaben. Doch dafür 
siedelten sich in den verlassenen Töpfen andere Pflanzen an: 
Mutterkraut, Akeleien und sogar ein etwas größerer Holunder 
zogen vor einigen Tagen an den Totholz-Haussockel um.

Tja, und diese weißen Scilla blühten noch vor wenigen Tagen 
richtig üppig. Aber mit zunehmendem Grün entwickelt sich 
wohl auch wieder die gefräßige Schnecken-Population. Oder 
wer kann das sonst sein?

Die pfirschichblättrigen Glockenblumen fühlen sich zwischen 
Zitronenmelisse, Knoblauchsrauke, Akelei und anderen Sämlingen 
zur Zeit anscheinend noch recht wohl. Doch wer setzt sich in 
dieser spontanen Pflanzgemeinschaft irgendwann durch?

Ganz erstaunt bin ich, dass sich die weißen Hyazinthen aus der 
Frühlings-Deko der vergangen Jahre hier so gut entwickeln. 
Früher kamen sie nach der Blüte als Gruppenpflanzung an den 
Lenzrosenweg in den Wildwuchsgarten. Doch dort sind sie 
bis auf wenige Blätter jetzt ganz verschwunden. Da ist der 
sonnig-heiße Südhof wohl wirklich ein besserer Standort 

Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 27. März 2019

Meine kleine Fehlfarbe am Teich



In einem überwiegend weiß-blauen Garten hat diese Farbe 
eigentlich nichts zu suchen. Aber da ich es nach diversen 
Versuchen in all' den Jahren nun wirklich aufgegeben habe 
auch eine weiße Sumpfdotterblume bei uns anzusiedeln, 
freue ich mich jetzt jedes Mal wenn die erste Blüte des 
gelben Teichpflänzchens in der hintersten Ecke unserer 


Fotos: S.Schneider