Heute früh brachte die herrliche Morgensonne ...
die Blutbuche im Nachbargarten zum Leuchten.
Inzwischen bildet sie den Höhepunkt des kleinen
grenzübergreifenden Wäldchens. Und auch wenn
sie im Laufe der Jahre nun immer mehr Flächen
unseres Gartens verschattet, so möchten wir sie
hier auf gar keinen Fall missen. Und die Mehrarbeit
durch Buchenhülsen, Blüten'bälle', Bucheckern und
all' die Blätter nehmen wir gern dafür in Kauf …
Nur, zur Zeit übertreibt es die Blutbuche mit
ihren Blüten-Puscheln. Sie finden sich im und
vor dem Haus, auf dem Podest, am Steg, …
zwischen den Teichpflanzen …
und sogar frei schwimmend überall im Teich.
Selbst in den Stegritzen finden sie noch einen Platz.
Und im Hochwald wirft sie ebenso erfolgreich
ihre männlichen Blütenbälle ab, denn …
unser kleiner Waldweg ist mit ihren Blüten übersät.
Auch den gerade gemulchten Hochwald-'Komposthaufen' …
hat sie ebenfalls blitzschnell und perfekt eingedeckt.
So nebenbei wurde noch ein Walnuß-Kind geschmückt,
… und der Grenzbereich kuschelweich bedeckt.
Ein faszinierendes Farbspiel der Blätter, das sich
zu dieser Jahreszeit binnen weniger Tage von
unten nach oben verändert …
Leuchtend warme Farben - fast wie im Herbst.
All' das an einem Tag - an einem Baum.
So ein Schauspiel haben die anderen Bäume
im Wäldchen nicht im Repertoire …
Wie gut, dass es die üppige Blutbuche gibt, denn die Tage
der drei Grenzfichten sind gezählt. Und die kleine Eiche -
zwischen den sterbenden Stämmen, braucht noch ihre Zeit.
Buchenhülsen und doppelte Blutbuchen-Blüten …
treffen sich weit vom Baum entfernt …
überall auf unserer Betonfläche.
Und Fugenfüller-Stauden sowie die Trennfuge -
mit dem fast verschwunden Holzbalken, bilden
einen beliebten Puschel-Versammlungsort.
Zwischen Haus und Hochbecken, dort wo die
kleinen Walderdbeeren inzwischen jede Fuge füllen,
wurden zunächst die braunen Buchenhülsen und nun
die Blüten-Pompons schon mehrmals weggefegt. Aber
noch ist diese Abwurfzeit nicht beendet …
Und eines ihrer Kinder entdeckte ich vor einigen Tagen
auf unserem Hochbecken am Teich. Dort konnte es
auf Dauer nicht bleiben. Daher wurde es getopft und soll
nun noch etwas größer werden. Später einmal kommt
es dann an unsere grüne Grenze in die Nähe ihrer Mutter.
Fotos: S.Schneider
Nachtrag Sonntag, 5. Mai 2019:
Endlich ist diese Frühsommer-Bilderflut verarbeitet,
und nun schicke ich auch diesen Post noch ganz schnell
zum speziellen Naturdonnerstag 'Mein Freund der Baum'
auf Ghislanas Blog 'jahreszeitenbriefe'. Denn dort gibt es
in Streganz eine ganze Allee mit Blutbuchen zu sehen …
grenzübergreifenden Wäldchens. Und auch wenn
sie im Laufe der Jahre nun immer mehr Flächen
unseres Gartens verschattet, so möchten wir sie
hier auf gar keinen Fall missen. Und die Mehrarbeit
durch Buchenhülsen, Blüten'bälle', Bucheckern und
all' die Blätter nehmen wir gern dafür in Kauf …
Nur, zur Zeit übertreibt es die Blutbuche mit
ihren Blüten-Puscheln. Sie finden sich im und
vor dem Haus, auf dem Podest, am Steg, …
zwischen den Teichpflanzen …
und sogar frei schwimmend überall im Teich.
Selbst in den Stegritzen finden sie noch einen Platz.
Und im Hochwald wirft sie ebenso erfolgreich
ihre männlichen Blütenbälle ab, denn …
unser kleiner Waldweg ist mit ihren Blüten übersät.
Auch den gerade gemulchten Hochwald-'Komposthaufen' …
hat sie ebenfalls blitzschnell und perfekt eingedeckt.
So nebenbei wurde noch ein Walnuß-Kind geschmückt,
… und der Grenzbereich kuschelweich bedeckt.
Ein faszinierendes Farbspiel der Blätter, das sich
zu dieser Jahreszeit binnen weniger Tage von
unten nach oben verändert …
Leuchtend warme Farben - fast wie im Herbst.
All' das an einem Tag - an einem Baum.
So ein Schauspiel haben die anderen Bäume
im Wäldchen nicht im Repertoire …
Wie gut, dass es die üppige Blutbuche gibt, denn die Tage
der drei Grenzfichten sind gezählt. Und die kleine Eiche -
zwischen den sterbenden Stämmen, braucht noch ihre Zeit.
Buchenhülsen und doppelte Blutbuchen-Blüten …
treffen sich weit vom Baum entfernt …
überall auf unserer Betonfläche.
Und Fugenfüller-Stauden sowie die Trennfuge -
mit dem fast verschwunden Holzbalken, bilden
einen beliebten Puschel-Versammlungsort.
Zwischen Haus und Hochbecken, dort wo die
kleinen Walderdbeeren inzwischen jede Fuge füllen,
wurden zunächst die braunen Buchenhülsen und nun
die Blüten-Pompons schon mehrmals weggefegt. Aber
noch ist diese Abwurfzeit nicht beendet …
Und eines ihrer Kinder entdeckte ich vor einigen Tagen
auf unserem Hochbecken am Teich. Dort konnte es
auf Dauer nicht bleiben. Daher wurde es getopft und soll
nun noch etwas größer werden. Später einmal kommt
es dann an unsere grüne Grenze in die Nähe ihrer Mutter.
Fotos: S.Schneider
Nachtrag Sonntag, 5. Mai 2019:
Endlich ist diese Frühsommer-Bilderflut verarbeitet,
und nun schicke ich auch diesen Post noch ganz schnell
zum speziellen Naturdonnerstag 'Mein Freund der Baum'
auf Ghislanas Blog 'jahreszeitenbriefe'. Denn dort gibt es
in Streganz eine ganze Allee mit Blutbuchen zu sehen …
























6 Kommentare:
Die Blutbuche gehört zu meinen Lieblingsbäumen - einfach schön, auch wenn sie viel Dreck macht.
@ Ein Garten in der Steuermark
Da der 'Dreck' bei uns an vielen Stellen einfach liegen bleiben darf oder nur umverteilt wird, finde ich das gar nicht so schlimm. Und das Laub zum Abdecken der Beete liebe ich sogar.
Nur dieses Jahr war es mit den Buchenhülsen so extrem, dass Wolfgang sie am letzten Wochenende aus dem Teich abfischte, und ich nahm mir gestern die blüten-Puschel vor. Das war an sich auch nicht so wild - nur hatten wir auf dem flachen Käscher auch ständig Posthorn- & Spitzschlamm-Schnecken, sowie Libellen- & Köcherfliegen-Larven, die sich alle dicht unter der Wasseroberfläche befanden. Die dann abzusammeln und schnell wieder ins Wasser zu werfen, machte das Vorhaben dann wesentlich mühsamer. Aber den Rest erledigen dann die Teichbakterien, die wir nochmals ins Wasser geben, wenn es bald wieder wärmer wird. Bei den Temperaturen arbeiten sie wohl nicht ...
Toll so ein Waldgarten! Und wenn ein Baum dann das ganz grosze Schauspiel liefert...
@ Mascha
Ja, ich kann gerade bei so wechselhaftem Wetter stundenlang vorm Treppenhaus sitzen und das sich ständig ändernde Farbspiel der Blätter bewundern. Es ist schon ein ganz besonderer Luxus so einen Baum in der Nähe zu haben :-)
Ein herrlicher Anblick wieder, diese tolle Buche... Und was ihre Puscheln und Sämlinge angeht, da kann wohl mein Spitzahorn-Hausbaum mithalten... Ich weiß nicht, wie viele Hundert Sämlinge ich schon gezogen habe diesen Frühling... Liebe Grüße Ghislana
@ Ghislana
Also mit Bucheckern habe ich kaum Probleme. Vermutlich bedienen sich daran auch gern die Eichhörnchen oder anderes Getier. Im Gegensatz zu gepflanzten Walnüssen und Haselnüssen haben wir kaum Buchenkinder. Auch Eichen sind recht rar. Und der Ahorn an der Grenze hinter dem Hochwald-'Kompost' ist mir im letzten Jahr fast vertrocknet. Aber er lebt und treibt gut nach :-) So wird er unser kleines grenzuübergreifendes Wädchen bald ergänzen können - und dann kann ich auch über Ahornkinder fluchen …
Inzwischen habe ich festgestellt, dass sich im Vorgarten ein ganz anderer Ahorn mit kleineren Blättern ziemlich heftig entwickelt hat. Da muss ich mal nach dem Namen suchen. Der getopfte ist mir zwar eingegangen, aber so einen habe ich auch schon seit Jahren unter dem Efeu-'Apfelbaum' in der zu pflasternden Fläche. Und einer hat sich zwischen Mirabelle und Zwetschge eingesamt, der darf als kleines Bäumchen dort auf jeden Fall bleiben. Mal schauen, was an Bäumen noch so kommt. Ein Mirabellenkind hat in diesem Jahr sogar schon an der Nordgrenze geblüht. Der Mensch denkt, die Natur lenkt ;-)
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