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Donnerstag, 7. März 2019

Auch so eine Gefahrenquelle ...



Während Krümelchen nach dem ersten stürmischen 
Gartenspaziergang einige Zeit im Plüsch-Körbchen 
über dem Backofen im Küchenfenster schlief, …

fiel mir ein, dass das Katzengras in der Fensterbank 
mal wieder etwas Wasser gebrauchen könnte. Und 
als ich den Übertopf dann griff, um ihn kurz auf 
der Küchenzeile unter den Wasserhahn zu halten, 

… war ein Zeckenweibchen ziemlich fix 
auf meinem Handgelenk unterwegs.

Wie gut, dass sich das transparente Klebeband griffbereit 
auf dem Küchentisch befand, um das Tierchen zu stoppen,
 bevor es in meinem Ärmel verschwand. Dann wurde es 
sofort fest verklebt 

und danach im Klebestreifen zerquetscht. Denn in 
der austretenden Körperflüssigkeit können Borrelien 
enthalten sein. Daher sollte man den Hautkontakt 
meiden. Eine sichere und gute Möglichkeit die Zecke 
schnell zu töten und nicht lange leiden zu lassen.

Und wie kommt es nun zu dieser Haushaltsgefahr?
Ganz einfach: Unsere drei grauen Katzenmädchen hatten 
am vergangen Wochenende mal wieder ein Spot-on gegen 
Zecken und Flöhe erhalten. Aber das hindert die Zecken 
und Flöhe nicht daran den 'Katzen-Bus' aus dem Garten 
zu nehmen, um ins Haus zu gelangen. Und wenn dann 
zum Beispiel Krümel am Gras in der Fensterbank knabbert, 
steigt die hungrige Zecke einfach aufs Gras um, denn 
dort riecht es so herrlich nach Katzen und Mensch 

Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 20. Februar 2019

So winzig klein ...



… ist eine Zecken-Larve.

Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass ich das fixe Tierchen 
gar nicht einhändig mit der Kamera einfangen könnte. Aber da 
dieses Bild nun sehr gut das Größenverhältnis zeigt, macht es Sinn 
die Larve hier mal zu posten. Denn auch wenn viele Artikel über 
Zecken immer noch behaupten, dass Larven die menschliche Haut 
nicht durchstechen können - und nur Nagetiere als erster Wirt 
von ihnen aufgesucht werden, so trug ich den Gegenbeweis schon 

Und vermutlich wird es im Laufe der Zeit auch immer mehr mit 
Borrelien infizierte Larven geben. Zur Zeit finde ich jedoch 
nur Artikel, die davon ausgehen, dass die Borrelien-Übertragung  
von einer infizierten Zecke auf ihre Eier 'so gut wie nie' vorkommt. 
Die geschlüpften Larven sind 'in aller Regel' also noch nicht mit 
Borrelien verseucht 

Jedenfalls reichten bei mir nur wenige Minuten auf unserem 
hellen Schuh plötzlich eine Zecken-Nymphe und zwei Larven 
zu entdecken. Es wird also allerhöchste Zeit, dass ich mich  
wieder mit einem handlichen Klebeband-Abroller bewaffne, 
um die Tierchen einfach mit dem transparenten Klebestreifen 
aufzunehmen, einzupacken und drin zu zerquetschen.

Aber sicherlich bin ich wegen meiner Hasel-Allergie zur Zeit 
auch ein dankbares Opfer mit den optimalen Lockstoffen für 

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 7. Februar 2019

Das sind wohl Igelzecken ...



Erst bei der Bildbearbeitung bestätige sich mein Verdacht, 
dass es sich bei diesen beiden winzig kleinen Zecken wohl um 
eine vollgesogene und eine noch hungrige Igelzecke handelt.
Denn trotz Brille konnte ich bei der hellen Zecke nur ein 
durchsichtiges weißes Plättchen erahnen. Und auch als ich sie 
in transparentem Klebeband fixiert hatte, war durch die 
Spiegelungen der Leuchte am Abend nichts genaues mehr 
zu erkennen. Aber nach diesem Erlebnis bin ich mir nun sicher, 
dass ich mindestens schon einmal Igelzecken-Besuch am Bein 
hatte. Denn im vollgesogenen Zustand lassen sich diese kleinen 
schwarzen Punkte ganz leicht abkratzen und hinterlassen 
dabei einen Blutfleck. Und darin können sich leider auch die 
gesundheitsgefährdenden Borrelien und FSME-Vieren befinden.

Die linke Zecke bemerkte ich zufällig über Finjas rechtem Auge,
 und das durchsichtige Etwas entdeckte ich dann ebenfalls rechts 
in ihrer Ohrmuschel. Wie ich schon befürchtet hatte, sind die 
ersten, noch etwas steifen Marienkäfer also ein guter Indikator 
für die beginnende Zeckenzeit 

Doch leider erhielten unsere 3 Mädchen erst vor einigen Tagen 
sicherheitshalber mal wieder einen Spot-on Flohschutz. Denn 
am Samstag hüpfte neben Flo unter der Leuchte ein Floh durchs 
Bett. Zum Glück konnte ich ihn gerade noch rechtzeitig erlegen. 
Und weitere Flöhe, Kotkrümel oder Eier konnten wir beim 
anschließenden Kämmen unser 3 Katzenmädchen nicht finden.

Daher wäre es jetzt viel zu viel Chemie, wenn wir ihnen nun 
noch zusätzlich ein Spot-on gegen Zecken verabreichen würden.

Wie gut, dass unsere Streunerin, mir die Entfernung der 
beiden Zecken so gar nicht übel nahm und danach einfach 
neben mir im Bett liegen blieb.

Aber bei diesem frühlingshaften Wetter ist nun auch die 
unbeschwerte Katzenzelt-Zeit schon wieder vorbei. Und 
wenn die 3 grauen Draußentiere in ca. 3 Wochen wieder 
ihren Zeckenschutz tragen, dann sind die gefährlichen 
Spinnentiere auch gern auf Wanderschaft: Sie nehmen 
trotz Zeckenschutz den Katzenbus vom Garten ins Haus 
und steigen vorzugsweise im Bett zu uns um. Denn unter 
den 75 Watt-Glühlampen ist es ihnen dann viel zu warm, 
und überall im Haus riecht es für sie so appetitlich nach 
unbehandeltem Mensch. Daher bin ich heilfroh, dass wir 
für unsere Katzenmädchen überwiegend helle Liegeplätze 
und nur noch weiße Bettwäsche besitzen. Denn so fallen 
die kleinen Krabbler meist noch rechtzeitig auf 

Fotos: S.Schneider