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Freitag, 1. Mai 2020

Ein Auswanderer am 1. Mai


Ich staunte nicht schlecht, als ich eigentlich nur mal ganz schnell
eine kleine schon wieder sehr unternehmungslustige Krümel und 
eine noch leicht schlaftrunkene Flo um 3:11 Uhr in den Garten 
entlassen wollte. Denn während Krümel schon ganz ungeduldig 
an der Gartentür stand, wäre ich auf dem direkten Weg zur Tür
um ein Haar auf einen Teichmolch getreten …

Der saß nämlich fast regungslos mitten auf einer Betonplatte 
in unserem Treppenhaus und hatte schon einige Buchenhülsen 
im Gepäck.


unsere Gartenbesucher über die Molche im Teich. 
Doch jetzt ist das Wetter anscheinend so anders, 
dass die Molche zu dieser Zeit bereits wieder
ausgewandert sind. Nur auf dem Weg ins Haus 
hatten wir sie bisher noch nie so früh gestellt - 
eigentlich ist das erst im Spätsommer der Fall.
Oder wollte sich dieser Molch vor dem inzwischen 
so ungewöhnlichen Landregen mal ganz schnell 
in Sicherheit bringen?

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 12. April 2020

prima Topf-Versteck


Nachdem es nun leider Schnittblumen für den Teich gab, 
zogen die beiden von der Stengelgrundfäule geschädigten 
Lenzrosen-Töpfe auf die besonnte Betonfläche um …

Und wenig später hatte Flo sie als Versteck für sich entdeckt.

Denn so gut getarnt, konnte sie 

dem Frosch im kleinen Metallteich auflauern. 
Aber der ist glücklicherweise viel zu schnell …

Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 18. März 2020

Der Fisch hat Gesellschaft ...



Leider konnten wir dem Flo-Fisch noch keinen Partner besorgen. 
Und durch die nun alles verändernden Corona-Umstände wird es 
wahrscheinlich auch noch mindestens bis Mai dauern. Das alte blaue -
 plötzlich wieder aufgetauchte - Fisch-Thermometer zur Messung der 
Wassertemperatur ist natürlich kein Ersatz-Partner für den einsamen 
verschleppten Goldfisch. Doch vielleicht bieten ihm nun die wieder 
eingewanderten Molche etwas Abwechslung. Heute habe ich den 
ersten auftauchenden Molch ganz kurz gesehen. Aber seit einigen 
Tagen sitzen die 3 Katzenmädchen sehr interessiert am Teich, und 
manchmal waren winzige Wellenringe auf der Wasseroberfläche 
zu sehen. Die entstehen, wenn die Molche nach oben tauchen, 
um kurz Luft zu schnappen 

Foto: S.Schneider


Sonntag, 2. Februar 2020

Der Fisch im Regen ...



Einsam zieht der Flo-Fisch seine Runden durch den Teich
Wir hätten ihm sehr gerne bereits Mitte Dezember - als wir 
ihn zum ersten Mal sahen - Gesellschaft besorgt, doch für 
die Fische, die für ihn mitten im 'Winter' hätten umziehen 
müssen, hätte das wohl ziemlichen Stress bedeuten können. 
Daher muss er sich nun bis zum Frühjahr noch allein dort 
vergnügen. Und da die Krebsscheren durch die wenigen 
frostigen Nächte endlich mal abgetaucht sind, bieten 
sie ihm an kühleren Tagen jetzt Unterschlupf am Boden-
grund. Doch das Wasser ist anscheinend schon so warm, 
dass er sich tagsüber meist ganz dicht unter der Wasser-
oberfläche zeigt. So ganz wohl ist uns nicht dabei, dass 
Goldfisch für vorbeifliegende Reiher jetzt schon so gut 
erkennbar ist. Aber die Wasserlinse arbeitet hart daran,
wahrscheinlich tauchen die Krebsscheren bei diesem 
warmen Winterwetter auch bald wieder auf 

Foto: S.Schneider


Freitag, 20. Dezember 2019

20. Dezember 2019




Wärmender Ingwertee

Welch ein Glück: nach einem ausgedehnten Spaziergang 
erfrischt und mit glühenden Wangen nach Hause zu kommen, 
die kalten Finger an einer Tasse heißen Tee wärmen und 
es sich so richtig gemütlich machen. 

Hier das Rezept für einen wärmenden Ingwertee: 
Ingwerwurzel in dünne Scheiben schneiden. Mit einem Liter 
kochendem Wasser überbrühen, fünf Minuten ziehen lassen 
und dann durch ein Sieb in eine Thermoskanne gießen. 
Das tut gut!


Ja, nach der gestrigen Zwiebelsuppe könnte ich es heute 
vielleicht einmal mit Ingwertee versuchen, um meinem 
noch immer nicht verschwinden wollenden Herbsthusten 
die gelbe Karte zu zeigen …

Aber es war nicht das kalte Winterwetter, das bei mir 
wahrscheinlich zum x-ten Rückfall führte, sondern das 
herrliche Frühlingswetter am Dienstag. Als ich nach 
einigen sonnigen Gartenfotos in Katzenbegleitung 
noch einen längeren Plausch über den Gartenzaun 
über die im nächsten Frühjahr nachzuverdichtende 
grüne Grenze mit unserer nördlichen Nachbarin hielt. 
Dabei hatte ich mich vielleicht etwas verkühlt, und 
übte mich gestern dann leider trotz des wundervollen 
fast windstillen und warmen Wetters überwiegend 
im Betthüten. 

Aber zumindest schaute ich gestern im richtigen Moment 
kurz in unseren Teich am Haus: Denn in dem Teich wohnt 
nun tatsächlich wieder ein Fisch! Vor einigen Monaten war 
eine Flo nämlich fremdfischen und brachte ihren Fang ganz stolz 
zu uns in den Schiffskeller. Wolfgang ergriff damals blitzschnell
 das zappelnde Tier und beförderte es in den Teich. Und danach 
war der Goldfisch nicht mehr zu sehen. Doch inzwischen lichtet 
 und gestern zog der rot-glänzende Fisch mit einigen kleinen 
Schuppen-Fehlstellen recht gemütlich seine Bahnen ganz dicht 
unter der Wasseroberfläche. Nun brauchen wir also mindestens 
einen Gesellschafter für ihn, oder müssten herausfinden, wo 
unsere Flo fremdfischen geht …

Es wäre also allerhöchste Zeit es dem Fisch im Gartenteich 
gemütlicher zu machen. Nur das wäre mit meiner Erkältung 
nun gar keine gute Idee das Schilf zu schneiden und einige 
Blätter sowie abgeknickte Halme aus dem Teich zu entfernen. 

Es wird schon spannend, ob wir an diesem Wochenende 
Denn bei diesem Frühlingswetter brauchen wir eigentlich 
keine Weihnachtsdeko im Garten. Da wären die Zweige 
in ein paar Wochen als Winterschutz für die viel zu 
voreiligen Pflanzen sicherlich hilfreicher.

Und da ich im Moment nicht so ganz fit bin, war ich glücklich, 
als Wolfgang mir heute gegen 2 Uhr das Adventskalender-Foto 
abnahm. Denn wir warten schon wieder auf Finja. Sie ist seit 
gestern gegen 14 Uhr außer Haus. Das Wetter ist anscheinend 
viel zu schön, um drinnen zu verweilen. Und durch das sonnig-
warme Wetter spielen die Hormone wohl vieler Tiere schon 
wieder verrückt. Denn die Vögel singen teilweise so fröhlich 
wie im Frühjahr. Da ist es schwer in Winterstimmung 
zu kommen …

Daher ist diese eher winterliche Szene aus dem Erzgebirge 
mit den über viele Jahre zusammengesammelten russischen 
Musikern und Gabenbringern auch nur eine Kurzzeit-Deko. 
Inzwischen sind all' die Figuren und Bäume schon wieder 
in ihren Kartons verpackt und warten auf bessere Zeiten. 
Denn das verspielte Krümelchen würde sicherlich auch 

Foto: W.Hein


das Türchen Nummer 20 erstaunlicherweise unheimlich 
gut zu unserem Fisch-Thema - auch wenn es sich bei 
dem angebotenen Stück um ein Säugetier handelt. Aber 
da halte ich mich jetzt mal zurück. Denn für die schon 
seit Jahren geplante Hafen-Spelunke im Puppenhaus 
meines Urgroßvaters, ist das Teil leider viel zu groß 


Mittwoch, 8. Mai 2019

Ein Molch steht im Wasser ...



Normalerweise ist es unheimlich schwer in unserem Teich am Haus 
Molche zu fotografieren. Denn im Regelfall kommen sie aus der Tiefe 
nur kurz an die Wasseroberfläche um Luft zu schnappen und tauchen 
dann gleich wieder ab.

Aber dieser hier zwischen den Krebsscheren hatte anscheinend 
die Ruhe weg. Er lag alle Viere von sich gespreizt ganz gemütlich 
unter der Wasseroberfläche und ließ sich bei bedecktem Himmel 
einfach mal ablichten …

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 7. April 2019

paarweise ...


Schon vor einigen Tagen machte es am kleinen Metallteich 
häufiger Platsch, wenn ich den Steg verließ und gleich darauf 
den mittleren Teil des Gartens betrat. Und auch unsere drei 
Katzenmädchen mussten häufiger ziemlich genau am kleinen
Teich nachschauen 

Heute - am frühen Nachmittag konnten wir nun auch von 
unserem Sitzplatz vor dem Treppenhaus erahnen, warum 
Flo & Finja seit einigen Tagen ständig neben den beiden 
Lenzrosen-Töpfen in den Teich schauten:

Links neben dem Igelkolben sonnten sich an der Steilwand 
ein kleiner und ein ziemlich großer Frosch - meist saßen sie 
dabei ziemlich dicht beieinander.

Also hat es auch hier mal wieder Vorteile, wenn Plan 
und Wirklichkeit so gar nicht zueinander passen … 

Denn eigentlich sollte schon vor 2 oder 3 Wochen die 
noch von früher vorhandene Teichpumpe mit dem Filter 
für ein paar kleine Schwarmfische installiert werden. 
Aber wegen der Teichmolche hatten wir ohnehin ein 
ungutes Gefühl. Denn bei diesem älteren Pumpenmodell 
wurden ab und an Molche eingesaugt, oder die Tierchen
 verkrochen sich ungünstig im Pumpenkörper. Außerdem 
musste diese Baumarkt-Pumpenvariante im Laufe eines 
Sommers häufiger zum Reinigen aus dem Teich geholt 
werden. Es gab damals also gute Gründe auf ein teureres 
und nahezu wartungsfreies Modell umzusteigen. Nur das 
ging uns im Winter 2010/2011 dann mal kaputt.

Und nun haben unsere Katzenmädchen vorerst 
auch genug anderes Teich-TV!

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 17. März 2019

Im 3-Gärten-Eck ...



Oh, oh, wie war das nochmal mit der Forsythienblüte? 
Wenn die Forsythien blühen, ist es Zeit zum Rosen-
Rückschnitt! Im östlichen Nachbargarten ist der Strauch 
inzwischen ziemlich gelb. Und bei uns stagniert seit 
einiger Zeit die Gartenarbeit. Bei dem Aprilwetter der 
letzten Tage macht es keinen Sinn sich mit der Schere 
zu bewaffnen. Kaum bin ich im Garten, tröpfelt es 
schon wieder. Oder aber es windet so sehr, dass weder 
bei unseren Katzenmädchen noch bei mir großartig Lust 
aufkommt länger im Garten zu verweilen 

Doch leider wächst mir der Garten jetzt mal wieder davon:
Heute beim kurzen Morgenspaziergang entdeckte ich Knospen 
an den gelben und weißen Buschwindröschen. Die Magnolie 
am Teich fängt wahrscheinlich schon morgen mit der Blüte an. 
Die gelbe Sumpfdotterblume hat quasi über Nacht Knospen 
bekommen, und neben ihr schiebt die Wiesenraute reichlich 
Blätter im Teich hervor. Im nördlichen Nachbargarten blitzen 
die gelben Narzissen durch den Zaun. Und himmelblauen Scilla 
sowie der Schneeglanz sollten jetzt schnell ins Steinsame-Feld 
umziehen. Die weiße Scheinquitte braucht auch nicht mehr 
lange bis zur Blüte, und am weiß-blauen Beinwell zeigen sich
erste Knospen. Es wird also mal wieder spannend, wie der 
Form- und Rückschnitt, die geplanten Umpflanzarbeiten
der Kampf mit dem Hopfen im Untergrund und die letzten 
Aufräumarbeiten nach Friederikes Besuch ohne größere 
Schäden zu bewerkstelligen sind.

Denn kurz nachdem die 3 Katzenmädchen und ich uns 
im 3-Gärten-Eck aufhielten, fingen wieder Regen und 
heftige Sturmböen an. Nur eine kleine Flo saß sogar 
noch im leichten Regen ganz gespannt am Teichdenn 
inzwischen sind auch die Molche schon wieder da 

Foto: S.Schneider


Freitag, 15. März 2019

kleine graue Fischerin



Morgens sucht Flo meist als erstes den Teich auf. 
Irgendetwas im Wasser zieht sie oftmals magisch an.

Vor einigen Tagen war es wieder eine Krebsschere, 
die sie plötzlich aus dem Wasser heraus fischte und 

Heute früh hatte sie wieder etwas im Mäulchen.

Wie sie es mit der Pfote oder dem Mäulchen 
geschafft hatte, das konnte ich leider nicht 
beobachteten, ...

aber neben ihr an Land lag eine Posthornschnecke.
Und offensichtlich hielt sie nun noch weiter Ausschau 
nach den schwarzen Putz-Schnecken auf den Blättern 

Diese unversehrte schwarze Schnecke aus der Putzkolonne 
durfte jedenfalls gleich nach dem Flo-Besuch am Teichrand 
wieder zurück ins Wasser …

Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 27. Februar 2019

Fieberklee an Land


Schon vor einigen Tagen hatte ich mich mal gewundert, 
warum morgens eine etwa 60cm lange Fieberklee-Ranke 
plötzlich am Teichrand lag. Zunächst hatte ich die Amseln 
in Verdacht. Denn sie fischen sich bei Trockenheit auch 
mal gern Molche oder Posthornschnecken aus dem Teich. 
Und vielleicht haben sie inzwischen ihre Technik verfeinert, 
indem sie die Gehäuseschnecken samt der Ranke - an der sie 
putzen, an Land ziehen. Doch heute klärte sich das Rätsel:

'Na Flo, sind die Molche schon da?'

'Was willst du denn mit dem Fieberklee?'

'Bist du das etwa, die die Pflanzen aus dem Wasser fischt?'

'Was willst du denn damit an Land?'

'Riecht das gut?'

'Schmeckt das wirklich?'

'Und die soll jetzt hier vertrocknen?'

Es ist wirklich erstaunlich, dass Flo und auch Krümel
ganz begeistert vom Fieberklee sind. Krümelchen ist 
wie im Rauschzustand, wenn sie hinten im Garten 
am kleinen Metallteich mit dem Fieberklee kuschelt. 
Und Flo hat sich wohl schon häufiger so eine Ranke 
aus dem Teich am Haus geangelt. Zum Glück sind 
die Pflanzenteile kaum giftig, können aber angeblich 
zu unangenehmen Kopfschmerzen führen. Doch das 
ist anscheinend bei Flo und Krümel nicht der Fall …

Fotos: S.Schneider


Montag, 25. Februar 2019

So grünes Wasser!



Wahrscheinlich haben Teichbakterien doch ein Verfallsdatum …

Schon Anfang und Mitte Februar hatte ich sogar etwas überdosiert 
Klarwasser-Teichbakterien und Teichschlamm-Abbauhilfe in das 
noch ziemlich kalte Wasser gegeben. Denn in den vergangenen 
Jahren hatte sich das oftmals bewährt. Doch in diesem frühen 
Frühjahr ist das Wasser erstaunlich grün. Allerdings liegt auch 
schon wieder ein leichter Schmierfilm auf der Wasseroberfläche. 
Meist fällt uns das an windstillen Tagen im März/April auf, wenn 
der Taxus überall staubt. Aber selbst der verteilt stellenweise 
erste gelben Wolken in die Frühlingsluft. So kann es zur Zeit 
also auch an den Pollen liegen, dass unser Teichwasser am Haus 
so grün erscheint. Oder ist das Wasser noch zu kalt für Teich-
bakterien? Allerdings sind die Posthornschnecken ziemlich aktiv. 
Und die Wasserlinse verteilt sich seit Wochen wieder munter 
zwischen den stehen geblieben Halmen. Also liegt es vielleicht 
doch daran, dass unsere Teichbakterien angeblich im Juni 2017 
ihr Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht hatten und nun nicht 
mehr wirken können.

Eine kleine Krümel stört das jedoch überhaupt nicht. 
Ihr schmeckt das grüne Wasser anscheinend besonders gut. 
Und da sowohl für Krümel als auch für Flo der Teich eine 
beliebte Wasserstelle im Garten ist, habe ich heute nun 
zum dritten Mal die abgelaufene Teichschlamm-Abbauhilfe 
zugesetzt. Und demnächst werden wir nun doch wieder 
eine Teichpumpe installieren und den mechanischen Filter 
einsetzen, denn dieses Zubehör ist schließlich noch aus 
den Teichanfängen vom Frühjahr 2001 vorhanden, und 
der Kunststoff wird mit den Jahren sicherlich nicht besser.

Und außerdem haben wir am letzten Wochenende erfahren, 
dass unsere Flo im letzten Sommer bei unseren östlichen 
Nachbarn am Teich leider fremdfischen war. Sie brachte 
uns nämlich morgens mal einen goldfischgroßen toten Fisch 
in den Schiffskeller, den wir bis dahin keinem Nachbarteich 
zuordnen konnten. Da sollten wir ihr lieber ein paar schnelle 
Moderlieschen oder Gründlinge als Katzen-TV bei uns bieten.

Fotos: S.Schneider