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Montag, 5. April 2021

Eier in Eile

 

Jetzt aber schnell! Sonst kommt das warme Ei kalt am Ostertisch an ...

Nein, Eierbecher sammele ich nicht! Aber dieser kleine leicht asiatisch angehauchte Bär aus vergangenen Zeiten hatte es mir im letzten Jahr in der Zwischenzeit von Weihnachten und Ostern bei Ebay angetan. 
Ich hatte damals zwar überhaupt keine Idee, wo er mal einen Platz in der Deko finden könnte, aber so als kleiner Solitär vor dem Gelbstern aus Cramers Naturkundlichen Tafeln hat er im Moment seinen idealen Standort gefunden. Und im Vergleich zu der empfindlichen Porzellan-Szene im Gartenfenster behindert der kleine alte Bär mit Bild und Buch im Hintergrund unsere Katzen ganz und gar nicht.

Foto: S.Schneider


bunter Eierteller

 

Farbenfrohe Eier an einem grauen Schmuddelwetter-Tag ...

Eigentlich sollten sich die alten mit Weidenkätzchen bemalten Eier aus dem Erzgebirge hier im Gartenfenster an frischen Zweigen tummeln, 
aber dann kam mal wieder alles so ganz anders als geplant. Nun 
liegen sie seit ihrer Ankunft in einem stilisierten Osternest und bringen österliche Freude auf unserem früheren Küchen- und jetzt nur noch Homeoffice-Arbeitstisch. 

Zunächst hatte ich nur ein 15 Eier-Set für die Färbefabrik bestellt, erhielt jedoch nur 14 Stück. Doch da, sie mir so gut gefielen, wollte ich noch weitere 30 dieser alten Eier haben. Und so fragte ich bei dem Verkäufer schriftlich nach, ob versehentlich ein einsames Ei vor dem Versand aus dem Paket gehüpft sei. Das Ei fand sich tatsächlich an und spontan rief die Verkäuferin bald darauf an, um den Verbleib vom verloren Ei und den erneuten Versand abzuklären. So sind es also keine normalen Ostereier, sondern Eier mit Geschichte ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 4. April 2021

Frohe Ostern

 

Wenigstens die Hasen haben noch Präsenzunterricht ...

Aber bald ist die Sonntagsschule für die Hasenkinder aus, 
und auch sie können endlich ganz gemütlich Ostern feiern.

Wir wünschen trotz Corona frohe Ostern!

Foto: S.Schneider


Das Huhn ist schuld ...

 

Das ist Jil, das Shopping-Huhn. 

Es begegnete mir zufällig Ende Januar beim Stöbern durch die internette Erzgebirgswelt. Und je mehr ich mich dann für dieses Huhn, die Firma und die ganze Hühnerei & Hahn Kollektion interessierte, 
blieb das natürlich mal wieder nicht folgenlos ...

Denn auch dieses flache Eierbord hatte es mir auf Anhieb angetan. 
Nur leider kam erst nach der Bestellung heraus, dass es nicht mehr lieferbar war. Aber frau konnte sich registrieren lassen, um per Mail zu erfahren, wann es wieder verfügbar sei. Und so hüpfte nach und nach dann doch mehr als zunächst erwartet in den Warenkorb und später dann auch in den 'Engel'-Rahmen.


Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 1. April 2021

Es grünt so grün ...

 

So war das zwar überhaupt nicht geplant, aber hier macht sich ein Teil meiner gesammelten Ebay-Eier erstaunlich gut. 

Den Zweig der Blut-Johannisbeere hatte ich vor einigen Wochen versehentlich im Vorgarten abgeknickt und danach einfach in die Vase gestellt. Erfreulicherweise blieben die sonst extrem rot-pinkigen Blüten wegen Lichtmangels herrlich weiß. Und Finja genoß oftmals die gut abgestandene 'Blumen-Limonade' in der frei zugänglichen Vase. Für Ostern war es an der Zeit, dass sich hier im Gartenfenster nun frische Zweige und bunte Eier versammeln sollten. Doch brachte der geplante große Eisenbahnaufbau mit der Färbefabrik alle Planungen mal wieder durcheinander. So blieben die sich allmählich begrünenden Zweige jetzt einfach stehen und bekamen stattdessen nur grüne Eier als österlichen Schmuck. Denn wie sich herausstellte, waren diese alten erzgebirgischen Holzeier ohnehin viel zu viel und auch viel zu groß 

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 18. März 2020

endlich wiedergefunden



Ungewöhnliche Zeiten lassen Zeit zum Räumen ... 

Ich wusste ganz genau, dass sich diese rostige Zweit-Eule noch 
irgendwo sicher verpackt in einem Pappkarton im Treppenhaus 
befand. Nur wo sie sich im Kartongebirge versteckte, das blieb 
lange Zeit ein Geheimnis. Aber eigentlich war es auch nicht 
weiter schlimm, denn sie sollte erst dann in die Freiheit ent-
lassen werden, wenn die Korkenzieherweide an der Garage 
mal wieder geschnitten ist.

Doch da noch immer ein Teil der Kulissen vom Rosenmontag 
zu verstauen war, nutzte ich die freie Zeit zum Räumen. 
Und plötzlich war sie wieder da. Bevor sie nun nochmals 
in den Untiefen der Kartons verschwindet, bekam sie nach 
diesem Fototermin jetzt lieber einen provisorischen Platz 
im Garten ...

Foto: S.Schneider


Montag, 16. März 2020

Endlich komplett ...



Schon lange war ich im www immer mal wieder um dieses - im 
letzten Frühjahr erschienene - Mädchen mit Blumenschale im 
Reif umhergeschlichen. Aber der ziemlich stolze Preis hielt 
mich lange davon ab. Doch gleich zu Beginn des neuen Jahres 
entdeckte ich ein ungewöhnlich günstiges Angebot. Und da ich 
schon vorab von meiner Mutter mein Geburtstagsgeld erhalten 
hatte, war diese Figur genau das richtige besondere Geschenk.
Ein Klick, ganz schnell bezahlt, und schon war das Mädchen auf 
dem Weg zu mir. So war es zumindest vom Verkäufer geplant. 
Doch wahrscheinlich hatten wir wieder einen neuen Zusteller 
erwischt, der unser Haus nicht auf Anhieb fand. Und so drehte 
das Mädchen ca. 1 Woche lang irgendwelche Extrarunden. Als 
ich die Figur dann endlich auspacken konnte, entdeckte ich 
leider einen Lackabplatzer an einem der Vogelschwänze. Und
sehr lange überlegten wir, ob wir diesen Mangel wegen des 
günstigeren Angebotes hinnehmen wollten. Aber kurz vor Ende 
der Rückgabefrist nahm Wolfgang dann doch noch Kontakt mit 
dem Verkäufer auf. Der war natürlich gar nicht begeistert, 
verwies auf den hohen Rabatt und war sehr erstaunt über den 
verzögerten Lieferweg bzw. unsere 'zu späte' Reklamation. 
Aber nach einigem Hin und Her sollten wir die Figur auf 
unsere Kosten an ihn zurückschicken. Er würde sie beim 
Hersteller reklamieren, und wir sollten dann ein neues 
Produkt bekommen. Also ging das Frühlingsmädchen mit 
dem ansprechenden Gesicht wieder auf die Reise 

Und dann hörten wir gar nix mehr. Irgendwann war die Zeit 
von 6 Wochen für die reguläre Kaufabwicklung fast verstrichen. 
Um noch rechtzeitig einen Fall eröffnen zu können, mussten 
wir nun also schnell handeln. So nahmen wir Kontakt zum 
Verkäufer auf, und erfuhren, dass der Hersteller durch seine
neue Frühjahrs-Kollektion Lieferprobleme hatte. Wir wurden 
daher auf unbestimmte Zeit vertröstet. 

Meinen Geburtstag feierte ich also ohne Geschenk. Und es 
blieb das ungute Gefühl, dass es vielleicht gar kein Geschenk 
mehr geben könnte, da wir dem Händler durch das Eröffnen 
eines 'Falls' nicht unnötig schaden wollten. Aber konnten wir
 seinem schriftlichen Wort wirklich vertrauen? 

Mit reichlich Verspätung erschien in der letzten Februarwoche 
dann auch bei diesem Händler endlich die neue und schon lang 
ersehnte Frühlingskollektion im Online-Shop. Und als ich am 
Folgetag nachfragte, war meine neue Ersatzfigur schon auf dem 
Weg zu mir. Ende Februar kam sie an, und der Gesichtsausdruck 
des neuen Mädchens war glücklicherweise sehr ähnlich. Nur lag 
in dieser sorgfältig verpackten Schachtel ein loser Vogel. Aber 
der ließ sich ganz problemlos am Reif wieder festkleben. Und 
endlich kam mein Geburtstagsgeschenk in den schon so lange 
dafür vorgesehenen Deko-Rahmen an der Säule 

Doch irgendwie gab es um die Figur zu viel leeren Raum. 
Und so traf es sich gut, dass Urte meiner Aquarell-Bestellung 
eine wundervolle Schneeglöckchen-Karte beigelegt hatte.

Nur wo waren die kleinen Vögel meiner Sammlung abgeblieben, 
die jetzt so gut zu den Vögeln am Reif passen würden? Sie waren 
tatsächlich schon vor dem Winter in mein Deko-Lager - in mein 
ehemaliges Kinderzimmer nach Braunschweig - geflogen. Und 
so kamen sie nun erst nach dem Besuch bei meiner Mutter am 
Sonntagabend mit uns zurück. Heute früh flatterten sie dann 
zu ihren jüngeren Geschwistern in den Rahmen, und endlich 
ist die kleine Frühlings-Szene komplett.

Foto: S.Schneider


Sonntag, 2. Februar 2020

Und das Weihnachtslicht ...


… bleibt heute auch noch an.

Vor einigen Tagen zogen 3 Heinzelmännchen mit Pflänzchen, 
Gießkanne, Besen und Eimer in den Wald, um nachzupflanzen, 
und den Weihnachtswald zu pflegen. Und da es heute ebenso 
kleinen Lämpchen hoch oben in den morschen Zweigen nun 
noch etwas länger unseren Raum erhellen 

Foto: S.Schneider


Samstag, 1. Februar 2020

ziemlich zeitlos



Bei diesem unberechenbaren Wetter, habe ich nun
das stiefelputzende Heinzelmännchen hervorgeholt, 
dem drei Kätzchen Gesellschaft leisten …

Foto: S.Schneider


Samstag, 25. Januar 2020

Vorfreude schenken ...



Die Geschenke, die meine Mutter heute zum Geburtstag 
bekam, standen fast alle unter dem Motto 'Vorfreude'. 
Denn die 3 großen Tontöpfe mit 32 Narzissen-Zwiebeln 
zeigen erst 2 kleine grüne Spitzen. Sie kamen also gleich 
nach ihrer Ankunft in den unbeheizten Wintergartenin 
dem noch immer einige Fuchsien und Schönmalven auf 
ihre Einkellerung warten. Aber ob das in diesem Winter 
überhaupt noch nötig ist?

Im Wintergarten meiner Mutter wartete auch ein großer Karton, 
der eigentlich ein 'nur-so-Geschenk' werden sollte. Aber wie 
sich herausstellte, war es für sie wohl das 4. - und vielleicht 
auch fast wichtigste Geschenk: Denn im letzten Jahr wünschte 
 sich meine Mutter immer häufiger eine Biotonne, um ihre 
Gemüseabfälle mit ihren inzwischen 80 Jahren, nicht immer 
nur unter den Büschen verteilen zu müssen - oder gar entlang 
der Grenzen mit dem Spaten zu vergraben. Und als ich ihr 
vor einigen Tagen von unseren 3 neuen Thermo-Kompostern 
auf dem Rosen-Hochbeet umgehen - da kam sie zum Glück 
von selbst auf die Idee, dass das doch vielleicht auch eine 
Lösung für sie wäre. Und während sie noch überlegte, ob 
ein schwarzer Plastik-Kasten für sie wirklich sinnvoll wäre, 
bestellte ich während des Telefonates dann gleich mal zwei. 
Denn leider sind auch in ihrem Garten in den letzten Jahren 
sogar an der luftigen Südgrenze immer mehr alte Bäume und 
Sträucher eingegangen. Und da der hintere Bereich am Zaun 
kaum vom Haus aus einsehbar ist, und unsere Nachbarin dort 
nur ihr 'wildes Gemüsebeet' pflegt, ist der Platz direkt am 
Zaun für zwei solcher Kompostkästen ideal. Die baute ihr 
Wolfgang am Nachmittag gleich noch auf, um beim nächsten 
telefonischen Gratulanten war das plötzlich ihr wichtigstes 
Geschenk - sicherlich in Vorfreude auf die bequemere Art 
der Abfall-Entsorgung und das spätere schwarze Gold 

Zuvor waren jedoch die Stiefmütterchen eine große Freude. 
Denn in der blütenärmeren Jahreszeit hängen oftmals bei 
meiner Mutter Frühlingsblümchen an den Wänden. Und das 
kleine Ölgemälde auf Holz passt einfach perfekt zu dem Bild 
über ihrem dunkelbraunen Sofa auch schon eine gute Figur, 
aber dafür fand sich ganz schnell ein anderer schöner Platz.
Und dieses Bild im hellen Rahmen bringt wirklich Frühlings-
Vorfreude in den Raum. Ich entdeckte das Bild zufällig schon 
vor Weihnachten bei einem Ebay-Verkäufer im Angebot, als 
ich mir alte erzgebirgische Osterhasen günstig ersteigern
konnte. Da macht das antizyklische Kaufen wirklich Sinn.

Und da meine Mutter kleine Holz-Hasen so sehr mag, 
hüpften diese kleinen Hoppler im Reise-Käseschachtel-
Nest irgendwann einmal beim Mäusemöbel-Kauf mit 
in unseren Ebay-Einkaufskorb. Und darin können sie 
gut noch ein paar Tage auf ihren Osterauftritt warten.

Foto: W.Hein


Sonntag, 19. Januar 2020

Was bleibt, ist die Erinnerung



Heute hat mein Vater Geburtstag, und wie in jedem Jahr 
erinnere ich mich gern daran, dass ich ohne ihn wohl kaum 
eine so begeisterte Sammlerin der erzgebirgischen Figuren 
geworden wäre …


… Achtung 'böse' Deko-Werbung … 

Zwar war es ihm damals wohl nicht möglich, Figuren von 
Wendt & Kühn als Bückware von seinen Heimaturlauben 
aus der ehemaligen DDR mitzubringen, aber auch so war 
unser langer Weihnachtstisch mit allerlei erzgebirgischem 
Weihnachtsschmuck reich gedeckt - mit dem ich schon 
als kleines Kind auch immer spielen durfte.

Und als mein Vater starb, übernahm seine Freundin 
Paketen. Von ihr reisten neben dem Dresdner Stollen auch 
zahlreiche Elfpunkte-Engel zu mir. Und so entdeckte ich 
nach und nach dank dem Ebay-Wunderland ab Februar 2008 
immer mehr von dieser außergewöhnlichen Figurenwelt. 

Nur hat sich im Laufe der Zeit meine Sammlung mehr auf 
die alten und ausdrucksstärkeren Engel, Blumenkinder & Co 
verlagert, so dass ich inzwischen andere Geschenke von 
der Freundin meines Vaters erhalte.

Aber ganz ohne neue Elfpunkte-Engel geht es doch nicht. 
Denn zwischenzeitlich habe ich die Gold-Edition auf 
grauem Sockel entdeckt, die ich mir nun zu besonderen 
Feiertagen aus dem Nachlass meines Vaters besorge.
Hier ist es der Begleiter mit Taschenuhr, da es mein Vater 
wohl zeitweilig mit der Uhrzeit nicht ganz so genau nahm. 
Und der Weltenbummler, da er so gern verreiste 


Und beim Thema Reisen denke ich nun wieder daran, 
wie dankbar mein Vater war, als er eine neue Niere bekam, 
und danach endlich wieder richtig verreisen konnte. Ohne 
die Transplantation war sein Reise-Radius zuvor sehr stark 
eingeschränkt, da er 3x die Woche zur Dialyse musste.

Durch unsere an Diabetes erkrankte Allegra kann ich es gut 
nachvollziehen, wie begrenzt dann der Radius zum Reisen ist. 
Denn unsere alte graue Hausdame war Fremden gegenüber 
so ängstlich, dass nur wir ihr die erforderliche Insulindosis 
in ihrer vertrauten Umgebung verabreichen konnten. Sonst 
hätten sich ihre Werte durch die Aufregung zu sehr verstellt.
Daher konnten wir über 8 Jahre nur noch Kurzreisen unter-
nehmen, die möglichst nicht länger als 16 Stunden dauern 
sollten. Sonst hätten Allegra - und auch wir - unter so einem 
Kurztrip mehrere Tage gelitten. Und trotzdem hätten wir 
gern noch viel länger für sie auf unsere Reisemöglichkeit 
verzichtet.

Und da das Thema Organspende zur Zeit so aktuell ist, 
verlinke ich zu diesem Post auf dem Blog 'Arno von Rosen'.
Hier wird ganz deutlich, wie vielschichtig - und auch wie 
schwierig das Thema noch ist ...

Foto: W.Hein


Freitag, 17. Januar 2020

So viele Bucheckern ...



Dieses Foto habe ich mir geklaut. Denn gestern hatte ich 
nach einem herrlichen Frühlingstag im braunschweiger Garten 
absolut keine Lust mehr in die Tiefen meines DekoGerümpels 
vorzudringen, um dieses kleine Buchecker-Tier zu suchen. 
Ich hatte das Bild schon mal im Februar 2016 auf DekoGerümpel
 gepostet und dazu auch seine Geschichte aufgeschrieben. Denn 
es ist das letzte seiner Art, das meine Mutter wohl in den 70ern 
mal aus 2 Bucheckern gebastelt hatte. Früher hatte ich von 
diesen robusten Tierchen eine ganze Bande zum Spielen. Und 
so sind sie nach und nach wohl auch abhanden gekommen.
Doch dieser hat all' die Jahre wohlbehütet bei meiner Mutter 
in einem Erinnerungsschränkchen überlebt, bis ich ihn dann 
im April 2008 wiederentdeckte und dem Deko-Fundus zuführte.
Das ausgedruckte Foto im Hintergrund stammt übrigens aus 
dem Jahr 2014. Da hatte wohl jemand bei einer Haushalts-
Auflösung diese 3 Tierchen in einer Schachtel entdeckt und 
bei Ebay als erzgebirgische Figürchen eingestellt 

Und warum schreibe ich das hier nun noch einmal? Vor 
einiger Zeit entdeckte ich zufällig auf dem Blog 'Frau Frieda
bald darauf am Teich zu den herabgefallenen Bucheckern 
von der Blutbuche im Nachbargarten schaute, erschrak ich, 
wie unendlich viele Buchecker-Hülsen und auch taube Nüsse 
dort am Teichrand überall verstreut am Boden lagen. Schon 
im Oktober des letzten Jahres kamen mir die Blätter der 
alten Buche sehr merkwürdig vor, und viele Ihrer Frucht-
hülsen und Blätter blieben erstaunlich lange am Baum.

Doch noch erschreckender war dann das Ergebnis, als ich 
Diese zwei Hände voll Buchecker-Hülsen kam auf weniger als 
50x50cm zusammen. Und sie waren umgeben von zahlreichen 
tauben Nüsschen.

So bekomme ich mein Buchecker-Buchenwäldchen leider 
ganz schnell zusammen, und für ein oder mehr Häschen-
Bastelversuche würde es sicherlich auch noch reichen ...

Denn bis jetzt ist nur dieser Teil an den Hochbecken gefegt, 

und der Bereich vor der Teichmauer befreit. Aber rund um 
die Buche könnte ich bei Bedarf noch reichlich sammeln.

Fotos: S.Schneider


Ob das nun wirklich ein Winter- oder Vorfrühlingsglück ist, 
das Loretta und Wolfgang für ihren Blog 'Ein Fachwerkhaus 
im Grünen' an diesem Wochenende jetzt wieder suchen? 

Noch so ein heißer, trockener Sommer wird der herrlichen 
alten Blutbuche wohl noch mehr zusetzen. Und auch wenn 
sie im Moment noch keine so dicken Blattknospen zeigt, so 
wird ein zu spät einsetzender Winter sie sicherlich auch 
noch zusätzlich schwächen. Es wäre schade, wenn von ihr 
irgendwann nur ein kleines Buchecker-Wäldchen mit 
einigen hoppelnden Hasen bleibt 


Donnerstag, 9. Januar 2020

9. Januar 2020




Ein ganz besonderes Geschenk

Zwei sind müde. Und während Wolfgang schon selig schlief, 
suchte Finja noch nach der idealen erhöhten Schlafposition 
auf seiner Hüfte. Beide hatten nach langer Zeit endlich mal 
wieder ausgiebig und temperamentvoll zusammen gespielt. 
Das verbindet. Und so kam Finja bald darauf zu uns ins Bett 
und suchte nachts Wolfgangs Nähe. So, wie damals Allegra 
immer wieder nachts auf ihrem Lieblingsmenschen thronte
Vielleicht bekommt nicht nur Flo von unserer kleinen Maus 
aus dem Jenseits ein paar Tipps, wie sich in diesem Haushalt 
ein angenehmes Katzenleben gestalten lässt 

Wolfgang machte sich heute selbst ein Geschenk 

Und mein 1zu12 Möbel-Geschenk hängt hoffentlich nicht 
irgendwo im Zoll fest. Denn wir bestellten es bereits vor 
einigen Wochen für eine kleine neue Mäuse-Geschichte 

Foto: S.Schneider


Montag, 6. Januar 2020

6. Januar 2019




Nun ist die Zeit fast vorbei …

Gestern gab es ein letztes Mal beim gemütlichen Kaffeetrinken 
den vollen weihnachtlichen Lichterglanz im braunschweiger
 Wohnzimmer bei meiner Mutter. Doch bis all' die über viele Jahre 
liebevoll zusammengesammelten Dinge nun ganz in Ruhe verpackt 
werden, dürfen sie noch ein paar Tage so im Raum verweilen.
Denn einerseits ist erst heute der Tag der heiligen drei Könige.
Und andererseits fehlen mir noch immer ein paar Detail-Fotos 
der anderen weihnachtlichen Ecken für den DekoGerümpel-Blog. 

Erst danach beginnt das sorgfältige Verpacken der Figuren und 
Porzellan-Pakete, der Glocken und Anhänger sowie der drei
beleuchteten Messing-Sterne, die dann mindestens für ein Jahr 
wieder schlafen gelegt werden. Dieses liebevolle Hantieren 
mit den schönen Dingen gehört ebenso zur Weihnachtsfreude 
wie der Aufbau zum 1. Advent. Und diese Freude würde ich mir 
durch zu viel Hektik zerstören. 

Foto: S.Schneider


Dienstag, 31. Dezember 2019

31. Dezember 2019




Das wird noch ein ganz schön langes Jahrzehnt …

Sir Hopsalot zählt die Stunden, Minuten und Sekunden, 
bis er mit Rudi endlich auf das neue Jahr anstoßen kann. 
Sie haben drei Flaschen Schampus – da können sie sich 
vorab schon mal etwas die Kante geben. Na dann Prost!

Foto: S.Schneider


Samstag, 28. Dezember 2019

28. Dezember 2019




Advents-Lichterreihe

Früher mochte ich den Spruch '… und wenn das 5. Lichtlein brennt, 
dann hast du Weihnachten verpennt!' irgendwie immer sehr gerne. 
Doch in dieser Adventszeit ergab es sich, dass das 5. Lichtlein ganz
plötzlich eine andere Bedeutung in meiner Deko bekommen sollte.

Schon im letzten Jahr hatten wir wegen unserer kleinen, sehr 
verspielten Katzenmädchen auf echte Kerzen verzichtet. Und 
sicherheitshalber in verschlossene Gläser verbannt. Und da die 
dünnen Ketten mit unterschiedlicher Lämpchenzahl in dieser 
Vorweihnachtszeit schon anderweitig verplant waren, ließ ich 
mich bereits Mitte November dazu hinreißen mir für die neue 
geplante Adventslichter-Reihe im Gartenfenster 5 kleinere 
Lichterketten mit jeweils 10 Lämpchen zu bestellen. Ganz 
bewusst 5 Stück - falls eine von ihnen eventuell im Laufe 
der Zeit einen Kabelbruch erleidet. Besonders verführerisch 
war für mich der ganz flache Batteriekasten, den ich auch 
in diesem Jahr wieder im Deckel der Gläser fixieren wollte. 
Einziges Manko - die Knopfzelle. Aber da es sich ja um LED-
Lichterketten handelte, die wesentlich weniger Energie 
verbrauchen, hoffte ich auf eine ausreichende Haltbarkeit 
in der Weihnachtszeit.

Und dann kam alles ganz anders: Die 4 Gläser und Ketten 
standen zum 1. Advent bereit, aber mal wieder fehlte 
die Zeit 

In der Woche zwischen dem 1. und 2. Advent entdeckte 
ich plötzlich bei Ebay 4 guterhaltene Porzellankugeln 
mit unterschiedlichem blau-silbernen Dekor. Aus dieser - 
inzwischen sehr selten gewordenen Kollektion - besitze ich 
schon seit einigen Jahren eine Weihnachtsglocke. Und so 
entstand die Idee jedem der 4 Würstchengläser mit dunkel-
blauem Deckel so eine leicht frostig aussehende Kugel 
mit etwas Grünzeug an die Seite zu legen. Die bereits 
vorhandene Glocke sollte dann Weihnachten einläuten. 
Somit fand die 5. Lichterkette und ein weiteres noch 
im Keller eingelagertes Würstchenglas eine Aufgabe.

Die Kugeln trafen kurz nach dem 2. Adventswochenende 
wohlbehalten bei uns ein. Nur erschrak ich, welche Unmengen 
von neuem Verpackungsmaterial die 4 Kugeln in ihren sicheren 
Originalverpackungen umgaben. Und als die Ebay-Verkäufer 
nach einigen Tagen freundlich nachfragten, ob alles mit der 
Lieferung in Ordnung sei, konnte ich es mir nicht verkneifen 
sie auf den mitgeschickten 'Müll' hinzuweisen. Denn bei uns 
ist Luftpolsterfolie zum Glück ja in guten Händen, und wird 
nicht achtlos im gelben Sack entsorgt. Aber mir wurde mal 
wieder bewusst welche Unmengen an Verpackungsmaterial 
und auch leere Volumen da beim Ebay- bzw. Onlinekauf 
transportiert werden.

Nun waren also endlich die Kugeln da, aber die dazu 
passende Glocke versteckte sich standhaft in Braunschweig 
irgendwo auf dem Dachboden, in meinem ehemaligen Kinder-
zimmer oder vielleicht doch sicher verwahrt in irgendeinem 
Schrank. Nach langem hin und her entschloss ich mich dann 
noch 2 Glocken mit 2 unterschiedlichen Dekoren bei diesem 
privaten Ebay-Verkäufer zu bestellen. Denn er bot mir ja 
sogar kostenlosen Versand für meine Nachbestellung an. Und 
wenn sich nach Weihnachten die erste Glocke sicherlich 
wieder anfindet, dann besteht diese frostige Kollektion aus 
4 Kugeln und 3 Glocken. Die passen wunderbar auch mal 
bei meiner Mutter in die weiß-blaue Küche oder sogar
 in unser Bad. Was mich bei der zweiten Lieferung aber 
besonders freute: Der kleinere Versandkarton war mit 
Zeitungspapier ausgepolstert und die Ware kam trotzdem 
unversehrt an. Das war irgendwann nach dem 3. Advent.

Eigentlich lohnte sich der Aufwand nun doch gar nicht mehr, 
aber die Idee Weihnachten mit einem 5. Licht einzuläuten, 
die gefiel mir immer noch. So bastelten am frühen Morgen 
des 4. Advent Flo, Krümel und ich endlich ganz gemütlich 
Batteriekästen waren für die Deckel leider etwas zu breit. 
Und so entschied ich mich die Ketten anzuschalten, unten 
im Glas unterzubringen und den Kasten mit etwas Grün 
zu verstecken. Mit einem, zwei, drei bzw. vier Sternen 
wurde der Grünschnitt in den Gläsern noch dekoriert, 
und so sollten die 4 Gläser dann ganztägig leuchten.

Nur verlief der Heiligabend plötzlich ganz anders als geplant, 
denn als unsere Flo mittags ganz schwach und appetitlos war, 
war uns die Lust auf Weihnachten vergangen. Es ging ihr sogar 
so schlecht, dass wir sicherheitshalber den Besuch bei meiner 
Mutter absagten und lieber im www nach dem Tier-Notdienst 
an den Feiertagen suchten. Unser Weihnachtswunder setzte 
wir wieder umdisponierten und den gemütlichen Heiligabend 
bei meiner Mutter nun auf den 2. Weihnachtstag verschoben. 

Und so fing unser 'gemeinsames' Weihnachten im Haus 
eigentlich erst am Abend des 2. Weihnachtstages an. 
Doch ganz so gemeinsam war es zunächst dann nicht: 
Flo & Krümel wollten nach unserer Rückkehr ganz schnell 
in den Garten, und Finja konnten wir nur mit viel Geduld 
und einem winzigen Tropfen Beruhigungsmittel im Haus 
halten. Aber trotzdem kam endlich richtige Weihnachts-
stimmung auf - das 5. Licht im Glas wurde angeschaltet. 

Heute kurz nach 2 Uhr - während wir Finja nun leider 
schon wieder 23 Stunden vermissen - sind in der Advents-
Lichterreihe 3 Lichter schon erloschen und das 4. Lichtlein, 
das ebenfalls erst am Morgen des 4. Advent angeschaltet 
wurde glimmt noch etwas. Lediglich das Weihnachtslicht 
wird nun wohl noch 3 bis 4 Tage durchhalten können. 
Von den LED-Lichterketten mit Knopfzellen hatte ich mir 
ganz ehrlich eine längere Lebensdauer erwartet 

Hätte ich das vorher geahnt, dann hätte ich diese sehr 
zierliche Art der Weihnachtsbeleuchtung nicht gekauft.
Im nächsten Jahr werde ich dann lieber wieder die 
größeren Gläser verwenden, in denen ich die Kästen 
für Akkubatterien im Deckel unterbringen kann. Bei 
schönem Wetter werden sie dann vielleicht doch 
ab und an mal ein paar Stunden ausgeschaltet, bzw. 
ich verwende sogar den dort eingebauten Timer.
Und diese neu angeschafften kleinen Ketten sind 
bei uns zum Glück nun noch kein Wegwerfprodukt. 
Aber wir werden sie nur sporadisch in unseren 
1:12 Welten als Foto-Beleuchtung nutzen.

Foto: S.Schneider