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Samstag, 9. Mai 2020

Auf dem Heimweg ...


Gegen 16 Uhr war Nachbarskater Cäsar mal wieder der Meinung, 
dass wir für seine Zwischenmahlzeit zuständig wären. Doch da 
sich Flo in dem Moment leider in der Nähe vom Steg aufhielt, 
wurde die flinke Flo zunächst einmal verfolgt und aus ihrem Garten 
vertrieben. Schon bald danach saß das schwarze Katertier wieder 
erwartungsvoll vor unserer Treppenhaustür, um dann durchs Haus 
zu stolzieren und sein Futterschälchen wie üblich vor der Haustür 
in Empfang zu nehmen. Doch Flo blieb die nächsten 2 Stunden 
verschwunden ...

Erst nach 18 Uhr erschien sie maunzend auf der Betonfläche, 
schaute noch kurz im Hochwald beim shreddernden Wolfgang 
vorbei, schlenderte nach Hause, fraß und knallte sich müde 
ins Bett.

Foto: S.Schneider


Montag, 20. April 2020

Ausgeschlafen ...


Nachdem Finja mal wieder einen Tag Haus- bzw. Ausschlaf-
Arrest hinter sich hatte, war sie morgens schon vor 5 Uhr zu 
einem längeren Beschäftigungsspiel mit der Federangel bereit. 
Ausgiebig wurde vor dem Bett zwischen Altpapier, Filzboxen 
und dem Spieltunnel getobt und dann noch 3 Stunden ganz 
gemütlich im Bett unter der wärmenden Leuchte geschlafen. 

Erst um 8:40 Uhr verließ sie gut gesättigt den Raum
 und sprang bereits 15 Minuten später wieder über 
den südlichen Zaun …

Foto: S.Schneider


Nachtrag Mittwoch, 22. April 2020:
Gestern kam am Nachmittag mal wieder ein violettes Halsband 
von Finja allein zurück. Es wurde in dem uns bereits bekannten 
Garten 2 Straßen weiter Richtung Osten gefunden. Doch angeblich 
ist sie dort inzwischen auch nur noch auf der Durchreise. Wolfgang 
hatte sie in letzter Zeit manchmal schon noch weiter Richtung 
Süden entdeckt. Und wir vermuten, dass sie jetzt auch den nahe-
gelegenen Friedhof als Spielpatz für sich entdeckt hat …

Unsere Versuche sie gestern früh, nachmittags oder am Abend
 irgendwo in ihren bevorzugten Bereichen zu finden, schlugen 
mal wieder fehlt. Erst heute Nacht um 1:30 Uhr konnten wir 
endlich aufatmen. Dieses Mal kam sie nach über 40 Stunden 
ziemlich hungrig zurück, hatte danach aber Zeit sich ausgiebig 
zu putzen und liegt seitdem wieder zufrieden und erstaunlich 
schmusebedürftig unter der Leuchte im Bett. 

Foto: S.Schneider


Sonntag, 10. März 2019

Sonntagsausflug


Nachdem Finja kurz nach 7 Uhr das Haus verlassen hatte, kam 
bei mir so gegen Mittag mal wieder ein mulmiges Gefühl auf. 

Denn kurz nachdem wir - wie fast jeden Morgen, die Gartentür 
für die drei Katzenmädchen öffneten, fing es an zu regnen. 
Und während Flo & Krümel dann häufiger im Haus auftauchten,
 um zu fressen oder sich manchmal sogar den feuchten Pelz 
trocknen zu lassen, blieb Finja verschwunden …

Gegen 17 Uhr schickte ich Wolfgang dann in den Regen, um 
für Finjas eventuelle Rückkehr das Haus offen halten zu können. 
Doch etwa 20 Minuten später kam der schon lang erhoffte Anruf. 
Er hatte Finja auf ihrer Spielstraße gefunden. Und inzwischen 
war sie bereits aus dem Nachbargarten auf das ihr so vertraute 
unbewohnte Grundstück gekommen. 

Sie saß nun mal wieder in 'ihrer Villa Gurke' im dem muffigen 
zusammengelegten Teppich und machte so gar keine Anstalten 
das Regal unter dem morschen Schuppendach zu verlassen, um 
mit Wolfgang nach Hause zu gehen.

Irgendwann war es ihm jedoch gelungen Finja mit einigen Snacks 
zum kleinen unteren Spalt der verklemmten Tür zu locken, doch 
bald darauf zog sie sich leider wieder zurück.

Mit dem unguten Gefühl, dass es an diesem regenreichen Tag 
schneller dunkel werden würde, und Finja nun wahrscheinlich 
mal wieder unterzuckert und daher etwas verwirrt bzw. zu 
verängstigt sein könnte, machte ich mich bald nach dem Anruf 
dann sicherheitshalber auch auf den Weg.

Wolfgang stand noch immer freundlich rufend und mit etwas 
Abstand vor der Schuppentür. Nun versuchte auch ich es mit 
weiteren Snacks das teilweise leise maunzende Graukätzchen
 unter der Tür hervor zu locken. Nur mehr als das Köpfchen, 
das mir die Happen zumindest aus der Hand nahm, war nicht 
zu sehen. Und irgendwann verschwand sie dann wieder durch 
das Gerümpel zurück ins Regal.

Es dauerte ziemlich lange, bis wir sie mit etwas Futter 
kurz aus dem Regal locken konnten. Doch diesmal traute 
sie sich einfach nicht weit genug hervor. Und uns versperrte 
die querliegende Leiter jegliche Möglichkeit sie zu packen, 
um sie dann durch den glaslosen Fensterrahmen zu heben.

Irgendwann fühlte sich Finja wahrscheinlich zu sehr bedrängt 
und flüchtete blitzschnell durch den schmalen Türspalt aus 
ihrem Schuppen zurück in den Nachbargarten. Zum Glück 
konnte ich gerade noch erahnen, dass sie sich unter eine 
große graue Plane auf der überdachten Terrasse verkroch.

Inzwischen hatte sich der Dauerregen nun plötzlich auch 
noch in Schneeregen verwandelt. Und auf unser Rufen 
reagierte Finja jetzt gar nicht mehr. So entschlossen wir 
uns nach einiger Zeit dann an der Haustür im Nachbarhaus 
zu klingeln. Doch, wie schon erwartet, rührte sich dort 
nichts. Denn schon im Oktober wurde uns auf der Suche 
nach Finja damals der Zutritt durchs Haus in den Garten 
 mit dem Wort 'ungern' verweigert.

Also blieb mir nichts anderes übrig als vom unbewohnten 
Villa-Gurke-Grundstück über den Zaun zu steigen, um auf 
der Terrasse nach Finja zu suchen. Nach einer gefühlten 
Ewigkeit hörte ich unter der Plane endlich ihre zaghafte 
Stimme. Und irgendwann fühlte ich sogar etwas plüschig-
weiches unter der Folie auf einem Holzstuhl. Das 'einfach' 
Zupacken verhinderte die Rückenlehne des Sessels auf dem 
sie sich von mir jedoch glücklicherweise streicheln ließ. 
Und so dauerte es noch ein Weilchen, bis sie vom Stuhl 
sprang und unter der Plane hervorkam. Unter leichtem 
Protest konnte ich sie dann schnell auf den Arm nehmen, 
in die Jacke wickeln und zum Zaun tragen. Dort legte ihr 
Wolfgang dann das Katzengschirr an, damit sie uns nicht 
nochmals entwischen konnte. Und als auch ich dann 
über den Zaun gekommen war, übergab mir Wolfgang 
die feuchte Auswanderin, so dass …

ich sie etwas wettergeschützt in meine Jacke hüllen konnte.

Nun aber ganz schnell nach Hause!

Auf so einen feucht-verschneiten Sonntags-Spaziergang 
hätten wir und wohl auch Finja prima verzichten können!

Aber wie schon so oft, wollte Finja trotz des wirklich 

Als wir endlich im Haus ankamen, lag Krümelchen noch 
und Flo hatte auf der Decke im Bett gar nichts vom Wetter 
oder unserem abenteuerlichen Sonntagsausflug bemerkt.

Fotos: W.Hein


Samstag, 23. Februar 2019

Gartentag beendet


Während Flo schon seit einiger Zeit total erschöpft 
auf der Decke im Bett lag. Und Krümelchen sich in 
die graue Box im Treppenhaus verzogen hatte, …

war Finja nun auch endlich bereit den Heimweg anzutreten.

Das war von etwa 8 Uhr bis 17 Uhr wieder ein langer und 
teils auch recht aufregender Gartentag. Denn morgens, 
als sie über den südlichen Zaun freudig nach Hause kam, 
hatte sie leider Cäsar nicht rechtzeitig bemerkt. Er saß 
gerade vor dem Treppenhaus und griff sie sofort an. Als 
ich dann schnell versuchte dazwischen zu gehen, konnte sie 
ihm glücklicherweise nach hinten in den Garten entwischen 
und flüchtete für einige Zeit wieder in die Nachbargärten. 
Offensichtlich betrachtet Cäsar Haus & Garten inzwischen 
als sein Zweit-Revier …

Foto: S.Schneider


Sonntag, 4. November 2018

Umwege



Eine Zeit voller Umwege …

Nicht nur Flo muss hier im Wäldchen einen kleinen Umweg gehen, da 
es noch immer den morschen und teils schon lückenhaften Steg gibt. 
Leider liegen in den letzten Monaten eigentlich überall tiefe Löcher 
bzw. 'Steine' auf unseren Wegen und halten uns so immer wieder 
von den vielen geplanten Zielen ab: Da ist zum Beispiel als großer 
Hinderungsgrund Finja, die sich nun wohl entschlossen hat, einen 
verfallenen Schuppen auf der Parallelstraße als Zweitwohnsitz 
zu wählen, und heute nur noch kurz zum Fressen sowie für ein 
Powernapping nach Hause kam. Wir haben seit September nun schon 
diverse schlaflose Nächte hinter uns. Mit dem Garten kommen wir 
trotz des meist schönen Herbstwetters leider auch nur sehr langsam 
voran, da ich meinen Husten - nach einer kurzen Erkältung Ende 
September, immer noch nicht losgeworden bin. Und da solche Tage 
wie Halloween, dann auch mal gebührend gefeiert werden sollten - 
denn sonst sind Sammlungen wirklich nur noch nutzloses und 
raumfressendes Zeug, verschwindet so ein kompletter Feiertag 
plötzlich für den Bärenblog. Aber dafür konnten wir an diesem Tag 
dann wenigstens den schwarzen zielstrebigen Nachbarskater Cäsar 
mehrmals schon an der Gartentür abfangen, um ihn daran hindern 
geradewegs zur Futterbar zu gelangen. Denn dahin führt ihn jetzt 
mehrmals täglich sein Weg ...

Foto: S.Schneider


Nachtrag, Montag 5. November 2018:
Wenigstens stand Finja nach über 18 Stunden - wie schon gestern, 
kurz vor 8 Uhr wieder hungrig maunzend vor der Tür. Jetzt schläft 
sie schon tief und fest in ihrer grauen Box am Bett. Und wir können 
uns zumindest etwas von der langen unruhigen Nacht erholen.


Dienstag, 30. Oktober 2018

Herbstfenster ...



Zur Zeit mal ganz ohne DekoGerümpel. Denn seit einigen Tagen
 sind es nun unsere drei Katzenmädchen, die das Gartenfenster  
immer häufiger für sich beanspruchen. Einerseits wegen der 
wärmenden Leuchte in der Fensterbank. Und andererseits haben 
sie von hier aus einen recht guten Blick auf den Steg, zur Wiese 
mit dem Gartentisch und dem dahinterliegenden Wäldchen. So 
können sie vor dem Gartenspaziergang oftmals besser beurteilen, 
ob der ziemlich aufdringliche und leider auch inzwischen recht 
angriffslustige schwarze Nachbarskater Cäsar nun wirklich schon 
ihren Garten verlassen hat. Der saß nämlich heute früh bereits
vor 9 Uhr ganz erwartungsvoll vor der geschlossenen Gartentür …

Foto: S.Schneider