Posts mit dem Label Beute werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Beute werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 23. Oktober 2025

Eine Maus im Haus

 Aus gegebenem Anlass - dem gestrigen Mause-Maunztag - gibt es noch ein älteres Erlebnis zum Thema Katz und Maus:

Am 18. März 2025 lagen Flo und ich abends entspannt auf dem Bett, als Flo plötzlich ganz angespannt die Öhrchen aufrichtete ...

und gebannt in die Ecke vom Weidenkörbchen starrte.


Irgendwo da zwischen Korb und Bilderrahmen mußte doch das Mäuschen zu finden sein!

Endlich, Flo kam den ohne Korb dichter an das Mausegeräusch heran. Nur blöd, dass das Mäuschen zwischenzeitlich unter die Heizung entwischt war:


Fotos und Videos: S.Schneider

Leider war auch diese von unseren grauen Mädels nach oben - in unseren Wohn-/Schlafraum - verschleppte Maus mal wieder nicht auf Anhieb zu fangen. Wir lebten also auch mit dieser Maus einige Zeit zusammen. So wie es schon öfters vorkam ...


2 Katzen und eine Maus

Es begab sich nachmittags am 18. August 2023, als eines unserer beiden grauen Katzenmädchen mal wieder eine Maus verschleppte und sie dann vor dem Treppenhaus laufen ließ ...


Video: W.Hein


Dieses Video aus der Vergangenheit habe ich heute nun extra geschnitten, da es zum Maunztag auf dem Blog 'Neue Doseninhalte' Hermann als Mausejäger zu sehen gibt.


Sonntag, 21. September 2025

Die Maus ist für Euch!

Eine eigentlich noch müde Krümel war am 8. August 2025 so nach 10:30 Uhr wieder unterwegs. Normalerweise ist das ihre Schlafenszeit, aber es gab wohl einen guten Grund sich die Pfötchen zu vertreten. Kurz nach 11 Uhr kam sie mit einer Maus zurück, doch die wollte sie gar nicht fressen. Als Wolfgang aus der Tür trat, saß sie bald vor ihrer Beute und schaute ihn an:


Video: W.Hein

Danach gab es einen Kopfstreichler für sie, und die tote Maus blieb einfach dort liegen. Doch weder Elster noch Rabe hatten diesmal Lust auf die Krümel-Beute. Lediglich für die Fliegen war sie ein Fest ...


Und da es mit einem neuen Post noch etwas dauert, passt diese Szene ziemlich perfekt zum Mäuse-Maunztag ...


Montag, 18. Mai 2020

Vogelschau


Auch wenn wir schon lange wegen unserer drei 
grauen Katzenmädchen keine Vögel mehr füttern,
so gibt es bei uns trotzdem reichlich Flugverkehr.

Ein Krümelchen ist jedenfalls oft mit dem Vogel-TV beschäftigt. 
Und leider war abends eine Blaumeise nicht schnell genug. Oder 
ob ihr Jagderfolg an der diesjährigen Blaumeisen-Krankheit lag?

Foto: S.Schneider


Sonntag, 10. Mai 2020

Und er lebt doch noch!



Großes Aufatmen - als der Flo-Fisch am späten Nachmittag 
wieder zwischen Krebsscheren und Schilfgürtel auftauchte.

Unsere kleine Flo war wahrscheinlich wegen des grau-kalten 
Wetters, das sich gegen Mittag einstellte, schlecht gelaunt. 
Und fürchterlich müde war sie nach all' diesen sommerlichen 
Frühlingstagen sowieso. Also klingelte sie um die Mittagszeit 
an der Gartentür und wollte eigentlich rein. Doch als ihr 
Wolfgang die Tür öffnete, kam der flo-typische 'Rehsprung' - 
sie machte einen Luftsprung und dabei eine 180° Drehung.
Dann lief sie zum Teich, schaute kurz ins Wasser, holte 
mit der Pfote aus und hatte blitzschnell ihren Goldfisch 
an Land. Von drinnen hörte ich nur ein 'Och nöö Flo!' Denn 
dieses Mal zappelte der Fisch gar nicht mehr, als Wolfgang 
ihn zurück ins Wasser warf.

Und eigentlich sollte der einsame Goldfisch nun endlich 
 Gesellschaft von drei Fische bekommen. Nur wollten wir 
damit noch bis nach den Eisheiligen warten …

Foto: S.Schneider


Samstag, 9. Mai 2020

Die Maus ausschütteln


Das kommt davon, wenn wir an sonnig-warmen Tagen 
zwar noch die Katzenklingel an der geöffneten Gartentür 
stehen haben, aber nicht immer sogleich nachschauen
 wer da gerade rein oder rausgeht ... 

Wolfgang schüttelte gerade eine kleine Flo-Beute-Maus 
aus unserem Schmutzwäsche-Haufen über der Wiese aus. 

Denn dahinein hatte sich das von Flo aus dem Garten 
mitgebrachte Mäuschen verkrochen, als Flo es neben 
der geschlossenen Badezimmertür aus dem Mäulchen 
entließ. Hätten wir - wie sonst üblich, die Tür zum
Badezimmer offen gelassen, hätte sich das Mäuschen 
wahrscheinlich - wie so viele vor ihr - sogleich unter 
der schweren Duschplatte verkrochen. Der Mausefang 
wäre dann um einiges mühsamer geworden. Da war 
diese mal so ganz andere Art der Maus-nach-draußen-
Beförderung erstaunlich schnell. Und Krümelchen 

Foto: S.Schneider


mauslos


Flo hatte extra nochmals im Schiffskeller nachgeschaut. 
sich das so schön vorgestellt im Schmutzwäsche-Haufen 
mit dem kleinen Mäuschen im Haus zu spielen ...

Jetzt saß sie ziemlich unentschlossen auf dem Wiesenweg. 
Etwas dösen oder doch lieber auf zu neuen Abenteuern? 
Denn mit ihrer mitgebrachten Beute war Krümelchen unter 

Foto: S.Schneider


Auf zur nächsten Mauserunde ...


Die arme Flo-Maus hatte nur eine kurze Verschnaufpause. 
Denn nachdem Wolfgang das hartnäckige Krümelchen 
aus der Wiese nach hinten in den Garten trug, um sie 
etwas von der Maus abzulenken, erschien sie schon bald 
wieder auf dem Wiesenweg …

Geradewegs ging es zu den rostigen Kugeln.

Öhrchen gespitzt …

und die Verfolgungsjagd wieder aufgenommen …

Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 23. April 2020

Hausarrest ...



Flo versteht ihre Welt nicht mehr: 'Warum sitzen die 
da draußen im Garten, und sie hier hinter Glas?'

'Diese blöde Tür muss doch irgendwo aufgehen!'

Nachdem sich dann auch noch Krümelchen dazu gesellte, 
und beide in ein erbärmliches Maunz-Konzert anstimmten, 
konnten wir es nicht mehr ertragen …

Wir erteilten uns trotz des herrlich sonnigen Frühlingswetters 
nun auch Hausarrest. Denn vielleicht hatte der arme - von Flo 
morgens gefangene - Amselmann so noch eine kleine Chance 
sich in Sicherheit zu bringen.

Wir verbrachten den Nachmittag also lieber zusammen 
mit Flo und Krümel auf dem Bett, da sie sonst wohl kaum 

Fotos: S.Schneider


Samstag, 21. März 2020

Mit schlechtem Gewissen ...


Ich hatte mein Vorhaben den ganzen Vormittag 
vor mir hergeschoben. Aber da ich es unter diesen 
Umständen wirklich als sinnvoll erachtete, war es 
allerhöchste Zeit …

Also griff ich am Nachmittag beherzt zur Teleskop-Stange 
mit Säge und Astschneider, um zunächst all' das schützende 
Efeu über dem linken Ast zu entfernen. Und als ich dann 
noch einige der dickeren Weidenäste absägte, konnte ich 
mit dem Räumhaken am Ende des Sägeblatts das von unten 
gut versteckte Nest erreichen und herunterschlagen.

Doch statt einiger Stengel und Halme kam mir plötzlich 
ein fast fertiges Nest entgegen. Die Amsel hatte also 
gestern bereits damit begonnen den Rohbau mit Moos 
auszupolstern. Natürlich tat es mir um all' die vergebliche 
Mühe leid. 

Aber die Vorstellung, wie sie dort oben von den Elstern 
belagert worden wäre, bis sie wieder ihre Eier oder gar 
Nestlinge an sie verloren hätte, war doch etwas tröstlich. 
Denn vor einigen Jahren mussten wir mit ansehen, wie 
zwei Elstern ein Amselnest hoch oben im Taxus am Steg 
so lange belagerten, bis sie trotz der schimpfenden 
Amseleltern an die Eier kamen.

Und spätestens die zunächst sehr unbeholfenen Amselkinder 
hätten bei uns im Garten keine Chance. Denn trotz des sehr 
dichten Efeubewuchses am Weidenstamm haben wir unsere 
Katzenmädchen schon häufiger in der Weide umher klettern 
gesehen. Aber irgendwann wir die NoName-Ramblerrose dort
oben im Geäst vielleicht den Nistplatz schützen. Nur das 
braucht leider noch seine Zeit.

Das Nest habe ich unten am Wiesengrund liegen gelassen. 
Vielleicht kann die Amsel ja das ein oder andere Bauteil 
nochmals verwenden …

Fotos: S.Schneider


Freitag, 20. März 2020

Och nee ...



Falsche Ort und falscher Zeit!

Gestern konnte ich zufällig am späten Nachmittag ein eifriges 
Amselweibchen mit einem gut gefüllten Schnabel voller Nest-
baumaterial beobachten. Sie saß auf einer Ranke hoch oben 
im NoName-Rambler des Wäldchens und hoffte, dass ich nicht 
bemerken würde, wohin sie nach einiger Zeit verschwand. 

Leider hat sie sich als Bauplatz ausgerechnet den ganz linken 
gekappten Ast unserer Korkenzieherweide über dem Ilex 
ausgesucht. Der Nistplatz ist zwar von unten perfekt durch 
den dicken Ast sichtgeschützt; und von oben bietet ein alter 
Efeuzweig dem Nest einen guten Wetterschutz; aber Elstern 
würden dieses Nest dort sicherlich bald entdecken. Auch für 
die Eichhörnchen liegt dieser Bauplatz quasi auf ihrem Weg. 
Und spätestens wenn die Jungen ständig nach Futter rufen, 
würden unsere 3 grauen Katzenmädchen alles daran setzen, 
um irgendwie dort hinauf zu klettern. Vermutlich hätten 
die Nestlinge gar keine Chance flügge zu werden. Doch 
spätestens dann würden den drei grauen Jägerinnen die 
Jungvögel fast ins Mäulchen fliegen …

Daher werden wir morgen - wie schon vor dem Nestbau 
geplant - fast alle aufstrebenden jungen Zweige auf 
dem Ast kappen und das angefangene Nest entfernen. 
Und hoffentlich findet das Amselpaar dann schnell einen 
geeigneteren Bauplatz in einem der umliegenden Gärten!

Doch das Nestbaumaterial vom Wiesenrand, aus den Blumenkübeln 
oder vom Gründach dürfen sie sich gern weiterhin bei uns holen ...

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 2. Februar 2020

Der Fisch im Regen ...



Einsam zieht der Flo-Fisch seine Runden durch den Teich. 
Wir hätten ihm sehr gerne bereits Mitte Dezember - als wir 
ihn zum ersten Mal sahen - Gesellschaft besorgt, doch für 
die Fische, die für ihn mitten im 'Winter' hätten umziehen 
müssen, hätte das wohl ziemlichen Stress bedeuten können. 
Daher muss er sich nun bis zum Frühjahr noch allein dort 
vergnügen. Und da die Krebsscheren durch die wenigen 
frostigen Nächte endlich mal abgetaucht sind, bieten 
sie ihm an kühleren Tagen jetzt Unterschlupf am Boden-
grund. Doch das Wasser ist anscheinend schon so warm, 
dass er sich tagsüber meist ganz dicht unter der Wasser-
oberfläche zeigt. So ganz wohl ist uns nicht dabei, dass 
Goldfisch für vorbeifliegende Reiher jetzt schon so gut 
erkennbar ist. Aber die Wasserlinse arbeitet hart daran,
wahrscheinlich tauchen die Krebsscheren bei diesem 
warmen Winterwetter auch bald wieder auf …

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 29. Januar 2020

Nochmal raus!



Ach, was waren das doch noch für bequeme Zeiten, 
als wir die Tür zum Garten tagsüber meist einfach 
einen Katzenspalt breit geöffnet hatten! Doch seitdem 
der Nachbarskater Cäsar beschlossen hatte, mehrmals 
täglich unsere Futterbar zu stürmen, und auch immer 
mehr Beutetiere von unseren 3 grauen Katzenmädchen 
ins Haus verschleppt wurden, bleibt die Gartentür zu. 
Die Katzenklingel meldet nun jeden Ankömmling, und 
wir müssen Türöffner spielen. Das kann bei Krümel 
schnell ein Dauerjob werden, da die Kleine bisweilen 
alle 5 Minuten rein und sofort nach einem kurzen Snack 
wieder raus möchte. Wie gut, dass es auch bei ihr 

Foto: S.Schneider


Freitag, 25. Oktober 2019

Klingelalarm


Was für ein aufregender Morgen …
Um 5:14 Uhr durfte Finja endlich alleine in den Garten. 
2 Stunden später wurden Flo und Krümel dann ebenfalls 
so unruhig, so dass ich auch ihnen die Tür zum Garten 
öffnete. Und da Krümelchen oftmals die Angewohnheit hat 
freudig maunzend alle paar Minuten rein oder raus zu laufen, 
entfernte ich schnell die Katzenklingel vor der Gartentür. 
Denn der Daueralarm wäre in den frühen Morgenstunden 
kaum zu ertragen gewesen. Und da im schlimmsten Fall 
nun bald auch ein Cäsar hereinspazierten würde, um mal 
wieder die Futterbar zu stürmen, durfte schon jetzt 
die Tür zum Garten einen Katzenspalt breit aufbleiben. 

Denn ich hatte ganz bestimmt nicht erwartet, dass 
bald darauf Krümelchen ihren Beuteruf ausstieß und mich 
mit einem Mäuschen im Maul im Treppenhaus erwartete. 
Wahrscheinlich führte ihr erster Weg sogleich in die Wiese 
am Haus, wo sie gestern Abend Finjas verschlepptes 
Mäuschen fallen ließ …

Also wurde Krümel wieder geschnappt und samt Maus 
vor die Tür gesetzt. Das Mäuschen entwischte bald darauf 
unter die Rose am Steg. Und ich stellte wegen der wieder 
verschlossenen Gartentür erneut die Katzenklingel auf. 
Doch es dauerte nicht lange, bis es permanent an der Tür 
bimmelte. Krümel hatte die Maus anscheinend aus ihrem 
Versteck herausgefischt, zur Tür getrieben und bat nun 
mit der Maus im Maul um Einlaß. Das Katzenspiel mit dem 
immer wieder flüchtenden Mäuschen war nicht zu ertragen. 
Und so schnappte ich mir schon bald die eifrige Mäusejägerin, 
die Maus entwischte abermals, und Krümel bekam Hausarrest.

Etwa eine Stunde konnte ich Krümelchen nach diesem 
kurzen Jagdabenteuer noch im Haus halten, aber dann 
musste sie ganz dringend raus und weitersuchen.

Wieder gab die Klingel mehrfach Daueralarm, denn 
zwischen der Gießkanne, der Zinksäule und den 
Windlichtern am Haus hatte sich die Maus auch 
häufiger versteckt. Also die Klingel wieder weg. 

Krümelchen war noch einige Zeit am Haus beschäftigt. 
Aber die Maus hatte sich anscheinend nun unerreichbar 
unter dem Steg verkrochen. Und irgendwann schweifte 
Krümels Blick immer mehr in die Ferne des Gartens.

Also wieder Klingel raus, und Tür zu.

Zwischenzeitlich kehrte Finja von ihrer Morgenrunde heim, 
und schon bald klingelte Krümel wieder an der Gartentür …

Fotos: S.Schneider


Flo klingelt an der Gartentür


Heute war mal wieder so ein Tag, an dem wir zeitweilig 
lieber Türöffner spielten. Denn Krümelchen war vielleicht 
noch immer mit dem Mäuschen in der Wiese beschäftigt. 
Und so bestand die Gefahr, dass sie uns ihre Beute nochmals 
ins Treppenhaus bringen könnte. Aber da Flo schon seit 
dem frühen Morgen in den Gärten on Tour war, kam nun 
auch mal tagsüber die mobile Katzenklingel zum Einsatz.

Und da ich nicht sofort auf ihr Klingeln reagierte, 
wurde es noch mit ein paar Maunzern unterlegt.

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 24. Oktober 2019

Kater- & Beuteschleuse



'Mach mir doch die Tür auf!'

Krümel beklagte sich, dass die Schiebetür zum Schiffskeller 
und zu ihrer Kleiderkammer schon wieder geschlossen war. 
Sie würde doch so gern auch im Flur und Bad umher rennen.

Doch, da der Nachbarskater Cäsar ab und an unbemerkt 
in den dahinter liegenden Räumen markiert, brauchen wir 
bei geöffneter Gartentür oftmals diese Katerabsperrung. 

Und bei dem zur Zeit recht hohen Mäuseaufkommen 
möchten wir Flo und Krümel daran hindern ihre Beute 
ins Bad zu verschleppen. Denn auch wenn die beiden 
Katzenmädchen unsere kleine Maus nie kennengelernt 
haben, so haben auch sie das Bad inzwischen zum Spiel-
zimmer umfunktioniert. Denn vorzugsweise bringen 
auch sie die Gartenmäuschen ins Bad, um sie dort einfach 
fallen zu lassen. Dann schlüpft das Mäuschen blitzschnell 
durch den schmalen Rundumspalt unter die Duschplatte, 
und das Mausefangspiel kann beginnen. Bei der kleinen 
Maus war es dann oftmals Wolfgang, der die schwere 
Metall-Duschplatte anheben musste und sich mit Handtuch 
oder Pappkarton als Mäusefänger betätigte …

Foto: S.Schneider


Es hat doch gar nicht geregnet ...


 Gleich 20 Uhr, es klingelte an der Gartentür, und eine Flo 
bat um Einlaß. Heute schien ihr der gefüllte Futternapf jedoch 
gar nicht so wichtig zu sein, denn sie maunzte vorwurfsvoll. 
Beim Streicheln stellte ich fest, dass sie irgendwie feucht war. 
Irritiert schaute ich aus dem Fenster. Aber es regnete doch 
gar nicht! Flo schien ziemlich genervt von ihrem nassen Fell 
zu sein, so dass ich ihr wieder ein Handtuch überwarf, sie 
damit sogleich schwungvoll in meinen Arm beförderte, um sie 
mal wieder abzutrocknen. Nun war es Zeit fürs Abendessen und 
danach verzog sie sich unter die wärmende Leuchte im Bett.

Hier wurde noch einige Zeit das Fell sorgfältig nachgeputzt, 
bis sie sich endlich auf das Laken kuschelte und einschlief.

Und ich fragte mich, ob Flo wieder in der Nachbarschaft 
gefischt hatte. Denn auch in diesem Sommer brachte sie 
irgendwann morgens mal einen Fisch mit nach Hause, den sie 
uns im Bad auf die Matte legte. Und da der Goldfisch noch 
munter zappelte, schnappte sich Wolfgang den Fisch samt 
dem Bad-Teppich und beförderte das Tierchen in unseren 
Teich am Haus. Ob wir nun nach langer Zeit wieder stolze 
Besitzer eines Fisches sind, konnten wir bis jetzt allerdings 
noch nicht feststellen, da wir noch immer grünes Wasser 
im Teich haben. 

Wasserscheu ist unsere kleine Graukatze auf jeden Fall nicht. 
Vermutlich saß sie abends einige Zeit schwer beschäftigt 
unter einem kleinen Wasserfall an einem der Nachbarteiche. 
Auch Regenwetter macht ihr eigentlich gar nichts aus. Nur 
kommt sie naß nach Hause, maunzt sie sofort vorwurfsvoll
'Mach das schnell weg!' Darum ist ein stets griffbereites 
Handtuch bei ihr auch ein wichtiges Katzenzubehör ...

Foto: S.Schneider


Wo ist die Maus?


Was für eine Freude, kurz nach 21 Uhr klingelte es 
im Treppenhaus, und gleich darauf erklang Finjas Maunzen 
an der Tür zum Wohnraum. Wolfgang sprang freudig auf 
und öffnete ihr die Tür. Aber schon bald kam mir etwas 
am Halsband klimperte nicht wie sonst üblich am Futternapf. 
Stattdessen kamen aus der Küche leicht dumpfe verspielte 
Geräusche. Und Krümelchen, die gerade noch ganz entspannt 
auf dem Bett lag, spitzte die Öhrchen, sprang plötzlich auf 
und lief in die Küche …

Sie setzte sich unter den Tritthocker vom Küchenfenster 
und beobachtete Finja, die hinter dem Grastopf in der 
Gardine schwer beschäftigt war. Bald darauf erblickte 
ich hinter dem Küchentisch die kleine entwischte Maus.

Wir sollten uns für unsere grauen Katzenmädchen wohl 
sicherheitshalber eine genauere Türkontrolle angewöhnen. 
Denn beim freudigen Türöffnen hatte Wolfgang die winzige 
Maus in Finjas Maul nicht bemerkt. Und Finjas Beuteruf 
klingt dem 'Laß mich rein!' leider so ähnlich, dass wir 
die beiden Laute kaum voneinander unterscheiden können.

Bis wir einen Pappkarton griffbereit hatten, den wir über 
das verstörte Mäuschen hätten stülpen können, erwischte 
Finja die Maus auf freier Fläche und verschleppte sie zur 
Küchenzeile. Krümelchen und wir hinterher. Finja ließ 
das arme Tierchen zum Spielen dann ausgerechnet zwischen 
der Gardine und der Küchenzeile wieder fallen, so dass es 
um ein Haar im schmalen Spalt zwischen den Heizungsrohren 
und dem Sockel der Küchenzeile verschwunden wäre. 
Diese Lücke sollten wir endlich mal wieder schließen ... 

Denn auch unsere keine Maus brachte in ihren letzten 
Lebensjahren gerne mal eine Maus nach oben in den 
Wohn-/Schlafraum. Und ein Mäuschen rettete sich durch 
diesen kleinen Spalt hinter die Küchenzeile. Doch nach 
ein paar Tagen mit spannendem Katzenradio lag es dann 
plötzlich tot im Mülleimer.

Aber dieses Abend-Mäuschen wurde zum Glück von 
Krümelchen erwischt, so dass Wolfgang schnell Katz' mit Maus 
ergriff und eilig mit beiden Richtung Garten lief. Nur heute 
verlief diese Aktion leider mal wieder anders als geplant, denn 
Krümel ließ ihre Beute im Wohnraum fallen. Und blitzschnell 
verkroch sich das Tier hinter den beiden Schlafboxen neben 
dem Bett. Doch schon bald befand es sich wieder in Krümels 
Mäulchen, und Wolfgang trug beide an den Wiesenrand. Auch 
dort entließ Krümelchen die Maus wieder aus dem Maul, ich 
schnappte mir Krümel und Wolfgang schloß hinter uns 
die Gartentür.

Foto: S.Schneider