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Sonntag, 19. Januar 2025

Ein kleines Wunder ...

Nach Finjas spurlosen Verschwinden am 11. August 2024, mußten wir uns im Laufe der Zeit eingestehen, dass die Anspannung zwischen Finja und Krümel wohl doch wesentlich größer war, als wir es wahr haben wollten. Zumindest konnten sie sich fast immer Tag und Nacht aus dem Wege gehen ...

Jetzt, nach über 5 Monaten, hält sich Krümeline häufiger wieder bei uns im Wohn-/Schlafraum auf. Aber noch immer zieht sie sich leider oftmals einige Stunden in ihre unbeheizten Gemächer unter dem Dach zurück.

Doch gestern am späten Nachmittag brauchte Krümeline mal wieder mehr Nähe, kam aufs Bett und forderte die wärmende Leuchte ein. Und als ich meinen Platz neben Krümel kurz verließ, nahm Flo ihn sogleich ein ...

So nah lagen sie schon sehr lange nicht mehr nebeneinander.

Krümeline fühlte sich in dem Moment jedoch nicht ganz so sicher. Denn oftmals greift Flo nun Krümel an, wenn sie eigentlich raus in den Garten will ...

Doch das grau-kalte Wetter lud gestern wohl eher zum Kuscheln ein. Ich durfte mich neben die Beiden aufs Bett setzen, und schon bald schliefen sie lang ausgestreckt und ganz entspannt nebeneinander ein.

Fotos: S.Schneider


Freitag, 10. April 2020

Hausarrest



Während wir mit Flo und Krümel im Garten saßen, 
hatte Finja nun mal wieder Hausarrest. Heute - kurz 
nach Mitternacht, kam sie endlich wohlbehalten aber 
sehr hungrig zurück. Und nach ca. 10 Stunden Schlaf 
im Kleiderschrank, war sie jetzt zwar einigermaßen 
ausgeruht, doch über 42 Stunden außer Haus sind 
ein neuer Rekord. Anscheinend war dieser Ausflug 
für sie diesmal wesentlich anstrengender. Und für 
uns war die Such- bzw. Wartezeit wie schon so oft 
extrem nervenaufreibend ...

Foto: S.Schneider


Montag, 6. April 2020

Heimkehrerin ...



Nach einer schlaflosen Nacht kam Finja um 7:18 Uhr Zuhause an. 
Wolfgang hatte wieder einmal auf dem verlassenen Grundstück 
der 'Villa Gurke' leise nach ihr gerufen, und bald darauf kam sie 
aus einem der östlichen Gärten freudig angehoppelt. Nach dem 
längeren Ritt durch die Siedlungs-Straßen wollte sie nun ganz 
schnell runter, um heimisch zu grasen.

Wie gern würden wir nun endlich wegen einer Hormon-Therapie 
mit Finja in die Tierklinik fahren, wo sie im Dezember 2018 nach-
operiert wurde. Aber in diesen unberechenbaren Corona-Zeiten 
ist es uns zu heikel an ihr nun Medikamente auszuprobieren …

Foto: S.Schneider


Nachtrag: Donnerstag, 9. April 2020:
Und wieder warten wir auf Finja. Gestern früh verließ sie 
kurz vor 6 Uhr nach dem Frühstück das Haus, und seitdem 
blieb sie verschwunden. Wolfgang begab sich gestern Abend 
wegen ihr noch auf Wanderschaft, aber an ihren typischen 
Aufenthaltsorten war sie leider nicht anzutreffen. 

Auch Krümel kam erst heute früh gegen 2 Uhr zurück, während 
Flo sich zur Zeit oftmals fast 12 Stunden außer Haus aufhält, um 
dann die anderen 12 Stunden vom späten Nachmittag bis zum 
frühen Morgen auf dem Bett zu verschlafen.


Donnerstag, 23. Mai 2019

Spiere am Akazienweg



Nachdem die Katzenmädchen morgens die Betonfläche 
ausgiebig inspiziert haben, führt sie ihr Weg dann oftmals 
zwischen Brautspiere und Flieder zur Brombeerhecke an 

Foto: S.Schneider


Nachtrag, Freitag 24. Mai 2019:
Und während Flo und Krümel dann spätestens gegen Mittag 
zum Fressen im Haus vorbeischauten, blieb Finja mal wieder 
verschwunden. Nach einer unruhigen Nacht, zog Wolfgang 
am nächsten Morgen wieder aus die Streunerin zu suchen.
Aus der 'Villa Gurke' kam beim Rufen ein zaghaftes Mau aus 
dem Teppich unter dem morschen Dach. Und bald darauf, 
als Finja hervorkam, sich ihr Geschirr umlegen ließ, und 
die beiden sich gemeinsam auf den Heimweg begaben, war 
unsere Freigängerin nach über 25 Stunden endlich zurück.


Sonntag, 19. Mai 2019

Als wäre nix geschehen ...



7:54 Uhr das sorgenvolle Warten hatte ein Ende. 
Fast 24 Stunden war Finja mal wieder außer Haus.
Und bei den zwei gestrigen Abendrunden war auf 
den beiden Parallelstraßen noch nicht einmal ein 
grauer Katzenschwanz zu sehen. Endlich war Finja 
ohne einen Begrüßungsmaunzer plötzlich wieder 
da, ging schnurstracks über den Steg zum Haus, 
fraß, sprang in den Kleiderschrank und legte sich 
schlafen. Aber nach so einem Tag merkte man 
ihr die ständige Anspannung doch etwas an.

Nicht nur wir waren nun wieder erleichtert. 
Krümel folgte ihr sofort vom Garten ins Haus. 
Und auch Flo hatte Finja vermisst. 

Foto: S.Schneider


Sonntag, 21. April 2019

Nicht ins Nest gelegt ...



… sondern ins Nest gesetzt.

Nachdem Krümelchen den ganzen Tag schon unterwegs war 
und mal wieder nicht zur Ruhe kam, holte ich am frühen 
Nachmittag die neue Höhle hervor und stellte sie auf den 
kleinen Bestelltisch vorm Treppenhaus. Und es dauerte gar 
nicht lange, bis die kleine ovale Muschel gefüllt war. 

Von einer Bloggerin wurde ich zuvor gefragt, was unsere 
grauen Mädchen denn zu Ostern ins Nest gelegt bekommen. 
Und ich musste zugeben, dass gar nix geplant war. Aber 
dieses spontane 'Osternest' ist für Krümelchen jetzt wohl 
ein behüteter Schönwetter-Outdoor-Liegeplatz.

Doch vielleicht hätten wir für unsere Mädchen doch etwas 
vorbereiten sollen. Denn Flo kam im Laufe des Tages nur 
ganz kurz ab und an vorbei, um dann wieder irgendwo in 
den umliegenden Gärten zu verschwinden. Und Finja brachte 
sich schon bald nach dem Öffnen der Gartentür morgens 
eine Maus mit nach Haus, die sie knurrend gegen Krümelchen 
verteidigen musste. So kam es, dass sie ihr selbsterlegtes 
Osterbrunch schnell unter unserem Bett einnahm und danach 
verschwand. Seitdem haben wir sie nicht mehr gesehen …

Foto: S.Schneider


Nachtrag Ostermontag, 22. April 2019:
Wolfgang hat seinen Osterspaziergang nun schon hinter sich 
und brachte gegen 10 Uhr eine halsbandlose graue Katze mit.
Für Finja gab es gleich nach ihrer Ankunft ein kleines Frühstück, 
und jetzt liegt sie schon in der 4. Etage im Kleiderschrank hinter 
dem Bett. Den heutigen Tag wird sie wohl verschlafen, und wir 
können nun vielleicht endlich zusammen mit Flo und Krümelchen 
das restliche Ostern genießen.


Sonntag, 4. November 2018

Umwege



Eine Zeit voller Umwege …

Nicht nur Flo muss hier im Wäldchen einen kleinen Umweg gehen, da 
es noch immer den morschen und teils schon lückenhaften Steg gibt. 
Leider liegen in den letzten Monaten eigentlich überall tiefe Löcher 
bzw. 'Steine' auf unseren Wegen und halten uns so immer wieder 
von den vielen geplanten Zielen ab: Da ist zum Beispiel als großer 
Hinderungsgrund Finja, die sich nun wohl entschlossen hat, einen 
verfallenen Schuppen auf der Parallelstraße als Zweitwohnsitz 
zu wählen, und heute nur noch kurz zum Fressen sowie für ein 
Powernapping nach Hause kam. Wir haben seit September nun schon 
diverse schlaflose Nächte hinter uns. Mit dem Garten kommen wir 
trotz des meist schönen Herbstwetters leider auch nur sehr langsam 
voran, da ich meinen Husten - nach einer kurzen Erkältung Ende 
September, immer noch nicht losgeworden bin. Und da solche Tage 
wie Halloween, dann auch mal gebührend gefeiert werden sollten - 
denn sonst sind Sammlungen wirklich nur noch nutzloses und 
raumfressendes Zeug, verschwindet so ein kompletter Feiertag 
plötzlich für den Bärenblog. Aber dafür konnten wir an diesem Tag 
dann wenigstens den schwarzen zielstrebigen Nachbarskater Cäsar 
mehrmals schon an der Gartentür abfangen, um ihn daran hindern 
geradewegs zur Futterbar zu gelangen. Denn dahin führt ihn jetzt 
mehrmals täglich sein Weg ...

Foto: S.Schneider


Nachtrag, Montag 5. November 2018:
Wenigstens stand Finja nach über 18 Stunden - wie schon gestern, 
kurz vor 8 Uhr wieder hungrig maunzend vor der Tür. Jetzt schläft 
sie schon tief und fest in ihrer grauen Box am Bett. Und wir können 
uns zumindest etwas von der langen unruhigen Nacht erholen.


Dienstag, 16. Oktober 2018

Finja kommt heim


Nach dem längeren Spaziergang an der Leine 
nun nur noch ein paar kleine Katzensprünge …

und dann gleich weiter zur Futterbar. Denn nach 
den 24 Stunden außer Haus, hatte sie zumindest 
noch etwas Hunger …

Video: W.Hein


Mittwoch, 19. September 2018

Was für ein Tag ...



Und wieder blinzelte morgens malerisch die Sonne durchs Wäldchen, 
so dass sie mich verlockte ganz schnell aufzustehen. Unsere Teilzeit-
Freigängerinnen waren heute jedoch so von den Gartenabenteuern 
der letzten Tage geschafft, dass sie den erwachenden Morgen
 ausnahmsweise fast verschliefen.

Und bevor es dann endlich in den Garten ging, mussten wir zunächst 
einmal dringend den Floh- & Zeckenschutz unserer 3 Katzenmädchen 
erneuern. Denn gestern hatte Krümelchen abends eine sehr aktive 
Zecke mitten auf dem Plüschkissen unter der wärmenden Leuchte 
in der Kleiderkammer. Und gestern bemerkten wir im Garten auch 
einen gut genährten Igel, der sich an den gefallenen Zwetschgen 
unter der Buchsbaumgruppe labte. Ob das die Mutter mit dem 
winzigen Igelkind war, die unsere Nachbarin vor einigen Tagen
 in ihrem Garten umherwandern sah? Glücklicherweise haben wir 
zur Nordseite eine sehr durchlässige grüne Grenze, so dass Igel 
auch nach dem zerstörerischen Besuch von 'Friederike' in unseren 
jetzt leider baumloseren Gärten trotzdem noch genug Nahrung 
finden können. Vor einigen Tagen hatte ich nämlich zufällig gelesen, 
dass Igel in diesem Jahr unter dem extrem trocken Sommer leiden. 
Laut 'TAG.24 - OstwestfalenLippe' mangelt es schon seit Juli 2018
in dem Artikel des Nabu Niedersachen vom 23. August 2018 
damit wohl weniger Probleme zu geben. Eher sind es bisweilen 
zu fürsorgliche 'Naturschützer' in ihren zu aufgeräumten Gärten, 
die den noch recht kleinen aber sehr erkundungsfreudigen 
Igelkindern viel zu gern ihre Hilfe anbieten wollen …

Kurz vor 8 Uhr öffnete sich nach dem Spot-on für die Katzenmädchen 
und uns die Treppenhaustür. Endlich ist es wieder dieses besondere 
Morgenlicht, das auch mich nun wieder verlockt mit der Kamera in 
den Garten zu gehen. Der Sommer war mir einfach zu dunkelgrün 
und viel zu wild in unserem Wildwuchsgarten. Inzwischen ist schon 
ein kleiner Teil der Rosen & Sträucher ausgelichtet und manche Wege 
sind wieder begehbar. Aber wahrscheinlich ist es vor allem die tiefer 
stehende Sonne, die nun wieder zauberhafte Licht- & Schattenspiele 
inszeniert.

Und plötzlich saß Finja - genau wie früher die kleine Maus, 
in diesem so malerischen Licht am Ende des morschen Steges.

Foto: S.Schneider


Nachtrag Freitag, 21. September 2018:
Der Mittwochmorgen gehörte dann in die Kategorie 'total kaputt, 
aber glücklich'. Denn seit Sonntag macht die Arbeit in Haus & Garten 
sowie auf dem leider noch total unordentlichen heißen Südhof mit 
dem noch nicht so begrünten Totholz-Sockel wieder richtig Spaß. 
Es gibt zwar überall fürchterlich viel zu schneiden, zu rupfen, 
zu roden, zu retten und zu sortieren, so dass Rücken, Hände und 
Gelenke mir mal wieder ganz massiv meine körperlichen Grenzen 
aufzeigten, aber das war es mir wert. Und der Blick durch das 
Wäldchen zum Ende des Steges mit einer Katze im Sonnenschein, 
stimmte mich endlich wieder einmal zufrieden und zuversichtlich. 
Das könnte nun doch - nach über 20 Jahren, mein jetzt dringend 
zu überarbeitender Garten werden, den wir zusammen mit 
unseren 3 Katzenmädchen genießen wollen.

Doch dann kam alles ganz anders: Finja war - wie schon häufiger, 
am Nachmittag verschwunden. Am Abend kam sie nicht zum Fressen, 
und während Flo & Krümel schon müde im Haus schliefen, übernahm 
ich ab 23:30 Uhr die Nachtwache ... 

Denn schließlich war Finja 2 Tage nach ihrem ersten Geburtstag 
am 3. Juni 2018 auch schon einmal länger on Tour. Damals hörte 
ich sie nachts am Holzzaun unserer südlichen Nachbarn. Sie kam 
erst gegen 3 Uhr mit einer Schnittwunde über dem rechten Auge 
ziemlich verstört nach Hause. Da war sie 18 Stunden unterwegs - 
oder wahrscheinlich fast die ganze Zeit irgendwo eingesperrt. 
Vielleicht konnte sie sich irgendwann in der Nacht dann endlich 
selbst befreien. Uns bewies das jedenfalls, dass sie genau weiß, 
wo sie Zuhause ist. 

Doch auch am Donnerstag in der Früh gab es leider noch immer
kein vertrautes Geräusch einer heimkommenden Katze. Und auch 
das ständige Rufen im Garten und auf der Straße brachte tagsüber 
keinen Erfolg. Flo & Krümel waren ebenfalls ziemlich verunsichert. 
Wieder wurde es dunkel, und die meisten Nachbarn waren informiert, 
dass unsere Graukatze mit dem leuchtend orangefarbenen Halsband 
vermisst wurde. Erschöpft schlief ich dann - nach über 21 Stunden 
des Wartens - irgendwann ein. Und plötzlich, gegen 21:30 Uhr 
war sie am Donnerstagabend endlich wieder da. Etwas unsicher 
und sehr sehr hungrig …