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Donnerstag, 14. August 2025

Am Mittwoch, dem 9. August 2017

 Um 10 Uhr hatten wir den Termin in Drensteinfurt, um die beiden bereits vor 2 Wochen reservierten Katzenmädchen abzuholen.Im Vergleich zum Kennlerntermin ging es dieses Mal wesentlich schneller, denn bereits um 10:25 Uhr saßen die beiden kleinen Mädchen im Katzenkinder-Transportkörbchen - mit dem wir auch Klein Katze und die Kleine Maus abgeholt hatten:

Das war schon ein dramatischer Moment, als sie plötzlich hinter Gittern saßen und die 'Tante' von draußen schaute ...

Von den Eltern haben wir beim Kennlerntermin leider keine guten Fotos gemacht. Und zur Abholung war nur die dritte Katzendame da, dessen Kitten schon vor einigen Wochen abgeholt wurde.

Auf dem Weg zum Auto entstanden noch einige schnelle schlechte Fotos. Doch dieses von 10:30 Uhr ist zumindest noch erträglich.

Im Auto konnten sie sich zunächst noch etwas umsehen, bevor wir dann starteten. Ich gebe im Nachhinein zu, dass es grob fahrlässig war die beiden grauen Würmchen während der Fahrt nur mit den Händen festzuhalten. Aber für ein Katzen-Kindergeschirr wären sie ohnehin noch zu winzig gewesen. So hatte ich bisweilen eine recht quirlige und sehr erkundungsfreudige Flo auf der einen und Finja auf der anderen Schulter. Aber dafür hatten wir nur recht kurz Wimmerkätzchen im Wagen ...

12:25 Uhr waren wir fast da. Finja genoß die Nähe auf meinem Schoß.

Und Flo lag ziemlich gschafft im Körbchen.

Fast 2 Stunden Autofahrt, und Finja war immer noch neugierig, was da draußen alles an ihr vorbeirauschte ...

Um 12:30 Uhr fielen ihr dann doch die Augen zu.

12:31 Uhr - Flo aufwachen, denn wir sind da.

12:32 Uhr - gemeinsam geht es ins neue Zuhause ...

12:34 Uhr - kleine Finja bitte aussteigen ...

Zwei kleine Kätzchen schauen in eine neue Welt.

Finja macht den ersten Schritt, ...

denn nach 3 Stunden hat sie wieder Hunger.

Jetzt traut sich auch Flo.

So ganz sicher füht sie sich in der neuen Umgebung noch nicht.

Doch mit Futter überzeugt man hungrige Kätzchen ...

Fotos: W. Hein


Und wie gestern versprochen, schicke ich auch diesen Beitrag zum Maunztag auf den Blog 'Neue Doseninhalte'. Heute geht es dort um den älteren kränkelnden Twinkle, der ganz viel Fürsorge erhält ...

Mittwoch, 14. Mai 2025

Ein ganz leiser Maunztag

Während sich Krümeline gestern auf der Autofahrt zur Tierklinik in Lehrte fast die Stimme aus dem Hals schrie, und im Wartezimmer zusammen mit einer weißen Katze sofort ein Maunzkonzert anstimmte, saß sie im Sprechzimmer plötzlich ganz still im Körbchen. Sie schaute sich zwar ganz kurz mal um, ...

tauchte dann aber lieber wieder ab ...


Von dem Angebot im Raum - Katzbaum, Spielzeug, Katzenklo und Trinkbrunnen - machte sie keinen Gebrauch. Auch wenn sie während der Fahrt mal wieder fürchterlich hechelte ... 

Und auch während der Besprechung saß Krümeline weiterhin geduckt im geöffneten Körbchen und wartete ab. Wenn ich da an unser Strampelchen beim letzten Wiegen im November zum Impftermin beim Tierarzt denke, war sie bei diesem Wiegen fast lammfromm. Und auch beim kurzen Abtasten des kleinen Knubbels unter dem Kinn, sowie der obligatorischen Untersuchung blieb sie erstaunlich widerstandslos sitzen. Zum Glück war die Untersuchung schnell vorbei, und sie durfte zurück ins Körbchen.

Ob es doch daran liegt, dass es zwischen einem Kleintier-Tierarzt und einer Klinik mit einer gesonderten Abteilung für Katzen einen spürbaren Unterschied gibt? Jedenfalls wurden wir soweit beruhigt, dass der Knubbel noch recht klein und wahrscheinlich nicht bösartig ist. Und zur Luftröhe gibt es zur Zeit auch noch ausreichend Platz. Trotzdem sollte der Eingriff nicht zu lange verschoben werden, so dass Krümeline im Juni bereits unters Messer soll ...

Und während Wolfgang die 90,-€ für eine erstaunlich kurze Voruntersuchung/Vorbesprechung bezahlte, durfte sich Krümeline etwas genauer im Auto umschauen. Doch auch im kleinen Kofferraum war sie noch sehr still:


Als Wolfgang zum Auto kam, war Krümeline nicht bereit aus dem Heckbereich wieder nach vorne zu klettern. Doch um nicht länger in der Sonne auf dem Parkplatz zu stehen, öffnete Wolfgang beherzt die Heckklappe und griff entschlossen eine verdutzte Krümeline, dann übergab er sie mir duch die Fahrertür, schloß die Tür wieder und wartete draußen. Nur Krümel dachte plötzlich gar nicht mehr daran freiwillig in den Korb zu steigen. Und noch dazu wurde sie wieder so quirlig, dass ich im kleinen Smart nicht in der Lage war ihr allein das Geschirr anzulegen. Also überrumpelten wir die Kleine: Ich nahm Krümel, Wolfgang schnappte sich den Korb vom Fahrersitz, schob in irgendwie noch zu mir rüber, schwang sich auf den Fahrersitz, schloß schnell die Tür, und wir legten der etwas wehrhaften Krümel gemeinsam das Katzengeschirr an.

Die Fahrt über wollte sie lieber auf dem Körbchen sitzend aus dem Beifahrerfenster schauen. So wie sie es damals bei der Abholung während der über zweistündigen Fahrt gemacht hatte. Nur war sie damals wesentlich neugieriger und entspannter, als da Häuser, Autos und sogar LKWs an ihr vorbeirauschten. Diesmal hechelte sie sogar mehr als auf der Hinfahrt. Aber das zuvor im Auto angebotene Wasser wollte sie ja nicht trinken ...

Endlich Zuhause angekommen, wurde sie schon beim Anblick der Haustür etwas ruhiger. Und als sich dann gleich die Gartentür für sie öffnete, merkte man ihr an, wie sie allmählich vor dem Treppenhaus zur Ruhe kam. Irgendwann stand sie noch etwas verwirrt im Haus. Also setzte ich sie ins Gartenfenster vor ihren Leblings-Wassernapf. Aber trinken wollte sie noch immer nicht.

Wie gut, dass es für solche Fälle Schlecksoßen und Suppe mit Fleischeinlage gibt!

Und, da Flo gleich interessiert schaute:

In solchen Momenten gibt es inzwischen den Bringdienst ins Bett ...

Danach verschwanden die beiden Mädels für die nächsten Stunden im sonnig-warmen Garten.

Und gegen 16 Uhr kündigte sich ein helles freudiges Krümel-Stimmchen wieder unten im Garten an. Doch auch Wolfgang gelang kein Foto oder Video, wie sie dann blitzschnell übers Gründach flitzte, um uns auf dem Balkon zu besuchen.

Also mal wieder nur ein Krümel-Suchbild.


Und ein Bild, als sie zur Ruhe kam ...

Fotos und Videos: SchneiderHein


Auch Paulchen ist heute am Maunztag ganz still, und schleckt auf dem Blog 'Neue Doseninhalte' lieber Wasser auf seine Art ...


Dienstag, 18. Februar 2020

Pantoffeltier


Nicht nur die kleine Maus liebte Filzpantienen …

Auch eine Flo schnappt sich gern unsere Pantoffeln, 
wenn wir gerade nicht zum Schmusen oder Spielen 
greifbar sind.

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 23. Oktober 2019

Startklar


Vogel-TV, aufstehen, fressen, noch ein Weilchen 
aus dem Gartenfenster in den Morgen schauen und 
dann auf zur Kratzwand ...

Jetzt ist Krümelchen startklar für ihren ausgiebigen Spaziergang 
durch die sonnigen Herbstgärten.

Foto: S.Schneider


Sonntag, 30. Juni 2019

Fußstütze



der sommerliche Tages-Schlafplatz von Krümelchen. 
Doch heute macht sich Flo darin mal ganz lang.

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 11. April 2019

im Eierkarton



Wie schön, dass Krümelchen für mich den Karton 
mit all' den Organza-Tüchern unter der Treppe 
ausfindig gemacht hatte. Jetzt ist nicht nur im 
Wohnraum das Spieltuch von Orange auf Hellgrün 
getauscht, sondern auch noch eine zusätzliche 
Kuschelkiste mit frischem Grün im Treppenhaus 
aufgefüllt. Und das blieb natürlich nicht lange 
unbemerkt.

Wie gut, dass ich gestern endlich die Oster-Kisten 
in der Garage durchsortiert hatte, denn nun lagen 
noch immer die großen Feder-Eier bereit. Eigentlich 
sollten sie nun bald als Oster-Vorfreude und auch als 
gelegentliches Katzen-Spielzeug auf dem Schaffell 
vor der Heizung liegen. Aber hier mitten im Grünen 
hatten sie heute dann doch den besseren Platz:

Zwar waren die befederten Eier nicht mehr so spannend 
wie gestern - auch wenn sie wohl noch immer sehr interessant 
nach den Garagenmäuschen rochen. Aber zwischen ihnen 
einfach mal Platz zu nehmen, das war Krümelchen ideal …

Und bald darauf schlief sie zwischen all' den Eiern einfach ein.

Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 5. Dezember 2018

Eine Reise ist gar nicht lustig ...


Heute um 10:30 Uhr hatten Finja und wir den Ultraschall-Termin 
in der Kinik, in der sie wegen des inzwischen diagnostizierten 
Ovarrest-Syndroms operiert werden soll. Natürlich war sie 
etwas schlecht gelaunt, denn es war eine leicht frostige Nacht, 
und schon früh morgens gab es strahlenden Sonnenschein. Also 
ein perfekter Tag für unsere 3 Allwetter-Russinnen, um schon 
ganz früh einen ausgiebigen Spaziergang durch diverse Gärten 
zu unternehmen. Nur wurde ihr Maunzen an der Gartentür 
heute einfach ignoriert.

Finja resignierte wohl so gegen 9 Uhr und zog sich dann lieber 
in ihre Schlafbox zurück. In letzter Zeit war sie morgens teils 
noch recht müde und anhänglich. Und bisweilen ging sie auch 
erst gegen Mittag on Tour, um dann bis 21 oder gar 24 Uhr 
außer Haus zu bleiben. Wir hatten in den letzten Monaten 
wegen ihr schon so manche schlaflose Nacht. Doch inzwischen 

Gegen 10 Uhr musste ich sie dann leider wecken, um ihr 
das Geschirr anzulegen. Denn sie schlief ausgerechnet in 
der Transportbox, die inzwischen nicht mehr tragfähig ist. 

Ich hatte diese zerlegbare Box damals zufällig für Fealas 
Ersttransport in einem Shop entdeckt, der anscheinend 
Reklamationsware verkauft. Die anderen beiden Boxen 
aus einer nachfolgenden Produktion sind für Reisen 
und Tierarztbesuche wesentlich besser geeignet, da die 
verbindenden Reißverschlüsse viel leichtgängiger sind. 
Aber im Idealfall benötigen wir die Transportkörbchen 
während der Autofahrt nur, als Aussichtsplattform. 
Denn meist bevorzugen unsere 3 Mädchen den Arm 
oder die Schulter.

So kam Finja auch auf dem Arm vom Haus ins Auto, 
und das Flachdach der Box wurde überwiegend als 
Sitzplatz genutzt. Natürlich wurde die 20-minütige Fahrt 
von diversen Protesttönen begleitet, aber inzwischen 
haben wir gelernt, dass eine Mischung aus Ignoranz 
und positiven Gedanken in solchen Situationen recht 
hilfreich ist.

Als das Auto endlich anhielt, und der Motor nicht mehr 
brummte, verstummte auch Finja. Glücklicherweise 
war das Anmeldeformular auf der Klinikseite als PDF 
hinterlegt, und von mir bereits im Vorfeld ausgefüllt, 
so wurden wir gleich ins Katzen-Wartezimmer geführt.

Wir waren allein in dem hellen freundlichen Raum, 
und Finja hatte jetzt genug vom auf dem Arm getragen 
zu werden …

Sogleich wurden Fenster und Glastür von ihr
nach möglichen Schlupflöchern inspiziert.

Doch als feststand, dass es keinen Weg nach draußen gab, 
war der Arm dann doch der passende Warteplatz für sie.

Im katzenfreundlichen Besprechungsraum angekommen, durfte 
sie sich zunächst einmal in Ruhe umschauen. Und schon bald 
stand beim Vorstellungsgespräch fest, dass ein Ultraschall für sie 
nun sinnvoll wäre. Wir warteten noch etwas, und dann ging es 
weiter ins Untersuchungszimmer. 

Nach der Bauchrasur, hatten 6 Hände viel damit zu tun, um Finja 
für gefühlte 10 Minuten möglichst still in Rückenlage zu halten. 
Danach wurde der Bauch ganz schnell vom Gel befreit, und wir 
durften wieder im Besprechungszimmer Platz nehmen.

Finja zog es nun allerdings vor sich ins Körbchen zu verziehen.

Und Hände, die ihr nur einen Snack anbieten wollten, 
waren jetzt auch nicht mehr erwünscht ...

Doch schon bald entspannte sich die Lage und 
die gründliche Bauchpflege fand doch lieber 
auf dem Schoß statt.

Wir mussten nun noch einige Zeit warten, bis der Befund 
von den beiden Ärztinnen begutachtet und besprochen war, 
um im Anschluß den OP-Termin für die nächste Woche 
zu vereinbaren. Danach waren wir für heute entlassen.

Im Auto durfte sich Finja dann endlich mal ganz genau 
im Fußraum umschauen, bevor es nach Hause ging ...

Fotos: W.Hein


Samstag, 10. November 2018

Graue Papiertiger


…. Achtung Werbung …

Wir haben an 2 aufeinanderfolgenden Tagen ein riesiges Paket 
für je eine ganz kleine Gardinenstange von Amazon bekommen. 
Einerseits schade um das viele Verpackungsmaterial, aber gut 
für nachhaltigen Spielspaß …

Wenn man genau hinhört, kann man Finja knurren hören. 
Sie ist zwar nicht mit im Bild, sitzt aber so dicht dabei, 
dass sie Abstand einfordert.

Video: W.Hein


Dienstag, 30. Oktober 2018

Herbstfenster ...



Zur Zeit mal ganz ohne DekoGerümpel. Denn seit einigen Tagen
 sind es nun unsere drei Katzenmädchen, die das Gartenfenster  
immer häufiger für sich beanspruchen. Einerseits wegen der 
wärmenden Leuchte in der Fensterbank. Und andererseits haben 
sie von hier aus einen recht guten Blick auf den Steg, zur Wiese 
mit dem Gartentisch und dem dahinterliegenden Wäldchen. So 
können sie vor dem Gartenspaziergang oftmals besser beurteilen, 
ob der ziemlich aufdringliche und leider auch inzwischen recht 
angriffslustige schwarze Nachbarskater Cäsar nun wirklich schon 
ihren Garten verlassen hat. Der saß nämlich heute früh bereits
vor 9 Uhr ganz erwartungsvoll vor der geschlossenen Gartentür …

Foto: S.Schneider


Dienstag, 24. Oktober 2017

Das hat sich Feala gerade ausgesucht ...



Es gibt zwar noch ein paar schönere Bilder aus der Staffel 
mit Finja & Flo in der grauen Transportbox von Feala. Aber 
wenn unsere jüngste Katze es schon schafft sich am Laptop 
genau das Foto auszuwählen und dann noch in Photoshop 
hochzuladen, dann sollte dieses Motiv ihrer 'großen' Halb-
schwestern jetzt auch bearbeitet und hier gepostet werden.

Jedenfalls ist das der beste Beweis, dass nur eine dieser grauen
Wohnraumhöhlen hier schon länger nicht mehr ausreicht. Und 
da die drei Schwestern hoffentlich noch wachsen werden, und 
diese Box bei allen drei Mädchen gleichermaßen beliebt ist, 
kommen bald auch noch Nummer 2 und 3 per Post ins Haus. 
Dann gibt es vielleicht so eine Art Reihenhaus-Siedlung oder 
einen Wohnblock. Nur bis wir das Floh-, Giardien- und nun 
wahrscheinlich auch noch das  Kokzidien-Problem nicht gelöst 
haben, müssen die Mädchen noch etwas um diesen sehr 
beliebten Liegeplatz ringen oder sich halt einigen ...

Foto: W.Hein 


Drei sind Eine zu viel!



Wie gut, dass ich vorausschauend gehandelt habe, und schon bald 
noch 2 solcher Schlaf- bzw. Transport-Boxen bei uns eintreffen …

Denn lange konnte die fürsorgliche Finja diese durchhängende 
Schlafposition nicht ertragen. Und sie war froh, dass ich gerade 
ganz in der Nähe auf dem Fußboden saß, so dass sie sich auf 
meinen Beinen für ihren Mittagsschlaf lang ausstrecken konnte.

Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 12. Oktober 2017

kleines Grau auf Orange ...



Die Nachmittagssonne hat die kleine Feala wohl wachgekitzelt.

Jetzt muss sich die kleine Dame erst einmal gründlich putzen.

Und dann steht Besuch vor der Tür …

Fotos: S.Schneider


Nachtrag Montag, 16. Oktober 2017:
Inzwischen ist sehr viel passiert. Seit Samstag gegen 4 Uhr 
wurde - zwar noch mit leichtem Sicherheitsabstand, aber
trotzdem schon gemeinsam mit uns und der Katzenangel 
ausgelassen und lange gespielt. Bereits am Nachmittag 
war unser kleiner fast furchtloser Krümel dann zusammen 
mit den beiden 'großen' Mädchen bei schönstem sonnigen 
Herbstwetter auf dem Hof. Und seit Samstagabend duldet 
Flo die selbstbewußte viel kleinere Feala sogar neben sich 
an der Futterbar. Seit Sonntag wird nun auch ohne uns 
gespielt und getobt. So kommen wir dem Trio-'Infernale' 
schon recht nah. Und wenn wir den drei Mädchen jetzt 
noch in den nächsten Tagen die fiesen Giardien austreiben 
können, und die Flöhe endlich besiegen, dann steht einem 
herrlichen Herbst hoffentlich nichts mehr im Wege …


fast ausgeschlafen ...



Nach den ersten 24 Stunden im neuen Zuhause hat 
die 9 1/2 Wochen alte und ca. 750g leichte Feala-Fee 
nun endlich mal etwas länger geschlafen. Es waren 
seit gestern Mittag so aufregende Zeiten für unseren 
kleinen aufgeweckten Sonnenschein, dass sie kaum 
zur Ruhe kam … 

Denn zwischen dem ersten Kontakt und dem Abholtermin 
gestern Mittag in der Katzen-Kinderstube lagen immerhin 
7 Wochen. Und so dauerte es ein Weilchen, bis das kleine 
Katzenmädchen nach dem Fressen unter dem Sofa hervor-
kam und sich zum Spielen zu ihrer Mama und der Mutter 
von Flo & Finja auf den großen weichen Teppich begab. 
Doch recht schnell war das Eis gebrochen, und es wurde 
wild zwischen dem mitgebrachten weichen Seitenpapier 
mit der Bändermix-Katzenangel gespielt. Zwischendurch 
inspizierten die Mütter das graue Transportkörbchen und 
auch Feala schaute schon mal etwas interessiert hinein. 
Nach 1 Stunde wurde das kleine graue Etwas allmählich 
müder, sprang aber plötzlich wieder auf und war bereit 
für neue Abenteuer. So dauerte es etwa 1 1/2 Stunden, 
bis Feala ziemlich ermattet in der Transporttasche saß, 
sich der Reisverschuß der Tasche schloß, und von außen 
die beiden Mütter nochmals durchs Gittergewebe zu ihr 
schauten. Den ersten Ruf-Maunzer gab Feala dann bald 
darauf im Flur von sich. Draußen - auf dem Weg zum 
Auto, war es dann allerdings wohl so spannend, dass 
kaum Protestlaute aus der Box drangen. Und da ich 
die zweistündige Fahrt mit Flo & Finja ja irgendwie 
jonglierend gemeistert hatte, stand für uns fest, dass 
sich Feala vor Fahrtantritt das Auto von innen genauer 
anschauen sollte. So blieb sie während der Fahrt 
erstaunlich gelassen, schaute sich im Seitenfenster 
diverse Autos, LKWs, Häuser und Landschaften an, 
schlief zeitweilig in meinem Arm oder auch mal kurz 
auf dem Schoß, sah auf der Box sitzend - und natürlich 
dabei leicht festgehalten, nach vorn auf die Straße, 
und war bei der Ankunft so gelassen, dass wir es wagten 
sie einfach auf dem Arm ins Haus zu tragen.

Für die Zusammenführung mit Flo & Finja hatten wir 
eigentlich einen Plan und diverse Pläne B, C und D 
falls es sich schwieriger gestalten würde. Doch dann 
kam plötzlich alles ganz anders, da unsere kleine 
Ausbrecherkönigin Flo sich mal wieder die Gittertür 
zum Treppenhaus in einem sehr ungünstigen Moment 
selbst geöffnet hatte. Das hier jetzt alles zu erzählen, 
führt leider im Moment zu weit. Jedenfalls wuselten 
bald darauf Flo, Finja und Feala durchs Treppenhaus, 
erkundeten den Schiffskeller und besuchten Allegra 
in ihrer Kleiderkammer. Flo nutze dann sogar Allegras
Stuhl, um auf das Sideboard zu gelangen und stürmte 
ihre Trockenfutterbar - obwohl Allegra noch leicht
verschlafen auf dem Plüschkissen unter der Leuchte lag. 
Als ich mit Feala auf dem Arm herbeieilte, um schnell 
die Futterschalen zu entfernen, hüpfte Feala ganz 
selbstverständlich auf die Fläche um die vollkommen 
verdutzte Allegra freudig zu begrüßen. Die fauchte 
daraufhin natürlich fürchterlich. Denn der Fast- 
Nasenkontakt mit Flo vor einigen Tagen in ihren 
Gefilden war ihr eigentlich schon genug Nähe.
Flo & Finja verzogen sich danach recht schnell 
in ihre Räume und schauten im Gartenfenster sitzend 
der flink umher hoppelnden Feala zu. Irgendwann 
konnten wir dann die Kleine überlisten und behutsam 
einfangen, so dass zumindest Allegra endlich wieder 
ihre wohlverdiente Ruhe hatte …

Nur dann begann der Stress mit Flo & Finja, die 
dem vollkommen unbedarft auf sie zusteuernden 
Katzenkind fauchend und gurrend begegneten. 
Und erstaunlicherweise zogen sich unsere Mädchen 
immer weiter nach hinten in den Raum Richtung 
Küche zurück. Eigentlich hatten wir Feala für die 
Ankomm- & Kennenlern-Phase das Gartenfenster 
vorbereitet, denn wir hatten überhaupt nicht mit 
so einem unternehmungslustigen und furchtlosen 
kleinen Mädchen gerechnet, dass unsere 2 Monate 
und 5 Tage älteren Teenager in die Flucht schlägt. 
Und da Feala im Treppenhaus auf dem hohen Tisch
 mit Gartenblick sofort das bereitgestellte Katzenklo 
besuchte - wo wir dann auch gleich den Durchfall-
Katzenpo sehr schnell säubern konnten, und sie 
danach ganz selbstverständlich gut gefressen sowie 
auch getrunken hatte, waren ihre ersten Grund-
bedürfnisse schon gleich nach der Ankunft gestillt. 
So dachten wir zumindest. Aber das graue Fellknäul 
machte sich gleich über die Futterbar der Mädchen 
her, knabberte am neuen Grastopf und suchte 
anschließend die 3er Kloreihe links neben dem 
Küchentisch auf.

Flo & Finja zogen es vor sich auf den Küchentisch 
zurückzuziehen und die Wuseline von oben herab 
ziemlich genau zu beobachten wenn sie sich nährte. 
Zeitweilig nahmen wir Flo & Finja dann sogar auf 
den Arm, um sie etwas zu beruhigen. Und verwehrten 
ihnen auch nicht mehr den Zugang zur Küchenzeile. 
Denn auch wenn dieses kleine Katzenkind schon 
erstaunlich hoch springen kann, so bleiben diese 
Bereiche Flo & Finja zur Zeit glücklicherweise 
noch als Rückzugsgebiete erhalten.

Wir hatten wirklich ein ungutes Gefühl Feala recht früh 
aus der Katzen-Kinderstube zu holen. Denn inzwischen 
Aber ihre beiden Brüder waren bereits vor ca. 2 Wochen 
ausgezogen. Und so charakterstark wie sich Feala im 
Moment gibt, wäre es für Flo & Finja wohl in einigen 
Tagen oder gar Wochen noch schwieriger geworden 
sich mit der kleinen Persönlichkeit zu arrangieren …

In der Nacht hatte sie dann jedenfalls allein mit uns 
das Bett geteilt. Sie schlief einige Stunden seelig 
bei Wolfgang auf dem Bauch, während Flo & Finja 
ihre Nacht eng aneinander gekuschelt leider auf 
dem Küchenstuhl verbringen wollten.

Gegen 5 Uhr war die Kleine wieder fit wie ein Turnschuh, 
lief kreuz und quer durch den Raum und freute sich,
 wenn sie ausgiebig von uns bespielt wurde. Zwischendurch 
nahm sie so manche größere Mahlzeit an der Futterbar 
zu sich, oder auch mal nur einen kleinen Snack. Aber es 
war schon erstaunlich, welche Futtermengen in das 
kleine Etwas immer wieder hineinpassten. Zeitweilig 
wurde der Durchfall sogar etwas weniger, aber vermutlich 
bringt sie leider Giardien mit. Denn eine Katze schien 
dort ebenfalls Durchfall zu haben, und Feals Mutter hatte 
sich am Mittag bald nach dem Fressen plötzlich übergeben. 
Und außerdem sahen wir bei unserer Kleinen einen leicht 
milchigen Schleim auf dem Durchfall-Kot, so wie wir es 
bei Flo & Finja in den letzten Wochen auch häufiger 
während der Verabreichung des Medikamentes bemerkten. 
Also werden wir wohl die nächsten Tage wieder selbst-
gekochte Schonkost anbieten und hoffen, dass nach 
der Behandlung alle 3 Mädchen dann giardienfrei sind. 
Doch dafür holen wir uns selbstverständlich erst noch 
die Diagnose unseres Tierarztes, wo wir Feala am Freitag 
vorstellen werden. Aber davon weiß das kleine verspielte
Mädchen zum Glück noch nichts ...

Sie hatte heute endlich von ca. 10 Uhr bis etwa 16:30 Uhr 
in ihrer Transportbox fast durchgeschlafen, dann schnell 
das Katzenklo aufgesucht, etwas gefressen, dazu noch 
einige Grashalme geknabbert, mich dann ein paar Minuten 
zum Spielen animiert und verschwand bald darauf 
nochmals für einige Stunden in ihrer Transporthöhle.

Foto: S.Schneider


Nachtrag Freitagmorgen, 13. Oktober 2017:
In der Nacht kam es endlich zu den ersten zaghaften 
Annährungsversuchen seitens der beiden Mädchen. 
Aber immer nur einzeln. Im Doppelpack sind sie fast 
unausstehlich. Und es wird wohl noch etwas dauern, 
bis die 3 Mädchen Tisch & Bett teilen. Der extra für
die Zusammenführung angeschaffte Spieltunnel 
wird seit vorgestern jedenfalls zeitversetzt schon 
von allen 3 Mädchen bespielt ...