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Donnerstag, 16. Oktober 2025

Im SammleR*s

Nachdem wir am 2. April 2025 zur Eröffnung des SammleR*s im Museum August Kestner waren, ist einige Zeit vergangen. Und so ist das Hasenvergnügen inzwischen bei herbstlichem Wetter eigentlich etwas deplatziert. Aber es hat auch sehr lange gedauert, bis es endlich mit einem ganz besonderen Treffen vor der Vitrine mit unserer erzgebirgischen Figuren-Sammlung klappte: Wir hatten uns dort mit unserer Lieblingsexpertin für Teddybären verabredet. Doch in ihrer ehemaligen Bärenhöhle waren Plüschgesellen für sie eher ihr Beruf. Dagegen sind alte Holzfiguren für Zirkus, Rummelplatz, Marktbuden sowie Landschaften für sie ein ganz anderer privater Sammler-Bereich, der ebenfalls im Erzgebirge seinen Ursprung hat.

Daher hatten wir uns hier um 15 Uhr vor der Vitrine verabredet.

Und da das SammleR*s auch ein Raum zum 'Snacken und Plaudern' sein soll, hatten wir für dieses Treffen Kaffee und Kuchen mitgebracht.

Denn es gab sehr viel zu erzählen, und auch zu schauen:

Schön die Märchenfiguren wieder zu sehen.

Und sich über die verschiedenen Rehe zu freuen.

Doch diese Baum-Varianten fehlen so langsam in meiner Herbstdeko als Hintergrund.

Und dieser alte gebastelte Bucheckerhase von meiner Mutter - der hier eigentlich gar nicht hingehört - wird seit einigen Tagen nun schmerzlich vermisst. Denn er soll bald an solchen selbstgemachten Tannen bei uns in der Deko stehen ...

Es gab einiges zum Zeigen: 2 Sammlerinnen unter sich.

Und viele der neuen bunten Paste-Ups im Raum zu bestaunen.

Da es so unterhaltsam war, haben wir gar nicht bemerkt, dass es plötzlich kurz vor 18 Uhr war.

Also ganz schnell alles zusammengepackt. Da es so schön und sehr unterhaltsam war, machen wir das bald mal wieder ...

Fotos: SchneiderHein


Sonntag, 23. Februar 2020

Kleine Ereignisse ...


… werfen ihre Schatten voraus:

Und da so ein Dauerregen-Tag fürchterlich langweilig ist, 
ist eine kleine Flo bei den Karnevals-Vorbereitungen oft
mittendrin, statt nur dabei.

Foto: S.Schneider


Freitag, 17. Januar 2020

So viele Bucheckern ...



Dieses Foto habe ich mir geklaut. Denn gestern hatte ich 
nach einem herrlichen Frühlingstag im braunschweiger Garten 
absolut keine Lust mehr in die Tiefen meines DekoGerümpels 
vorzudringen, um dieses kleine Buchecker-Tier zu suchen. 
Ich hatte das Bild schon mal im Februar 2016 auf DekoGerümpel
 gepostet und dazu auch seine Geschichte aufgeschrieben. Denn 
es ist das letzte seiner Art, das meine Mutter wohl in den 70ern 
mal aus 2 Bucheckern gebastelt hatte. Früher hatte ich von 
diesen robusten Tierchen eine ganze Bande zum Spielen. Und 
so sind sie nach und nach wohl auch abhanden gekommen.
Doch dieser hat all' die Jahre wohlbehütet bei meiner Mutter 
in einem Erinnerungsschränkchen überlebt, bis ich ihn dann 
im April 2008 wiederentdeckte und dem Deko-Fundus zuführte.
Das ausgedruckte Foto im Hintergrund stammt übrigens aus 
dem Jahr 2014. Da hatte wohl jemand bei einer Haushalts-
Auflösung diese 3 Tierchen in einer Schachtel entdeckt und 
bei Ebay als erzgebirgische Figürchen eingestellt 

Und warum schreibe ich das hier nun noch einmal? Vor 
einiger Zeit entdeckte ich zufällig auf dem Blog 'Frau Frieda
bald darauf am Teich zu den herabgefallenen Bucheckern 
von der Blutbuche im Nachbargarten schaute, erschrak ich, 
wie unendlich viele Buchecker-Hülsen und auch taube Nüsse 
dort am Teichrand überall verstreut am Boden lagen. Schon 
im Oktober des letzten Jahres kamen mir die Blätter der 
alten Buche sehr merkwürdig vor, und viele Ihrer Frucht-
hülsen und Blätter blieben erstaunlich lange am Baum.

Doch noch erschreckender war dann das Ergebnis, als ich 
Diese zwei Hände voll Buchecker-Hülsen kam auf weniger als 
50x50cm zusammen. Und sie waren umgeben von zahlreichen 
tauben Nüsschen.

So bekomme ich mein Buchecker-Buchenwäldchen leider 
ganz schnell zusammen, und für ein oder mehr Häschen-
Bastelversuche würde es sicherlich auch noch reichen ...

Denn bis jetzt ist nur dieser Teil an den Hochbecken gefegt, 

und der Bereich vor der Teichmauer befreit. Aber rund um 
die Buche könnte ich bei Bedarf noch reichlich sammeln.

Fotos: S.Schneider


Ob das nun wirklich ein Winter- oder Vorfrühlingsglück ist, 
das Loretta und Wolfgang für ihren Blog 'Ein Fachwerkhaus 
im Grünen' an diesem Wochenende jetzt wieder suchen? 

Noch so ein heißer, trockener Sommer wird der herrlichen 
alten Blutbuche wohl noch mehr zusetzen. Und auch wenn 
sie im Moment noch keine so dicken Blattknospen zeigt, so 
wird ein zu spät einsetzender Winter sie sicherlich auch 
noch zusätzlich schwächen. Es wäre schade, wenn von ihr 
irgendwann nur ein kleines Buchecker-Wäldchen mit 
einigen hoppelnden Hasen bleibt 


Sonntag, 22. Dezember 2019

22. Dezember 2019




Schenken

Man irrt, wenn man glaubt, dass Schenken eine leichte Sache sei. 
Es macht recht viel Schwierigkeiten, wenn man mit Überlegung 
geben und nicht nach Zufall und Laune verschleudern will ...
Lucius Anaeus Seneca


Darum bekommt Wolfgang zu Weihnachten von mir 'nix' - außer 
gemeinsamer Zeit. Und für seinen Geburtstag im Januar haben wir 
vor einigen Tagen dann lieber ein paar mehr Designer-Stühle im 
Mäuse-Format bestellt. Denn manchmal kommen die besten Ideen 
viel zu früh oder auch erst Tage danach. Das ist aber für uns 
noch lange kein Grund deswegen einen Gutschein mit einem 
Betrag X für ein bestimmtes Geschäft oder einen Online-Shop 
zu verschenken. Denn meist werden die Gutscheine dann nur 
irgendwie eingelöst - aber das Besondere geht dann oftmals 
dabei verloren.

So, und heute am frühen Morgen des 4. Advent ist nun endlich 
die Adventslichter-Reihe fertig geworden! Die passenden Mini-
Lichterketten und die gesammelten Würstchengläser sowie die 
kleinen Holz-Schneeflocken waren schon länger im Haus. Auch 
die bei Ebay vor einigen Wochen entdeckten Porzellankugeln 
kamen fast rechtzeitig zum 2. Advent bei uns an. Aber irgendwie 
fehlte mir in der Adventszeit leider immer die dafür notwendige
 Ruhe und Experimentierfreude. Doch heute musste es endlich 
sein. Und zum Glück gesellten sich Krümel und später auch 
Flo zu mir ins Gartenfenster, so dass es fast wie gemeinsames 
Adventsbasteln war. Nur, dass sowohl Krümelchen als auch 
Flo versuchten die Lichterketten oder auch die silbernen 
Kugelbänder häufiger mal einzufangen 

Foto: S.Schneider


hält hinter dem Türchen Nummer 22 heute eine wundervolle 
filigrane Handarbeit aus alten Zeiten bereit.



Samstag, 1. Dezember 2018

Lichttest mit Überraschungspost


Da der erste Advent nun schon kurz bevor steht, war es 
höchste Zeit, dass noch ein weiterer Adventskalender-
Wunsch heute in Erfüllung ging …

Am frühen Nachmittag nahm ich mir also endlich die Zeit 
aus LED-Lichterketten mit 10, 40, 60 und 100 Lämpchen - 
die bei uns mit Akku-Batterien betrieben werden, eine
katzensichere Adventsglas-Installation fürs Gartenfenster 
zu 'basteln'. Mit breitem Gewebeband ließen sich die 
Batteriepacks gerade noch so in den Deckeln befestigen.

Und schon waren sie für den Lichttest im Gartenfenster bereit. 
Aber irgendwie war mir das dann doch noch zu unterkühlt. Zumal 
diese Warmlicht-LED-Ketten nicht so ein warmes Licht verströmen, 
wie es hier den Anschein hat. Auf meiner Suche nach dezentem 
Füllmaterial entdeckte ich im Treppenhaus glücklicherweise den 
schon vor vielen Jahren ins Haus gekommenen umfilzten Stein 
mit einem Schlitz für Postkarten. Nur blöderweise waren seit der 
Auflösung der Mause-Kochbuchabteilung auch die Winter- und 
Weihnachtskarten viel zu gut in schwer zugänglichen Klappboxen 
verstaut. Und so überlegte ich ziemlich lange, wo es nun etwas 
dezentes, aber auch nicht zu transparentes in unserem Haushalt 
für diesen Fensterplatz geben könnte 

So einen irrwitzigen Zufall hatte ich noch nie erlebt:

In der Zwischenzeit war der Postbote gekommen, und 
diese alte Adventskalender-Klappkarte lag hinter der Haustür.
Eine kitschig-schönere Karte hätte Nicola bei ihrer dritten und 
letzten Aktion für uns wirklich nicht aus auswählen können 

Gegensätze ziehen sich perfekt an ;-)

Also Licht nach diesem Testlauf gleich wieder aus, 
und der erste Advent kann morgen kommen!

Fotos: S.Schneider


Nachtrag Dienstag 4. Dezember 2018:
Und so sah bei uns am 1. Adventsmorgen der Blick