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Sonntag, 19. Januar 2020

Gerade richtig oder zu spät dran?



Die größte Knospe unserer alten Baumpäonie am Teich 
unter der Magnolie sieht heute so aus. Und damit ist sie 
im Vergleich zu der jungen Baumpäonie meiner Mutter 
im braunschweiger Garten erstaunlich klein. Allerdings 
stand die meiner Mutter bis zum Freitag auch noch im 
Topf an einer besonnten und etwas geschützteren Stelle. 
Und bei ihr im Garten zeigten sich bereits vor diesem 
sonnig-warmen Wochenende erste weiße Spitzen an 
den Märzenbechern …

Jedes Jahr habe ich dieses frühe Stadium der Baumpäonie 
mehrmals fotografiert, aber leider viel zu selten gepostet.
Nur im Winter 2014 gibt es auf Wildwuchs einen Post, wo 
 zwischen blau-grauen Wachholderzweigen verpackte, da 
der Wetterbericht für den nächsten und die folgenden Tage 
richtig kaltes Winterwetter mit Dauerfrost ankündigte.

Aber in diesem Jahr scheint sich der Winter wohl noch mehr 
zu verspäten. Und wenn es mit dem milden Wetter so weiter 
geht, dann müssen wir vielleicht gar nicht bis Mitte März auf 

Foto: S.Schneider


Dienstag, 14. Januar 2020

14. Januar 2020




Ein sonniger Frühlingsmorgen …

Das sieht nun wirklich nicht nach Winter aus. Und als 
ein Sonnenflitz schon vor 9 Uhr unseren Raum erhellte, 
nahm ich schnell die kleine Sternen-Lichterkette aus 
dem Küchenfenster ab, und entfernte auch ganz spontan 
Lichterkette im hängenden Zweig durfte aber bleiben,
denn für einen größeren Ab- und Umbau der Deko hatte 
ich an diesem Arbeitstag mal leider keine Zeit. Doch 
bald darauf verschwand ganz plötzlich das so herrlich 
motivierende Sonnenlicht. Der Himmel verwandelte sich 
in ein einheitliches Dunkelgrau, und ich war froh, dass 
die Lichterketten nun wieder für mehr Stimmung sorgten.

Der Tag blieb zwar grau und auch leicht windig. Aber 
der Frühling lag trotzdem in der Luft. Sehr gern hätte ich 
den Tag genutzt, um am Teich endlich das vertrocknete 
Schilf zu schneiden. Denn es versperrt den Blick auf die 
ganz frühen schon blühenden Elwesii-Schneeglöckchen. 
Und auch die wasserblauen Scilla stehen sicherlich schon 
in den Startlöchern. Doch trotz der Freude über all' die 
Frühlingsboten behalten die Lenzrosen noch weiterhin 
ihren Luftpolster-Folienschutz im Übertopf. Und beim 
Aufräum-Rückschnitt behalte ich immer im Hinterkopf: 
Der nächste Winter kommt bestimmt - und das 
vielleicht schon in ein paar Tagen ...

Foto: S.Schneider


Montag, 13. Januar 2020

13. Januar 2020




Zurück zum Haus …

Wäre es gegen 17 Uhr nicht zu dunkel geworden, dann 
wäre ich gern noch etwas länger im Garten geblieben. 
Die Vögel sangen, es wehte nur ein leichter Wind, und 
ich hätte noch einige Stunden so manche Hopfen- oder 
Clematisranke an unser Nordgrenze vom Zaun und aus 
den Sträuchern entfernt. Noch viel lieber hätte ich sogar 
zum Spaten gegriffen, um endlich einigen der Container-
Rosen den Erdkontakt zu ermöglichen. Oder ich hätte 
mich mit der Rosenschere über die vertrockneten Ranken 
des Steinsame-Feldes hergemacht. Aber viel zu lange 
und viel zu gern hatte ich einfach nur Flo und Krümel 
beim Spielen im Garten beobachtet, und einige Zeit 
mit Pläne schmieden und Rank-Obelisken versetzen 
verbracht. 

Die ersten zarten Nivalis-Schneeglöckchen-Spitzen  
vorm Wäldchen sind teilweise schon angeknabbert. 
Die noch hinter dem braun-grau vertrockneten Schilf 
versteckten Galanthus elwesii am Teich tragen bereits 
leicht geöffnete Glöckchen. Einige Lenzrosen blühen, 
andere haben viele dicke Knospen und manche lassen 
 blüht. Der Schlingknöterich schiebt neue Blätter hervor.
Und ein kleiner Winterjasmin im Topf trägt leuchtend 
gelbe Sterne. Alle Zeichen stehen im Moment 
auf Frühling.

Und doch sagt mir mein Bauchgefühl, dass ich diese 
herrlichen Vorfrühlingstage nutzen sollte, um den Garten 
ganz schnell aufzuräumen, die Schneeglanz-Zwiebelchen 
zwischen die Steinsamen zu setzen, und mir reichlich 
immergrüne Zweige für den Winterschutz zu schneiden.

Und darum darf auch die Pfauendeko mit dem Zinkstern 
noch einige Zeit im Treppenhaus verweilen …

Foto: S.Schneider


Montag, 18. Februar 2019

Die lassen sich noch Zeit ...



Während im Lenzrosenbeet und am Weg schon einige Blüten 
zu sehen sind, schieben die weißen Helleborus orientalis 
in den Töpfen am Haus nur ganz zaghaft erste Spitzen hervor. 
Sind sie ihr Topfdasein nach all' den Jahren leid? Oder haben 
sie es mir übel genommen, dass ich ihnen schon im Januar - 
vor dem kurzen Wintereinbruch, alle alten Blätter entfernt 
hatte. Müßte ich sie nun mehr düngen? Denn bisher haben sie 
nur 1x Flüssigdünger bekommen. Oder machen ihnen jetzt 
doch Schädlinge das Leben schwer? Denn als ich die Blätter 
entfernte, waren nicht nur einige Schwarzflecken und erste 
Probleme mit Stengelgrundfäule erkennbar. Einige Blätter 
beköstigten noch Blattläuse und zeigten auch recht markante 
Lochmuster. Daher befürchte ich, dass sich in den Töpfen 
der gefurchte Dickmaulrüssler breit macht, dessen Larven 
sich wahrscheinlich schon an den Wurzeln vergnügen …

Foto: S.Schneider


Freitag, 8. Februar 2019

Highspeed



Oder - Krümel flizt über den Steg auf den Lenzrosenweg 
und biegt gleich links ab zum Friederike-Hochbeet …

Und an der 2. großen Betonplatte ganz rechts 
blüht jetzt übrigens das erste Leberblümchen.

Foto: S.Schneider


Nachtrag Sonntag, 10. Februar 2019:
Seit gestern hat dieses Foto nun auch noch eine ganz andere 
Bedeutung für uns. Denn der linke Apfelbaum hinter dem 
Hochbeet am Ende der Betonfläche war einmal. Der Schling-
knöterich hatte ihm im Laufe der Jahre zu sehr zugesetzt, 
und inzwischen war er leider schon zu Totholz geworden. 
Vor einigen Wochen war mir nun plötzlich aufgefallen, dass 
sich der Apfelbaum immer mehr zum Hochbeet neigte. Und 
bei der gestrigen Sturm-Ankündigung machte sich Wolfgang 
am späten Nachmittag dann noch ganz spontan daran den 
Baum endgültig zu 'fällen'. Nun haben wir dort hinten ein 
riesiges Loch und schauen auf das Plastik-Gewächshaus 
unserer Nachbarn an der Ostgrenze. Es werden wohl noch 
einige Jahre vergehen, bis die drei Buchsbäume auf dem 
Hochbeet hoch genug sind, um diese Ansicht zu mildern. 
Doch zum Glück ist zumindest der nächste Sommerblick 
erträglich, den ein Liguster vor dem Zaun hat sich dort 
schon gut breit gemacht. Und die beiden Rosen sowie 
die Buchsbäume werden sich sicherlich über das Mehr an 
Licht und Luft nach ihrem jahrelangen Schattendasein 
freuen …


Donnerstag, 31. Januar 2019

Aufgestanden ...



Bei diesem Wetter mit leichten Nachtfrösten legt sich 
die Blüte von Helleborus dumetorum nachts meist nieder 
und steht morgens wieder auf. Sie wohnt noch im Topf 
und steht seit einigen Tagen etwas geschützter unter 
dem Treppenhausdach. Notfalls - bei strengen Frösten, 
kann sie auch einige Zeit in der dunklen Garage stehen. 
Und falls es jetzt doch tagsüber wärmer wird, werde ich
 sicherheitshalber den umsteckten Winterschutz aus 
Buchsbaumzweigen entfernen. Denn schnell bilden 
sich Krankheitskeime.Und reichlich Blattlausbesuch 
hatte sie sogar bis zu den frostigeren Tagen …

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 23. Januar 2019

Buddel-Fee mit Zuschauerinnen



Krümelchen ist trotz Kälte außer rand und band. Denn da unten 
irgendwo im gefrorenen Boden zwischen den Hölzern muss doch 
noch etwas Katzenminze zu finden sein! Jedenfalls scheinen 
die letzten Blättchen trotz eisiger Temperaturen verführerisch 
zu duften. Und sie ließ sich leider auch kaum davon abhalten, 
dabei platt zu trampeln.

Währenddessen war Finja mal kurz im Haus, um sich etwas 
aufzuwärmen und für den langen Nachmittagsspaziergang 
zu stärken. Und Flo hing zu dem Zeitpunkt wohl schon 
etwas durch …

Wie sich am Abend herausstellte, hatte sie nun plötzlich eine 
ziemlich tiefe Wunde auf der rechten Hinterpfote, die sie sich 
jedoch mit ein wenig Protest recht problemlos reinigen und 
verarzten ließ. Doch da wir ihr an dieser Pfotenstelle keinen 
haltbaren Verband anlegen konnten, und sich bei jedem 
Katzenklo-Besuch nun auch noch winzige Streukörnchen in 
der Wunde festsetzten, wurde der nächste Tierarzt-Besuch 
erforderlich. Nur, abends - nach 19 Uhr, hätten wir mit Flo 
einen Notarzt konsultieren müssen. Also verschoben wir es 
lieber auf den nächsten Morgen.

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 22. Januar 2019

Ob sie es schafft?



Vor vielen Jahren mal als Helleborus caucasicus gekauft, 
ist sie wohl doch nur eine normale Helleborus orientalis, 
die in diesem Winter leider etwas zu vorschnell blühte. 
Jetzt liegt sie bei 0°C im Sonnenschein am Lenzrosenweg.
Und die Wetterprognosen verkünden eisigen Dauerfrost
für die nächsten Tage. Ab morgen bekommt sie daher 
etwas Reisig als Winterschutz. Aber ob ihr das reicht?

Foto: S.Schneider


Samstag, 19. Januar 2019

Raus!


Flo versteht die Welt nicht mehr …

Draußen ist das schönste Winterwetter, 
die Pfote tut fast gar nicht mehr weh, und 
nach zwei herrlichen Stunden im frostigen 
Garten ist sie plötzlich schon eingesperrt!

Gern hätten wir unseren 3 grauen Mädchen an diesem 
traumhaften sonnigen Wintertag noch lange Spaziergänge 
im Garten ermöglicht. Nur, der nun auch bei uns endlich 
beginnende richtige Winter, erforderte heute noch so 
einige dringliche Winterschutzmaßnahmen im Garten 
meiner Mutter. Denn dort wurden am 6. Januar 2019 zwar 
Und bei den angekündigten Wetterprognosen war es nun 
auch sinnvoll die Hortensienkübel, die blühenden Lenz-
rosentöpfe und noch so manch' andere Kübelpflanze im 
Wintergarten unterzustellen. Also endete heute für die 
drei Russenmädchen die Winterfreude schon vor 11 Uhr, 
und wir fuhren nach Braunschweig in den Zweitgarten.

Foto: S.Schneider


Sonntag, 6. Januar 2019

Zwangspause


Ist das wirklich Winter?

An der kahlen Korkenzieherweide kann man es erahnen. 
Aber trotz der zeitweiligen -4° C in einer Nacht, wird im 
unbeheizten Wintergarten unbeeindruckt durchgeblüht.

Aber da die Wetterfrösche zur Zeit sehr unsicher sind, 
ob der Winter nun ganz plötzlich auch in unserer Region 
mal wieder vorbeischaut oder weiterhin auf sich warten 
lässt, gibt es jetzt sicherheitshalber eine Zwangspause für 
die Fuchsien. Also wurden heute schweren Herzens viele 
Blüten und sattgrüne Blätter entfernt und die restlichen 
frostempfindlichen Kübel eingekellert.

In den 80ern war das Einkellern eine Aufgabe für Oktober. 
Um 2010 kamen die Fuchsien meist erst im November in den 
Keller. In den letzten Jahren verlagerten wir diese Garten-
arbeit meist sogar in die Weihnachtszeit. Und nun könnten 
sie theoretisch auch noch im Januar im nicht beheizbaren 
Wintergarten verweilen ...

Mit den vier großen Schönmalven wagen wir dieses Experiment. 
Und hoffen, dass der Winter sie nicht plötzlich eiskalt erwischt!

Fotos: S.Schneider