Posts mit dem Label Ausgesamtes werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ausgesamtes werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 2. Juni 2021

Schnittlauch auf dem Dach

 Als ich am Sonntag dem 6. Juni 2021 morgens zufällig diesen Post auf dem Blog 'Ein Fachwerkhaus im Grünen' entdeckte, raffte ich mich nach meinem spontanen Kommentar endlich dazu auf auch auf diesem Blog unsere Spontanbegrünung zu posten. Denn bisher habe ich das Gründach nur auf 'Wildwuchs unter Aufsicht' gezeigt. Aber das wird wohl noch etwas dauern, bis die Bilder dort wieder sichtbar sind.

Endlich - nach Jahren der Trockenheit - sieht unser Gründach zur Zeit wieder so herrlich frischgrün mit unzähligen violetten Blüten aus. Und das sogar auf der gesamten Dachfläche über unserem Treppenhaus! 

Was ein kleiner - irgendwann einmal auf dem Balkon eingepflanzter Kräutertopf mit Schnittlauch - im Laufe der Jahre so 'anrichten' kann ... 

Da freuen sich nicht nur die Insekten.

Foto: S.Schneider


Samstag, 3. April 2021

Wuselchen

 

Unermüdliches Krümelchen: Nachts oder erst frühmorgens kommt sie nach Hause, dann etwas Powernapping bis etwa 2 oder 3 Uhr. Zwischendurch kommt sie eventuell für einen Snack nach Hause. 
Oder frisst lieber Cäsars Resteschälchen - das zuvor ihres war - dann einfach vor dem Haus komplett leer. Wenn es hell wird, geht etwas schlafen für sie sowieso nicht mehr. Also flitzt die Kleine aufgeregt hin und her. Sie könnte sonst ja irgendwas verpassen! Erst gegen Mittag kippt sie dann meist total übermüdet um, damit sie spätestens am frühen Abend wieder draußentauglich ist ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 17. Mai 2020

Hochbecken



Jetzt ist es schon wieder an der Zeit das Schilf zu schneiden
 und die Knoblauchsrauke etwas in der Höhe zu kürzen, damit 
die zierlichen rosa und dunkelvioletten Akeleien noch besser 
zur Geltung kommen 

Foto: S.Schneider


Ein Suchbild ...



Jetzt kommt die Zeit, wo das Grün in unserem Wildwuchsgarten 
Kurz bevor Frederik Maus nun wieder für einige Monate abtaucht
hier sein letztes Suchbild zwischen den Spornblumen am Teich.

Foto: S.Schneider


Montag, 11. Mai 2020

weiße wehrhafte Rose



Heute kamen wir unserer weißen Südhof-Rose, die sich 
am Totholz-Haussockel anscheinend recht wohl fühlt - 
mal ganz nah.

Ihre Blütengröße schwankt zwischen 1,5 bis 2,5 cm 
und ihre Blüten scheinen so ohne Vergleichsmöglichkeit 
einer Rosa multiflora recht ähnlich zu sein.

Ihr Laub ist frischgrün und wirkt wesentlich heller 
als es die Fotos erahnen lassen. Die Knospe beginnt 
zartgelb, und im Vergleich zu einer Rosa multiflora 
hat sie vereinzelt leicht gebogene Stacheln, die sie 
wahrscheinlich später einmal zum Klettern nutzt.

Woher sie kam, und wer ihre Eltern sind, das bleibt 
wohl immer ein Geheimnis. Und vermutlich gehört sie 
zu den einmalblühenden Wildrosen. Aber wenn sie 
den oberen Bereich des gemulchten Totholz-Haufens 
irgendwann zusammen mit den dort schon ansässigen 
rosa Wicken füllt, wäre ein Hof-Plan nach sehr vielen 
Jahren endlich in Erfüllung gegangen …

Fotos: W.Hein


Sonntag, 10. Mai 2020

Aurikel-Leiter am Morgen



Einfach weil es morgens immer so viel Freude macht 
beim Betreten des Gartens nach links zur Hauswand 
zu schauen. Die zwei unteren Töpfe mit der frühen
 violetten Aurikel sind bereits verblüht. 'Merlin Stripe
hat ihren Höhepunkt leider auch schon hinter sich. 
'Trouble' hatte mal etwas zu wenig Wasser bekommen, 
erholte sich jedoch recht schnell. Und 'Lincoln Elf
kümmert ein wenig. 'Sibsey' - eine violett gefüllte 
Aurikel auf hohen Stengeln muss ich demnächst hier
mal zeigen. Und 'Wrangle' mag an den zwei Rosetten 
noch immer keine Knospen bilden.

Inzwischen sind übrigens alle Lenzrose-Töpfe am Haus 
mal wieder verlaust. Und die eingesamten Spornblumen 
im Schotterstreifen beginnen mit der Blüte.

Foto: S.Schneider


Samstag, 9. Mai 2020

Von oben herab ...


… lässt sich die von Flo ins Haus verschleppte Maus 
vielleicht etwas leichter in der Wiese wieder finden:






Aber flinke Mäuse finden in all' dem Grün 
auch gute Verstecke …

Fotos: S.Schneider


wilde Wiese



Jetzt beginnt bald wieder die Zeit, in der ich zwar 
reihenweise Fotos von unserem Wildwuchsgarten 
machen kann, aber die zierliche Blütenvielfalt 
fällt in all' dem Grün auf den meisten Übersichts-
bildern nicht mehr auf. Hier also mal ein Versuch 
mit wilder Wiese, morschem Steg und Teichrand. 
Es mischen mit: reichlich Bärlauch, rosa Ruprechts-
Storchschnabel, Knoblauchsrauke, Hasenglöckchen
 und eine am Teichrand gerade zaghaft beginnende 
weiße Wiesenraute …

Foto: S.Schneider


Auf zur nächsten Mauserunde ...


Die arme Flo-Maus hatte nur eine kurze Verschnaufpause. 
Denn nachdem Wolfgang das hartnäckige Krümelchen 
aus der Wiese nach hinten in den Garten trug, um sie 
etwas von der Maus abzulenken, erschien sie schon bald 
wieder auf dem Wiesenweg …

Geradewegs ging es zu den rostigen Kugeln.

Öhrchen gespitzt …

und die Verfolgungsjagd wieder aufgenommen …

Fotos: S.Schneider


Auf dem Heimweg ...


Gegen 16 Uhr war Nachbarskater Cäsar mal wieder der Meinung, 
dass wir für seine Zwischenmahlzeit zuständig wären. Doch da 
sich Flo in dem Moment leider in der Nähe vom Steg aufhielt, 
wurde die flinke Flo zunächst einmal verfolgt und aus ihrem Garten 
vertrieben. Schon bald danach saß das schwarze Katertier wieder 
erwartungsvoll vor unserer Treppenhaustür, um dann durchs Haus 
zu stolzieren und sein Futterschälchen wie üblich vor der Haustür 
in Empfang zu nehmen. Doch Flo blieb die nächsten 2 Stunden 
verschwunden ...

Erst nach 18 Uhr erschien sie maunzend auf der Betonfläche, 
schaute noch kurz im Hochwald beim shreddernden Wolfgang 
vorbei, schlenderte nach Hause, fraß und knallte sich müde 
ins Bett.

Foto: S.Schneider


Endlich wieder befreit ...



So genau darf man noch nicht rechts und links am Wegesrand
 neben der Himalaya-Zeder schauen. Aber nach etwa 1 1/2 Stunden 
Knoblauchsrauke rupfen ist der eigentlich geplante Lenzrosenweg 
nun allmählich wieder zu erahnen. 

Die Knoblauchsrauke hatte in den letzten Wochen mit ihren 
zahlreichen weißen Blüten viele Insekten ernährt, war aber 
nach dem Regen so sehr in die Höhe geschossen, dass die drei 
großen Betonplatten schon länger kaum noch begehbar waren.
Und da sich jetzt immer mehr Saatschoten bildeten, war es 
an der Zeit dieses vermehrungsfreudige Kraut einzudämmen.
Allein hier am Weg zwischen Betonfläche und Steg kamen 
4 große Sammelkörbe zusammen. Und jetzt ist unser Hochwald-
Komposthaufen blitzschnell wieder begrünt und in die Höhe 
gewachsen ...

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 7. Mai 2020

Jetzt ist es passiert ...



Wir hatten schon lange damit gerechnet, dass sich die Tischplatte 
verabschieden würde. Denn im letzten Jahr 'machte sie die Biege'. 
Und bei jedem Katzensprung auf den Tisch erwarteten wir, dass 
er dabei zusammenkracht. Doch heute geschah es fast lautlos 
ohne eines unserer Katzenmädchen …

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 6. Mai 2020

Jetzt schon?


Als ich heute der knurrigen Finja  ausnahmsweise mal wieder 
das Katzenfenster öffneteum sie auf den Südhof zu entlassen, 
hängte ich mich dabei weiter als üblich aus dem Fenster. Und 
direkt darunter sah es am Totholz-Haussockel trotz der kurzen 
Regenzeit noch immer ziemlich durstig und vertrocknet aus. 

Doch weiter rechts Richtung Küchenfenster, da blitzte es 
ungewöhnlich weiß im Totholz-Gewirr. Über einige Knospen 
der dort angesiedelten Wildrosen hatte ich mich schon vor 
einiger Zeit gefreut. Aber plötzlich und unerwartete blühte 
es hier bereits.

Ob das Sämlinge, Stecklinge oder auch gepflanzte Rosen sind, 
das kann ich jetzt nicht mehr nachvollziehen. Denn immer 
wenn irgendwo bei meiner Mutter oder bei uns im Garten 
Rosenkinder auftauchten, habe ich versucht sie mit etwas Erde 
im Totholz-Haufen anzusieden. Und ebenso habe ich reichlich 
gesammelte Hagebutten willkürlich verteilt. Also ein wirklich 
wildes Rosen-Experimentierfeld, das hoffentlich trotz der 
schwierigen Wetterbedingungen unseren häßlichen und oft 
sehr heißen Südhof irgendwann einmal komplett begrünt 

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 3. Mai 2020

Spring-ins-Feld ...



Krümelchen vorm Steinsame-Feld ...

setzt zum Sprung an …

und rein ins freie Zwiebel-Loch.


Fotos: S.Schneider


Grau im Grünen ...



Wenn unsere grauen Katzenmädchen hinten im Garten sind, 
dann halten sie sich vorzugsweise auf den Stämmen vom 
Friederike-Rosen-Hochbeet auf. Ein erhöhter Sitzplatz in 
all' den Variationen von Grün.

Foto: S.Schneider


Sämling von Stacheldraht



Seit Ende April gibt es für mich immer wieder einen guten Grund 
genauer zum Rosen-Hochbeet zu schauen. Denn dort blüht nun 
endlich ein Sämling von Stacheldraht. Und in diesem Frühsommer
 trägt er wesentlich mehr Knospen als im letzten Jahr 

Leider komme ich zur Zeit an diesen Rosenstrauch mit seiner 
eingesamten Weide nicht nah genug heran, denn das Beinwellfeld 
blüht so schön, dass ich für eine Fotosafari zu dieser Wildrose dort 
noch keinen Trampelpfad hinterlassen möchte.

So kann ich sie im Moment nur von der Vorderseite 

Aber wenn sie den letzten trocken-heißen Sommer 
dort so gut überstanden hat, wird sie hoffentlich im 
nächsten Jahr noch üppiger in Erscheinung treten.

Fotos: S.Schneider


Samstag, 2. Mai 2020

Und er blüht doch!



Lange Zeit musste ich befürchten, dass der Spätfrost 
Ende März bis Anfang April dem Fieberklee mal wieder 
so sehr geschadet hatte, dass er gar nicht zur Blüte 
kommen würde.

Denn im letzten Jahr war er wesentlich früher dran.

 Aber 4 Blütenrispen bringt er im vorderen Teil 
des kleinen Metallteiches jetzt doch noch hervor. 
Erstaunlich ist nur, dass er wieder recht häufig 
auf Landgang ist, bzw. sich vorzugsweise zwischen 
der lästigen Wasserlinse aufhält, als weiter hinten 
im freieren Teil des kleinen Teiches, wo noch 
etwas mehr Wasser zu sehen ist. 

Und im größeren Teich am Haus ist er inzwischen 
ganz verschwunden. Ob Flo dort im letzten Jahr 
zu viele Ranken herausgefischt hat?

Fotos: S.Schneider


Auf der Flucht nach vorn ...



 befinden sich die vorderen Triebe schon wieder 
auf Expansionskurs …

Aber das ist auch kein Wunder, denn von hinten 
erobert die Knoblauchsrauke immer mehr das Feld.
Ihre Zeit ist nun bald vorbei, aber noch nie habe 
ich so oft an der Knoblauchsrauke Aurorafalter und 
vor allem auch emsige Wollschweber gesehen. 
Und an windstillen sonnigen Tagen wechseln 
Wollschweber jetzt einfach zur Steinsame ...

Fotos: S.Schneider


Am Efeu-Ast ...



Seit einigen Tagen ist der Hopfen wieder aktiv. 
Und leider hat er es auch schon ins Beinwell-Feld 
vor den heruntergebrochenen Ast vom Efeu-
Apfelbaum geschafft. Zur Zeit sieht es hier noch 
recht malerisch aus, wie er die fast verblühte 
Knoblauchsrauke als natürliche Staudenstütze 
zusammenhält. Aber schon bald nimmt er wieder
überhand und überwuchert dann alles 

Und dahinter ist ein weiteres lästiges Unkraut: 
Das sich immer mehr ausbreitende Brennessel-Feld. 
Der Liegestuhl und der Beistelltisch in der Fläche 
sind inzwischen schon unter ihnen verschwunden. 
Und auch ihre fast 1m hohen abgestorbenen Stengel 
sind kaum noch vor dem Hochbeet zu sehen. Aber 
zunächst soll der Beinwell hier noch zu Ende blühen.

Und dann hoffe ich, dass das Wetter trotz der recht 
ungünstigen Prognosen einigermaßen mitspielt, um 
den Beinwell und andere Pflänzchen umzusiedeln. 
Denn eine weitere gepflasterte Betonfläche mit 
einem darunterliegenden Unkraut-Vlies wäre hier 
auf Dauer wesentlich pflegeleichter. Und die
empfindlichen Fugenfüller bekommen dann auch
noch etwas mehr Entfaltungsraum.

Aber es hat manchmal auch gute Seiten, wenn Pläne 
erst allmählich reifen. Denn inzwischen soll die zu 
pflasternde Fläche etwas kleiner werden: Der Efeu-Ast 
mit seinem davor befindlichen wilden Beet bleibt so 
bestehen, und nur ein schmaler Weg soll dahinter zur 
nächsten Betonfläche führen. Den herabhängenden 
Efeu-Ast möchten wir nämlich als lebendes Totholz
behalten 

Fotos: S.Schneider


Der Storchschnabel am Liegestuhl



Nein, an dieser Fuge neben dem Liegestuhl wird jetzt 
auch nicht gefegt, denn dieser weiße frühblühende 
mittelhohe Storchschnabel ist inzwischen auch fast 
der Letzte seiner Art. Früher behauptete er sich mal 
in der Steinsame und säumte den Lenzrosenweg, aber 
zur Zeit ist er dort nahezu verschwunden. Nur hier 
als Fugenfüller umgeben von Laub, Stöckchen und 
Douglasien-Nadeln mag er auch nach Jahren noch 
bestehen 

Foto: S.Schneider