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Freitag, 9. April 2021

Der Katze auf der Spur


Finja im Garten: Vom Wäldchen bis zu userem total verwilderten 
Friederike-Rosen-Hochbeet sind es nur wenige Katzensprünge. 

Und an diesem Wildwuchs fast ohne Aufsicht hat die Coronazeit
 inzwischen eine ziemlich große Mitschuld ...

Video: W.Hein


Sonntag, 17. Mai 2020

Hochbecken



Jetzt ist es schon wieder an der Zeit das Schilf zu schneiden
 und die Knoblauchsrauke etwas in der Höhe zu kürzen, damit 
die zierlichen rosa und dunkelvioletten Akeleien noch besser 
zur Geltung kommen 

Foto: S.Schneider


Ein Rosenkäfer auf Wanderschaft


Vor einigen Wochen sah ich bereits einen Rosenkäfer. 
Doch der lag leider tot auf der Betonfläche zwischen 
den Blumenkübeln. Bisweilen schwirrten seitdem einige 
wenige umher, aber so viele, wie ich vor Jahren mal 
gleichzeitig an unserem blühenden Weißdorn sah, sind 
mir dort nie wieder begegnet. Und mir scheint, dass 
Denn jetzt ist seine Blütezeit so gut wie vorbei, während 
Nun ist dieser Rosenkäfer anscheinend auf Nahrungssuche 
und dabei etwas verwirrt …

Denn um 14:30 Uhr entdeckte Wolfgang ihn zufällig 
am schattigen Wiesenrand zu seinen Füßen auf der 
fast verblühten Knoblauchsrauke, …

 und nach 15 Uhr erklomm er ein Blatt vom Löwenzahn.

Früher entdeckte ich mal ab und an einen Rosenkäfer auf 
der Hedi Grimm am Steg, aber sie braucht noch einige 
Tage. Und so lange wird er hier wohl kaum verweilen.

Was mich heute auch wieder verwunderte sind die 
gräulichen Strich-Gebilde auf seinem Panzer. Ob da 
vielleicht ein Weißdorn-Besuch seine Kratzspuren 
hinterlassen hat, oder ist das ein Pilzbefall?

Fotos: W.Hein


Sessel mit Aussicht



Nicht nur der Tisch ist zusammengebrochen, auch einer 
der alten Gartensessel geht immer mehr aus dem Leim. 
Aber Flo gefällt dieser Sitzplatz mit Weitblick ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 10. Mai 2020

Aurikel-Leiter am Morgen



Einfach weil es morgens immer so viel Freude macht 
beim Betreten des Gartens nach links zur Hauswand 
zu schauen. Die zwei unteren Töpfe mit der frühen
 violetten Aurikel sind bereits verblüht. 'Merlin Stripe
hat ihren Höhepunkt leider auch schon hinter sich. 
'Trouble' hatte mal etwas zu wenig Wasser bekommen, 
erholte sich jedoch recht schnell. Und 'Lincoln Elf
kümmert ein wenig. 'Sibsey' - eine violett gefüllte 
Aurikel auf hohen Stengeln muss ich demnächst hier
mal zeigen. Und 'Wrangle' mag an den zwei Rosetten 
noch immer keine Knospen bilden.

Inzwischen sind übrigens alle Lenzrose-Töpfe am Haus 
mal wieder verlaust. Und die eingesamten Spornblumen 
im Schotterstreifen beginnen mit der Blüte.

Foto: S.Schneider


Samstag, 9. Mai 2020

Von oben herab ...


… lässt sich die von Flo ins Haus verschleppte Maus 
vielleicht etwas leichter in der Wiese wieder finden:






Aber flinke Mäuse finden in all' dem Grün 
auch gute Verstecke …

Fotos: S.Schneider


Endlich wieder befreit ...



So genau darf man noch nicht rechts und links am Wegesrand
 neben der Himalaya-Zeder schauen. Aber nach etwa 1 1/2 Stunden 
Knoblauchsrauke rupfen ist der eigentlich geplante Lenzrosenweg 
nun allmählich wieder zu erahnen. 

Die Knoblauchsrauke hatte in den letzten Wochen mit ihren 
zahlreichen weißen Blüten viele Insekten ernährt, war aber 
nach dem Regen so sehr in die Höhe geschossen, dass die drei 
großen Betonplatten schon länger kaum noch begehbar waren.
Und da sich jetzt immer mehr Saatschoten bildeten, war es 
an der Zeit dieses vermehrungsfreudige Kraut einzudämmen.
Allein hier am Weg zwischen Betonfläche und Steg kamen 
4 große Sammelkörbe zusammen. Und jetzt ist unser Hochwald-
Komposthaufen blitzschnell wieder begrünt und in die Höhe 
gewachsen ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 3. Mai 2020

Am Brennesselweg


Heute ergab sich mal eine schönere Szene, um unser
'aus den Fugen geratenes' Brennessel-Feld zu zeigen:

 Krümel vorneweg als Suchbild, und Flo hinterher. 

Rechts - neben der Hochbeet-Umrandung, sind die alten 
vertrockneten Stengel der gekappten Brennesseln vom 
letzten Jahr gerade noch zu erkennen. Wir hatten sie 
leider viel zu lange stehen gelassen, da unsere Nachbarin 
die Samen ernten wollte. Aber dann kam immer wieder 
etwas dazwischen. Und nun haben wir den Salat, an den 
wir nur herankommen, wenn wir durchs Beinwell-Feld 
hinter dem Efeu-Ast trampeln ...

Foto: S.Schneider


Samstag, 2. Mai 2020

Und er blüht doch!



Lange Zeit musste ich befürchten, dass der Spätfrost 
Ende März bis Anfang April dem Fieberklee mal wieder 
so sehr geschadet hatte, dass er gar nicht zur Blüte 
kommen würde.

Denn im letzten Jahr war er wesentlich früher dran.

 Aber 4 Blütenrispen bringt er im vorderen Teil 
des kleinen Metallteiches jetzt doch noch hervor. 
Erstaunlich ist nur, dass er wieder recht häufig 
auf Landgang ist, bzw. sich vorzugsweise zwischen 
der lästigen Wasserlinse aufhält, als weiter hinten 
im freieren Teil des kleinen Teiches, wo noch 
etwas mehr Wasser zu sehen ist. 

Und im größeren Teich am Haus ist er inzwischen 
ganz verschwunden. Ob Flo dort im letzten Jahr 
zu viele Ranken herausgefischt hat?

Fotos: S.Schneider


Auf der Flucht nach vorn ...



 befinden sich die vorderen Triebe schon wieder 
auf Expansionskurs …

Aber das ist auch kein Wunder, denn von hinten 
erobert die Knoblauchsrauke immer mehr das Feld.
Ihre Zeit ist nun bald vorbei, aber noch nie habe 
ich so oft an der Knoblauchsrauke Aurorafalter und 
vor allem auch emsige Wollschweber gesehen. 
Und an windstillen sonnigen Tagen wechseln 
Wollschweber jetzt einfach zur Steinsame ...

Fotos: S.Schneider


Am Efeu-Ast ...



Seit einigen Tagen ist der Hopfen wieder aktiv. 
Und leider hat er es auch schon ins Beinwell-Feld 
vor den heruntergebrochenen Ast vom Efeu-
Apfelbaum geschafft. Zur Zeit sieht es hier noch 
recht malerisch aus, wie er die fast verblühte 
Knoblauchsrauke als natürliche Staudenstütze 
zusammenhält. Aber schon bald nimmt er wieder
überhand und überwuchert dann alles 

Und dahinter ist ein weiteres lästiges Unkraut: 
Das sich immer mehr ausbreitende Brennessel-Feld. 
Der Liegestuhl und der Beistelltisch in der Fläche 
sind inzwischen schon unter ihnen verschwunden. 
Und auch ihre fast 1m hohen abgestorbenen Stengel 
sind kaum noch vor dem Hochbeet zu sehen. Aber 
zunächst soll der Beinwell hier noch zu Ende blühen.

Und dann hoffe ich, dass das Wetter trotz der recht 
ungünstigen Prognosen einigermaßen mitspielt, um 
den Beinwell und andere Pflänzchen umzusiedeln. 
Denn eine weitere gepflasterte Betonfläche mit 
einem darunterliegenden Unkraut-Vlies wäre hier 
auf Dauer wesentlich pflegeleichter. Und die
empfindlichen Fugenfüller bekommen dann auch
noch etwas mehr Entfaltungsraum.

Aber es hat manchmal auch gute Seiten, wenn Pläne 
erst allmählich reifen. Denn inzwischen soll die zu 
pflasternde Fläche etwas kleiner werden: Der Efeu-Ast 
mit seinem davor befindlichen wilden Beet bleibt so 
bestehen, und nur ein schmaler Weg soll dahinter zur 
nächsten Betonfläche führen. Den herabhängenden 
Efeu-Ast möchten wir nämlich als lebendes Totholz
behalten 

Fotos: S.Schneider


Wo früher mal Holz lag ...


… hat sich die Natur ein Stück Erde zurück erobert:

Streng geometrisch hatten wir die Wohnflächen und 
Wirtschaftwege in unserem geplanten Wildwuchsgarten 
1996 aufgeteilt. Und zwischen den beiden fast 25qm 
großen Betonflächen gab es einen dicken trennenden 
Holzbalken. Denn etwas natürlicher sollte es schon 
damals sein. Doch der ist nun auch schon seit Jahren 
vergangen. Zunächst samte sich dort nur Allegras 
Liebling-Quecke ein, aber inzwischen darf es hier 
zeitweilig auch wie wild wachsen …

Immer noch ist die Quecke für unsere Katzenmädchen dabei. 
Im Untergrund kämpft sich nun eine Walderdbeer-Blüte hervor, 
die Knoblauchsrauke steht natürlich auch hier zur Zeit im 
Mittelpunkt und Akeleien sowie der Wiesenkerbel stehen im 
schattigeren Bereich erst in den Startlöchern.

Doch nach der Blüte soll es hier dann auch mal wieder etwas 
niedriger sein …

Fotos: S.Schneider


Hurra, die Taubnesseln sind da!



So ein viel zu trockenes Frühjahr hat auch seine guten Seiten:
Endlich wieder weiße Taubnesseln! Jahrelang hatte ich es 
aufgegeben mir immer mal wieder einige Pflänzchen aus dem 
Garten meiner Mutter zu holen. Denn kaum waren sie da, 
waren sie auch schon wieder weg. Ratzekahl einfach von 
den Schnecken weggefressen …

Doch im letzten Jahr holte ich mir aus dem Garten unserer 
nördlichen Nachbarin mal eine Kiste voll aus dem Wiesengrund. 
Und während sie im morgens besonnten Beet an der Ostgrenze 
schon wieder ziemlich stark angeknabbert sind, kommen sie 
hier unter dem Flieder am schattigen Weg nun mal zur Blüte.

Für die einen ist es verhaßtes Unkraut, für mich ist es jedoch 
eine ganz besondere Frühjahrsstaude. Aber ich mochte ja 
auch schon in Kindertagen viel lieber die wilden und teils so 
unscheinbaren Pflänzchen aus Wald und Flur …

Foto: S.Schneider


Hier geht es immer noch nicht weiter ...



Bei Sonnenschein sieht dieser Bereich an der Ostgrenze 
zwar freundlicher aus, aber dann ist hier in all' dem Grün
noch weniger zu erkennen …

Rechts befindet sich der vom creme-weißen Beinwel
überwachsene Weg zum 'Beet der vergessenen Gemüse'.
Im Vordergrund tummeln sich Wolfsmilchsgewächse. 
Rechts - irgendwo im Knoblauchsrauken-Feld, befindet 
sich ein alter 3-triebiger Eisenhut. Und die endlich 
überbordende Rosa multiflora - die eigentlich ihren Halt 
in der Ligusterhecke des Gemüsebeetes finden sollte - 
ist seit einiger Zeit vom Schlingknöterich befreit und 
erhielt aus alten gestapelten Holzkisten für die Blütezeit 
nun etwas Unterstützung für ihre meterlangen Ranken.

Ein Garten-Bereich im Wartezustand. Denn sowohl 
der Beinwell als auch die Knoblauchsrauke sollten 
zunächst einmal für die Insekten blühen, bevor ich 
die Knoblauchsrauke rupfe und den Beinwell wieder 
zurück in sein Beet schicke. Und dort, wo zur Zeit 
das Totholz hinter dem Hochbeet liegt, tummeln 
sich im Untergrund noch reichlich Schlingknöterich 
und neuerdings auch Hopfen. Da gibt es also noch 
so manches lange Wurzelgeflecht aus dem Boden 
zu ziehen oder auszugraben, bevor unter einer Lage 
Vlies, dann endlich der Stamm vom alten Apfelbaum 
und anderes Gartenholz gestapelt werden kann. 
Denn die sollen dort später einmal den neuen 
hinteren Hochbeet-Abschluß bilden.

Und irgendwann nach der Multiflora-Blüte erkämpfe 
ich mir dann endlich mal wieder den Weg zum 'Beet 
der vergessenen Gemüse' 

Foto: S.Schneider


Freitag, 1. Mai 2020

Günsel am Teich


Jetzt ist er endlich mal dran …

Irgendwann hat sich der blaue Günsel hier hergesamt 
und fühlte sich jahrelang auch sehr wohl am Teichrand
Doch jetzt wird er immer mehr vom Bärlauch bedrängt,
 und der kleine rosa Storchschnabel sowie einige andere 
Vagabunden machen ihm hier das Leben schwer. Aber 
dafür können sich seine Geschwister jetzt etwas besser 
in der Wiese behaupten. Pflanzen auf der Flucht
 oder auch einfach auf Wanderschaft.

Foto: S.Schneider


Montag, 27. April 2020

Zwischen Segge und Schilf ...



Das ist wohl die schönste Zeit auf dem hinteren Hochbecken 
am Teich: Die Segge ist frischgrün und blüht, das Schilf ist 
noch zahm und klein, die Akeleien beginnen mit der Blüte, 
die Knoblauchsrauke hat ihre beste Zeit schon fast beendet,
im Topf hat ausnahmsweise mal keinen Schneckenbesuch.

Foto: S.Schneider


Sonntag, 26. April 2020

in voller Blüte


Manchmal ist es wirklich gut nicht oder kaum aufzuräumen:

Denn noch nie war das Fügenfüller-Waldwindröschen 
auf der Betonfläche so schön. Es steht in einem wilden 
Sämlings-Mix aus Wiesenkerbel und Knoblauchsrauke 
und hat reichlich altes Laub um sich herum. Aber gerade 
dieses Umfeld scheint ihm besonders zu gefallen 

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 23. April 2020

unscheinbare Viridiflora


Jahrelang konnte Viridiflora - die grüne Rose
nicht am alljährlichen Rosenrennen im Frühjahr teilnehmen. 
Der Winter 2010/2011 hatte sie so sehr geschädigt, dass ich 
nach dem Umpflanzen jahrelang um ihr Leben fürchtete …

Doch jetzt ist sie die Erste in unserem Wildwuchsgarten.
Diesmal nicht ganz so grün wie eigentlich erwartet, 
sondern mit einem Hauch Weinrot. Und ganz hat sich 
ihre kleine fast unscheinbare Blüte noch nicht entfaltet. 
Aber von der reich mit Knospen besetzten rosa-weiß 
blühenden Stanwell Perpetual wird sie nun nicht mehr 
eingeholt.

Und ich bin mir sicher, dass Viridiflora ohne die ein oder andere 
zusätzliche Wassergabe bei diesem trockenen Frühlingswetter
 noch nicht so weit wäre 

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 19. April 2020

grün und grau



Frisches Maigrün im April - dazu das Grau von Krümel 
und dem provisorischen Stegblech. Andere Farben sucht 
man zur Zeit am Teichrand fast vergeblich. Denn der 
leuchtend weiß blühende Bärlauch und der blaue Günsel 
brauchen noch einige Tage. Und an der Dünenrose links
neben dem Steg sind noch gar keine Knospen zu sehen.

Foto: S.Schneider


Sonntag, 12. April 2020

grüne Seerosen



Ich hatte es in den letzten Tagen schon befürchtet, 
dass unser Teich bald wieder blütenreich wird …

Am Haus versammelten sich an den Lenzrosen-Töpfen 
nicht nur immer mehr Blattläuse, auch die Stengel-
grundfäule breitete sich vor allem an den neu hinzu 
gekommenen Kübelpflanzen durch stauende Wärme 
und mangelnde Luftzirkulation aus. Dabei hatten die 
Blüten teilweise sogar schon Saatkapseln angesetzt.

Doch da wir uns zur Zeit viel lieber im Garten aufhalten, 
kamen die neuen 'Schnittblumen' wieder einmal gleich 
danach in den Teich. Und plötzlich war das aufstrebende 
frische Schilf für die schlappen, kreuzweise geschlitzten 
Stengel eine perfekte Steckhilfe. Mal abwarten, wie lange 
sich die grünen Seerosen hier neben dem Steg nun halten.

Foto: S.Schneider