Während unserer Abwesenheit ging es heute
wahrscheinlich hoch her. Denn die Maus, die
uns Finja morgens in Haus brachte, beschäftigte
Krümel kurz vor unserer Abfahrt - gegen Mittag,
noch immer im Treppenhaus. Und als wir nach
6 Stunden zurück kamen, spielte Krümelchen
noch ganz begeistert mit dem toten Mäuschen
unter dem Küchentisch.
Finja schien sichtlich erleichtert, als wir wieder da waren.
Denn auch Flo brauchte wohl währenddessen mal wieder
etwas mehr lebendige Beschäftigung. Und dann ist Finja
leider oftmals ein sehr dankbares Opfer. Die lässt sich
nämlich prima jagen und dabei auch in den Po beißen …
Zum Glück sah die Wunde am Flo-Hinterlauf nach all' diesen
wohl recht spannenden Abenteuern noch ganz gut aus. Wir
hatten nämlich zunächst geplant unser krankes Kätzchen
sicherheitshalber mit zu meiner Mutter nach Braunschweig
zunehmen. Aber da die tiefe Wunde nicht mehr offen war,
und sich somit idealerweise auch kein Katzenstreu darin
ansammeln konnte, ließen wir sie lieber in ihrem vertrauten
Zuhause. Denn Stress hätte sicherlich auch die Wundheilung
negativ beeinflußt.
Jedenfalls war dieser Katzen-Nachmittag anscheinend
so aufregend, dass sie bald nach dem Abendmahl schon
gegen 20 Uhr alle an ihren Lieblingsplätzen schliefen ...
Foto: S.Schneider