Samstag, 4. Mai 2019

perfektes Timing ...



17:38 Uhr der bedrohlich graue Himmel kam aus Nord-West. 
In all' dem frischen Maigrün erstrahlte Nachbars Blutbuche 
nun in einem ganz ungewöhnlichen Licht. Und bald darauf 
war das heftige Hagelschauer da ...

Wir hatten es zum Glück noch rechtzeitig geschafft die 
riesigen Shredderberge an der Ostgrenze und im Hochwald 
zu entwirren und den Mulch in Beeten sowie auf den Wegen 
zu verteilen. Auch ein Teil des Totholzes war nun schon in 
Und als wir uns nach einem erfolgreichen Gartenarbeitstag 
gerade umgezogen hatten, strahlte die Abendsonne in den 
feuchten Frühlingsgarten. Aprilwetter im Mai.

Foto: S.Schneider


4 Kommentare:

Achim Wenk hat gesagt…

Der Totholz-Hochwald-Kompost ist ja schön. So was lieben die Tiere und Insekten. Ja das Wetter ist echt schräg. Mir jetzt dann doch tatsächlich zu kalt, am Wochenende war ja an Arbeit im Garten gar nicht zu denken und gerade im Gemüsegarten wäre so viel zu tun. Samstag 2 Grad und Schneeregen, ne das war mir zu viel. Sonne kam dann abends und sonntags auch raus und man meinte, och ja, Mai. Kaum war man draußen wusste man aber: och ne, November. Immerhin haben wir jetzt am Wochenende etwa 8 l Niederschlag gehabt. Ist ja mal ein Anfang.
Schöne Woche und liebe Grüße, der Achim

SchneiderHein hat gesagt…

@ Achim
Ja, wenn ich mir so den Wetterbericht anschaue, dann ist es bei Euch wirklich ganz anders …
Bei uns ist es zwar Regen auch noch ziemlich trocken im Boden, aber mit der Grundwasserpumpe lässt sich gut regulierend eingreifen. Und Samstag war das Wetter wirklich trotz Kälte ideal endlich das alte Shreddermaterial durchzujagen, um Platz für neues zu haben.
Der Kirschlorbeer im Vorgarten muss dringend um 1/3 kürzer werden - er reicht jetzt vom Haus bis zur Hecke, wäre schade, wenn ich ihm neue Blütenansätze kappe. Und auch sonst kann ich bei uns schon viele Form-Schnittarbeiten an Sträuchern früher angehen - früher war das im Juni/Juli, doch jetzt wohl schon im Mai.
Unser Hochwald-'Komposthaufen' ist eigentlich nur ein mit Totholz umrandeter Rott-Haufen für unerwünschtes Kraut wie Hopfenranken, ein zuviel an abgestorbener Knoblauchsrauke, Rosen- & Ilex-Schnittgut, das mal nicht geshreddert wird, Schilf & Co. Dahin werden auch die Nacktschnecken umgesiedelt. Und Mäuschen fühlen sich dort besonders wohl. Und nach Frederikes Besuch und durch die sterbenden 3 Fichten bekommt der Bereich zur Zeit sogar etwas Sonnenschein. Aber das Material, was dort überall im Hochwald unter den Bäumen landet wird nicht für den Garten verwendet. Da wird sicherheitshalber zwischen handfreundlichem und 'sauberem' Material zum Beete mulchen bzw. pieksig und ausbreitungswütig getrennt.
Dann drücke ich Dir mal die Daumen, dass sich das Wetter bei Euch findet! Mal schauen, ob wir bei den Fuchsien und Schönmalvenkübeln im Garten meiner Mutter nun noch sicherheitshalber die Eisheiligen abwarten oder doch hoffen, dass die Wetterkapriolen nach heute schon aufhören ...

bergblumengarten hat gesagt…

Das ist ja ein Prachtstück mit ganz toller Farbe gerade jetzt im Frühling.
Ich bin letzte Woche durch den Stadtpark von Erlangen gelaufen.....da sind sie mir auch aufgefallen. Es macht viel aus, wenn es mal ein bisschen regnet. Dann kommen die Farben gleich viel besser.
Ich versuche gerade deine Baum.Posts zu lesen, die du bei Ghislana verlinkt hast....;-)
LG Sigrun

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sigrun
Jetzt ist ihre Farbe ja fast ausgereift. Hätte ich nicht den Luxus so nah an diesem herrlichen Monstrum zu leben, dann wüsste ich sicherlich bis heute noch nicht, was dieser Baum im Frühjahr für ein Farb-Schauspiel bietet. Zumal seine Blätter im Innern ja noch ganz anders aussehen als außen - je nach Lichteinfall. Daher stimme ich Dir zumindest bi der Blutbuche nicht zu. Sonnenschein bringt ihre Blätter herrlich zum Leuchten. Nur, soweit es bei uns überhaupt möglich ist, sie in ihrer Gesamtheit noch zu fotografieren, hebt sie sich vor diesem drohenden Schlechtwetter wirklich mal gut ab :-)