Wenn ich zeitlos glücklich sein könnte, würde ich
bei diesem abwechslungsreichen Wetter und dem Blick
unter die Magnolie fast meinen es ist jetzt April
und nicht Februar.
Aber in den letzten Jahren stand Anfang April der Ribes
Nur früher, als wir den Garten vor über 20 Jahren nach
und nach anlegten, da hätte dieser Begrünungszustand
und die Blütezeit der wasserblauen Scilla noch eher
zum April, denn zum Februar gepasst ...
Foto: S.Schneider
jetzt eher wie im Frühling wirkt, so schicke ich den Gartenblick
trotzdem zur Winterglück-Linkparty von Loretta und Wolfgang
zum Blog 'Ein Fachwerkhaus im Grünen'.

6 Kommentare:
Guten Morgen liebe Slke,
ja, das stimmt, alles hat sich gewandelt in den letten Jahren ... es sieht wirklich eher wie April aus , nicht wie Februar ...ich bin gespannt, wie es weitergeht mit diesem Wandel!
Ich wünsche Dir, Euch, einen wunderschönen Tag!
♥️ Allerliebste Grüße,Claudia ♥️
@ Claudia
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass mein Vater früher - so in den 80ern und 90ern gern im Winter nach Mallorca zur Mandelblüte geflogen ist, um der deutschen Kälte zu entfliehen und um Frühlingsluft zu schnuppern. Das ist wahrscheinlich in ein paar Jahren nicht mehr nötig … Und vielleicht reduzieren sich dadurch dann sogar einige Flüge der Winterflüchtlinge!???
wenn sich durch den Klimawandel und das dadurch entstandene warme frühe Frühlingswetter und einen heissen Sommer im Herbst und Winter davon einige davon abhalten lassen sich in den Süden oder über den großen teich abzumachen wäre das für unsere Umwelt nicht allzu schlecht, sondern sie würde sich freuen mehr frische Luft zu schnuppern und damit auch wir.
Frühling im Garten ist nicht das allerschlechteste - auch für die Katzen die das lieben dann würde vielleicht bei vielen mehr Beton und Stein wieder abgebaut und frisches Grün und Sträuche und Büsche neu für die Insekten entstehen, also ich wäre absolut dafür.
lieben Gruß angelface
@ Angelface
Als ich das @ Claudia geschrieben hatte, habe ich mir allerdings auch gedacht: Ich habe in jungen Jahren für meine Bedürfnisse genug von der Welt sehen können. Zwar nicht viel und auch nicht über den großen Teich, aber für mich reichte es in Kombination mit Reiseberichten im Fernsehen und dem, was heutzutage auf Blogs zu sehen ist. Aber es wäre nun vermessen zu fordern, dass andere diese Möglichkeit nicht mehr haben sollten. Doch wenn die Winterflüchtlinge, die sich ganzjährig nach Wärme sehnen, deswegen weniger weit reisen würden, hätte das sicherlich Klima-Vorteile. Andererseits würden dann diese Reiseländer wieder unter dem Tourismus-Rückgang leiden. Es gibt kaum eine Veränderung ohne Vor-/Nachteile …
Ich werde wohl bekennende Haus- und Gartenhockerin bleiben solange wir diese 'Ländereien' zur Verfügung haben und unsere Katzen uns dabei Gesellschaft leisten. Daher haben wir nach dem Tod von der kleinen Maus ja auch ganz bewusst nochmals drei neue kleine Lebensgefährtinnen angeschafft, und die für die Zeit nach Allegras Tod gefassten Kurzzeit-Reisepläne dafür gern aufgegeben.
Nur mir fehlt inzwischen der Winter. Aber deswegen ohne unsere 3 Katzenmädchen in die Berge fahren - das wäre auch keine Lösung, um das Bedürfnis nach etwas mehr Kälte im Januar/Februar zu befriedigen.
Liebe Silke,
ja, es ist wirklich wie April da draußen.
Unsere Magnolie steht kurz vor der Blüte - echt der Hammer!
Keine Ahnung, ob das am Ende dann alles so toll ist.
Das werden wohl eher die nächsten Generationen
so richtig spüren und erfahren müssen.
Und auch in vielen anderen Ländern ist es jetzt schon spürbarer.
In Russland taut der Dauerfrostboden, überall auf der Welt brennt
es zuviel und hier in D wirds wohl auf Dauer sehr trocken werden.
LG Urte
@ Urte
Wow, das ist wirklich früh, wenn Eure Magnolie schon in den Startlöchern steht! Unsere ist ja etwas später dran, und durch den letzten trockenen Sommer hat sie kaum Knospen angesetzt. Und die fast 40 Jahre alte Sternmagnolie meiner Mutter ist im letzten Jahr fast vertrocknet. Da freuen wir uns, dass unsere Magnolien überhaupt noch leben …
Allerdings hat die Baumpäonie meiner Mutter schon seit ca. 2 Wochen Knospen - das ist auch viel zu früh. So sah meine letztes Jahr Mitte März aus!
Daher sehe ich das alles immer mit einem lachenden und weinenden Auge. Die Natur passt sich sicherlich an. Manches wird hier nicht mehr zu halten sein und andere Tiere und Pflanzen gedeihen besser. Da Wolfgang sich ja schon lange für die verschiedenen Welten der Saurier interessiert, ist das alles unter dem Aspekt ja gar nicht so ungewöhnlich. Nur diese Ereignisse sind ja nun auch mal wieder menschengemacht. Und der mensch möchte es halt alles schön regelmäßig und planbar haben. Und den Ast, auf dem wir scheinbar noch so bequem sitzen, den sägen wir uns gerade ganz gemütlich immer weiter ab.
Aber vorausschauendes Handeln unter der Berücksichtigung wirtschaftlicher und auch globaler Aspekte ist wohl auch eine Herausforderung der kein Land mehr gewachsen ist. Da bleiben uns wohl wirklich nur winzige Babyschritte, und die Freude an dem, was trotzdem noch da ist ...
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