Mittwoch, 23. Januar 2019

Buddel-Fee mit Zuschauerinnen



Krümelchen ist trotz Kälte außer rand und band. Denn da unten 
irgendwo im gefrorenen Boden zwischen den Hölzern muss doch 
noch etwas Katzenminze zu finden sein! Jedenfalls scheinen 
die letzten Blättchen trotz eisiger Temperaturen verführerisch 
zu duften. Und sie ließ sich leider auch kaum davon abhalten, 
dabei platt zu trampeln.

Währenddessen war Finja mal kurz im Haus, um sich etwas 
aufzuwärmen und für den langen Nachmittagsspaziergang 
zu stärken. Und Flo hing zu dem Zeitpunkt wohl schon 
etwas durch …

Wie sich am Abend herausstellte, hatte sie nun plötzlich eine 
ziemlich tiefe Wunde auf der rechten Hinterpfote, die sie sich 
jedoch mit ein wenig Protest recht problemlos reinigen und 
verarzten ließ. Doch da wir ihr an dieser Pfotenstelle keinen 
haltbaren Verband anlegen konnten, und sich bei jedem 
Katzenklo-Besuch nun auch noch winzige Streukörnchen in 
der Wunde festsetzten, wurde der nächste Tierarzt-Besuch 
erforderlich. Nur, abends - nach 19 Uhr, hätten wir mit Flo 
einen Notarzt konsultieren müssen. Also verschoben wir es 
lieber auf den nächsten Morgen.

Fotos: S.Schneider


4 Kommentare:

Ein Garten in der Steiermark hat gesagt…

Tut mir leid wegen Pfote. Hoffe, es ist nicht schlimmes.. schön wie Du Dich um die Katzenmädchen kümmerst.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ein Garten in der Steiermark
Na ja, die Wunde ist ziemlich tief und ein Verband wäre wirklich hilfreich. Aber auch einen elastischen Verband hat sie gestern ganz fix abgezuppelt. Vorhin war die Wunde wenigstens so geschlossen, dass kein Katzenstreu-kügelchen beim Klobesuch darin festklebten. Aber ab und an schleckt sie die Wunde natürlich trotzdem wieder auf. Darum soll sie laut Tierärztin ja auch diesen durchsichtigen Folter-Trichter tragen. Aber damit konnte sie kaum fressen, die Ohren klappten ständig nach hinten und sie kam einfach nicht zur Ruhe. Als ich ihn ihr abmachte, schlief sie bald darauf auf dem Bett ein. Nur blöd, dass wir sie nun ständig unter Beobachtung haben sollten. Und ganz schlimm ist für ihr Wohlbefinden, dass sie nicht raus darf. Auch Keller & Co sind im Moment tabu, damit wir sie möglichst oft vom Lecken an der Wunde abhalten können …
Andererseits frage ich mich, sind unsere Haustiere wirklich schon so degeneriert, dass sie nicht instinktiv so oft ihre Wunde bearbeiten, wie es ihnen gut tut … !?

Elke Schwarzer hat gesagt…

Hallo Silke,
das ist ja ein klasse Foto, wie die anderen oben aus dem Fenster schauen (die sind doch echt und keine Plüschkatzen? ;-) ).
Dann bekommt eure Hemlocktanne noch ein bisschen Aufschub, das ist gut. Es gibt kaum Bäume, die die Nachbarn so beschäftigen können wie Koniferen... Birken vielleicht noch, die machen ja so viel "Dreck".
VG
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Als Deko reichen die rostigen Katzenkinder auf der Fensterbank. Die beiden grauen Plüschtiere machten einiges an Theater im 'Katzenfenster' …

Och, Kprkenzieherweiden mit blühendem Efeu sind ebenso ein heftiges Thema wie Ilex, rankfreudige Ramblerrosen, Taxus, Haselsträucher, Clematis alpina & viticella sowie eine kratige Waldrebe, Rubus Tridel Benenden und ein Cornus kousa, der nach über 20 Jahren endlich mal aus den Kinderschuhen herauswächst. Die zieht es leider alle gen Süden, während Nachbars Glyzinie es jeden Sommer bis zu 5m weit gen Norden auf unser Grundstück zieht. Bei dieser Betrachtungsweise, die es im südlichen Garten gibt, sind fast alle Pflanzen Unkraut und der Nutzen für die Tiere wird total überschätzt ... ;-(