… hat es trotz des trockenen-heißen Sommers
der weiße Rhododendron doch noch geschafft:
Vor einigen Wochen sah er nämlich so erbärmlich aus,
dass ich nach fast 23 Jahren nun auch um sein Leben
fürchten musste. Ein jüngerer weißer Rhododendron
unter dem Flieder und ein weiterer unter der großen
Hasel im Südbeet waren mir nämlich leider schon vor
einigen Jahren eingegangen. Und nun stirbt wohl
am Waldrand immer mehr ab …
Aber nachdem die Sommer nun immer trockener und
heißer werden, der schattenspendende alte Apfelbaum
im Nachbargarten im letzten Sommer fast abgestorben
ist, und sich die Hitze zwischen Nachbars Holzzaun und
mehr staut, hat sich dort das Klima erheblich verändert.
Und um diesen letzten weißen Rhododendron dort noch
weiter zu erhalten, muss ich ihn wahrscheinlich wieder
viel mehr wässern und auch mehr düngen, damit er
widerstandsfähiger wird.
Ja, auch dieses sonst so schattige Südbeet unterliegt
immer mehr einem Wandel: Wahrscheinlich hat sich
eine Wildkirsche unter dem im Frühjahr gekappten
blauen Wachholder eingesamt. Der blaue Wachholder
wird von unten vom alles bedeckenden Efeu begrünt.
Die Rosa Canina - die mal eine Francine Austin war,
strebt nach oben in luftige Höhe. Ein Wald-Geißblatt
hat ähnlich aufstrebende Tendenzen. Die Knoblauchs-
rauke bringt auch hier frisches Grün mit vielen weißen
Blüten ins Unterholz. Die zahlreichen Scheinkerrien-
Kinder gedeihen prächtig. Und auch hier wird der alte
Buchs demnächst ziemlich braun und trostlos sein.
Kommen und gehen …
Fotos: S.Schneider


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