Ich staunte nicht schlecht, als ich eigentlich nur mal ganz schnell
eine kleine schon wieder sehr unternehmungslustige Krümel und
eine noch leicht schlaftrunkene Flo um 3:11 Uhr in den Garten
entlassen wollte. Denn während Krümel schon ganz ungeduldig
an der Gartentür stand, wäre ich auf dem direkten Weg zur Tür
um ein Haar auf einen Teichmolch getreten …
Der saß nämlich fast regungslos mitten auf einer Betonplatte
in unserem Treppenhaus und hatte schon einige Buchenhülsen
im Gepäck.
im Gepäck.
zur offenen Pforte geöffnet hatten, freuten sich
unsere Gartenbesucher über die Molche im Teich.
Doch jetzt ist das Wetter anscheinend so anders,
dass die Molche zu dieser Zeit bereits wieder
ausgewandert sind. Nur auf dem Weg ins Haus
hatten wir sie bisher noch nie so früh gestellt -
eigentlich ist das erst im Spätsommer der Fall.
Oder wollte sich dieser Molch vor dem inzwischen
so ungewöhnlichen Landregen mal ganz schnell
in Sicherheit bringen?
Fotos: S.Schneider


13 Kommentare:
Das ist ja toll, schön, dass sie sich so wohl in deinem Garten fühlen. Ich habe Molche zuletzt als Kind gesehen.
LG susa
@ Suza
Und ich kenne sie erst, als wir den Teich hier im Garten vergrößert haben. Da saßen im Sommer 2000 ganz viele Molche unter der Teichfolie. Wir hatten damals schon Bedenken, dass wir ihnen den Lebensraum geraubt hätten, aber im Frühjahr waren sie wieder da. Und dann wanderten in den größeren Teich sogar auch Frösche ein :-)
ui
das ist ja interessant
ich habe eigentlich noch nie welche in natura gesehen
tolle Bilder
liebe Grüße
Rosi
Ach wie niedlich! Wir hatten sie im vorigen Waldgarten auch, da rettete ich sie manchmal aus den Kellerschächten. ;-) Einen Teich hatten wir allerdings nicht, auch die unmittelbaren Nachbargrundstücke nicht. Muß mal in meinen Blog schauen, wann ich jeweils einen Molch gesichtet habe.
Liebe Grüße
Sara
Stimmt im Juni hab ich mal einen gefunden
https://mein-waldgarten.blogspot.com/2009/06/kleiner-molch.html
und im Oktober
https://mein-waldgarten.blogspot.com/2010/10/bei-nacht-und-nebel-mit-der.html
aber auch im April
https://mein-waldgarten.blogspot.com/2010/04/fundsachen-im-garten.html
Wow, liebe Silke,
so einen hab ich noch nie frei in der Natur gesehen!
Super, dass ihr da so einen tollen Lebensraum für sie geschaffen habt.
und sie sich bei euch wohl fühlen :-)
Habt noch einen wunderschönen Mainachmittag!
Ganz viele liebe Grüße sendet dir Urte
@ Rosi
Im Frühjahr im Teich können wir sie manchmal stundenlang schwimmend im Wasser beobachten.
Aber an Land sehe ich sie auch nur auf Irrwegen: Wenn sie total eingestaubt im Herbst im Keller erscheinen, einige saßen im Bad, oder wir haben sie im Spätsommer im Treppenhaus auf dem Weg in den Keller gestellt. Und ein junger Molch saß früher mal in der feuchten Katzenfutter-Igelschale und kam dort von selbst nicht mehr raus. Aber im Regelfall sind sie dann wohl nachts auf Wanderschaft.
Und ganz viele Molche hatten wir im August 2000 beim Teichumbau unter der Teichfolie entdeckt ...
@ Sara
An wikipedia komme ich mit meinem alten Browser leider nicht mehr ran. Daher hatte ich Wolfgang gebeten dort mal nachzuschauen. Angeblich verlassen die Erwachsenen den Teich im Juli. Das deckt sich auch mit meinen alten Erinnerungen. Nur da die Krebsschere meist im Mai/Juni schon zusammen mit der Wasserlinse jetzt das Wasser bedeckt, kann ich so oder so ab dann keine mehr sehen. Aber die Jungtiere bleiben wohl bis zum Spätsommer im Teich ...
@ Urte
Ich bin vor allem froh, dass ich ihn rechtzeitig gesehen habe, denn schon so manches Mal fand ich sie auch schon vertrocknet im Keller oder sogar bei Allegra in der Kleiderkammer. Und wenn sie im Haus ankommen und noch munter umher krabbeln, dann können unsere Katzenmädchen sie sicherlich auch verletzten. Aber zum Glück war Krümelchen vorher ziemlich müde und hatte danach keine Zeit ;-)
Och, der ist aber goldig, ich bewundere immer die Leute, die sowas anfassen können.
Insbesondere Kinder kennen da keine Scheu.
Mir wurde anerzogen, dass das Ba ist und schade eigentlich. Mein Enkel nimmt einen Regenwurm und freut sich, die Mama fällt fast in Ohnmacht und sagt, dass er das zwar in die Hand nehmen kann, der Wurm aber wieder an seinen Platz muß.
Ich habe neuelich auf dem Radweg leider einen zusammengefahrenen Salamander gesehen.
Schade.
Habs fein und liebe Grüße Eva
Obwohl wir nur einen Miniteich haben, finde ich jedes Frühjahr Teichmolche unter der Fußmatte vor der Kellertür. Warum ausgerechnet an dem Ort weiß ich nicht. Ich setze sie dann immer direkt an den Teichrand. Nach einigen Minuten Schreckstarre verschwinden sie im Wasser.
Viele Grüße
Anette
@ Eva
Also mit Spinnen habe ich immer noch ein Problem - denen gehe ich gern aus dem Weg, dulde sie aber trotzdem im Haus …
Ich erinnere mich noch immer gut an die Erzählung einer früheren Arbeitskollegin, deren Neffe sammelte leidenschaftlich gern Regenwürmer in der Hosentasche. Nur blöd, dass die dann mal unbemerkt mit der Hose in die Waschmaschine kamen. Und wirklich schade, dass Kindern dieser natürliche Entdeckerdrang oftmals abtrainiert wird …
Ja, ganz im Anfang wußte ich auch nicht, wie ich die Molche anfassen sollte - sie sind so zierlich, dass ich Angst hatte sie zu verletzten. Und diesen schob ich auf eine flache Katzenfutterschale, die gerade noch griffbereit für Nachbars Kater im Treppenhaus stand. Damit setzte ich ihn vor die Tür und etwas später war er weg. Vielleicht hat er sich sogar etwas am Katzenfutter gestärkt, denn früher freuten sich die Molche auch über Fischfutter im Teich …
Eidechsen haben wir leider nicht - schade um das Tierchen. Ich leide auch jedes Mal, wenn ich einen Molch zu spät im Heizungkeller finde - da vertrocknen sie ...
@ Anette
Meine Mutter hat auch nur 4 Maurerkübel als kleine Teichlandschaft - da leben auch Frösche und Molche drin. Mir scheint denen reichen bisweilen kleine ungestörte Tümpel. Und bei meiner Mutter sitzen sie auch oft im Abflußrohr vom Lichtschacht.
ich verstehe auch nicht, warum sie bei uns lieber in den Keller oder ins Bad kommen. Angeblich mögen sie Mulch- oder Laubschichten und Totholz - das haben sie im Hochwald hinter dem Teich reichlich. Aber vielleicht sind die paar im Jahr ja nur ganz wenige fehlgeleitete Tierchen …
Ja, die Schockstarre. Ich hatte bei dem Hausbesucher auch zunächst Angst, dass er den Besuch nicht überlebt hätte, weil er beim Umsetzen in das Katzenfutterschälchen total regungslos war. Aber schon bald war er vor der Tür im regenfeuchten Garten verschwunden :-)
Kommentar veröffentlichen