Mittwoch, 5. Februar 2020

Zwischen Kürbismatsch und Seidelbast



Als es bei uns im Spätherbst mal Kürbis geben sollte, 
hatte ich ihn leider im Treppenhaus so ungünstig gelagert, 
dass er plötzlich im unteren Bereich schimmelte. Doch 
zum Wegwerfen war er mir zu schade - und auch noch viel 
zu gut erhalten. Daher kam er vor die 3 rostigen Kugeln 
an den Wiesenrand. Und da der Winter bei uns so gar nicht 
verweilen mag, hat sich der Kürbis sogar über den Jahres-
wechsel erstaunlich gut gehalten. Nach dem leichten Frost 
machten sich dann allerdings die Schnecken zu ihm auf 
den Weg und zerlegten ihn nach und nach. So liegen nun 
noch ein paar orangefarbene Fruchtfleisch-Reste und 

Ein weiterer Tuff mit 6 Blüten von Galanthus nivalis 'Flore Pleno'
 befindet sich rechts vom weißen Seidelbast. Meine vor Jahren 
bestellten gefüllten Schneeglöckchen und Fraukes besonderer
Familienschatz werden inzwischen vom frischgrünen Löwenzahn 
getrennt. Doch den sollten wir nun bald mal ernten, bevor er 
mit seinem ausladenden Grün den Blick zu sehr auf sich lenkt 

Ganz links befindet sich ein immer noch recht wüchsiger Tuff 
mit einfachen Nivalis, die mir meine Mutter vor vielen Jahren 
 zu meinem Geburtstag aus ihrem Garten getopft in einer Schale
schenkte. Nur durch die schattige Lage sind sie halt immer 
etwas später dran.

Und hinter dem schon wieder sehr knospigen weißen Seidelbast 
eine bessere Figur. Vielleicht bekomme ich hier am Wiesenrand 
unter der ausladenden Moschata-Hybride Hedi Grimm doch noch 
irgendwann einmal ein weißes gemischtes Frühlings-Blütenfeld.

Fotos: S.Schneider


Und meinen Frühlings-Traum schicke ich zur Linkparty 


2 Kommentare:

Sara - Waldgarten hat gesagt…

Na, das gibt dieses Jahr neue Kürbis-Pflanzen! ;-) :-)
Trotz nicht ungünstiger Lagerung hatte ich das aber auch schon mit den Schimmelstellen. Vielleicht schon im Laden gedrückt worden oder verletzt, ohne dass man die Verletzung mit bloßem Auge bemerken konnte. Normalerweise sind die doch sehr robust.
Bei uns blühen auch Schneeglöckchen. Muß mal wieder was posten. ;-)

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Eventuell war ich auch etwas zu mutig bei der Gemüselagerung. Denn unser Treppenhaus darf ja leider wegen bauphysikalischer Fehlplanung nicht beheizt werden. Ab und an gab es aber auch im letzten Jahr mal leichten Frost - und vielleicht reichte der schon für die Schimmelbildung aus. Schade, aber nicht zu ändern. Bis jetzt hatte ich noch nie eine Bischhofsmütze probiert. Aber vor den rostigen Kugel sah sie natürlich sehr lange attraktiv aus.
Stimmt, ich hatte mal Zierkürbisse, die lagen bis weit ins Frühjahr hinein im Hochwald und wollten nicht vergehen. Aber vielleicht schmeckten sie auch den Schnecken nicht :-)
Nein, ich glaube kaum, dass dort Kürbis-Sämlinge entstehen, die sind viel zu beliebt bei den Nacktschnecken. Kaum sind sie da, wären sie auch wieder weg. Saat kann bei uns eigentlich nur in hochgestellten Töpfen gedeihen …
Aber gestern, als ich wegen der Sturmwarnung unsere 3 Thermokomposter unter dem alten Taxus hinter dem Wäldchen aufstellte, und dann endlich meine beiden Komposteimer mit Küchenabfällen dort hineinschüttete, waren am Eimerrand insgesamt 4 kleine Tigerschnegel. Die Waffen gegen die Nacktschnecken scheinen bei uns gut zu gedeihen. Vielleicht bekomme ich demnächst eine kleine Schnegelzucht :-) Denn vor Jahren fand ich ja mal die durchsichtigen Eier im Rosenkasten.

Bei uns passiert im Moment schon so viel, dass ich mal wieder mit den Bildern hinterherhinke. Mal schauen, was nun 'Sabine' für Posts mit sich bringt. Noch haben wir die Schäden von 'Friederike' nicht ganz beseitigt: Der verbogene Gartentisch hat noch keinen Platz als Spalier gefunden und im Beet der vergessenen Gemüse liegen immer noch Stammstücke von den Fichten aus dem Nachbargarten.