Mittwoch, 26. Februar 2020

Kein Draußenwetter


noch immer den Gartenblick im unteren Teil verstellt
so bin ich doch froh, dass ich mir 

zumindest die Töpfe auf dem Tablett-Tisch vor der Glasfassade 
wettergeschützt von drinnen anschauen kann. Denn bei dem nass-
kalten Wetter gehen zwar unsere drei Katzenmädchen trotzdem 
immer wieder gerne raus, aber ich habe nur kurz den verwelkten 
Tulpenstrauß zum Kompost-Eimer gebracht, und die schon jetzt 
allmählich verblühenden weißen Schachbrettblumen mit einem 
Band gekennzeichnet - und danach war ich schon ziemlich nass.

Foto: S.Schneider


10 Kommentare:

Claudia hat gesagt…

Guten Morgen liebe Silke,
oh ja, es ist kalt und nass geworden! Heute soll es ja schneien, ich bin gespannt ... momentan ist es nach dem ersten Regenschauer trocken ....
Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag!
♥️ Allerliebste Grüße,Claudia ♥️

Sara - Waldgarten hat gesagt…

Es war wirklich uuunheimlich ungemütlich in der letzten Zeit!
Ich hoffe, das bessert sich bald wieder.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Claudia
Wir hatten nur ganz kurz etwas Hagel mit Schnee vermischt. Da sehen Deine Gartenbilder wirklich anders aus!

Und gestern beim Weidenschnitt hatten wir Glück. Eigentlich hatten wir erwartet, dass es schon vor 8 Uhr losgeht, aber dann kam der Regen. Und als die Gärtner gegen 10 Uhr begannen, da kam sogar die Sonne raus und es blieb trocken :-)

Und Finja fand das Wetter so toll, dass Wolfgang sie um 11 Uhr nochmals in den Garten entließ und wir dann bis 1 Uhr auf sie warten mussten ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ sara
Ich vermute, dass uns der März oder der April noch zeigen, was Winter ist. Wir sind so gesehen jetzt viel zu verwöhnt. Allerdings lagen meine Mutter und Großmutter 1958 im Februar auch schon mal im Legestuhl im Garten. Und ich hatte mich im Februar auch schon mal Ende der 80er in der Wohnung bei weit geöffnetem Fenster gesonnt.
Dieser Februar scheint laut Wetterinfo jetzt ja mal der regenreichste seit der Wetteraufzeichnungen bei uns zu sein. Und wahrscheinlich auch der stürmischste, denn es soll ja schon wieder losgehen … Ich bin gespannt, ob meine Aurikeln mal in den nächsten Wochen auf die Leiter zurück kommen, oder ob am Boden stehend dann dort bald die Schnecken einziehen. Und meine rosa Lenzrosen stehen immer noch hinter den Kübeln im Versteck. dabei blühten sie noch nie so schön :-(

Sara - Waldgarten hat gesagt…

Das ist schon recht unterschiedlich, wie ich auch im 'Fachwerkhaus im Grünen' gelesen habe oder auch meine Mutter schon erzählte. Erst klagt alles über zu große Trockenheit ... aber der nächste Regen oder Dauerregen kommt bestimmt ... die Frage ist eben immer nur, wo auf der Erde geht er hinunter.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Aber im Vergleich zu meiner Kinderzeit habe ich schon das Gefühl, dass es inzwischen ziemlich extrem lange Trockenperioden gibt. Auf jeden Fall hatten wir 1995/1996 einen extrem kalten oder trockenen Winter, denn da hatte unser Efeu-Apfelbaum arg gelitten. Und als wir mit dem Bloggen 2007 begannen, da kamen einige ungewöhnlich milde Winter. Das fasziniert mich inzwischen am Meisten beim Bloggen - diese ganzen Vergleichsmöglichkeiten …
Und der viele Regen im Winter 2017/2018 hatte ja dazu geführt, dass Friederike ganz leicht die Bäume aus dem Matsch hauen konnte :-(

Sara - Waldgarten hat gesagt…

Das stimmt schon, 2018 war es zumindest ganz extrem, aber in meiner Kindheit gab es auch ein nahezu identisches Jahr, das konnte man 2018 auf Seiten, die sich damit wissenschaftlich beschäftigen, lesen. Ich meine, dass ich es sogar verlinkt habe. Meine Großmutter, mit der wir seinerzeit zusammen in einem Haus mit Garten lebten, besprengte täglich das Dach unseres Hauses, weil es oben unterm Dach praktisch nicht auszuhalten war, wir aber schliefen dort oben! Man schlief praktisch nur aus äußerster Erschöpfung ein. Das weiß ich noch sehr gut und kam mir 2018 dann auch wieder in den Sinn.
Ja und dieser Wechsel machts, ich vergleiche das mit "faulen" Zähnen - wenn das Zahnfleisch nicht mehr intakt ist - also der Boden - kann man die Zähne mit bloßen Fingern ziehen, ähnlich ist es mit Bäumen, zumal wenn sie dazu noch flach wurzeln. ;-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Als Kind hat mich die Hitze weniger gestört, daher kann ich mich daran nicht erinnern.

Nur in einem Bloggerjahr - ziemlich im Anfang - war es mir auch mal zu stickig heiß, da habe ich zur Blumenspitze gegriffen und mittags ein weißes Laken vors weit geöffnete südliche Küchenfenster gehängt und mit Wasser besprüht. Das war echt eine klimatische Erleichterung. Ob ich das hier noch erlebe, dass Efeu oder andere Pflanzen unsere Südseite klimatisieren? So langsam wachen da ja mehr Pflanzen, aber unter der Sonneneinstrahlung und Hitze gehen sie auch schnell wieder ein ...

Sara - Waldgarten hat gesagt…

Mich auch nicht, ich war ja schon immer ein Sonnen-Sommerkind! Aber nachts mußte ich schlafen können und das war in dem Haus direkt unterm Dach ohne entsprechende Isolierung nicht gegeben!

Tja, man soll nie 'nie' sagen, ich wünsche es Dir jedenfalls!

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
In BS ist das Dach immer noch nicht isoliert. Es gab zwar früher Jalousien, aber die wurden eigentlich nur verwendet wenn die Gardinen gewaschen wurden - damit niemand in die Räume schauen konnte. Ich glaube schon früher waren dann die Fenster im 1. OG einfach an heißen Sommertagen ganztägig weit geöffnet. Ich kann mir nicht vorstellen, wie wir das sonst hätten aushalten können. Denn die Dachpfannen waren damals dunkelbraun-heizten sich also auch ziemlich unter der Sonneneinstrahlung auf.
Heute hätte ich damit wohl eher Probleme. Aber wegen meiner Knieprobleme würde ich jetzt ohnehin nicht mehr ein Schlafzimmer im 1. OG haben wollen. Manchmal nerven schon jetzt die 5 Stufen runter ins Bad. Auch wenn es wohl gerade wegen der 4 ebenerdig liegenden Räume im Sommer bisher immer erstaunlich erträglich im Haus war …
Ich bin wirklich gespannt, was uns wann der nächste Sommer bringt.