Freitag, 28. Februar 2020

Nach der Arbeit ist vor der Arbeit ...


Nach etwa 4 Stunden waren die 2 Korkenzieherweiden 
und die Birke im Garten meiner Mutter gekappt:

Bei der Birke hoffe ich, dass ich nun wieder rechtzeitig 
die aufstrebenden jungen Triebe mit der Verlängerungsstange 
und dem Sägeaufsatz in ca. 5m Höhe herunterholen kann.  

Bei der Korkenzieherweide an der Südgrenze hatte ich 
vor dieser Aufnahme schon etwas nachgearbeitet. Denn 
meinem Wunsch die Weide in 4m Höhe als Kopfweide mit 
der Kettensäge komplett zu rasieren kamen die Gärtner 
leider nicht nach. Sie ließen vor allem Richtung Süden 
zur Grenze, und in der für mich schlecht zu erreichenden 
Mitte des Baumes einige etwa 5cm dicke Äste stehen, die 
sie jedoch in einer Höhe von 70cm kappten. Ohne Leiter 
würden dann die vielen neuen Triebe, die überall besig 
aus diesen stehengebliebenen Ästen nach oben streben, 
kaum noch für mich zu kürzen sein. Nun kann ich aus 
den jungen Trieben wieder einige wenige auswählen, die 
dem Baum irgendwann seine knorrig-gewundene Form 
verleihen. So, wie wir es bei der Korkenzieherweide 
im Wildwuchsgarten auch jedes Jahr handhaben ...

Und da sich im Laufe der Arbeiten immer mehr herausstellte, 
dass die Gärtner eine so ganz andere Vorstellung vom Kürzen 
einer Korkenzieherweide haben, gab ich mich vorerst mit 
diesem Zustand bei der zweiten Weide zufrieden. Einige der 
aufstrebenden ziemlich dicken Äste werde ich in den nächsten 
Tagen nun lieber selbst noch direkt am Hauptstamm entfernen.

Fotos: S.Schneider


Mich erinnerte diese Art der 'professionellen' Baumschnitt-
Technik an den Post 'Gartenvokabeln: Der Hausmeisterschnitt
auf dem Blog 'Günstig Gärtnern


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