Freitag, 15. Februar 2019

Es grünt so grün ...


Frühlingsfreude in die Wiese bringen; der Winterjasmin 
vor der Teichmauer im Kübel von Tag zu Tag gelber wird; 
allmählich entfalten; die Haselkätzchen jetzt doch noch 
und das Leberblümchen sich in einer Woche verdreifacht 
hat, darf es auf dem Steg-Podest zur Zeit einfach mal 
nur grün sein:

Die drei Heben-Töpfe vom Herbst haben den Winter bis jetzt 
gut überstanden. Die Zwiebeln und die Knoblauchzehe, die 
nicht in der Küche verarbeitet werden wollten, treiben munter 
frisches Grün, und ein paar Buchsbaumzweige schaffen neben 
dem Wiesen-Efeu noch einen grünen Hintergrund, in dem sich 
die graue Maus hinter dem rostigen Kartoffelkorb recht gut 
verstecken kann …

Doch schon bald beginnen auch hier die Schneeglöckchen, 
der weiße Seidelbast, hoffentlich die Lenzrose 'Hochzeitskleid' 
und die chinesische Radspiere. Und die Natur ist schon so weit, 
dass ich sogar die Hedi Grimm über dem Podest vor ein paar 
Tagen etwas geschnitten habe.

Foto: S.Schneider


Passt das noch zum Winterglück? Oder hat jetzt wirklich 
bereits Mitte Februar das Frühjahr begonnen?


8 Kommentare:

Elke Schwarzer hat gesagt…

Hallo Silke,
ja, geht es richtig los bei den Temperaturen.
Am Buch habe ich nur testhalber ein wenig rumgeschnitten, nicht viel, eigentlich mache ich das erst im Mai.
Wer die Lenzrosenblätter so perforiert möchte ich auch mal wissen. Aber es ist so schön, zu sehen, was aus den Babies, du du mir mal geschickt hast, geworden ist.
VG
Elke

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Leberblümchen habe ich überhaupt noch nicht blühen sehen, auch wenn das Blattwerk den ganzen Winter über vorhanden war.
Aber alles kommt zum Vorschein, Tulpen, andere Stauden ...

Liebe Grüße
Sara

Loretta Niessen hat gesagt…

Liebe Silke,
die warmen Temperaturen und der Sonnenschein der letzten Tagen lassen die Natur wach werden. Bei uns blühen Schneeglöckchen überall, die Krokusse haben die Kelche geöffnet und Lenzrosen haben große Blütenknospen vorbereitet. Leberblümchen blühen bei uns noch nicht. Ich habe heute noch das Beet dort geputzt und noch keine blauen Blüten gesehen. Wenn es so weiter mit dem Wetter bleibt, werden auch die andere Frühblüher sich zeigen.
Liebe Wochenendgrüße
Loretta

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Ok, dann war das nur der Vorführeffekt ;-) Ich schneide mir jetzt teilweise große Zweige für die Deko aus den Buchsbäumen, aber da liegen die Schnittwunden dann ja auch recht tief im Innern.

Bei Deinen Bildern hatte ich mich auch gefragt, ob das die Sämlingskinder sind - prima :-)
Inzwischen vermute ich, dass das wirklich der Dickmaulrüssler ist. Denn in einem englischen Helleborusbuch ist er als Schädling abgebildet. Und Nacktschnecken sind es nicht. Ich habe mir die Tierchen wohl schon vor Jahren mit einer weißen Lenzrose eingeschleppt. Die hatte nämlich ein Loch in der Knospe. Und wahrscheinlich habe ich Dir die Lenzrosen-Locher dann leider auch mit den Kindern mitgeschickt, denn sie sollten ja in heimischer Erde reisen … :-(

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ja, bei dem Wetter geht es jetzt ganz fix. Am Freitag hatte ich an einer besonnten Stelle sogar schon das Kletten-Labkraut gesehen - das war stellenweise schon fast 15cm lang. Nicht nur Blümchen sondern auch das Kraut steht in den Startlöchern. Und die Wasserlinse wächst sogar im fast eisigen Wasser ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Loretta
Dann sind bei Euch die Lenzrosen zwar um einiges üppiger, aber wohl doch noch nicht so weit …
Eine rosa Variante am Weg ist bei uns immer sehr früh dran, und unsere dunkelrote hat seit Freitag ihre Blüten geöffnet. Jett geht es im Garten wirklich richtig los.
Nur schade, dass wir wohl beide unter der Hasel leiden ;-(

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Schon interessant, wie unterschiedlich das in unseren Gärten ist. Leberblümchen blühen hier noch immer nicht, dafür jedoch Vinca minor! Nicht nur eine ... aber das Klettenlabkraut sehe ich noch nicht.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Bedingt durch meine Haselallergie habe ich mal genauer auf unsere Haseln geachtet. Die befinden sich in ganz unterschiedlichen Stadien, so dass ich noch einige Zeit meine 'Freude' daran haben werde. Während eine freistehende an der Nordgrenze jetzt fast fertig ist, macht die im Wäldchen an der Südseite noch gar keine Anstalten.

Das Immergrün ist mir sowohl in der starken blauen Variante als auch als zierliches weißes Pflänzchen eingegangen. Früher hatte ich vom Blauen einige Quadratmeter unter den Obstbäumen … Allerdings bei meiner Mutter hat es im letzten Jahr unter dem Taxus auf dem Hof auch extrem unter der Trockenheit gelitten.
Und es mag sogar sein, dass ihr im letzten Jahr viele der Leberblümchen vertrocknet sind. Denn meine anderen 4 Pflänzchen, die ebenfalls versteckter und vor allem trockener stehen, die rühren sich auch noch nicht.