Während unserer Abwesenheit ging es heute
wahrscheinlich hoch her. Denn die Maus, die
uns Finja morgens in Haus brachte, beschäftigte
Krümel kurz vor unserer Abfahrt - gegen Mittag,
noch immer im Treppenhaus. Und als wir nach
6 Stunden zurück kamen, spielte Krümelchen
noch ganz begeistert mit dem toten Mäuschen
unter dem Küchentisch.
Finja schien sichtlich erleichtert, als wir wieder da waren.
Denn auch Flo brauchte wohl währenddessen mal wieder
etwas mehr lebendige Beschäftigung. Und dann ist Finja
leider oftmals ein sehr dankbares Opfer. Die lässt sich
nämlich prima jagen und dabei auch in den Po beißen …
Zum Glück sah die Wunde am Flo-Hinterlauf nach all' diesen
wohl recht spannenden Abenteuern noch ganz gut aus. Wir
hatten nämlich zunächst geplant unser krankes Kätzchen
sicherheitshalber mit zu meiner Mutter nach Braunschweig
zunehmen. Aber da die tiefe Wunde nicht mehr offen war,
und sich somit idealerweise auch kein Katzenstreu darin
ansammeln konnte, ließen wir sie lieber in ihrem vertrauten
Zuhause. Denn Stress hätte sicherlich auch die Wundheilung
negativ beeinflußt.
Jedenfalls war dieser Katzen-Nachmittag anscheinend
so aufregend, dass sie bald nach dem Abendmahl schon
gegen 20 Uhr alle an ihren Lieblingsplätzen schliefen ...
Foto: S.Schneider

4 Kommentare:
Lach, da ist man schon beschäftigt.
Ich habs ja schon mal geschrieben, meine Mutter hatte auch 4 Katzen und davon eine rote Barbarossa und eine schwarze Puschkin.
Die beiden hatten sich immer in der Wolle (Katzer) und sobald der Puschkin meiner Mutter eine Maus brachte, war Barbarossa auf der Suche. ER mochte keine Mäuse und er sah, wie meine Mutter aber Puschkin für die Maus lobte, weniger scöhn, war, wenn er sie gefressen hat. Auf jeden Fall brachte er meiner Mutter immer Blätter und warf ihr das vor die Füße. Nun sie lobte ihn auch. Die Blätter sammelte sie aber.
Lieben Gruß Eva
wünsche dir ein schönes Wochenende
Ach, wie schön. Einer unserer Hunde ist Meister im Ganzen von Wühlmäuaen. Hier schlagen zwei Herzen in unserer Brust, einerseits haben wir Mitleid mit dem Tieren, andererseits denken wir auch San unsere Pflanzen - viele sind ihnen schon zum Opfer gefallen...
@ Eva
Dann gehört die Info über die Katzen Deiner Mutter wohl zu dem Teil, der mir noch fehlt …
Das ist ja ein wirklich niedlicher Liebesbeweis, den Puschkin sich da überlegt hatte. Ich glaube, die gesammelten Werke hätte ich dann auch aufgehoben :-)
Alerdings, Kater, die keine Mäuse mögen ;-)
Als Herr Katze tot-sterbenskrank - und auch noch dazu inkntinent war, musste er in seinen letzten Monaten nachts in der Waschküche schlafen, und dort musste er sich sein Zimmer eine Zeit lang mit einem Mäuschen teilen. Doch das hatte ihn anscheinend so sehr genervt, dass er es sogar schaffte über die kleine Barriere zu klettern, um in einem anderen Kellerraum zu gelangen. Am Folgetag mussten wir dann versuchen die Maus - die sich tagsüber im Wäschetrockner versteckte, für ihn zu fangen, damit er nachts dort wieder ruhig schlafen konnte ...
Also bei uns hängt es von der Mausgröße ab. Wir haben ganz kleine, die auch an den Ecken unserer geputzen Wände hochklettern können, die werden fast ganz aufgefressen. Mal wird auch nur das Fell gefuttert und die arme Maus vom Freitag wurde wohl nur als Spielzeug genutzt. Ich hatte sie gar nicht gesehen, da Wolfgang sie gleich nach unserer Ankunft in den Garten trug. Aber sie hätte auch keine Chance mehr gehabt: So, wie Finja mit ihr morgens vor der Wohnzimmertür stand, hätte ich nicht damit gerechnet, dass sie noch lange leben würde.
Allerdings hat Krümelchen auch die Angewohnheit mit toten Tieren auch noch am Folgetag zu spielen, wenn wir sie nicht gleich im Garten finden und vergraben können ..
@ Ein Garten in der Steiermark
Ich befürchte, dass wir auch Wühlmäuse haben - vor allem auf den Hochbeeten, aber ich hoffe, die halten unsere Mädchen nun zumindest wohl in Schach …
Mir tut es ganz ehrlich auch leid um jedes Tierchen, dass ihnen zum Opfer fällt. Aber da Zecken besonders gern Mäuse als ersten Wirt besuchen, ist es hilfreich, wenn ihre Population sich in Grenzen hält. Und dafür sorgen unsere Mädchen ganz gut. Nur wenn möglich, retten wir die Tierchen. Nur, soweit ich weiß, ist der Katzenspeichel so aggressiv, dass sie dann wohl meist doch verenden. Daher schlagen auch da 2 Herzen in meiner Brust. Denn ab und an eine Maus auf dem Speiseplan ist um einiges gesünder als das industrielle Katzenfutter.
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