Vor vielen Jahren mal als Helleborus caucasicus gekauft,
ist sie wohl doch nur eine normale Helleborus orientalis,
die in diesem Winter leider etwas zu vorschnell blühte.
Jetzt liegt sie bei 0°C im Sonnenschein am Lenzrosenweg.
Und die Wetterprognosen verkünden eisigen Dauerfrost
für die nächsten Tage. Ab morgen bekommt sie daher
etwas Reisig als Winterschutz. Aber ob ihr das reicht?
Foto: S.Schneider

4 Kommentare:
Ich drück ihr die Daumen. Es ist beeindruckend, wie genau Du die Namen der Pflanzen kennst. Ich habe zwar viel dazu gelernt, kann aber die einzelnen Sorten einer Art nicht immer unterscheiden... Lenzrosenweg klingt sehr schön.
@ Ein Garten in der Steiermark
Ganz ehrlich, daran ist die Bloggerei schuld ;-) Da wir mit unserem Garten nun schon seit 12 Jahren im Garten vertreten sind, und viele Blogger auch die botanischen Namen verwenden, lernt man im Laufe der Zeit viel dazu.
Außerdem braucht man die botanischen Namen spätestens fürs Sammeln. Denn die Industrie denkt sich bisweilen allerlei hübsche Namen für dieselben Pflanzen aus - und plötzlich kauft man die, die man schon im Garten hat nochmals …
Ich habe lange gesucht, aber eine H. caucasicus scheint wirklich eine Wortschöpfung zu sein, die mich als Hellebori-Fan damals natürlich zum Kauf verleitete ;-)
Ach ja, der Lenzrosenweg! Ich hoffe, dass in diesem Jahr alle Hellebori in Töpfen endlich rechts und links neben den drei alten gegossenen Betonplatten ihren Platz finden. Im letzten Jahr hatte Friederike unseren Garten ja so sehr verwüstet, dass die neu gepflanzten Stauden am Wegesrand zu sehr unter den Aufräumarbeiten gelitten hätten. Und nach diesem Extremsommer und dem stärker besonnten Garten bin ich mir jetzt gar nicht mehr sicher, ob sie an diesem geplanten Standort nicht zu sehr in trockenen Sommern leiden müssen. Denn umgepflanzt werden sie ja nicht so gern, wenn sie mal Fuß gefasst haben ...
Auf Fotos vom Lenzrosenweg sind wir schon gespannt. Wir haben einen Pfingstrosenweg mit der Sorte Jan van Leeuwen (Du siehst, wir lernen) angelegt, den wir sehr mögen.
@ Ein garten in der Steiermark
Oh ja Pfingstrosen! 3x habe ich es versucht, aber durch das ständige Mulchen habe ich kein Glück mit ihnen - sie sind dann irgendwann zu tief. Dafür ist unsere Baumpäonie unter der Magnolie am Teich ein Traum. Da überlege ich, ob nicht noch ein oder 2 mit auf das neue Friederike-Rosenhochbeet kommen, wenn es in diesem Jahr hoffentlich bepflanzt wird …
Die letzten beiden Bilder in diesem Post zeigen die 3 Platten zwischen Steg und Betonfläche - da kommen die Hellebori aus den Töpfen hin: https://wolletest.blogspot.com/2018/12/endlich-gefegt.html
Meist sind es weiße, gelbgrüne und gelbliche Blüten die dort einziehen sollen - vor allem auch mal wieder der stinkende Nieswurz - H. foetidus. Links neben dem Stegpodest unter der alten Douglasie wohnen schon seit Jahren rosa und dunkelrote Varianten. Aber inzwischen ist die Himalayazeder so groß, dass sie ihnen auch im Frühjahr die Sonne nimmt. Die muss ich demnächst mal wieder kappen und in Form bringen. Sonst stimmen die Proportionen dort nicht mehr. Und die Yucca darunter ist zur Zeit auch viel zu sehr versteckt. Garten heißt halt ständige Veränderung. Es sei denn, man kämpft ständig gegen die Natur und zwingt ihr fast täglich den eigenen Gestaltungswillen auf ...
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