Montag, 21. Januar 2019

Vor blauem Winterhimmel ...


Was für ein Wetter! Unsere 3 Russenmädchen drehen jetzt 
erst richtig auf. Finja war trotz Minusgraden seit 8:30 Uhr 
über 3 Stunden in den Gärten unterwegs. Flo und Krümel
wärmten sich zwischendurch mal etwas über der Heizung 
auf, aber auch sie zog es immer wieder hinaus.

 Und als ich gegen 13:30 Uhr hoffte, dass sich unser 'ADHS'-Kätzchen 
langsam mal kaputt gespielt hätte, drehte sie die x-te Runde über 
das vereiste Gründach. Zum Glück ging es gut aus, und ich konnte 
noch rechtzeitig auf einen Stuhl steigen, um Krümel meinen Rücken 
anzubieten - damit sie nicht schon wieder vom Garagendach in 
die Tiefe sprang … 

Denn das Röntgen der Humpel-Flo am Donnerstag reichte nach 
Finjas Ovarrest-OP im Dezember, den für Freigänger sinnvollen
Leukose-Tests und den jährlichen Impfungen im November 2018
nun vorerst wirklich. Das Vorsorge-Kranken-Budget, das noch 
von Maus & Allegra übrig geblieben war, haben die Mädels jetzt
blitzschnell verbaucht. 

Und inzwischen bereue ich es, dass wir nicht schon längst für 
die drei sehr übermütigen Teilzeit-Freigängerinnen eine  
Tier-Krankenversicherung - Artikel vom Tierarzt R. Rückert - 
abgeschlossen haben. Allerdings gibt es bei solchen ohnehin 
schon recht teuren und komplizierten Versicherungen auch 
noch so manche Tücken im Detail. Denn im Moment liegen uns 
Angebote mit einer Versicherungsdauer von nur 10 Jahren vor. 
Flo & Finja sind über 19 Monate alt, und unser Energiebündel 
Krümelchen hat jetzt auch schon über 17 Monate auf dem 
Katzenbuckel. Aber im Idealfall ist so eine begrenzte Laufzeit 
von 10 Jahren dann viel zu kurz. Denn Bibi - mein erster Wald- 
und Wiesenkater wurde über 18 Jahre alt. Herr Katze erreichte
trotz seiner Probleme mit Struvitsteinen und diverser Blasen-
entzündungen ein Alter von 16 1/2 Jahre. Die kleine Maus 
schaffte es leider 'nur' 15 1/2 Jahre alt zu werden. Doch 
dafür erreichte Allegra - trotz Diabetes - das stolze Alter von 
über 17 Jahren. Und inzwischen haben wir durch das lange
Zusammenleben mit den 4 bereits verstorbenen Katzen 
so einiges dazu gelernt, um die 3 Mädchen im Idealfall 
vor einigen Gefahren und gesundheitlichen Problemen 
zu schützen. Doch das Leben hält trotzdem noch so 
manches risikoreiche Abenteuer für sie bereit!

Foto: S.Schneider


2 Kommentare:

Ein Garten in der Steiermark hat gesagt…

Ui, da hätt ich Angst, wenn die Katzen so herumturnen, aber es ist schön anzusehen... Ich hoffe, ihr findet eine passende Versicherung... LG

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ein Garten in der Steiermark
Och, in jungen Jahren, wenn sie sicher auf den Pfoten sind, geht das. Inzwischen kommen alle 3 Mädels ja auch die Bäume gut rauf und wieder runter ;-)
Nur unsere Maus war im Alter von 7 Jahren nachmittags mal total übermüdet und ist dann beim Sprung vom Garagendach zum Gründach abgerutscht und 3,5m in die Tiefe zwischen die Blumenkübel auf die Betonplatten gefallen …
Total ausgepowerte übermüdete Katzen sind ein Problem. Daher habe ich auch versucht Krümelchen danach ins Haus zu holen. Das war eine ziemlich zeitintensive Aufgabe bis sie endlich auch drin war :-)
Eigentlich habe ich zur Zeit kaum Angst um sie, was das Klettern und Springen anbelangt. Allegra war in jungen Jahren auch so eine tolle Sprungkünstlerin, die Wände hochlief und mit Leichtigkeit vom ca. 2,20m hohen Garagendach in die Tiefe sprang. Das haben wir nur durch ihre Diabetes irgendwann vergessen …

Mal schauen, wie wir durch den Versicherungs-Dschungel kommen. So ganz sicher bin ich mir nicht, ob sich das wirklich lohnt, und ob das gute alte 'Sparbuch' nicht doch sinnvoller ist. Teuer wird es so oder so. Und bei den wirklich steigenden Tierarztkosten vermute ich, dass sich viele demnächst kein Tier bzw. wohl nur noch ein Tier leisten werden.
Und das Röntgen der Flo sowie ein paar Medikamente waren mal eben 133,- €. Dafür, dass sie am übernächsten Tag schon wieder von der Kletterwand in die Tiefe sprang. Aber es hätte ja noch viel schlimmer kommen können - so dick wie der Hinterlauf am Donnerstag plötzlich war!