Heute gab es in der Mittagszeit endlich das passende Licht,
um unserer Hemlocktanne an der Südseite mal wieder etwas
mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
auf dem Blog 'Günstig Gärtnern' war ich neugierig geworden,
ob sich bei uns - nach dem Rückschnitt vor einigen Jahren,
wieder kleine Zapfen gebildet hatten …
Leider waren sie nur vereinzelt ganz oben zu entdecken.
Und natürlich überwiegend auf der Südseite,
wo sie in ca. 3m Höhe die Grenze mißachten.
Also müssen diese zarten Baumspitzen in luftiger Höhe
nun leider bald wieder weichen. Aber dank dem Post
'Zapfenstreich' dürfen Meisen hier vorerst noch speisen.
Doch im März oder April wird unsere Scheinakazie
dann wohl wieder eine Solitärstellung erhalten.
Denn zu dem Zeitpunkt müssten die Zapfen geerntet
sein, und der Rückschnitt in der Krone richtet noch
nicht so viel Schaden an. Nur schade, dass es dort
unterhalb der zu kappenden Spitze schon seit einigen
Jahren keinen geschützten Nistplatz für die Vögel
mehr gibt. Denn immer wenn es wieder so weit wäre,
kommen Säge und Schere …
Fotos: S.Schneider




4 Kommentare:
Beide Bäume sehen toll aus. Die Hemlocktanne habe ich auch bei Günstig Gärtnern kennengelernt - es gibt so viele Bäume...
@ Ei Garten in der Steiermark
Ich kenne sie schon aus Kindertagen. Im großelterlichen Garten wurde Anfang der 70er ein Beet von einem befreundeten Gärtner bepflanzt. Sie gehörte zur Erstbepflanzung. Und seit Ende der 80er schnippele ich nun dort an ihr rum, denn sie steht ebenso grenznah, nur an der Nordseite und strebt natürlich auch nach oben ... Dort hat sogar mal ein Eichhörnchen versucht einen Kobel zu errichten, wurde aber von Raben vertrieben. Und die Vögel haben einen erweiterten Speisetisch, denn im alten Apfelbaum davor, gibt es Futterstellen. Daher haben wir wohl auch nie darauf geachtet, dass sie sich auch an den Zapfen bedienen, wenn sie dort 'ansitzen' ...
Mir gefiel sie damals schon so gut, dass sie gleich im Anfang unserer Gartenplanung mit auf der immergrünen Liste stand. Und inzwischen klettert auch Rosa helenae bei uns in ihr rum. Da gibt es auch was für die Bienen und Blümchen trägt sie neben Hagebutten jetzt auch ;-)
LG von Silke, die sich mal ein anderes Profil geklaut hat, da ihr Laptop mit Katzen- & Gartenbildern gerade überläuft ...
Sehr schön!
Mal gut, dass der Orkan nicht alles mit sich gerissen hat!
@ Sara
Na ja, was Friederike nicht geschafft hat, hat der Sommer dann teilweise geschädigt - z.B eine Fichte im Hochwald ist jetzt eingegangen. Und im nördlichen Nachbargarten stirbt ebenfalls mindestens 1 Fichte - ev. aber noch eine weitere. Und an der östlichen Grenze des Nachbargartens gibt es einen baumfeindlichen Nachbarn, der sich in den Kopf gesetzt hat, dass eine alte Grenzfichte gefällt werden soll. Unsere südlichen Nachbarn haben ihren herrlichen alten Apfelbaum nun vom Totholz des letzten Sommers befreit - so, wie er jetzt aussieht, befürchte ich dieses Jahr wird er nicht mehr überleben. Und das sind auch die Nachbarn, denen unsere Hemlocktanne, die Ramblerrosen, die Wachholder, der Taxus, der Haselstrauch, die mit altem Efeu bewachsene Weide, der Ilex und der Conus kousa ständig ein Dorn im Auge sind, da sie über ihren 2m hohen Lattenzaun zu sehen sind … Doch, da wir uns das Licht wegnehmen und unsere Grenzbepflanzung zu ihnen keinen Schatten werfen kann, gibt es Grenzen, wie weit wir die Bäume und Sträucher kürzen. Und da die Vögel ja zumindest einige Nistplätze in jedem Jahr benötigen, geht das nur halt etappenweise und nicht 1x radikal mit der 'Heckenschere' - so wie sich unsere Nachbarn das wünschen würden …
Die Scheinakazie mit der Mistel kommt dann aber wahrscheinlich endlich im nächsten Jahr dran - wenn die Zwetschge sich nach dem Kieferfall hoffentlich erholt hat und wieder in Form ist.
Kommentar veröffentlichen