Samstag, 12. Januar 2019

Katzenradio



Morgens um 8:40 Uhr gab's was für die Ohren.

Wahrscheinlich kam unser Haus-Mauswiesel 
gerade von seiner Morgentour zurück ... 

Flo lauschte zunächst einmal ganz gespannt Richtung Flur - 
dort wo das Mauswiesel über dem Hauseingang zwischen 
Dachrinne und Ziegeln das winzige Schlupfloch wieder 
geöffnet hatte. Dann verfolgten die Öhrchen das Getrappel 
über das Betthaupt bis zur anderen Seite des Raumes. 
Und irgendwo vor dem Katzenfenster muss das Tierchen 
seinen Schlafplatz in der Holzbalkendecke eingerichtet 
haben. Denn dort bleiben die Radar-Öhrchen meist 
ziemlich lange stehen.

Fotos: S.Schneider


5 Kommentare:

Schwabenfrau.blogspot.com hat gesagt…

Hallo Silke,
das kann ich mir gut vorstellen, wie die Öhrchen hin und her gehen.

Das war bestimmt wieder richtig süß mit anzusehen.
Wir hatten mal in einem Haus in den Cevennen, im Urlaub, dort hatten wir Siebenschläfer. Gesehen haben wir sie nicht aber wir haben sie gehört und den Dreck hatten wir auch.

Ausserdem besuchte uns immer eine Kröte, die hatten die Franzosen, (Vorgänger) Adolf getauft. Was soll man dazu sagen.
Gesehen habe ich Adolf allerdings auch nie.

Lieben Grüße Eva

SchneiderHein hat gesagt…

@ Eva
Ja, dieses Schauspiel haben wir je nach Wetter jetzt einige Monate mehrmals täglich …
Einmal habe ich ein Mauswiesel sogar ganz kurz gesehen. Es lief vom Wachholder aufs Dach. Und ich hoffe nicht, dass es so sehr an den Balken nagt, dass uns die Zimmerdecke irgendwann aufs Bett fällt … Aber es wäre müssig zu versuchen das Dach komplett dicht zu machen. Ich hoffe nur nicht, dass wir auch noch Waschbären bekommen. Denn in der Umgebung wurden schon welche gesichtet.

Ach ja Tiere und ungebetene Gäste im Haus! Da haben wir im Laufe der 17 Jahre, die wir hier nun schon leben einiges erlebt: Von Nacktschnecken vor der Küchenzeile; Igeln unter dem Dach; spielenden Mardern; Wespen, die durch die Leuchte in der Zimmerdecke kamen; verirrten Eichhörnchen im Treppenhaus; diversen Amseln, die zur Gartentür reinmarschierten, da der Katzenfutternapf im Garten nicht mehr gefüllt war; Meisen, die sich zu Ostern an meiner Dekowolle zu Nistbau bedienten, Zaunkönigen & Rotkehlchen, die im Winter im Treppenhaus nach Insekten in den Spinnweben suchten; sich paarenden Tigerschnegeln an der Fensterbank im Treppenhaus; diversen Molchen im Bad, in der Kleiderkammer sowie im Keller und Fakir-Nacktschnecken auf Nadelfilz-Fliesen. Wer ein altes Haus hat, der hat auch was zu erzählen ;-)
Frösche und Kröten blieben bis jetzt draußen, aber dafür habe ich mal eine Kröte versehentlich von Braunschweig nach Hannover gefahren und dann bei der nächsten Tour nach BS wieder mitgenommen und wieder in den Tümpel im Garten meiner Mutter zurückgesetzt ...

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Im Nachbarhaus im vorigen Wohnort war mal ein Marder unterm Dach, der hatte sich auch über unsere Autos hergemacht. ;-) Der polterte nachts da herum.

Und in L. hatten wir einen Bilch auf dem Boden gefunden. :-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Marder toben hier auch manchmal durchs Haus. Das bekomme ich aber nur mit, wenn unsere Ober-Mieterin wieder gegen die Wände schlägt. Im letzten Jahr lief mal tagsüber ein Marderpaar unsere Einfahrt entlang. Und bei meinem Peugeot 205 hatte ein Marder mal meinen Gaszug verstellt. Und bei meinem Pluriel wohl vor 2 Jahren mal ein Kabel im Motorraum gelockert und dadurch eine Funktionsstörung am Beifahrer-Airbag ausgelöst. Hier ist eben viel Natur im und am Haus ...

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Ja, die können einen ganz schönen Schaden anrichten. Bei uns am Waldgartenhaus war auch viel Natur und unsere Autos wurden mehrfach von Mardern heimgesucht. Erst das Mardergitter brachte dann Abhilfe. ;-)

Liebe Grüße
Sara