Samstag, 30. März 2019

Wo früher die Maus saß



Inzwischen ist der Platz auf dem Beistelltisch neben der Liege
im früheren Erdbeerfeld auch bei unseren drei Katzenmädchen 
zeitweilig sehr beliebt. Und als ausgerechnet heute früh eine
Flo dort saß, wo die kleine Maus morgens besonders gern 
Fußstapfen … 

Foto: S.Schneider


4 Kommentare:

Karen (Allegrias Landhaus) hat gesagt…

Liebe Silke,
wir haben 3 Mäuse, die sich regelmäßig blicken lassen. Eine wohnt links unterm Kaminholz und traut sich nur circa 3 Meter bis rüber ins Sonnenbeet. Dort wohnt Maus Nummer 2, die gerne über die Terrasse saust und im Buchsgarten verschwindet, wo Maus Nummer 3 ihre Haustür hat. Besonders süß ist es bei Regenwetter, da springen sie förmlich über Gras, damit der Bauch nicht so nass wird.
Wo ist Eure Maus geblieben, Katzenopfer? Hier ist mal eine im Wassereimer ertrunken.
Liebe Grüße
Karen

SchneiderHein hat gesagt…

@ Karen
Ja, Du bist später dazu gekommen ;-)
Wir hatten schon mehrmals nette kleine Mäuse auf dem Gartentisch, die sich am Vogelfutter labten. Und vor allem nachdem unsere kleine Maus (graue Katze, die im Alter von über 15 1/2 Jahren am 30. März 2017 starb) keine Bedrohung mehr darstellte, tanzten die Mäuse noch mehr auf dem Tisch. Denn vor Allegra brauchten sie keine Angst mehr zu haben. Und Cäsar kam auch nur sporadisch vorbei. Besonders niedlich waren die vorwitzigen Mäuse im Frühjahr zur Mittagszeit.
Aber seitdem die 3 Katzenmädchen nun Teilzeit-Freigängerinnen sind, ist kaum eine Maus mehr sicher vor ihnen. Und da sie bei uns im Garten schon ziemlich aufgeräumt haben, bringt sich Finja Mäuschen inzwischen aus den Nachbargärten mit - am vorletzten Sonntag sogar 2 Stück in Folge …

Zwar tut es mir um jedes Tierchen leid, aber sie werden wenigstens zum Teil gefressen. Das müsste eigentlich perfektes Bio-Katzenfutter sein - auch wenn sie deswegen häufiger eine Wurmkur erhalten sollten ...

Und dann gibt es noch einen Grund, warum bei mir/uns immer 2 Herzen in einer Brust schlagen, wenn unsere Katzenmädchen wieder eine Maus erlegen: Mäuse sind die besten Wirte für die Zeckenverbreitung. Zwar legen wir auch schon seit Jahren Zeckenrollen aus, so dass die 'behandelten' Mäuse idealerweise auch zur Zeckenvernichtung eingesetzt werden. Aber der Erfolg ist nicht überprüfbar. Und da zumindest unsere Gartenmäuschen nicht nur nachtaktiv sind, ist es fraglich, ob das Zeckenrollen-System überhaupt funktioniert. Denn angeblich zerfällt der Wirkstoff Permethrin - der die Zecken im Fell der Mäuse abtöten soll - angeblich unter Lichteinfall. Also dürften die Mäuschen nur in der Dunkelheit mit der permethringetränkten Watte in den Rollen in Kontakt kommen. Von daher bin ich inzwischen ziemlich unsicher, ob Gartenmäuse und Zeckenrollen wirklich ein wirksames Mittel gegen alle Zeckenstadien in der näheren Umgebung sind.
Und so ist es wohl gar nicht so schlecht, dass unsere drei grauen Katzenmädchen die Mäuse-Population etwas eindämmen. Denn unser Garten hat ihnen nicht nur auf dem Hochwald-'Kompost' viel zu bieten!

Unsere Maus hieß ganz im Anfang 'Mascha' - das steht auch in ihrem Stammbuch. Doch da sie ihre Öhrchen so flach stellen konnte, wurde sie schon in der Katzenkinderstube Gizmo genannt. Und als wir sie am 9.11.2001 aus der Kinderstube abholten, da hieß es von ihrer Katzen'mutter' bei der Verabshiedung 'Mach's gut kleine Maus' ...

Karen (Allegrias Landhaus) hat gesagt…

Das stimmt natürlich mit den Zeckenwirten. Und die Rötelmaus überträgt das Hantavirus. Wenn ich dort fege, wo die Mäuse es sich gemütlich machen, bin ich immer vorsichtig mit dem Atmen. Unsere Hochbeete sind von unten mit Draht abgedichtet. Bei der hiesigen Wühlmauspopulotion hätten wir sonst ein Probleme. Ratten holt hier der Nachbarshund zur Rechten, falls mal eine auftaucht. :-)
Liebe Grüße
Karen

SchneiderHein hat gesagt…

@ Karen
Ich habe noch gar nicht nachgeschaut, was das für kleine Mäuse sind, die unsere Mädchen am Liebsten fangen und futtern. Aber ich glaube Rötelmäuse haben wir hier zum Glück nicht. Und die Garage, wo wir zeitweilig mal vergessen abends die Tür zu schließen, da nisten sich hoffentlich in den nächsten Jahren auch nicht so schnell wieder Mäuse ein! Wir waren nämlich mal so blöd und hatten einen Korb voller Walnüsse in der Garage gelagert. Das war wohl eine Party! Denn überall in den Ecken und sogar auf den Regalböden lagen leergefressene Nüsse und reichlich Kot. Genauso toll war es, als ich Hagebuttenzwige in der Garage für die Deko eingelagert hatte. Da bauten sie sich im Oster-Dekogras ein Nest und hatten die Früchte dann fast vor der Nase ;-)
Also unser Wühmaus-Eingang liegt versteckt zwischen Rose und Buchsbaum mitten auf dem Beet. Und die Ratte hatte sich auch von oben einen Eingang an einer Rose gebuddelt. Da hätte uns Draht nichts genützt.
Lediglich unter dem Teichvlies haben wir oder wollten wir in den Randbereichen zum Hochwald extra Draht einbauen. Aber nun durchbohrt uns ja wohl eher das Schilf irgendwann die Folie ;-(