Freitag, 8. März 2019

Fast den Hasen erschlagen ...


Nach den wundervollen Frühlingstagen im Februar
zeigt uns der März jetzt sein stürmisches Aprilwetter. 
Und so war ich morgens beim ersten kurzen Blick 
in den Garten heilfroh, dass ich nur reichlich herab 
gewehte trockene und auch kleine frische Zweige 
der Korkenzieherweide vor dem Treppenhaus sah. 

Erst gegen Mittag hatte ich heute die Gelegenheit 
die 3 grauen Katzenmädchen in den Garten zu lassen 
 hinteren Teil des Gartens. Alle Bäume und Büsche 
sahen zum Glück unbeschadet aus. Denn nachts 
hörten sich die Sturmböen, die ums Haus tobten 
zeitweilig wirklich gefährlich an. 

Und Friederike hatte uns die herrliche alte Kiefer 
am 18. Januar 2018 am frühen Nachmittag ja nahezu 
lautlos diagonal in den Garten geworfen und so dann
nebenbei auch den Efeu-Apfelbaum, unseren Glastisch 
fast unter ihr begraben ..

Aber heute schien alles spurlos an Haus & Garten 
vorüber gegangen zu sein.

Nur einen der drei Obelisken hatte der Sturm 
aus dem Beet geworfen 

Wie gut, dass diese Lenzrosen noch nicht so weit sind!

Und was wäre wohl mit den 3 Rosen passiert, die eigentlich 
schon längst in den drei Obelisken ranken sollten? Da müssen 
wir wohl vor der Pflanzung noch über eine besser gesicherte 
Verankerung im Boden nachdenken 

Tja, und so ein Ganzjahres-Hase lebt im Garten halt immer 
gefährlich. Er hat ein paar Schrammen in dieser stürmischen 
Nacht vom Obelisken-Fall davongetragen.

Fotos: S.Schneider


6 Kommentare:

Elke Schwarzer hat gesagt…

Hallo Silke,
hier ist zum Glück wenig umgekippt, aber der nächste Sturm rollt schon wieder an.
Wäre schade um den Hasen gewesen.
Die Lenzrosen, die ich von dir habe, sehen heute wieder großartig aus, die werden mit jedem Jahr schöner.
VG
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Bei uns biegen sich schon wieder manchmal die Bäume. Und als ich eben im Sonnenflitz mal kurz im Garten war, konnte ich ganz deutlich erkennen, dass an der letzten lebenden Grenzfichte im Nachbargarten auch schon ein der Fichten-Borkenkäfer Spuren hinterlassen hat. Jetzt ist es also nur noch eine Frage der Zeit, wann die 3 fast toten Fichten und unser bereits abgestorbener fast rindenrloser Kümmerling im Hochwald nun auch noch umkippen …

Ja, um den Ganzjahres-Hasen wäre es wirklich schade gewesen, wo er doch so schön zu den Pflanzkübeln meiner Schwiegermutter passt. Zumal das ihr letztes umgewandeltes Geldgeschenk war.

Jetzt sind Deine Lenzrosen dann wohl wirklich fast schon kräftiger als meine! Allerdings hatten meine auch im letzten Sommer arg unter der Trockenheit zu leiden. Und nun fehlen mir seit heute schon 4 weiße Blüten: Denn unsere Mädchen nehmen beim Rennen und Fangen spielen die Abkürzung übers Lenzrosenbeet. Daraus werden nun leider keine neuen Sämlinge. Und leider halten sie sich bei mir auch nicht in der Gartenvase. Daher habe ich die heute abgeknickten herrlich grün-weißen Blüten nun mal lieber gewassert. vielleicht habe ich so noch etwas mehr Freude daran ...

Calendula hat gesagt…

Das hört sich alles ja noch mal nach "Glück gehabt" an.
Hier bei uns gab es nachts nur vielleicht drei oder vier heftige Sturmböen (wodurch ich natürlich aufgeschreckt bin!). Aber dabei blieb es. Außer ein paar kleineren Ästen kam nichts runter.
Ein schönes Wochenende
Calendula

SchneiderHein hat gesagt…

@ Calendula
Ja, das war wirklich Glück. Doch dafür hatten wir gegen 15 Uhr heftigen Hagel, er die Wege weiß machte und dazu Gewitter -halt echtes Aprilwetter. Und während es stürmte, donnerte und hagelte, war es plötzlich still - regelrecht stumm … So, als ob jemand den film abgestellt hätte. Das habe ich noch nie erlebt - quasi wie das Auge des Sturms. Mal abwarten, wie morgen der Garten aussieht, wenn das so weiter geht ;-(

Renate hat gesagt…

Jedes Mal, wenn ich euren Garten sehe, packt mich ein kleines Neidgefühl. So ein wundervolles und geheimnisvolles Naturparadies!
Hier fängt es übrigens auch gerade wieder an zu wehen, und für morgen ist Sturm angesagt. Ich hoffe dann jedes Mal, dass ihm eine riesige Tanne zum Opfer fällt. Nämlich diese, die extrem hoch in meinen Ammersee-Blick ragt.
Liebe Wochenendgrüße
Renate

SchneiderHein hat gesagt…

@ Renate
Ich gebe zu, vor vielen Jahren - als der Teich fertig und der Garten noch handhabbar war, da war etwas neidisch sein für die Liebhabern von wilder Natur berechtigt. Jetzt kämpfen wir immer noch mit den Umständen der letzten 10 Jahre und den Folgen von Friederike. Und ob wir nochmals so einen Zustand erreichen - wenn jetzt auch anders, wie damals, als wir mit dem Gartenbloggen anfingen, ist wirklich fraglich. Aber ich gebe zu, dass mir es im Moment auch reicht, dass die Mädchen bei uns voll Freude rennen, klettern und erkunden können. Das gibt unserem Garten nun eine ganz andere Bedeutung. Auch wenn mich das wilde Spiel nun schon 4 weiße Lenzrosenköpfe und mindestens 2 Leberblümchen-Blüten gekostet hat …

Unser Wetter wurde gestern noch richtig heftig - richtig lauter Hagel mit Sturm, der dann plötzlich verstummte. So, als ob jemand den Ton ausgestellt hatte - so etwas habe ich noch nie erlebt.

Ganz ehrlich, ich finde es schade, um jeden Baum der fällt. Und was es bedeutet, wenn große Nadelbäume so einfach umkippen, das habe ich ja nun schon mehrfach bei uns und im Nachbargarten erlebt. Damit ist nicht zu Spaßen. Allerdings hatten wir bis jetzt bei den Schäden immer noch viel Glück gehabt!