Freitag, 22. März 2019

Nur ganz wenig Gelb ...



Da ist es - die einzige Blüte des gelben Buschwindröschens.
Ihre Blätter erschienen ungewöhnlich früh und auch zahlreich, 
aber dafür nur ein einziger gelber Farbtupfer.

Halt, da ganz hinten im Versteck, da blitzt es auch gelb!
Doch das ist eine der letzten Blüten des Winterjasmins.

Auch er ist inzwischen fast nur noch grün.

Schade, jahrelang war es eine wunderschöne Pflanzgemeinschaft 
aus Winterjasmin mit einer Unterpflanzung aus Winterlingen, die 
nach der Blüte von gelben Buschwindröschen abgelöst wurden. 
Aber den Winterlingen war es im Waschzuber vor der Teichmauer
wohl in den letzten Sommer zu heiß und trocken geworden. 
In diesem Frühjahr sah ich kein einziges Blatt. Und auch den 
gelben Waldbewohnern scheint dieser Platz nach über 10 Jahren 
nun nicht mehr zuzusagen. Etwas Hornspäne und reichlich 
Wasser haben sie in den letzten Wochen wieder bekommen. Aber 
ob das für das vertraute Blütenmeer im nächsten Jahr reicht?

Blühfaul waren bei uns in diesem Jahr auch die Schneeglöckchen 
am Teichrand, die Krokusse in der Wieseviele Helleborus-Stauden 
in Töpfen und im Beetdie Scheeforsythie sowie auch die beiden 
Winterheckenkirschen, die sogar gar nicht zur Blüte kamen. Und 
auch bei den Sommer-Knotenblumen und den Schachbrettblumen 
zeichnet sich bereits ab, dass es in diesem Jahr nur ganz vereinzelt 
ein paar Blüten gibt.

Fotos: S.Schneider


4 Kommentare:

Claudia hat gesagt…

Liebe Silke,
es ist oft nicht nachzuvollziehen, warum Blumen in einem Jahr so üppig blühen und im nächsten lassen sie sich nicht sehen. Ich könnte mir vorstellen, daß der letzten hei0e und so trockene Sommer vielleicht mit dazu beigetragen hat ... wer weiß ....
Freuen wir uns über jedes Blümchen, das da kommt ;O)
Hab einen schönen und freundlichen Tag!
♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

SchneiderHein hat gesagt…

@ Claudia
Ja, das winzige Gelb ist so halt viel bedeutsamer! Und zum Glück sehen alle anderen Blätter frischgrün und gesund aus. Also sollte ich in diesem Jahr wirklich mal versuchen den Weg am Teich so freizuhalten, dass ich dort auch häufiger mit der Gießkanne vorbeikomme. Unsere Katzenmädchen würden es mir vielleicht auch danken, wenn die Fläche vor der Mauer auch im Sommer bewohnbar und bequem erreichbar bleibt. Wir meiden sie jedoch zum Sitzen, da ich mir an der Stele schon ziemlich oft Zecken eingefangen habe. Daher ist der Platz meist nur an kühlen Tagen im Winter mein liebster Gartenplatz ...

Claudia hat gesagt…

Oh, das kann ich sehr gut verstehen, liebe Silke! Wer will sich schon gern Zecken einfangen ;O)
Hab noch einen feinen Tag!
♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

heinwerken hat gesagt…

@ Claudia
Ich will Zecken fangen ;-) Aber lieber nicht, in dem ich als Lockmittel auf der Bank sitze und die hungrigen Krabbler hoffentlich rechtzeitig entdecke. Aber es hat wohl doch etwas geholfen, dass ich so manches Jahr morgens am Wiesenrand ganz genau die Halme angeschaut und viel Getier dort abgesammelt habe. Seitdem wir im Sommer 2011 dort am Wiesenrand vorm Haus ein oder zwei Zeckennester hatten, war die Wiese im Frühsommer jahrelang fast so eine Art Partnerbörse. Letztes Jahr waren mir weniger aufgefallen. Aber bei der Hitze hatte ich mich auch viel seltener auf die Suche begeben und sie waren wahrscheinlich wegen des Wetters auch eher nachtaktiv. Mal schauen, was dieses Jahr so für Überraschungen bereit hält ;-(
LG von Silke, die mal wieder Wolfgangs Account gekapert hat ...