Auch in der Vergrößerung ist nur ein winzig kleiner Schatten
hoch oben im Giebel zwischen den Holzschalbrettern vom Dach
zu erahnen. Aber trotzdem möchte ich hier den Kurzzeit-
Schlafplatz der Fledermaus festhalten.
Denn so strahlend blau war der Himmel, als sich das wahr-
scheinlich irgendwo aufgeschreckte Tierchen kurz vor 14 Uhr
hoch oben an der Hauswand im Schatten endlich in die Ecke
kauerte und dort dann auch zur Ruhe kam. Zuvor flatterte es
mindestens 5 Minuten zwischen der Blutbuche im Nachbar-
garten, unserer Korkenzieherweide, der Hausfassade und
dem Wäldchen aufgeregt hin und her.
Und als die Dämmerung einsetzte, sah ich sie nochmals
einige Zeit zwischen Wäldchen und Haus umher kreisen …
Es gibt sie also noch! Vor vielen Jahren konnten wir nachts
bisweilen Fledermäuse im Garten beobachten. Und vor einigen
Jahren suchte sich eine Fledermaus ausgerechnet ihr Nacht-
quartier an der Stange unserer Garagen-Schiebetür. Ob sie
sich damals am Morgen beim Öffnen der Tür verletzt hatte,
weiß ich leider nicht. Sicherheitshalber brachte ich das
Tierchen gleich darauf im Pappkarton zur Tierhochschule.
Doch eine Rückmeldung habe ich nicht erhalten.
Foto: S.Schneider

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