Das ist zwar der Waldmeister vom Vorjahr, aber wahrscheinlich
sprießen die jungen Triebe schon im Untergrund. Denn am Rande
des Beinwell-Feldes hat sich noch etwas Waldmeister gehalten.
Kaum vorstellbar, dass er einmal diverse Quadratmeter unter
den alten Obstbäumen einnahm, und die Walderdbeeren aus der
Fläche vertrieb. Nun ist es ihm ohne den alten Efeu-Apfelbaum
wohl viel zu sonnig geworden, und er zeigt sich nur noch ganz
vereinzelt. Dass ich ihn jahrelang zu unseren schlimmsten
Unkräutern zählte, das war einmal …
Foto: S.Schneider

2 Kommentare:
Oh, Waldmeister im Gaten, wie herrlich ist das denn, liebe Silke? Ich hab lange keinen mehr in der Natur gerochen!
Ich wünsche Dir einen zauberhaften Tag!
♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥
@ Claudia
Ja, vor vielen Jahren fing es mal ganz klein mit einem Waldmeister-Kräutertopf an. Irgendwann hatten wir mal über 20qm, die er unter den alten Obstbäumen erobert hatte, und er breitete sich immer mehr aus. Ich hatte damals echt Bedenken, dass unser Garten nur noch aus Waldmeister-Rollrasen bestehen würde. Aber irgendwann wurde es ihm wohl bei uns zu trocken, und nach Friederikes Besuch nun auch viel zu sonnig.
Aber wenn man ihm einen schattig-feuchten und gut gemulchten Standort bieten kann, dann ist er ein herrliches Unkraut, das durch den ganzen Garten vagabundiert. Denn die Früchte sind klettenartig und wandern z.B durch Katzen und andere fellige Tiere durch den Garten. Also nicht unbedingt für Gärten geeignet ...
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