Samstag, 18. Januar 2020

unermüdliches Draußentier ...



Während Flo, Finja, Wolfgang und ich heute draußen schwächelten, 
hielt Krümel mal wieder fast gar nix im Haus. Erst gegen 14:30 Uhr 
kam unser kleines Wuselchen dann auch endlich ins Haus.

Foto: S.Schneider


Zweige im Sonnenschein



Schon seit einigen Tagen schaue ich immer mal wieder 
hoch oben in die Zweige zur Magnolie, um nach ihren 
pelzigen Blütenknospen zu sehen. Aber die Suche ist 
wohl fast vergeblich. Der letzte Sommer war für sie 
einfach zu trocken. Denn das ab und an unter Wasser 
setzen mit Hilfe unser Grundwasserpumpe reichte 
für sie überhaupt nicht aus 

Und der abgefallene Zweig der Blutbuche sitzt dort oben 
anscheinend richtig fest. In jedem Winter waren Zweige 
und kleine Äste von der mächtigen Buche herabgefallen, 
aber in diesem Jahr musste ich schon wesentlich mehr 
von ihnen aus den umliegenden Bäumen und Sträuchern 
herausfischen.

Bei Hainbuchen ist es wohl üblich, dass sie sehr lange 
ihre Blätter behalten, aber Nachbars Blutbuche putzte sich 
früher erstaunlich gut. Doch in diesem Winter hängen 
noch immer ungewöhnlich viel Blätter und Fruchthülsen 
am Baum.

Und durch die entstandene Lücke - der drei gefällten Fichten
ist nun vom Haus aus zwischen den Wachholdern, der alte 
erwürdige Walnußbaum im Nachbargarten zu sehen. Auch er 
trug im letzten Herbst zwar viele Früchte, aber fast keine 
von ihnen war genießbar … 

Fotos: S.Schneider


Nach einem sonnigen Frühlingstag


… wenn es abends allmählich wieder kälter wird.

Jetzt wärmt das warme alte Lichterketten-Licht im Apfelast,
 und der Zinkstern verteilt viele Sternchen für die Nacht ...

Foto: S.Schneider


Freitag, 17. Januar 2020

So viele Bucheckern ...



Dieses Foto habe ich mir geklaut. Denn gestern hatte ich 
nach einem herrlichen Frühlingstag im braunschweiger Garten 
absolut keine Lust mehr in die Tiefen meines DekoGerümpels 
vorzudringen, um dieses kleine Buchecker-Tier zu suchen. 
Ich hatte das Bild schon mal im Februar 2016 auf DekoGerümpel
 gepostet und dazu auch seine Geschichte aufgeschrieben. Denn 
es ist das letzte seiner Art, das meine Mutter wohl in den 70ern 
mal aus 2 Bucheckern gebastelt hatte. Früher hatte ich von 
diesen robusten Tierchen eine ganze Bande zum Spielen. Und 
so sind sie nach und nach wohl auch abhanden gekommen.
Doch dieser hat all' die Jahre wohlbehütet bei meiner Mutter 
in einem Erinnerungsschränkchen überlebt, bis ich ihn dann 
im April 2008 wiederentdeckte und dem Deko-Fundus zuführte.
Das ausgedruckte Foto im Hintergrund stammt übrigens aus 
dem Jahr 2014. Da hatte wohl jemand bei einer Haushalts-
Auflösung diese 3 Tierchen in einer Schachtel entdeckt und 
bei Ebay als erzgebirgische Figürchen eingestellt 

Und warum schreibe ich das hier nun noch einmal? Vor 
einiger Zeit entdeckte ich zufällig auf dem Blog 'Frau Frieda
bald darauf am Teich zu den herabgefallenen Bucheckern 
von der Blutbuche im Nachbargarten schaute, erschrak ich, 
wie unendlich viele Buchecker-Hülsen und auch taube Nüsse 
dort am Teichrand überall verstreut am Boden lagen. Schon 
im Oktober des letzten Jahres kamen mir die Blätter der 
alten Buche sehr merkwürdig vor, und viele Ihrer Frucht-
hülsen und Blätter blieben erstaunlich lange am Baum.

Doch noch erschreckender war dann das Ergebnis, als ich 
Diese zwei Hände voll Buchecker-Hülsen kam auf weniger als 
50x50cm zusammen. Und sie waren umgeben von zahlreichen 
tauben Nüsschen.

So bekomme ich mein Buchecker-Buchenwäldchen leider 
ganz schnell zusammen, und für ein oder mehr Häschen-
Bastelversuche würde es sicherlich auch noch reichen ...

Denn bis jetzt ist nur dieser Teil an den Hochbecken gefegt, 

und der Bereich vor der Teichmauer befreit. Aber rund um 
die Buche könnte ich bei Bedarf noch reichlich sammeln.

Fotos: S.Schneider


Ob das nun wirklich ein Winter- oder Vorfrühlingsglück ist, 
das Loretta und Wolfgang für ihren Blog 'Ein Fachwerkhaus 
im Grünen' an diesem Wochenende jetzt wieder suchen? 

Noch so ein heißer, trockener Sommer wird der herrlichen 
alten Blutbuche wohl noch mehr zusetzen. Und auch wenn 
sie im Moment noch keine so dicken Blattknospen zeigt, so 
wird ein zu spät einsetzender Winter sie sicherlich auch 
noch zusätzlich schwächen. Es wäre schade, wenn von ihr 
irgendwann nur ein kleines Buchecker-Wäldchen mit 
einigen hoppelnden Hasen bleibt 


Donnerstag, 16. Januar 2020

Der perfekte Frühlingstag ...


… im Januar

bei dem tollen Gartenwetter heute Muttertags-Frei bekam, 
ging der Rückschnitt auf den beiden Hochbecken am Teich 
und auch das Versäubern des Steinfeldes erstaunlich schnell.
Nach etwa einer Stunde - bei fast windstillem Wetter und 
ca. 9°C im Schatten, fehlte dann nur noch ein kleiner Teil, 
den ich lieber später von der anderen Beckenseite aus 
schneiden wollte 

Und so, mit dem schon viel freieren Blick auf das Wasser hätte ich 
unter normalen Umständen vielleicht schon hier mit der Arbeit 
am Teich aufgehört. Denn Rücken und die rechte Hand meldeten:
 Zeit für eine Pause! Doch das Wetter war in der Mittagszeit viel 
zu schön, um nun schon aufzuhören. Also gab es das Mittagsmahl 
zum ersten Mal in diesem Jahr ganz schnell stehend im Garten.
Danach wurden die Körbe auf dem Hochwald-'Kompost' entleert, 
denn das Rückschnitt- und auch das Laub-Material, in dem zur Zeit 
bestimmt noch einige Insekten ihren Winterschlaf halten, mag 
ich nicht einfach shreddern. Wer weiß, wie viele Marienkäfer
 ich heute beim Schneiden der Halme übersehen hatte. Denn mir 
begegnete nur ein noch ziemlich steifer Geselle mitten auf 
dem Hochbecken und ein recht munterer am Rand vom Teich.

Um 15:40 Uhr sah es vor der Teichmauer dann so aus. 

Und nun waren auch endlich die frühen Galanthus elwesii 
gut zu sehen! Sogar das Schild fand ich zwischen Laub und 
Gestrüpp wieder. Und wurde dann ordentlich verunsichert. 
Denn auf dem Schild stand 'Galanthus elwessi'. Hatte ich 
wirklich den botanischen Namen des frühblühenden großen 
Schneeglöckchens all' die Jahre falsch geschrieben? Aber 
vom nun schnell ins Haus eilen um nachzuschauen, hielten 
mich die Gummistiefel ab. Und wie sich später herausstellte,
 war da wohl ein Grafiker nicht ganz bei der Sache, und 
der Kunde nahm diese falsche Schreibweise wohl so ab.

Nein, wie viele Laubkörbe es waren - die da beim Teichschnitt 
zusammenkamen, das habe ich nicht gezählt. Und ich hatte 
gegen 16 Uhr dann wirklich auch Mühe all' die Körbe mit 
den feuchten Wasserpflanzen überhaupt noch zum 'Kompost' 
hinter dem Wäldchen zu schleppen und dort hochzuhiefen.

Und das Wasser-Harken ist dann morgen Wolfgangs Aufgabe, 
denn auch er wollte vor fast 20 Jahren mal diesen Teich 

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 15. Januar 2020

Ach ja ...


Heute bin ich beim morgendlichen Gartenspaziergang 
nochmals zu den Elwesii-Schneeglöckchen vorgedrungen:

Ganz im Versteck - umgeben vom ausbreitungswütigen Schilf 
und anderen umgeknickten Halmen, blühen sie wohl schon 
seit einigen Tagen - die großblütigen Galanthus elwesii.

Sehr gern hätte ich bei dem herrlich-warmen 'Frühlingswetter' 
gleich die Gummistiefel angezogen, zur Schere gegriffen und 
Denn glücklicherweise blieb der angekündigte recht stürmische 
Wind bei uns aus.

Doch leider gab es heute für mich mal etwas mehr 
am Schreibtisch zu tun. Und so weht das schon ziemlich 
zerzauste braun-grau vertrocknete Schilf nun noch 
weiter im 'Frühlings'-Wind 

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 14. Januar 2020

14. Januar 2020




Ein sonniger Frühlingsmorgen …

Das sieht nun wirklich nicht nach Winter aus. Und als 
ein Sonnenflitz schon vor 9 Uhr unseren Raum erhellte, 
nahm ich schnell die kleine Sternen-Lichterkette aus 
dem Küchenfenster ab, und entfernte auch ganz spontan 
Lichterkette im hängenden Zweig durfte aber bleiben,
denn für einen größeren Ab- und Umbau der Deko hatte 
ich an diesem Arbeitstag mal leider keine Zeit. Doch 
bald darauf verschwand ganz plötzlich das so herrlich 
motivierende Sonnenlicht. Der Himmel verwandelte sich 
in ein einheitliches Dunkelgrau, und ich war froh, dass 
die Lichterketten nun wieder für mehr Stimmung sorgten.

Der Tag blieb zwar grau und auch leicht windig. Aber 
der Frühling lag trotzdem in der Luft. Sehr gern hätte ich 
den Tag genutzt, um am Teich endlich das vertrocknete 
Schilf zu schneiden. Denn es versperrt den Blick auf die 
ganz frühen schon blühenden Elwesii-Schneeglöckchen. 
Und auch die wasserblauen Scilla stehen sicherlich schon 
in den Startlöchern. Doch trotz der Freude über all' die 
Frühlingsboten behalten die Lenzrosen noch weiterhin 
ihren Luftpolster-Folienschutz im Übertopf. Und beim 
Aufräum-Rückschnitt behalte ich immer im Hinterkopf: 
Der nächste Winter kommt bestimmt - und das 
vielleicht schon in ein paar Tagen ...

Foto: S.Schneider


Montag, 13. Januar 2020

13. Januar 2020




Zurück zum Haus …

Wäre es gegen 17 Uhr nicht zu dunkel geworden, dann 
wäre ich gern noch etwas länger im Garten geblieben. 
Die Vögel sangen, es wehte nur ein leichter Wind, und 
ich hätte noch einige Stunden so manche Hopfen- oder 
Clematisranke an unser Nordgrenze vom Zaun und aus 
den Sträuchern entfernt. Noch viel lieber hätte ich sogar 
zum Spaten gegriffen, um endlich einigen der Container-
Rosen den Erdkontakt zu ermöglichen. Oder ich hätte 
mich mit der Rosenschere über die vertrockneten Ranken 
des Steinsame-Feldes hergemacht. Aber viel zu lange 
und viel zu gern hatte ich einfach nur Flo und Krümel 
beim Spielen im Garten beobachtet, und einige Zeit 
mit Pläne schmieden und Rank-Obelisken versetzen 
verbracht. 

Die ersten zarten Nivalis-Schneeglöckchen-Spitzen  
vorm Wäldchen sind teilweise schon angeknabbert
Die noch hinter dem braun-grau vertrockneten Schilf 
versteckten Galanthus elwesii am Teich tragen bereits 
leicht geöffnete Glöckchen. Einige Lenzrosen blühen, 
andere haben viele dicke Knospen und manche lassen 
 blüht. Der Schlingknöterich schiebt neue Blätter hervor.
Und ein kleiner Winterjasmin im Topf trägt leuchtend 
gelbe Sterne. Alle Zeichen stehen im Moment 
auf Frühling.

Und doch sagt mir mein Bauchgefühl, dass ich diese 
herrlichen Vorfrühlingstage nutzen sollte, um den Garten 
ganz schnell aufzuräumen, die Schneeglanz-Zwiebelchen 
zwischen die Steinsamen zu setzen, und mir reichlich 
immergrüne Zweige für den Winterschutz zu schneiden.

Und darum darf auch die Pfauendeko mit dem Zinkstern 
noch einige Zeit im Treppenhaus verweilen 

Foto: S.Schneider


Sonntag, 12. Januar 2020

12. Januar 2020




Stunde der Wintervögel

An diesem Wochenende wollte der Nabu bereits zum 10. Mal 
erfahrenwelche, und vor allem auch wie viele Vögel sich 
in Siedlungsgärten, Parks, vor dem Fenster oder auch vom 
Balkon aus beobachten lassenUnd wir machten heute 
ab 11:28 Uhr dann 1 Stunde mit 

Das Wetter war sonnig bis leicht bewölkt, es waren etwa 7°C,
 ab und an wehte der Wind - laut Wetterbericht mit der Stärke 4. 
Die Zählung startete mit einem Amselpaar, das sich hoch oben an 
lange Zeit nichts, der Himmel wurde grau, der Wind nahm zu 
und es gab einige unangenehme Böen. Hinter dem Wäldchen 
flog irgendwann ein Eichelhäher davon. Wir hörten ein oder zwei 
 zeternde Elstern, und eine Taube suchte Schutz in die Douglasie. 
Einige zwitschernde Meisen waren im Wäldchen zu vernehmen, 
aber wir konnten leider nur eine einzige Kohlmeise erkennen. 
Und dann zogen hoch oben - von der mächtigen Blutbuche im 
Nachbargarten teilweise verdeckt - 4 Vögel vorbei, die wir 
leider nicht genau erkennen konnten, und auch nicht mit 
der Kamera erwischten. Ich war der Meinung es könnten 
große Greifvögel sein - wobei mich dann der Gruppenflug 
verwunderte. Und Wolfgang tippte auf 4 Möwen. Daher 
können wir diese Vögel auch nicht melden.

Leider zeigten sich in der Zählzeit weder der Zaunkönig,
 noch unser klingelndes Rotkehlchen. Aber die beiden 
haben wir bis jetzt auch noch nie mit der Kamera erwischt. 
Der Zaunkönig hüpfte in den letzten Wochen ab und an 
am Steg und in den unteren Zweigen der Hedi Grimm herum. 
Und das Rotkehlchen würde an so manchen Tagen unserem 
Treppenhaus wohl gerne mal wieder einen Besuch abstatten, 
um in den Spinnweben unter der Zimmerdecke nach Insekten 
zu suchen. Früher, als die drei Katzenmädchen noch nicht 
bei uns wohnten, war die Gartentür für Maus & Allegra auch 
im Winter oftmals einen Katzenspalt breit geöffnet. Und durch 
diesen Spalt spazierte das Rotkehlchen dann zur Tür herein. 
Heutzutage haben wir dem einen Riegel vorgeschoben, 
so dass der Spalt selbst für ein Rotkehlchen zu klein ist. 
Aber es versucht es trotzdem noch ab und an. Und spielt uns 
einen Klingelstreich. Denn dann steht keine Katze vor 
der Gartentürsondern das Rotkehlchen fliegt eilig davon.

Und nach der Meldung unser mal wieder sehr geringen 
Wintervogel-Zählung an den Nabu, begann für uns der 
erste Aufräumtag im neuen Garten-Jahr ...

Foto: S.Schneider


Freitag, 10. Januar 2020

10. Januar 2020




Es geschah über Nacht.

Nur sie brauchten ihre Zeit. Kaum Frost, kein schräger Anschnitt, 
kein Wasserwechsel, wenig Tageslicht. Und trotzdem erfreuten sie 
uns heute früh in der Morgendämmerung mit den ersten zwei weit 
geöffneten Zwetschgenblüten hoch oben neben dem 3. Stern
Und es kommen noch mehr …

Foto: W.Hein


Und irgendwie bin ich durch meinen persönlichen Adventskalender
der inzwischen jetzt eigentlich ein Weihnachts-/Winterkalender ist, 
total davon abgekommen an der Winterglück-Linkparty auf dem Blog
 'Ein Fachwerkhaus im Grünen' teilzunehmen. Dabei sind doch gerade
unsere so verspätet blühende Barbarazweige im Wohn-/Schlafraum 
ein ganz besonderes Winterglück!