Was für ein faszinierender Anblick am späten Nachmittag …
Die letzte Sonnenstrahlen lassen die Blutbuche erröten.
Wie schön, dass unsere nördlichen Nachbarn und wir
alte große Bäume lieben, und beide Gärten von dieser
immer wieder beeindruckenden Blutbuche profitieren.
Foto: S.Schneider

15 Kommentare:
Tolle Aufnahme. Wie intensiv die Farbe ist. Bei uns ist an der östlichen Grundstücksgrenze ein Wald. Es ist toll, die Bäume zu sehen und zu bestaunen. Hab einen schönen Start in die Woche...
@ Ein Garten in der Steiermark
Ganz so, wie ich das intensive Rot in dem Moment wahrgenommen hatte, hat es mir die Kamera nicht abgebildet. Aber einigermaßen konnte ich es wohl nacharbeiten. Die Stimmung war wirklich beeindruckend - und so hatte ich die Buche in all den Jahren noch nicht gesehen. Daher finde ich es wirklich witzig, dass Euer Ausblick irgendwann langweilig sein könnte. Der Mensch, der Euch das gefragt hat, hat echt keinen Sinn für Naturschauspiele ...
Da habt ihr aber Glück miteinander, die Nachbarn und ihr. Es gibt so viel Nachbarschaftskrieg, gerade da, wo ein großer Baum an einer Grundstücksgrenze steht. LG
Lach, einen Blutbuche ist immer Rot. :-)).
Sieht gut aus deine Buche.
Ich denke, der Buch beeinträchtigt ja keinen weder dich noch den Nachbarn und wenn, dann kann man sich ja einigen, was auch nicht immer einfach ist.
Lieben Gruß Eva
@ Alpha
Das musst Du mir nicht sagen - wir wohnen zwischen zwei Extremen ...
@ Eva
Aber im Winter? Und außerdem muss ich Dich da mal belehren ;-) Eine Blutbuche durchläuft ganz tolle Farbwechsel: Ihre Blätter sind zunächst grün, dann werden sie orange, danach dunkelrot und im Herbst braun.
Auf unserer südlichen Seite hieß die Einigung, dass ich schweren Herzens die damals über 40 Jahre alten Grenzfichten am 5. Dezember 2011 mit dem Kran fällen ließ, da ich das Generve nicht mehr ertragen konnte. Denn mit dem Garten hatte ich 1995 auch einen Grenzstreit geerbt. Seitdem haben wir versucht die beiden Fichten und die Korkenzieherweide im Rahmen der hannoverschen Baumschutzsatzung handhabbar zu halten. Nur als es dann Anfang 2011 hieß, dass unsere Fichten '8m weit' auf das Nachbargrundstück ragten, habe ich kapituliert und mir eine Fällgenehmigung besorgt. Doch bei der Korkenzieherweide mit dem alten blühenden Efeu werde ich nicht nachgeben. Und auch nicht bei dem Rest der Grenzbepflanzung, die nur uns das Sonnenlicht nimmt und dafür herrlichen Schatten spendet. Nur blöderweise ziehen sich unsere Pflanzen natürlich immer mal wieder gen Süden und blühen und fruchten dort auch zeitweilig mal über dem 2m hohen Holzzaun ...
Eine wirklich sehr schöne Aufnahme. Ich liebe Bäume auch, und auch wir haben ein paar große Bäume im Garten stehen, darunter zwei Hainbuchen.
Ich wünsche Dir einen wunderschönen Start in die Woche.
Viele liebe Grüße
Wolfgang
Liebe Silke,
vielleicht berichtigen aber belehren mußt du mich nicht.
Ich denke ich weiß schon Bescheid und bin auch im öffentlichen Baurecht (was manchmal auch die Bäume mit einfasst , sowie im privaten Baurecht auch nicht auf den Kopf gefallen.
:-))
LG Eva
@ Wolfgang
Da gibt es wohl einerseits Gartenliebhaber, die alte große Bäume im Garten zu schätzen wissen. Und andere, für die es nur Teufelszeug ist, das Blatthülsen, Früchte & Blätter abwirft und Schatten produziert ...
@ Eva
Ah, jetzt hast Du Dich geoutet ;-) So manche Andeutung ließ ja schon einiges vermuten, was Dich auch beruflich umtreibt …
Du hast natürlich recht, berichtigen passt wenn besser. Aber da Du wohl schon so viele interessante Bäume & Pflanzen vorgestellt hast, war eventuell ja auch schon eine Blutbuche dabei - ? Jedenfalls erscheinen mir der Stamm und die Äste im Winter recht grau und da ist der Baum Rotangestrahlt ja nun wirklich recht selten.
Ich weiß jetzt nicht, ob Du das Baurecht jetzt auf meine Bemerkung zur Baumschutzsatzung beziehst. Soweit mir bekannt ist, ist die von Region zu Region durchaus unterschiedlich. In BS wurde sie abgeschafft und soll wohl wieder eingeführt werden. Und in Hannover ist sie ziemlich heftig. Aber da wir in den Jahren vor der Fichten-Fällung ziemlich viele Bäume & Sträucher neu angepflanzt hatten, wurde in unserem Fall sogar von einer Ersatzpflanzung abgesehen. Aber ich kenne auch Fälle, wo die Genehmigung verweigert wurde. Das war bei uns 1995 zum Beispiel auch noch der Fall. Da durften nur die unteren Äste der 2 Grenzfichten entfernt bzw. gekürzt werden. Und bei der Weide gab es nur eine Genehmigung für 1/3 der Gesamtmenge an Zweigen. Alles gar nicht so einfach ...
Liebe Sike,
richtig, es ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und in Stuttgart ist eine Bepflanung in den alten Bebauungsplänen, also der Baustaffelverordnung von 1934 nicht dergleich gesagt.
ABER, es gibt neue Bebauungspläne, die sehr kompliziert sind und in denen genau festgelegt wird, was wie und wo angepflanzt werden darf.
Ich denke, so kann ich das natürlich nicht sagen, da ich die Örtlichkeiten in deinem Bundesland bzw. Bereich nicht kenne.
Aber auch Stuttgart hat, falls nicht im B-Plan enthalten, eine Baumschutzverordnung.
Eine Blubuche war bei mir nicht dabei, noch nicht. Aber das kann ich ja ändern. :-))
Ich habe mich in meinen Jahren bei einem Amt in STuttgart eingehend mit all dem befasst und Genehmigungen geschrieben und denke, dass ich mich - zumindest in Stuttgart - ein wenig auskenne.
Was allerdings das prviate Baurecht betrifft, hier ist manches sehr beieinander, wie Zaun- und Mauerhöhe, da dürfen wir gar keine Antowort geben, weil es hier Rechtsanwälte dafür gibt. Das Nachbarschaftsrecht z.B. geht oft ins privatrechtliche über.
Grüße Eva
damit lasse ich es jetzt auch genug sein.
Dieses Iphone bringt mich noch um.
Das macht einfach was es will. Ich bin froh, dass es nicht nur mir so geht.
Sch.... iphone!
LG Eva :-))
@ Eva
Ja, das ist sicherlich ein weites Feld ;-) Und da die Siedlung/das Haus in den 30ern entstanden ist, und die Grundstücke wegen der Selbstversorgung so groß angelegt wurden - alle so um 950 bis 1000qm, wird hier wohl recht unterschiedlich entschieden. Möglich ist auch, dass wegen der zunehmenden Gefahr durch Stürme sich die Beurteilung im Laufe der Zeit geändert hat. Denn von unserem Baumbestand ist uns 'nur' die über 20m hohe fast 50 Jahre alte Kiefer durch Friederike diagonal in den hinteren Gartenteil geknallt. Aber aus dem nördlichen Nachbargarten haben uns noch eine traumhafte wohl ebenso alte Kiefer und 2 Fichten besucht, die mir die Mirabelle fast erschlagen haben und die Zwetschge zumindest zu einem unausgewogenen Baum umgestaltet haben, der sich erst wieder hinwachsen muss …
Seitdem wurden in unserer Umgebung immer mehr alte Fichten und Kiefern aus den 60ern gefällt. Und die herrlichen alten Obstbäume aus den 30ern bzw. 50ern haben wohl leider fast alle unter den letzten trockenen Sommern gelitten. Die sterben hier reihenweise ab - oder werden teilweise wohl auch bewusst kaputt geschnippelt, da sie so viel Arbeit machen und kaum jemand das Obst verwerten will. Gärten im Wandel …
Ich weiß schon, warum ich lieber zwischen meinen Katzenmädels liege und meinen Laptop nutze ;-)
Wir schauen von unserem Garten aus auch auf eine Blutbuche im überübernächsten Garten. Durch eigenes Wachstum und das Umfallen bzw. Fällen mehrerer Kiefern im Nachbargarten ist sie nun fast ungehindert sichtbar für uns. Sie sind ein herrlicher Anblick, nicht wahr? Lieben Gruß Ghislana (die sich gerade durch alle deinen interessanten bei mir verlinkten Posts futtert... Gartenarbeit ist nicht, es gewittert und regnet seit zwei Stunden, da setz ich mich doch mal auf die Couch und schaue...)
@ Ghislana
Hier kam der Regen erst in der Nacht, aber schon nachmittags sah es bedrohlich aus und grummelte etwas. So ganz geheuer war unseren 3 Katzenmädchen das Wetter wohl nicht - sie hielten sich eher in Hausnähe auf.
Und da ich vorgestern und auch gestern teilweise intensiv gewässert hatte, hilft die Kombination jetzt hoffentlich nicht nur den Schnecken …
Kein Wunder, dass Du Dich dann auch so für diesen Baum begeistern kannst! Vorgestern meinte ich sogar schon Buchecker-Ansätze zu sehen. Und vorgestern fand ich ein rotes Kind von ihr im Hochwald mitten auf dem Weg. Das werde ich wohl lieber topfen und im nächsten Frühjahr an unsere Nord-Grenze pflanzen. Bei einem Nachbarswechsel kann das die herrliche Blutbuche trotz Baumschutz-Satzung schnell ihr Leben kosten. Und dann gibt es wenigstens noch ein Kind von ihr - zumindest solange wir hier auf dem Grundstück bleiben.
Eigentlich wären all' die Posts ja viel schöner auf dem Wildwuchsblog integriert, aber das sind nun mal die Folgen der DSGVO und dem Mediengesetzt in Bezug auf die 'tolle Definition' was kennzeichnungspflichtige Werbung ist ;-( Aber so kann ich dann später im grünen Sommerloch dann wenigstens einen Teil der Posts bei Dir bequem wiederfinden und als Link bei Wildwuchs nachträglich einbauen. Denn die Zeitspanne, die ich dort bei Dir eingebaut habe, ist ihre attraktivste Zeit. Meist wandelt sich ihre Blattfarbe schon im Laufe eines Tages und dann noch dazu das wechselhafte Wetter. Das ist wirklich ein Natur-Schauspiel :-)
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