Da ist sie wieder, die beeindruckende
rot-braune Laubfärbung der Sauerkirsche.
Wachholder - hinter der Teichmauer, fällt es noch
gar nicht so sehr auf, wie viele Zweige und sogar
dicke Stämme der herrlichen alten Sauerkirsche
Und beim Blick zum Himmel stellte ich schon gestern fest,
dass das Restlaub der riesigen Blutbuche in diesem Jahr
irgendwie merkwürdig vertrocknet aussah. Lag es nun nur
an der Lichtstimmung? Oder kränkelt jetzt auch diese Buche?
Denn die andere mächtige Buche an der nördlichen Grenze
im Nachbargarten war plötzlich krank, und musste schon
vor einigen Jahren gefällt werden. Allerdings unter dem
wohl noch nicht leiden. Denn unsere Grundwasserpumpe,
die das Wasser aus ca. 4m nach oben befördert, konnten
wir zum Glück noch den ganzen Sommer über nutzen.
Gärten im Wandel. Und leider wird es im nächsten Frühjahr
Fotos: S.Schneider
Und zum Thema vielfältiges, farbenfrohes und nützliches



2 Kommentare:
Schön sieht die aus! So hohe Bäume sind bei uns vielleicht bald Vergangenheit, denn nachbarseits wurde Unmut über die Blattmassen geäussert (wozu natürlich auch der verwehte Laubmulch gehört), im kleinen Hausgarten wäre das zu viel Anfall an Menge! Man will möglichst nur Bäume von sehr geringer Höhe haben im Umkreis.
Ich will ja nun auch keinen reinen Schattengarten, aber so viele hohe Bäume haben wir ja nun auch wieder nicht - bis jetzt. Aber es stimmt schon, mit der Zeit werden es mehr, wenn ich da nur an die Walnuß vorm Haus denke. ;-) Das wird noch was geben! Viele Leute haben keine Lust mehr auf die viele Arbeit. Man sieht sie hauptsächlich grillen und im Garten sitzen ... gesund kann das nicht sein!
Im Waldgarten hatten wir auch eine Blutbuche. Ich mochte die sehr gern, aber auch da war es schon unterschiedlich mit ihren Erzeugnissen. Im jetzigen Garten gehen solche Waldbäume ja gar nicht mehr. Leider habe ich die damals nicht so schön fotografieren können. Krank war die auch, eine Blattkrankheit ...
https://mein-waldgarten.blogspot.com/search/label/Buchen%20-%20Blutbuche%20%28Fagus%20sylvatica%20f.%20purpurea%29
@ Sara
Ups, Du bist noch oder auch schon wieder wach?
Ja, da passen der Umweltschutzgedanke und die pflegeleichten Gartenvorstellungen schon lange nicht mehr zueinander. Früher hatte ich auch über die Baumschutzsatzung in Hannover geflucht - heutzutage ist sie für unseren Garten in Teilbereichen vielleicht die Rettung … Ich hatte zu den Bäumen und Grenzen ja noch etwas unter Deinem neuen 3-teiligen Kommentar vom 9. Januar geschrieben … Und auch wenn ich es schon häufiger geschrieben habe. Ich denke dann immer wieder an unsere östliche Nachbarin, die schon vor über 10 Jahren sagte: 'Mir wächst kein Baum mehr in die Baumschutzsatzung!' Und darum haben wir wahrscheinlich auch immer Stress mit unseren südlichen wegen der hohen Bäume und Sträucher an unserer Südgrenze. Auch wenn wir uns damit ja nur den Schatten mit spenden. Aber leider sind ja sogar Efeu-Blüten für die Herbstinsekten und Efeubeeren für die Amseln im zeitigen Frühjahr zu viel Dreck ...
Ich vermute, dass sich in den nächsten Jahren die Fronten massiv verhärten werden: radikale Natur-/Klimaschützer gegen ordnungsliebende Saubermänner, die an ihren alten Vorstellungen und Bequemlichkeiten konsequent festhalten. Da werden die früheren Petra-Angriffe auf Pelzträger noch harmlos gegen sein …
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