Sonntag, 27. Oktober 2019

Sauerkirsche & Blutbuche ...



Da ist sie wieder, die beeindruckende 
rot-braune Laubfärbung der Sauerkirsche.

Wachholder - hinter der Teichmauer, fällt es noch 
gar nicht so sehr auf, wie viele Zweige und sogar 
in diesem Jahr leider abgestorben sind 

Und beim Blick zum Himmel stellte ich schon gestern fest, 
dass das Restlaub der riesigen Blutbuche in diesem Jahr 
irgendwie merkwürdig vertrocknet aussah. Lag es nun nur 
an der Lichtstimmung? Oder kränkelt jetzt auch diese Buche
Denn die andere mächtige Buche an der nördlichen Grenze
 im Nachbargarten war plötzlich krank, und musste schon 
vor einigen Jahren gefällt werden. Allerdings unter dem 
schon so weit verbreiteten Wassermangel-Problem wird sie 
wohl noch nicht leiden. Denn unsere Grundwasserpumpe, 
die das Wasser aus ca. 4m nach oben befördert, konnten 
wir zum Glück noch den ganzen Sommer über nutzen. 

Gärten im Wandel. Und leider wird es im nächsten Frühjahr 
 zur Blütezeit der Sauerkirsche hier am Teich ganz bestimmt 
nicht mehr so aussehen 

Fotos: S.Schneider


Und zum Thema vielfältiges, farbenfrohes und nützliches 
Herbstlaub habe ich diesen wunderschönen Post auf dem 
Blog 'Ein Garten in der Steiermark' entdeckt.


2 Kommentare:

Sara - Waldgarten hat gesagt…

Schön sieht die aus! So hohe Bäume sind bei uns vielleicht bald Vergangenheit, denn nachbarseits wurde Unmut über die Blattmassen geäussert (wozu natürlich auch der verwehte Laubmulch gehört), im kleinen Hausgarten wäre das zu viel Anfall an Menge! Man will möglichst nur Bäume von sehr geringer Höhe haben im Umkreis.
Ich will ja nun auch keinen reinen Schattengarten, aber so viele hohe Bäume haben wir ja nun auch wieder nicht - bis jetzt. Aber es stimmt schon, mit der Zeit werden es mehr, wenn ich da nur an die Walnuß vorm Haus denke. ;-) Das wird noch was geben! Viele Leute haben keine Lust mehr auf die viele Arbeit. Man sieht sie hauptsächlich grillen und im Garten sitzen ... gesund kann das nicht sein!

Im Waldgarten hatten wir auch eine Blutbuche. Ich mochte die sehr gern, aber auch da war es schon unterschiedlich mit ihren Erzeugnissen. Im jetzigen Garten gehen solche Waldbäume ja gar nicht mehr. Leider habe ich die damals nicht so schön fotografieren können. Krank war die auch, eine Blattkrankheit ...

https://mein-waldgarten.blogspot.com/search/label/Buchen%20-%20Blutbuche%20%28Fagus%20sylvatica%20f.%20purpurea%29

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ups, Du bist noch oder auch schon wieder wach?

Ja, da passen der Umweltschutzgedanke und die pflegeleichten Gartenvorstellungen schon lange nicht mehr zueinander. Früher hatte ich auch über die Baumschutzsatzung in Hannover geflucht - heutzutage ist sie für unseren Garten in Teilbereichen vielleicht die Rettung … Ich hatte zu den Bäumen und Grenzen ja noch etwas unter Deinem neuen 3-teiligen Kommentar vom 9. Januar geschrieben … Und auch wenn ich es schon häufiger geschrieben habe. Ich denke dann immer wieder an unsere östliche Nachbarin, die schon vor über 10 Jahren sagte: 'Mir wächst kein Baum mehr in die Baumschutzsatzung!' Und darum haben wir wahrscheinlich auch immer Stress mit unseren südlichen wegen der hohen Bäume und Sträucher an unserer Südgrenze. Auch wenn wir uns damit ja nur den Schatten mit spenden. Aber leider sind ja sogar Efeu-Blüten für die Herbstinsekten und Efeubeeren für die Amseln im zeitigen Frühjahr zu viel Dreck ...

Ich vermute, dass sich in den nächsten Jahren die Fronten massiv verhärten werden: radikale Natur-/Klimaschützer gegen ordnungsliebende Saubermänner, die an ihren alten Vorstellungen und Bequemlichkeiten konsequent festhalten. Da werden die früheren Petra-Angriffe auf Pelzträger noch harmlos gegen sein …