Sonntag, 12. April 2020

Von der Wiese frisch auf den Tisch ...



Diese kleine Bärlauch-Fläche zwischen rostigen Deko-Kugeln 
und dem Wiesen-Trampelpfad ist zum Glück nun als nächste 
erntereif. Wie gut, dass unterschiedlich besonnte Standorte 
im Wildwuchsgarten noch einige Zeit für Nachschub sorgen.

Nur heute - ausgerechnet zu Ostern, war leider unser Brot 
komplett aufgebraucht. Denn unter erschwerten Corona-
Bedingungen kurz vor den Feiertagen wieder einzukaufen, 
dazu stand dem Herrn des Hauses verständlicherweise 
so gar nicht der Sinn. Und am vergangenen Montag hatte 
er nicht genug gehamstert 

Foto: S.Schneider


8 Kommentare:

Claudia hat gesagt…

Oh ,liebe Silke,
das ist schön, den eigenen Bärlauch im Garten! Ich hoffe, die Vorräte werden wieder gut von Wolfgang aufgefüllt, damit Du wieder Brot backen kannst ;O)
Bei mir hab ich mehrere Versuche gestartet, da wurde der Bärlauch nie was ...
♥️ Allerliebste Grüße, paß gut auf Dich auf und bleib gesund,Claudia ♥️

SchneiderHein hat gesagt…

@ Claudia
Zum Glück ist die Brotversorgung bei uns normalerweise so gut und abwechslungsreich, dass ich mich nicht am Brotbacken versuche. Abgesehen davon ist unser Backofen im Küchenfenster dafür etwas zu klein und auch nicht so ideal. Zum Aufbacken ist er besser geeignet ;-)
Und da wir zum Frühstück auch noch problemlos auf Müsli mit verschiedenen Früchten ausweichen können, kommt der Bärlauch erst wieder morgen auf den Tisch …

Schade, dass er bei Dir nicht gedeihen mag. Ich habe nur an einigen Stellen ein Schneckenproblem, aber ansonsten gedeiht er bei uns eigentlich überall - am sonnigen Teich, im Halbschatten, im Versteck unter Bäumen und Büschen und sogar in der Schattenwiese mitten im Efeu. Hattest Du es mit Zwiebeln oder mit Saat versucht?

Wolfgang Nießen hat gesagt…

Liebe Silke,
bei uns blüht der Bärlauch schon und dieses Jahr wollte ich auch mal die Blüten probieren. Ich habe gehört, man kann die auch essen.
Das Brot ist uns über Ostern auch aus gegangen... Wir haben es einfach verpennt.
Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche.

Viele liebe Grüße
Wolfgang

SchneiderHein hat gesagt…

@ Wolfgang
Das ist ja witzig, dass Ihr auch brotlos ward ;-)
Ja, von eßbaren Bärlauchblüten habe ich auch schon gehört. Aber Bärlauch kann ich wohl nie genug haben - ich hole mir sogar immer noch die Saat aus dem Garten meiner Mutter, denn in der Wiese gibt es noch so manche Lücke zu füllen ...

Sara - Waldgarten hat gesagt…

Hach, bei mir wächst er inzwischen auch und auch an verschiedenen Standorten. Nur wo die Maiglöckchen sind, möchte ich ihn nicht haben, mir fällt es immer schwer, den Unterschied u erkennen. - Ist das daneben Efeu? Vertragen sich die beiden? Oder überwuchert der eine das andere?
Ja, das Hamstern ... ich könnte Brot backen, wir haben aber immer Knäckebrot im Vorrat. Mehl oder Getreidekörner auch immer. An Tankstellen ist ja oft auch alles ausverkauft, sonst kann man da zur Not etwas bekommen.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Mit Maiglöckchen habe ich leider gar kein Glück mehr. Dabei waren sie in den ersten Jahren fast ein Unkraut. Aber ihnen fehlt bei uns wohl die Feuchtigkeit. Zur zeit sehe ich noch ein Blatt. Aber der Aronstab sieht im Anfang auch recht ähnlich aus, da habe ich den Fehler gemacht, dass ich beide zusammen an mehreren Stellen im Garten gepflanzt habe. Doch da wird dann halt später oder gar nicht geerntet. Denn ich mag ihn als unkomplizierte Frühlingspflanze auch sehr gern.
Bis jetzt schafft es der Bärlauch auch im Efeu. Inzwischen ist unsere Wiese am Haus ohnehin eher ein Efeugrund aus dem sich Schneeglöckchen, Bärlauch, Lenzrosen, Löwenzahn, Akeleien, Storchschnabel und Zitronenmelisse erheben. Auch Gras hat es inzwischen im Schatten der Korkenzieherweide schwer, daher ist mir Efeu lieber als nackte/gemulchte Erde. Und so zeichnet sich der Wiesen-Tramelpfad auch besser ab. Und zumindest früher gab es hier auch mal gelbe Buschwindröschen, die werde ich nun demnächst hier auch wieder ansiedeln, denn die passen so schön zum Löwenzahn ...

Zum Brotbacken fehlt mir eigentlich alle Zutaten, ein richtiger Backofen und unseren Handmixer haben wir meiner Mutter vermacht, als ihrer kaputt gegangen war. Ich finde, es gibt inzwischen so tolle Vollkorn- bzw. Dinkel-Sorten, da lohnt sich das Backen für uns wirklich nicht. Und ein mal paar Tage ohne Brot sind auch kein Drama ;-)

Wolfgang Nießen hat gesagt…

Liebe Silke,
Bärlauch haben wir mehr als wir essen können, der wächst hier richtig gut und steht hier auch schon seit Jahrzehnten. Ursprünglich haben ihn die Vorbesitzer als Blümchen gepflanzt, weil es so schön weiß blüht.

Viele liebe Grüße
Wolfgang

SchneiderHein hat gesagt…

@ Wolfgang
Wahrscheinlich haben wir auch reichlich davon, denn die ersten Pflänzchen kamen wohl schon 1997 aus dem Garten meiner Mutter zu uns unter die Zwetschge und Mirabelle sowie etwas später ins 'Beet der vergessenen Gemüse'. Aber seit Friederikes Besuch im Januar 2018 habe ich mir dorthin leider noch keinen Weg zum Ernten gebahnt. Und da sich Finja gestern aus der Knoblauchsrauke am 'Lenzrosenweg' mal wieder eine Zecke mitgebracht hat, lasse ich diese 'Anbau-/Erntefläche noch unbeachtet. Und in der Wiese macht er mit seinen Blüten so eine schöne Figur, dass ich ihn lieber noch einige Jahre wachsen lasse. Denn bis er die Wiese in ein weißes Blütenmehr hüllt hat er noch einige Jahre zu tun :-)