Donnerstag, 23. April 2020

unscheinbare Viridiflora


Jahrelang konnte Viridiflora - die grüne Rose, 
nicht am alljährlichen Rosenrennen im Frühjahr teilnehmen. 
Der Winter 2010/2011 hatte sie so sehr geschädigt, dass ich 
nach dem Umpflanzen jahrelang um ihr Leben fürchtete …

Doch jetzt ist sie die Erste in unserem Wildwuchsgarten.
Diesmal nicht ganz so grün wie eigentlich erwartet, 
sondern mit einem Hauch Weinrot. Und ganz hat sich 
ihre kleine fast unscheinbare Blüte noch nicht entfaltet. 
Aber von der reich mit Knospen besetzten rosa-weiß 
blühenden Stanwell Perpetual wird sie nun nicht mehr 
eingeholt.

Und ich bin mir sicher, dass Viridiflora ohne die ein oder andere 
zusätzliche Wassergabe bei diesem trockenen Frühlingswetter
 noch nicht so weit wäre …

Fotos: S.Schneider


2 Kommentare:

Elfenrosengarten hat gesagt…

Liebe Silke,
ich bin hier auch nur noch am Gießen.
Was für eine Trockenheit! Mal sehen wie lange man
noch gießen darf. Ich denke mal, wenn das wieder
so trocken bleibt, wird es für kleine Gärten bald verboten
werden. In einigen Gebieten ist das ja schon so.
Die grüne Rose fand ich auch schon immer interessant.
Aber noch mehr Rosen will ich einfach nicht mehr.
Es ist jetzt einfach ausreichend und auch so immer viel Arbeit :-)
Habt ein schönes Wochenende und bleibt gesund!
Liebe Grüße von Urte

SchneiderHein hat gesagt…

@ Urte
ich hatte das große Gießen 2 Tage vor mir hergeschoben, denn ich befürchte, dass ich die Pflanzen nicht zu sehr mit Wasser verwöhnen darf. Zwar haben wir eine Grundwasserpumpe, so dass uns ein Gießverbot nicht ganz so schnell trifft, aber ich befürchte, dass der Grundwasserspiegel bei uns ziemlich schnell sinkt. Denn leider bewässern unsere südlichen und nördlichen Nachbarn zur Zeit fast täglich ihren Rasen …
So sehen meine noch immer in Töpfen wohnenden Lenzrosen zur Zeit meist erbärmlich aus. Und selbst die teils noch immer getopften Rosen ließen schon mal die jungen Blätter hängen :-)
Die Viridiflora kann ich Dir wirklich empfehlen. Auch wenn sie eben schon unter Blattkrankheiten bei uns leidet. Sie ist wirklich faszinierend mit ihrem Farbspiel von Grün, über Rot, Weinrot bis zu einem rosa Hauch. Und ihren Blüten halten erstaunlich lange.
Nur bei diesen schwierigen Wetterprognosen habe ich mich im Nachhinein auch schon geärgert, dass ich bei den Hellebori in diesem Jahr nochmals schwach geworden bin. Ich möchte das Beinwell-Feld endlich bald aus-/umpflanzen, aber ich vermute, da wird mir auch dieses viel zu warme und trockene Frühjahr wieder einen Strich durch die Garten-Planung machen ...