Auch wenn ich den Hopfen in unserem Garten schon seit Jahren
als ganz fieses Unkraut bezeichne, in dieser Form gefällt er mir
jetzt sogar mal wieder. Zwar würde auch der Taxus am Steg
den Hagebutten der Rosa arvensis jetzt einen grünen Untergrund
bieten, aber so ist es eine andere attraktive Pflanzgemeinschaft.
Irgendwann vor vielen Jahren hatte sich der Hopfen hier am Rande
des Wäldchens eingesamt, und sein extrem wuchsfreudiges
Wurzelgeflecht werde ich zwischen den Gehölzen wohl leider
nie mehr herausbekommen. Da bleibt uns als einzige Bekämpfungs-
maßnahme nur rechtzeitig immer wieder alle paar Tage oder
Wochen die alles umklammernden Triebe zurück zu schneiden.
Doch irgendwann war der richtige Zeitpunkt wieder verpasst.
Denn seine Ranken hielten sich nicht nur an den Trieben
im Taxus fest, sondern auch an den im Taxus eingeflochtenen
Wildrosenranken. Ab dem Zeitpunkt dufte er mal wieder
nach oben wachsen. Doch daher fehlen nun auch die kleinen
attraktiven Hopfenzapfen.
Und wie an den teils gelöchterten Blättern des Hopfens
zu erkennen ist, schmecken diese Blätter wohl einem
mir noch unbekannten Tierchen …
Foto: S.Schneider

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