Dienstag, 23. April 2019

Im Sternmiere-Feld



Trotz des extrem stürmischen Wetters war am sonnig-warmen 
Nachmittag wieder ein männlicher Aurorafalter unterwegs.

So ein üppiges Blütenangebot sollte wohl 
auch lieber nicht unbesucht bleiben.

Denn bei diesen sommerlichen Temperaturen werden sich 
die Blüten der großen Sternmiere sicherlich nicht mehr lange 
halten können…

Fotos: S.Schneider


8 Kommentare:

Claudia hat gesagt…

Wunderschön ist der Aurorafalter! Den hab ich bei uns noch nie gesehen ...
Wir hatten gestern einen schönen Regen, dem GArten merkt man es heute morgen direkt an ...
Ich wünsche Dir einen freundlichen Tag!
♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

SchneiderHein hat gesagt…

@ Claudia
Ja, vom Regen hatte ich erst etwas mitbekommen, als die Mädchen rausgingen. Alles so herrlich erfrischt :-) Wie gut, dass ich gestern gründlich gewässert hatte. Jetzt ist so eine tolle Stimmung, dass der erste Fotochip schon wieder voll ist ;-)
Bewusst habe ich den Aurorafalter erst in diesem Jahr gesehen. Aber Knoblauchsrauke haben wir schon seit den Anfängen dieses Gartens - von daher müsste es ihn bei uns schon lange und viel häufiger geben. Aber noch vor den vermissten Bienen hatte ich ja schon zu Beginn unserer Bloggerzeit bemerkt, dass unser Garten ziemlich falterlos ist. Irgendwie scheinen wir wohl immer etwas früher mit den Gartenproblemen zu beginnen ;-(
Aber Vielfalt gibt s bei uns trotzdem noch - auch wenn sich sehr vieles an Vielfalt bei uns auf Dauer nicht gehalten hat. Aber das ist eben auch Garten/Natur ...

Karen (Allegrias Landhaus) hat gesagt…

Ach wie herrlich, das kleine Sternmierefeld! Aurorafalter sind mir gestern einige begegnet, während ich am Gemüse wässern war. Nachts hat es dann kräftig geregnet und heute morgen war eine fantastisch angenehme Luft.
Liebe Grüße
Karen

SchneiderHein hat gesagt…

@ Karen
Schön, dass es bei Dir einige Aurorafalter sind! Ich habe das Gefühl bei uns schwirrt nur dieses Männchen umher. Dabei hat er bzw. seine Vorfahren schon seit über 20 Jahren die Möglichkeit bei uns zu speisen. Denn die Knoblauchsrauke war neben Buschwindröschen und der Sternmere eine der ersten Pflanzen, die aus meinem weißen naturnahen Vorgarten in Braunschweig mit nach Hannover umzogen …
Ich hatte vorgestern gut gewässert, dann kam morgens der Regen und es sah alles richtig toll erfrischt aus. Nr als die Mittagssonne auf den Garten knallte, war alles schon wieder durstig. Nun noch der Zünsler und die trockenen Wetter-Prognosen - das wird wohl wirklich ein hartes Gartenjahr ;-(

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Der Aurorafalter war kürzlich auch bei mir, leider viel zu schnell, um ihn abzulichten.
Sternmiere habe ich auch nicht mehr, habe sie aber kürzlich im Wald in L. gesehen.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ich hatte befürchtet, dass sie mir an dieser Stelle im letzten Sommer nun auch noch vertrocknet/verbrannt wäre. Unter der Scheinakazie war sie mir nämlich vertrocknet. Nun muss ich mal schauen, wann ein guter Zeitpunkt zum Umsiedeln ist. Denn da wo sie steht möchte ich gern im Winter/Frühjahr pflastern lassen. Und am Fliederweg habe ich jetzt wieder das passende Brachland für sie. Die Sternmiere hätte ich echt vermisst. Mal schauen, ob ich sie nach und nach wieder im Garten im lichten Schatten verteilen kann …
Mir scheint wir haben zur Zeit nur diesen einen Aurorafalter im Garten. Aber der geht es ziemlich gelassen an. Von ihm habe ich einige Bilder :-)

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Einiges ist robuster als man glaubt. Ich hätte auch gedacht, dass einige meiner Pflanzen den letzten Sommer nicht überlebt haben, aber sie erscheinen besser denn je ... nur die Sternmiere hatte ich in diesem Garten nie, nur im vorigen Waldgarten. Hier hole ich sie mir auch nicht noch in den Garten, der ist eh schon ziemlich voll.

Ich hatte auch nur mal kurzzeitig einen ein zigen Aurorafalter, aber der Mensch freut sich doch über seinen Anblick. :-) Vielleicht kommt er später einmal wieder zur Paarungszeit, dann werden die Falter langsamer und man kann sie besser fotografieren.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
OK, das hörte sich so an, als ob es bei Dir mehr Falter gäbe. Dann ist Deiner wohl auch auf Partnersuche ;-)

Also bei uns gibt es so manche Pflanze, die bei uns nicht bleiben mag. Wenn ich mir die Bilder aus der Blog-Anfangszeit so anschaue - was hatten wir da noch für Vielfalt - trotz der Schnecken. Schnecken, sich verändernde Standorte und die Trockenheit haben viel verändert. Allein bei den Rosen - damals hatten wir noch weit über 100, jetzt tippe ich auf etwa 50 inklusive der Rosen, wo die Unterlage überlebte. Und bei den Stauden schätze ich die Vielfalt-Verluste in den 12 Jahren auf ca. 70%. Bei den Zwiebelblumen ist es weniger, da ich dort schneller verstanden habe was Schnecken alles anrichten. Und auch viele Sträucher kamen auf Dauer nicht mit unserem Garten zurecht. Jetzt sind überwiegend noch wuchernde und anpassungsfähigere Pflanzen da ...