Wie gut, dass das Morgenlicht das Baumkind in der Wiese
so malerisch in Szene gesetzt hatte. Denn zum Ausbuddeln
war es genau der richtige Moment: In der Wiese richtete ich
heute kaum Schaden an, und auch der Sämling kam nahezu
unbeschadet dank des Unkrautstechers aus dem Boden. Nun
steht er noch etwas im Wasser und wird dann später getopft.
Denn irgendwann soll mit ihm und noch einigen anderen
Pflanzen die nicht mehr so grüne Nordgrenze aufgeforstet
werden …
Doch bis es so weit ist, muss dort nun leider noch sehr viel
Hopfen gerodet werden. Ein Jahr mit mehr Licht und Luft
reichte diesem extrem ausbreitungswütigen Unkraut aus,
um den Boden im Grenzbereich komplett zu durchseuchen.
Da kommt nun echte Gartenarbeit auf uns zu.
Aber vielleicht findet sich bis dahin auch noch der Name
des kleinen Sämlings an. Mit entfalteten Blättern tippe ich
jetzt wieder auf einen Ahorn …
Foto: S.Schneider

2 Kommentare:
Hopfen? Unkraut? Oje, ich hab letzten Herbst auch etwas gepflanzt...
@ Ein Garten in der Steiermark
Also wenn Eurer Garten nicht in ein paar Jahren total verhopft sein soll, dann braucht er ganz dringend eine Wurzelsperre - möglichst auch noch etwas oberhalb des Bodens. Und er sollte sich nicht versamen können - also rechtzeitig alle grünen Zapfen ernten. Das Wurzelgeflecht arbeitet sich überall ein. Und die Saat läuft überall auf. Bei uns wurde es schon schlimm, seitdem die beiden südlichen Grenzfichten im Dezember 2011 gefällt wurden. Und jetzt nach Friederikes Besuch legte er an der Nordgrenze richtig los - als er Licht & Luft bekam. Dabei war letztes Jahr sogar noch ein Jahr, wo er wegen der Trockenheit gar nicht so voran kam wie in den vergangenen Jahren ...
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