Dienstag, 16. April 2019

ausgebuddeltes Baumkind



Wie gut, dass das Morgenlicht das Baumkind in der Wiese 
so malerisch in Szene gesetzt hatte. Denn zum Ausbuddeln 
war es genau der richtige Moment: In der Wiese richtete ich 
heute kaum Schaden an, und auch der Sämling kam nahezu 
unbeschadet dank des Unkrautstechers aus dem Boden. Nun 
steht er noch etwas im Wasser und wird dann später getopft.
Denn irgendwann soll mit ihm und noch einigen anderen 
Pflanzen die nicht mehr so grüne Nordgrenze aufgeforstet 
werden … 

Doch bis es so weit ist, muss dort nun leider noch sehr viel 
Hopfen gerodet werden. Ein Jahr mit mehr Licht und Luft 
reichte diesem extrem ausbreitungswütigen Unkraut aus, 
um den Boden im Grenzbereich komplett zu durchseuchen.
Da kommt nun echte Gartenarbeit auf uns zu.

Aber vielleicht findet sich bis dahin auch noch der Name 
des kleinen Sämlings an. Mit entfalteten Blättern tippe ich 
jetzt wieder auf einen Ahorn 

Foto: S.Schneider


2 Kommentare:

Ein Garten in der Steiermark hat gesagt…

Hopfen? Unkraut? Oje, ich hab letzten Herbst auch etwas gepflanzt...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ein Garten in der Steiermark
Also wenn Eurer Garten nicht in ein paar Jahren total verhopft sein soll, dann braucht er ganz dringend eine Wurzelsperre - möglichst auch noch etwas oberhalb des Bodens. Und er sollte sich nicht versamen können - also rechtzeitig alle grünen Zapfen ernten. Das Wurzelgeflecht arbeitet sich überall ein. Und die Saat läuft überall auf. Bei uns wurde es schon schlimm, seitdem die beiden südlichen Grenzfichten im Dezember 2011 gefällt wurden. Und jetzt nach Friederikes Besuch legte er an der Nordgrenze richtig los - als er Licht & Luft bekam. Dabei war letztes Jahr sogar noch ein Jahr, wo er wegen der Trockenheit gar nicht so voran kam wie in den vergangenen Jahren ...