Nachdem meine Mutter bereits vor einigen Wochen
ihre blühenden Hellebori-Kübel schon wieder aus
dem Wintergarten gewuchtet hatte, kamen heute
die restlichen frostunempfindlichen Pflanzkübel
wieder zurück in den Garten …
Leider war ich mit meiner Gartenarbeit nicht schnell genug.
Und so ergab sich erst am späten Nachmittag - als die Kübel-
Landschaft an der Rasenkante und auch der gesamte Garten
schon längst im Schatten lag, die Möglichkeit ein paar frühe
Winterling-Weg zu machen.
Foto: S.Schneider

4 Kommentare:
Wow, das sieht richtig toll aus. Wir haben kaum Kübelpflanzen. Auf der Terrasse stehen nur einige Oliven- und Zitronenbäume, die wir sehr mögen... Ansonsten pflanzen wir direkt aus. Das erspart uns im Herbst die Schlepperei :-)
@ Ein Garten in der Steiermark
Der Garten ist zu voll ;-) 2 oder 3 Helleborus orientals sollen noch in diesem Jahr ins Land. Sie sind inzwischen kräftig genug sich zu behaupten. Und die Baumpäonie, eine Winterheckenkirsche, der Winterschneeball, die Schneeforsythie und der Korkspindelstrauch schaffen es in diesem Jahr hoffentlich auch endlich ins Beet.
Aber die Hortensien machen sich im Sommer ganz toll am Haus. Durch die Fuchsien und die 4 Schönmalven blüht es nach dem ersten Rosenflor im Schattengarten bis zum Wintereinbruch weiter. Und die Aurikeln sollten eigentlich gar nicht zur Sammlung ausarten ;-)
Über die Helleborus-Niger-Kreuzungen hatte ich schon einmal an anderer Stelle geschrieben. Die werden von den Schnecken im Beet abgefressen. Und leider hat sich mein Verdacht in diesem Jahr bestätigt: Die früher so wundervolle Helleborus Silvermoon ist nun auch bei meiner Mutter im Beet verschwunden. Im letzten Frühjahr hatte ich noch überlegt, ob ich sie lieber ausgraben und topfen sollte. Nacktschnecken verändern den Garten im Laufe der Jahre immer mehr. Und die ersten Tigerschnegel habe ich bei meiner Mutter zum Glück auch schon entdeckt, aber das dauert bestimmt noch ein paar Jahre, bis die regulierend eingreifen ...
Liebe Silke,
in Kübeln habe ich nur noch Hostas und auch das wird weniger. Mit der Frostunempfindlichkeit der Kübel ist das so eine Sache. Man sagt ja den hartgebrannte glasierten Gefäßen relative Frostfestigkeit nach, mir ist diesen Winter dennoch wieder ein solcher in 2 Teile gesprungen.
Was für schöne Helleboren, davon habe ich viel zu wenige!
Liebe Grüße
Karen
@ Karen
Da diese Kübel an sehr frostigen Tagen meist im Wintergarten stehen, halten sie meist recht lange. Außerdem stopfe ich im Herbst den Zwischenraum von Plastikcontainer und Übertopf mit Weidenlaub aus - das isoliert gut und entzieht idealerweise den Tontöpfen etwas die Feuchtigkeit.
Wir haben im Wildwuchsgarten jetzt überwiegend eckige Faserzement-Kübel. Die bleiben Sommer wie Winter draußen und kommen jetzt unbeschadet ins 5. Gartenjahr.
Die getopften Hellebori bei meiner Mutter müssen nach der Blüte mal wieder dringend in einen größeren Topf - die waren schon mal üppiger. Nur dafür müssen erst einmal ein paar Sträucher in die Beete, um die größeren Kübel frei zu machen ...
Meine Lenzrosen und andere Helleborus-Varianten in Töpfen sind längst noch nicht so weit. So eine kurze Zwischenzeit im Wintergarten bewirkt wirklich Wunder!
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