Als ich Kraut & Laub zwischen den Betonplatten
am Teich entfernte, leuchtete plötzlich etwas
winzig rotes auf einem Buchenblatt zwischen
den feuchten Kieselsteinen:
Ein erstes Marienkäfer-Suchbild.
Und das kleine Tierchen bewegte sich sogar schon etwas.
Während der Rest des modderigen Teichmaterials wieder
auf dem Hochwald-Kompost landete, setzte ich ihn samt
dem Buchenblatt lieber ins Trockene. Unter der Magnolie,
im langsam erwachende Schneeglöckchen-Feld, konnte er
sich im Mulch sicherlich schnell einen neuen Unterschlupf
für die Nacht suchen. Und all' das andere Teichgetier, das
eventuell in der Winterruhe gestört habe, kann nun gut
geschützt im Hochwald auf das wärmere Frühjahr warten.
Nur für mich bedeutet das Auftauchen des ersten aktiven
Marienkäfers leider auch, dass bei uns nun schon wieder
die Zeckenzeit beginnt. Und damit ist das unbeschwerte
Werkeln im Garten zumindest für ein paar angenehmere
Frühlingstage vorerst beendet …
Foto: S.Schneider

2 Kommentare:
Marienkäfer habe ich hier noch keine entdeckt, ich freu mich über die ersten Insekten besonders. Zecken haben wir hier auch...
@ Ein Garten in der Steiermark
Nach dem Motto: Wo Freude ist, ist auch Leid ;-( Oder wo sich Tiere wohl fühlen, gibt es auch Zecken …
Mit dem Flohschutz hatten wir es seit Anfang Dezember mal nicht mehr so genau genommen - so viel Chemie kann auf Dauer doch nicht gesund sein … Aber Freitag hüpfte neben Flo ein ziemlich träger Floh unter der Leuchte im Bett. Zum Glück war er wohl noch ein Einzeltäter, denn Eier & Kotkrümel haben wir bei den Mädchen nicht gefunden. Aber die Zeiten ohne Parasitenschutz werden bei uns wohl immer kürzer.
Und Blattläuse hatten wir sogar bis zum 19. Januar, als der stärkeren Frost bei uns begann. Aber ich vermute, dass der Winter nochmals vorbeischaut, wenn die Natur und wir ihn so gar nicht mehr gebrauchen können. Und dann wird das wohl wieder ein recht schwieriges Gartenjahr ...
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