Als am Abend des 1. Advents endlich diese Weihnachtsmarkt-Szene
bei meiner Mutter auf dem alten Nähtischchen meines Ur-Großvaters
wieder aufgebaut war, stand ich davor, freute mich über all' die
kleinen Figuren und sagte zu meiner Mutter: 'Mir wäre es da zu voll!'
Wie sich die Zeiten doch ändern. Jubel, Trubel, Heiterkeit -
sich einfach unters Volk mischen. Das war für mich früher eine
Selbstverständlichkeit. Doch inzwischen ist es jetzt fast schon
15 Jahre her, dass ich mich auf Weihnachtsmärkten und anderen
Festen deplatziert fühle. Vor allem, wenn es besonders eng
und somit auch richtig gemütlich wird. Aber das hindert mich
überhaupt nicht daran so kleine Szenen voll Freude für
die Weihnachtszeit zu sammeln und zu inszenieren …
Foto: W.Hein

6 Kommentare:
Sieht toll aus. Wir fahren gern auf Weihnachtsmärkten. Bei unserem Zuhause ist weit und breit kein Nachbar in Sicht, sodass es und nicht stört, wenn an einem Abend bin vielen Menschen umgeben sind. Wir kommen aber immer gern nach Hause zurück.
Ichmags auch nicht. Früher als Kind ja. Ich war in Stuttgart auf dem Weihnachtsmarkt, eine Fressbude ander anderen und ein Glühweinstand und jede Menge Leute.
Nö! Jetzt muß ich am Dienstag - leider - noch auf den Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg, da bin ich froh, wenn das vorbei ist.
Lieben Gruß Eva
Liebe Silke,
mir wird das mittlerweile auch zu voll :-)
Aber die Jungs lieben es halt und da muss ich dann
eben doch öfter mal durch :-)
Aber so aus Holz ist es einfach märchenhaft
und wunderschön :-)
Ganz viele liebe Grüße
von der Urte
@ Ein Garten in der Steiermark
Wir können uns im Vergleich zu neueren Siedlungen auch nicht beklagen. Die Grundstücke hier sind fast alle um 1.000qm groß. So bleibt nach hinten viel Raum und der Abstand zum Nachbarn ist auch erträglich.
Früher gefiel mir das Enge in Diskotheken, Kneipen, beim Stadtbummel oder auf dem Weihnachtsmarkt wirklich, aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich einige Jahre in der Stadt gelebt habe und es dort auskosten konnte. Irgendwann habe ich es genossen lieber früh morgens, wenn die Geschäfte noch leer waren einzukaufen. Und heute erledigt sich vieles durchs Internet, da ich die Dinge in Geschäften kaum bekomme bzw. sie dort auch bestellt werden müssten.
Und besonders schön fand ich es schon vor vielen Jahren morgens oder abends nahezu allein am Kniepsand auf Amrum zu sein. Auch wenn sich die Urlauber da am Tag auf dem fast 2km breiten Strand kaum begegneten, so war diese menschenleere Weitläufigkeit einfach faszinierend. Das hat sich im Laufe der Zeit bei mir wohl ziemlich verändert. Allerdings menschenleer und still muss es trotzdem nicht immer sein ;-)
@ Eva
Wie es jetzt ist, weiß ich ohnehin nicht. Ich komme kaum noch in die Innenstadt. Aber damals gab es auf dem Braunschweiger und dem Hannoveraner Weihnachtsmarkt auch noch ein paar andere nette Buden. Mich hatte ja immer das Häuschen von Käthe Wohlfahrt interessiert, denn das war eine der wenigen Möglichkeiten, um erzgebirgische Figuren zu sehen. Das änderte sich ja erst nach der Grenzöffnung, dass es einige Geschäfte gab, die neue Firmen im Sortiment hatten. Aber seitdem ich Ebay für mich entdeckt hatte …
Dann hoffe ich mal für Dich, dass Dein Dienstag nicht zu stressig wird!
@ Urte
Aber bei Euch muss das doch richtig idyllisch sein? Allerdings dachte ich eben auch Gleich an die Veranstaltung in den Höfen … Denn die Bilder, die ich davon bis jetzt gesehen habe, das würde mich doch mal reizen. Allerdings kämpfe ich in der Freizeit ja mit meiner eigenen Deko. Und wenn sie dann endlich mal fertig ist, dann möchte ich sie auch genießen. Und im weihnachtlichen Wohnzimmer bei meiner Mutter zu hocken, das finde ich dann zwischenzeitlich auch so angenehm, da mag ich mich eigentlich gar nicht weiter auf die Reise begeben ...
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