Da steht es noch - unser zukünftiges Weihnachtsbäumchen 2018.
Und keine Sorge, wir werden es nicht töten! Mir geht es da
ganz genauso wie den Kindern einer Bloggerin. Einen Nadelbaum
nur für ein paar festliche Tage zu fällen, das kommt mir nicht
in den Sinn. Aber inzwischen ist der Fichtensämling unserer
zwei im Dezember 2011 gefällten Grenzfichten schon wieder
ziemlich gewachsen und gehört hier nun wirklich nicht mehr
in den Hintergrund des Rosenbeetes. Daher wird er - wie schon
der Ruhe hat er sich zu einem gesunden, aber durch früheren
Lichtmangel auch zu einem noch etwas einseitigen Bäumchen
entwickelt. Daher macht er es mir auch sehr leicht ihm die
unteren Zweiglein zum Weiterwachsen zu lassen. Denn sie
behindern kaum den Wirtschaftsweg zwischen dem Rosenbeet
und dem zukünftigen Wildrosen-Hochbeet.
Aber bis zum 4. Advent darf die Weihnachtsfichte die Aspirin
nun noch überragen. Doch dann wird die Bäumchen-Spitze
hoch oben im Treppenhaus von der Decke angehängt. Denn
jeder Versuch die leeren Akkubatterien in den Adventsgläsern
zu wechseln, wird von einer kabelbeißenden Krümel oder Flo
begleitet. Und kleine Deko-Elemente sind auch in dieser
Eigentlich sollte es nun nach Herrn Katze und Maus & Allegra
auch für die 3 Mädchen jetzt ein Weihnachts-Spielbäumchen
zum Abplündern geben. Aber Krümelchen traue ich zu, dass
sie im Übermut zur Zeit noch an Fichtennadeln knabbert und
auch die Nadeln künstlicher Weihnachtsbäumchen plötzlich
im Katzenmagen verschwinden könnten. Also heben wir uns
diesen Spielspaß fürs nächste Jahr auf.
Fotos: S.Schneider


8 Kommentare:
Ach, ist das schön, auch eine nette Idee, da passt doch heute meine Gesichichte dazu.
Lieben Gruß Eva
@ Eva
Genau das habe ich auch gerade festgestellt ;-)
Toll, dass Du den Baum nicht fällst. Wir haben auch immer einen lebenden Baum, den wir dann in unserem Wald ansetzen... LG
@ Ein Garten in der Steiermark
nicht ganz fälle - seine Spitze = ca. 80cm bis etwa 1m muss er schon hergeben. Aber an dem Standort entwickelt sich bestimmt schnell wieder etwas, das nach oben strebt!
Lustig, dass heute gleich auf mehreren Blogs Weihnachtsbaum-Geschichten erscheinen. Hier ist in diesem Jahr wieder alles anders, aber erneut ohne gefällten Baum. Ich hoffe ja, dass es irgendwann doch gelingt, ein Bäumchen im Topf am leben zu erhalten. Das wäre fein.
@ Alpha
Nach Deiner Geschichte muss ich oft daran denken, wie wichtig Dir so ein Bäumchen ist. Und wenn Ihr Euch jetzt eine Baum-Plantage in Töpfen anlegt - so für die kommenden Zeiten? Bei den Spaziergängen mit Yoshi begegnen Euch doch sicherlich ganz unterschiedliche Zapfen. Warum nicht selbst einen Weihnachtsbaum im Topf ziehen, der kann die Tage im warmen Zimmer bestimmt besser überstehen, als ein aus der Erde gerissener Nadelbaum, der dann mal eben schnell getopft wird. Wahrscheinlich ist er Euch deswegen eingegangen. Ich hatte mir darüber früher nie Gedanken gemacht, dass die Tannenbaum-Produktion ja scheinbar jetzt auch den Nachhaltigkeits-Gedanken ohne Sinn und Verstand erfüllt ...
Mit dem Gedanken, ein Bäumchen an unserer Seite durch die Jahre wachsen zu sehen, haben wir uns länger schon getragen. Das scheint allerdings eine recht schwierige Angelegenheit zu sein. Mittlerweile wird sich sogar an Gen-manipulierten Bäumchen versucht, die widerstandsfähiger werden sollen. Man kann Samen der Nordmann-Tanne (und die sollte es schon sein, da nicht piecksig) käuflich erwerben und sein Glück auch so versuchen, aber die meiste Saat ist von vornherein nicht geeignet zu keimen. Scheint eine komplizierte Angelegenheit zu sein.
@ Alpha
OK, wenn es so edel sein soll ;-) Bei uns haben sich die Fichtenkinder der 2 gefällten Grenzfichten ganz problemlos auf dem Hochbecken ausgesamt. Da gehörten sie nicht hin. Ich habe sie dann nach und nach vorsichtig dort entnommen und über Weihnachten ins Wasserglas als Dekobäumchen gestellt. Leider haben bis auf eine einzige Fichte die Töpfe den fiesen Sommer durch meine Vernachlässigung nicht überlebt.
Von einer Kiefer gibt es in der Nachbarhecke inzwischen sogar einen herrlich großen Sämling, der jetzt freigeschnitten ist.Bei uns sind inzwischen ja leider alle Kiefern vertrocknet. Nun bin ich endlich lernfähig und werde keine mehr im Garten ansiedeln - irgendetwas gefällt ihnen bei uns nicht …
Eine Douglasie ist auch ein schöner Weihnachtsbaum. Aber bisher hatte ich von ihm wohl auch erst einen Sämling und der ist mir im letzten Sommer auch eingegangen. Es scheint wohl wirklich nicht so einfach zu sein!
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