Donnerstag, 23. Mai 2019

morgens am Wiesenrand



Jetzt könnte ich schon wieder den Besen schwingen, 
um die Weidensaat und die herabgewehten Blättchen 
der Korkenzieherweide nach der Regenzeit sogleich 
wegzufegen. Aber das ist halt auch Natur. So gehe ich 
lieber mit den Katzenmädchen über den morschen Steg 
nach hinten in den Garten …

Foto: S.Schneider


Spornblumenzeit



Schon wieder ist es so weit, dass der Weg am Teich 
kaum noch begehbar ist, und nun die weißen Spornblumen 

Foto: S.Schneider


Drei auf dem Steg



Während Flo und Krümel schon der Sonne entgegenlaufen, 
ist Finja noch etwas unentschlossen ...

Foto: S.Schneider


Auf dem Weg ...



Vom Steg, auf den Weg und dann weiter zur Betonfläche. 
Finja eilt schon mal voraus.

Foto: S.Schneider


Waren Wind & Regen so stark?


Als ich heute früh die Betonfläche betrat, war ich zunächst 
im herrlichen Morgenlicht.

Doch als mein Blick auf den Boden fiel, verwunderten mich 
die auf der gesamten Fläche verteilten braunen Nadeln. 
Die riesige alte Douglasie am Steg hatte sich doch schon längst 
ihrer alten Nadeln entledigt und erstrahlte jetzt in gesundem
frischem Grün vor dem blauen Himmel!

Es dauerte einen Moment, bis ich wieder realisierte, dass 
nicht alles in Ordnung war. Inzwischen war nun auch die 
dritte Fichte im Bunde bis zur Spitze fast kahl. Und auch die 
kläglichen kleinen neuen Triebe an den unteren Zweigen 
waren inzwischen braun geworden …

Foto: S.Schneider


Spiere am Akazienweg



Nachdem die Katzenmädchen morgens die Betonfläche 
ausgiebig inspiziert haben, führt sie ihr Weg dann oftmals 
zwischen Brautspiere und Flieder zur Brombeerhecke an 

Foto: S.Schneider


Nachtrag, Freitag 24. Mai 2019:
Und während Flo und Krümel dann spätestens gegen Mittag 
zum Fressen im Haus vorbeischauten, blieb Finja mal wieder 
verschwunden. Nach einer unruhigen Nacht, zog Wolfgang 
am nächsten Morgen wieder aus die Streunerin zu suchen.
Aus der 'Villa Gurke' kam beim Rufen ein zaghaftes Mau aus 
dem Teppich unter dem morschen Dach. Und bald darauf, 
als Finja hervorkam, sich ihr Geschirr umlegen ließ, und 
die beiden sich gemeinsam auf den Heimweg begaben, war 
unsere Freigängerin nach über 25 Stunden endlich zurück.


Was ist denn hier los?


Schon auf der Betonfläche war ich sehr verwundert 
Oder waren es vielleicht die Nadeln der sterbenden Fichten 
aus dem nördlichen Garten? Anscheinend hatten Wind und 
Regen sie über die Fläche gepeitscht. Allerdings war mir 
vorgekommen. Und eigentlich waren auch keine verwehten 
oder zu Boden gedrückte Stauden zu sehen. Nur bei der 
blauen Akelei am Wiesenrand gab es einen ganz anderen 

Darum konnte ich mir im ersten Moment auch gar nicht erklären, 
warum der Weg Richtung Osten - entlang der Brombeerhecke, 
plötzlich so unordentlich aussah. Aber als ich endlich nach oben 
schaute, war alles klar …

Foto: S.Schneider


Ein dezenter Duft ...


… liegt in der Luft.

Allerdings nahm ich den leicht süßlichen Duft erst wahr, 
als ich nach oben schaute, und im Versteck der Zweige 
die ersten strahlend weißen Blüten der Scheinakazie sah.

Seit einigen Wochen hatte ich fast jeden Tag zu ihren 
zartgrünen Battspitzen und den Knospen geschaut. 
Und ausgerechnet heute war ich so erschlagen von 
dem plötzlichen Blütenreichtum des Gartens, dass ich 
an abgewehte Knospen und Blüten der Scheinakazie 
dachte … 

Aber auch bei den Bienen haben sich die ersten Blüten 
wohl noch nicht rumgesprochen. Nur ganz vereinzelt 
gab es Blütenbesuch. Doch der intensive Duft entwickelt 
sich wohl erst im Laufe des Tages, wenn es wärmer wird.

Ganz schemenhaft ist jetzt nur noch die Mistel im Baum 
zu erahnen. Erst im Herbst werde ich nun wohl erfahren, 
ob die etwa 50cm große Kugel dort oben abgestorben ist.
Trotz ihrer Größe konnte ich nämlich im Winter keinen 
weißen Beerenbesatz erkennen. Ob es sich eventuell 
um einen anderen Baum-Schmarotzer handelt? Von unten 
betrachtet sah die immergrüne Kugel im Frühjahr eher 
wie allmählich vertrocknendes Efeu aus 

Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 22. Mai 2019

verwilderte Grasbar



Liegt es am stinkenden Storchschnabel, dass unsere 3-teilige 
Grasbar gleich neben der Gartentür nicht mehr besucht wird?
Oder fehlt unseren 3 grauen Katzenmädchen hier jetzt einfach 
mal wieder eine attraktive Gras-Auswahl? Das gestreifte weiß-
grüne berliner Gras - aus Katerkings Garten, scheint im Moment 
jedenfalls nicht mehr zu locken. Und inzwischen haben sich hier 
im bemoosten Untergrund Wald-Erdberen, ein Rosensteckling 
und diverse andere Pflänzchen eingeschlichen. Selbst die so 
extrem ausbreitungswütige Quecke ist hier ganz plötzlich 
mal verschwunden. Aber nicht nur der Garten, sondern auch 
die alte Grasbar ist immer wieder einem natürlichen Wandel 
unterzogen. Und im Moment bevorzugen unsere Mädchen 
ohnehin wohl lieber alle Varianten von wuchsfreudigem 
'Gras' im Garten - so wie diverse Seggen und Schilf.

Foto: S.Schneider


Mal etwas pinkiges Rot



Jedes Jahr fällt es mir schwer den alten Rhododendron 
hinter der Tischgruppe vor dem Wäldchen so zu zeigen, 
dass sein pinkiges Rot nicht zu knallig daher kommt. 

Doch in diesem Jahr musste ich befürchten, dass mir 
seine extreme Blütenfarbe nun gar keine Probleme 
mehr machen würde. Denn im zeitigen Frühjahr hatte 
ich sehr viel abgestorbenes Geäst von ihm entfernen, 
und seine verbliebenen Triebe sahen so geschwächt aus,
dass es für ihn schon bald darauf eine Ladung Dünger 
und mehrmals reichlich Wasser gab. Inzwischen hat er 
sich glücklicherweise wieder erholt, und sogar noch 
7 Blüten hervorgebracht. So gefällt mir seine Farbe 
in den Variationen von Grün ausnehmend gut. Und 
ich hoffe, dass er diesen Sommer besser übersteht. 
Denn inzwischen wohnt er wohl schon 50 Jahre 
hier im Garten 

Foto: S.Schneider


Nachtrag Donnerstag, 23. Mai 2019:
Und da dieses immergrüne Ziergehölz im Laufe der 50 Jahre 
gute und auch schon so einige schlechtere Zeiten irgendwie 
immer wieder überstanden hat, schicke ich ihn heute