Sonntag, 29. März 2020

roter Abendhimmel



Während Krümelchen mal wieder ihre Abendrunde drehte, 
war ich ganz fasziniert vom Abendlicht im Küchenfenster. 
Kündigt so ein Himmel fiesen Nachtfrost an? Morgens sollen 
wir angeblich -5°C bekommen. Ob das in diesem Jahr die 
ersten geöffneten Kirschlorbeer-Blüten besser überstehen? 
Die Bienchen freuten sich jedenfalls am Samstag über die 
weißen Blütenkerzen und schauten auch an den noch nicht 
geöffneten Knospen häufiger vorbei ...

Foto: S.Schneider


6 Kommentare:

Sara - Waldgarten hat gesagt…

Wie schön, dass Ihr den Himmel vom Fenster aus auch so sehen könnt! Ich meine mich zu erinnern, dass das eine Zeitlang nicht der Fall war. Vielleicht, weil es jetzt durch die Orkane freier geworden ist?

Liebe Grüße und bleibt gesund!
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Nein, es waren die letzten beiden heißen Sommer, die uns das heimelige Gefühl zur Straße immer mehr raubten. Vor dem Haus war es so trocken, dass die Wachholder und der Kirschlorbeer fast eingegangen sind. Eigentlich wollte ich ihn schon längst eingekürzt haben, aber dann bildeten sich plötzlich an den fast kahlen Zweigspitzen Blüten. Mal schauen, was nach diesem Wochenende noch davon übrig ist. Die ersten Magnolienblüten werden nach den frostigen Nächten jetzt jedenfalls braun …

Zum Glück hatten wir nach den Februar-Stürmen eigentlich kein Schäden zu verzeichnen. Ein paar unwichtige Äste - sonst nix.

Elfenrosengarten hat gesagt…

Guten Morgen liebe Silke,
was für ein toller Himmel und so schöne Farben!
Ja, hier war jetzt auch jede Nacht richtig Frost.
Die Magnolie ist nun total braun und schwarz gefroren.
Sieht aus wie im Spätherbst.
Meine Balkonpflanzen stelle ich jede Nacht
rein und am Tag wieder raus. Hoffentlich
wirds bald wärmer und diese Nachtfröste
hören endlich auf.
Ganz viele liebe Grüße von Urte
und bleibt gesund!

SchneiderHein hat gesagt…

@ Urte
Nee an so empfindliche Pflänzchen traue ich mich nicht mehr heran. Das habe ich mir im Laufe der Jahre abgewöhnt zu viel Frühjahrstöpfen zu haben, die durch Gewächshauszucht zu verweichlicht sind. Wegen unserer Katzenmädchen könnte ich sie nicht ins Haus nehmen und in der Garage versperren sie mir den Weg. Außerdem ist es zwar auch ein Geschäftszweig, aber unter ökologischen Gesichtspunkten ohnehin fragwürdig. Daher habe ich jetzt nur 2x 3 Hyazinthen, die draußen den Frost noch recht gut überstehen. Und die Schachbrettblumen sitzen schon verblüht im Hochbecken …

Ja, unsere Magnolie kann das ständige Auf und Ab nun auch nicht mehr ertragen. Gestern früh hingen die Blütenblätter und die Blüten waren schon stellenweise braun. Einige Knospen hat sie noch, aber wahrscheinlich leiden die nun auch in den nächsten Nächten.

Aber ich gebe zu, dass das Licht zur Zeit herrlich ist - und wie schön es teilweise glitzert ;-) Nur etwas früher im Gartenjahr wäre besser gewesen. Ich bin gespannt, ob/wie lange das die Lenzrosenblüten noch ertragen. Auch heute liegen ihre Kopfe wieder am Boden und auch die frischgrünen Hedi-Triebe hängen schon wieder. Aber soweit ich weiß, gibt es sogar am Wochenende trotz sonnig-warmer Tage noch kalte Nächte …

Nur unsere Katzenmädchen stört so ein frostiger Morgen gar nicht. Krümel war seit 5 Uhr auf Mausejagd und eben gab es gerade Maus zum Frühstück - doch da schlagen noch immer 2 Herzen in meiner Brust - ich mag die Mäuschen, nur wegen der Zecken sollten es nicht zu viele werden ...

Sara - Waldgarten hat gesagt…

Das ist schon schade, liebe Silke, aber die Himmels-Aussicht hat auch was für sich. Ich kenne das auch mit unserem Vorgarten. Am Haus unmittelöbar gedeiht fast nichts. Es ist da extrem trocken, vermutlich auch wegen der Isolierung, da hält sich einfach kein Wasser - Ich gieße täglich den Cotoneaster, den ich da gepflanzt habe, ein Teil war bei der Hitze von vor 2 Jahren leider ausgegangen. Immerhin hält er sich da so leidlich. Was anderes wäre schon längst nicht mehr da.

Unsere Tulpenmagnolie hat sich zum Glück noch nicht geöffnet, aber ich habe heute an der Oker im Inselwallpark auch sehr braune Magnolienblüten gesehen. Meine weiße Sternmagnolie war ja eh schon wieder am Verblühen der kann das egal sein. Naja, April - es gab auch in meiner Kindheit Aprilwetter, was soll man sagen, jedes Jahr ist anders. Ich nehme es, wie es kommt.

Wir werden wohl bald sowieso mehr GEmüse und Obst anbauen müssen, nach den Horrornachrichten, die da so reinkommen. Morgen geht dann die Hamsterei nach TK-Beeren und Gemüse los, schätze ich mal. Ich werde mir, wenn die Baumärkte am Samstag wieder öffnen, wie es in unserer Tageszeitung voraussichtlich heißt, mal nach Beerensträuchern, z.B Heildelbeere, Ausschau halten. Himbeeren haben wir ja bereits, auch eine, nein zwei Brombeeren ... aber wenn die befallen, damit habe ich kaum Erfahrung und Gifte wollen wir nicht - wird sehr schwierig werden ...

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
ich dachte wirklich, dass wir das Aprilwetter schon im Februar/März abgehandelt hätten ;-) Aber Wetter ist und bleibt nun mal unberechenbar und hält sich nicht an die Wünsch-dir-was Regeln der Menschen …
Aber nun wird es vermutlich noch ein paar Tage ziemliche Temperaturschwankungen von Tag zu Nacht geben, und dann kommt schon wieder die Trockenheit :-(
Mal schauen, ob ich dann tatsächlich meine Pflanz-/Umpflanz-Pläne in diesem Frühjahr in die Tat umsetzen kann. Oder ob das den Beinwellstauden und Co dann zu sehr schadet.

Eine Jostabeere, die ich meiner Mutter mal besorgt hatte, steht leider sehr ungünstig bei ihr - die sollte eigentlich in diesem Frühjahr zu uns umziehen. Nur wir kommen wegen Corona nun wieder nicht so schnell mit dem Garten voran. Die Beerenobstfläche an der Ostgrenze ist erst zur Hälfte aufgeräumt. Das werde ich also noch bis zum Herbst verschieben. Himbeeren hatten wir dort auch mal, aber die sind ganz verschwunden. dafür tritt der alte Stachelbeerbusch jetzt wieder zaghaft in Erscheinung. Doch die wundervollen alten Heidelbeerbüsche sind mir wohl schon 2018 vertrocknet.
Aber da sich unser Garten durch Friederike ohnehin verändert hat, werden wir später vielleicht auch unser Beet der vergessenen Gemüse wieder aktivieren. Nu in diesem Jahr macht das noch keinen Sinn.
Dafür hat sich an der Nordseite tatsächlich eine Mirabelle eingesamt. Und der alte Baum, den Friederike fast erschlagen hatte, treibt jetzt auch wieder gut durch. Nur unsere Zwetschge war noch nie so doll. Dafür blüht sie für die Insekten richtig toll. Und im Moment hält sie sich zum Glück noch zurück.