Mittwoch, 18. März 2020

Gegenwart und eine kleine Zukunftsfreude



Während es die Veilchen im Wildwuchsgarten wegen der 
gefräßigen Nacktschnecken schwer haben, scheint sich 
dieses Veilchen im Topf unter dem Douglasien-Kind recht 
wohl zu fühlen. Dieser Topf steht ganz geschützt auf dem 
Tablett-Tisch vor dem Treppenhaus. Hier kann sich das 
Veilchen ungestört entfalten, und die Douglasie wachsen 
und gedeihen. Und vielleicht ist der Douglasien-Sämling 
im Dezember schon so weit, dass er das nächste kleine  
Weihnachtsbäumchen werden kann.

Denn Ostern fällt unter diesen Umständen dekotechnisch 
nun fast aus. Mein österliches DekoGerümpel befindet sich 
nämlich überwiegend auf dem Dachboden in Braunschweig 
bei meiner Mutter - und dort wird es in diesem Jahr auch 
bleiben. Im Moment wäre mir das Risiko viel zu groß 
bei meinem Besuch - so ganz nebenbei - den Virus mit 
ins Haus zubringen ...

Foto: S.Schneider


4 Kommentare:

Wolfgang Nießen hat gesagt…

Liebe Silke,
die Douglasie ist wunderschön, un ich hoffe, dass sie gut gedeiht und ein ebenso schönes Weihnachtsbäumchen wird, und dann hoffe ich auch noch, dass bis Weihnachten alles wieder normal wird. Damit Weihnachten nicht auch noch ausfällt oder besonders trüb wird. Ich werde morgen meine Mutter besuchen müssen, sie ist pflegebedürftig und da geht es nicht ohne Besuche.
Pass gut auf Dich auf und bleib gesund.

Viele liebe Grüße
Wolfgang

SchneiderHein hat gesagt…

@ Wolfgang
Oh ja, ich kann mir gut vorstellen, dass es ohne Besuche bei Euch nicht geht ...
Als meine demente Großmutter Zuhause ganztägig von meiner Mutter gepflegt wurde, und zeitweilig der mobile Pflegedienst vorbei kam, war das schon eine sehr schwierige Zeit. Meine Großmutter kam damals nach dem Oberschenkelhalsbruch mit einem Krankenhaus-Keim aus der abgebrochenen Reha zurück. Wahrscheinlich wäre sie dort - wie ihre Zimmergenossen - wohl sonst in einem eilig als Isolierzimmer eigerichteten Besucherraum gestorben. Es war schon unter diesen Umständen sehr schwierig all' die Hygieneempfehlungen einzuhalten, um den Keim nach Wochen zu eliminieren. Aber jetzt mit dem Corona-Virus ist das alles ja noch wesentlich komplizierter. Ich wünsche Dir, dass Deine Eltern und Du diese schwierige Zeit gut überstehen!
Und ich wünsche uns allen, dass wir zumindest die Weihnachtszeit dann etwas gelassener angehen können, aber das sieht im Moment ja leider noch nicht so aus ...

Wolfgang Nießen hat gesagt…

Krankenhäuser sind ohne Corona schon gefährliche Orte, die Keime da sind sehr gefährlich. Manch einer stirbt eben genau an so einem Keim im Krankenhaus. Jetzt mit Corona ist es wahrscheinlich noch schlimmer.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

Viele liebe Grüße
Wolfgang

SchneiderHein hat gesagt…

@ Wolfgang
Genau deswegen hatte meine Mutter auch damals darauf bestanden, dass meine Großmutter umgehend nach Hause kam. Die Reha-Betreuung fand dann nach einiger Zeit Zuhause statt. In der Reha-Klinik war sie zudem in der zweiten Nacht aus dem Bett gefallen, von daher lag sie dort ohnehin nur dumm rum. Und ohne die täglichen Besuche meiner Mutter hätte sich auch niemand darum gekümmert ob sie ausreichend ißt und trinkt. Man hätte sie wohl einfach nur mit Medikamenten ruhig gestellt. Das war 2005 - die Klinik wurde zwar bald danach geschlossen, aber vermutlich könnte das heutzutage auch noch so passieren. Und wie solche Fälle jetzt in Corona-Zeiten behandelt werden, mag ich mir gar nicht ausmalen ...
Ich hoffe, Deine Eltern kommen trotz allem einigermaßen gut durch diese unberechenbare Zeit und Du kannst Ihnen zur Seite stehen!

Um Meine Mutter muss ich mir seit heute weniger Sorgen machen: Liebe Nachbarn haben ihr heute Einkaufshilfe angeboten. Aber für die nächsten 2 Wochen ist sie zum Glück noch mit gut gefülltem Kühlschrank, Gefrierschrank und Vorratskeller gut versorgt ...